NUMERI

 

Kapitel 1

 

1 Und der HERR redete zu Mose in der Wüste Sinai in der Stiftshütte am ersten Tag des zweiten Monats im zweiten Jahr nach ihrem Auszug aus Ägypten und sprach:

 

2 Nehmt die Summe der ganzen Gemeinde der Kinder Israel nach ihren Geschlechtern, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, alles, was männlich ist, Kopf für Kopf,

 

3 von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer ziehen in Israel; ihr sollt sie zählen nach ihren Heeren, du und Aaron.

 

4 Und es soll bei euch sein ein Mann von jedem Stamm, ein Haupt seines Vaterhauses.

 

5 Dies aber sind die Namen der Männer, die bei euch stehen sollen: von Ruben: Elizur, der Sohn Schedëurs;

 

6 von Simeon: Schelumiël, der Sohn Zurischaddais;

 

7 von Juda: Nachschon, der Sohn Amminadabs;

 

8 von Issachar: Nethaneel, der Sohn Zuars;

 

9 von Sebulon: Eliab, der Sohn Helons;

 

10 von den Söhnen Josephs: von Ephraim: Elischama, der Sohn Ammihuds; von Manasse: Gamliël, der Sohn Pedahzurs;

 

11 von Benjamin: Abidan, der Sohn Gideonis;

 

12 von Dan: Ahiëser, der Sohn Ammischaddais;

 

13 von Asser: Pagiël, der Sohn Ochrans;

 

14 von Gad: Eljasaph, der Sohn Deguels;

 

15 von Naphthali: Ahira, der Sohn Enans.

 

16 Das sind die Berufenen der Gemeinde, die Fürsten der Stämme ihrer Väter, die Häupter der Tausendschaften in Israel.

 

17 Und Mose und Aaron nahmen diese Männer, die mit Namen genannt waren,

 

18 und versammelten die ganze Gemeinde am ersten Tag des zweiten Monats; und sie verzeichneten sie nach ihren Geschlechtern, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, von zwanzig Jahren an und darüber, Kopf für Kopf,

 

19 wie der HERR dem Mose geboten hatte. Und er musterte sie in der Wüste Sinai.

 

20 Und es waren die Söhne Rubens, des Erstgeborenen Israels, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

21 ihre Gemusterten vom Stamm Ruben: sechsundvierzigtausend fünfhundert.

 

22 Von den Söhnen Simeons nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

23 ihre Gemusterten vom Stamm Simeon: neunundfünfzigtausend dreihundert.

 

24 Von den Söhnen Judas nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

25 ihre Gemusterten vom Stamm Juda: vierundsiebzigtausend sechshundert.

 

26 Von den Söhnen Issachars nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

27 ihre Gemusterten vom Stamm Issachar: vierundfünfzigtausend vierhundert.

 

28 Von den Söhnen Sebulons nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

29 ihre Gemusterten vom Stamm Sebulon: siebenundfünfzigtausend vierhundert.

 

30 Von den Söhnen Josephs, von den Söhnen Ephraims nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

31 ihre Gemusterten vom Stamm Ephraim: vierzigtausend fünfhundert.

 

32 Von den Söhnen Manasses nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

33 ihre Gemusterten vom Stamm Manasse: zweiunddreißigtausend zweihundert.

 

34 Von den Söhnen Benjamins nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

35 ihre Gemusterten vom Stamm Benjamin: fünfunddreißigtausend vierhundert.

 

36 Von den Söhnen Gads nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

37 ihre Gemusterten vom Stamm Gad: fünfundvierzigtausend sechshundertfünfzig.

 

38 Von den Söhnen Dans nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

39 ihre Gemusterten vom Stamm Dan: zweiundsechzigtausend siebenhundert.

 

40 Von den Söhnen Assers nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

41 ihre Gemusterten vom Stamm Asser: einundvierzigtausend fünfhundert.

 

42 Von den Söhnen Naphthalis nach ihren Geschlechtern, nach ihren Familien, nach ihren Vaterhäusern, nach der Zahl der Namen, Kopf für Kopf, alles Männliche von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen,

 

43 ihre Gemusterten vom Stamm Naphthali: dreiundfünfzigtausend vierhundert.

 

44 Das sind die Gemusterten, die Mose und Aaron und die Fürsten Israels musterten, zwölf Männer, je ein Mann für einen Stamm, für das Vaterhaus eines Stammes.

 

45 Und es waren alle Gemusterten der Kinder Israel nach ihren Vaterhäusern von zwanzig Jahren an und darüber, alle, die ins Heer zogen in Israel,

 

46 sechshunderttausend dreitausend fünfhundertfünfzig.

 

47 Die Leviten aber wurden nach dem Stamm ihrer Väter nicht unter ihnen gemustert.

 

48 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

49 Den Stamm Levi sollst du nicht mustern und ihre Zahl nicht nehmen unter den Kindern Israel,

 

50 sondern du sollst die Leviten bestellen über die Wohnung des Zeugnisses und über alle ihre Geräte und über alles, was zu ihr gehört; sie sollen die Wohnung tragen und alle ihre Geräte, und sie sollen ihren Dienst darin versehen und sich rings um die Wohnung lagern.

 

51 Und wenn die Wohnung aufbricht, sollen die Leviten sie abnehmen; und wenn die Wohnung sich lagert, sollen die Leviten sie aufrichten. Und der Fremde, der sich naht, soll sterben.

 

52 Und die Kinder Israel sollen sich lagern, ein jeder in seinem Lager und ein jeder bei seinem Panier, nach ihren Heeren.

 

53 Die Leviten aber sollen sich rings um die Wohnung des Zeugnisses lagern, damit nicht ein Zorn über die Gemeinde der Kinder Israel komme; und die Leviten sollen den Dienst an der Wohnung des Zeugnisses versehen.

 

54 Und die Kinder Israel taten alles, wie der HERR dem Mose und Aaron geboten hatte; so taten sie.

 

 

Kapitel 2

1 Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach:

 

2 Die Kinder Israel sollen sich lagern, ein jeder bei seinem Panier, bei den Zeichen ihrer Vaterhäuser; gegenüber der Stiftshütte ringsum sollen sie sich lagern.

 

3 Und die sich lagern gegen Osten, vorne, das Panier des Lagers Juda mit ihrem Heer; und der Fürst der Kinder Juda ist Nahesson, der Sohn Amminadabs;

 

4 und sein Heer, die Gemusterten, sind vierundsiebzigtausend sechshundert.

 

5 Und neben ihm lagert sich der Stamm Issaschar; und der Fürst der Kinder Issaschar ist Nethaneel, der Sohn Zuars;

 

6 und sein Heer, die Gemusterten, sind vierundfünfzigtausend vierhundert.

 

7 Dazu der Stamm Sebulon; und der Fürst der Kinder Sebulon ist Eliab, der Sohn Helons;

 

8 und sein Heer, die Gemusterten, sind siebenundfünfzigtausend vierhundert.

 

9 Alle Gemusterten im Lager Juda sind hundertsechsundachtzigtausend sechshundert und viertausend nach ihrem Heer; sie sollen vornean ziehen.

 

10 Das Panier des Lagers Ruben gegen Mittag mit ihrem Heer; und der Fürst der Kinder Ruben ist Elizur, der Sohn Sedeurs;

 

11 und sein Heer, die Gemusterten, sind sechsundvierzigtausend fünfhundert.

 

12 Und neben ihm lagert sich der Stamm Simeon; und der Fürst der Kinder Simeon ist Selumiel, der Sohn Zuri-Saddais;

 

13 und sein Heer, die Gemusterten, sind neunundfünfzigtausend dreihundert.

 

14 Dazu der Stamm Gad; und der Fürst der Kinder Gad ist Eliasaph, der Sohn Reguels;

 

15 und sein Heer, die Gemusterten, sind fünfundvierzigtausend sechshundertundfünfzig.

 

16 Alle Gemusterten im Lager Ruben sind hundertundeinundfünfzigtausend vierhundertundfünfzig nach ihrem Heer; sie sollen die Zweiten sein beim Aufbruch.

 

17 Und die Stiftshütte soll aufbrechen mitten unter den Lagern, wie sie sich lagern, so sollen sie auch aufbrechen, ein jeder an seinem Ort, nach ihren Panieren.

 

18 Das Panier des Lagers Ephraim nach Westen mit ihrem Heer; und der Fürst der Kinder Ephraim ist Elisama, der Sohn Ammihuds;

 

19 und sein Heer, die Gemusterten, sind vierzigtausend fünfhundert.

 

20 Und neben ihm der Stamm Manasse; und der Fürst der Kinder Manasse ist Gamaliel, der Sohn Pedazurs;

 

21 und sein Heer, die Gemusterten, sind zweiunddreißigtausend zweihundert.

 

22 Dazu der Stamm Benjamin; und der Fürst der Kinder Benjamin ist Abidan, der Sohn Gideonis;

 

23 und sein Heer, die Gemusterten, sind fünfunddreißigtausend vierhundert.

 

24 Alle Gemusterten im Lager Ephraim sind hundertachttausend einhundert nach ihrem Heer; sie sollen die Dritten sein beim Aufbruch.

 

25 Das Panier des Lagers Dan gegen Norden mit ihrem Heer; und der Fürst der Kinder Dan ist Ahieser, der Sohn Ammi-Saddais;

 

26 und sein Heer, die Gemusterten, sind zweiundsechzigtausend siebenhundert.

 

27 Und neben ihm lagert sich der Stamm Asser; und der Fürst der Kinder Asser ist Pagiel, der Sohn Ochrans;

 

28 und sein Heer, die Gemusterten, sind einundvierzigtausend fünfhundert.

 

29 Dazu der Stamm Naphthali; und der Fürst der Kinder Naphthali ist Ahira, der Sohn Enans;

 

30 und sein Heer, die Gemusterten, sind dreiundfünfzigtausend vierhundert.

 

31 Alle Gemusterten im Lager Dan sind hundertsiebenundfünfzigtausend sechshundert; sie sollen die Letzten sein beim Aufbruch nach ihren Panieren.

 

32 Das ist die Musterung der Kinder Israel nach ihren Vaterhäusern; die ganze Musterung der Lager mit ihren Heeren war sechshunderttausend dreitausend fünfhundertundfünfzig.

 

33 Aber die Leviten wurden nicht unter ihnen gemustert, wie der HERR dem Mose geboten hatte.

 

34Und die Kinder Israel taten alles, was der HERR dem Mose geboten hatte; also lagerten sie sich nach ihren Panieren, und also brachen sie auf, ein jeder nach seinen Geschlechtern, nach ihren Vaterhäusern.

 

 

 

Kapitel 3

 

1 Und dies sind die Geschlechter Aarons und Moses an dem Tage, da der HERR mit Mose redete auf dem Berge Sinai.

 

2 Und dies sind die Namen der Söhne Aarons: der Erstgeborene Nadab und Abihu, Eleasar und Ithamar.

 

3 Dies sind die Namen der Söhne Aarons, die gesalbten Priester, die man dazu weihte, das Priesteramt zu verwalten.

 

4 Und Nadab und Abihu starben vor dem HERRN, als sie fremdes Feuer vor dem HERRN darbrachten in der Wüste Sinai, und sie hatten keine Kinder. Und Eleasar und Ithamar übten das Priesteramt aus mit ihrem Vater Aaron.

 

5 Und der HERR redete mit Mose und sprach:

 

6 Bringe den Stamm Levi herzu und stelle sie vor den Priester Aaron, dass sie ihm dienen

 

7 und seine Wache halten und die Wache der ganzen Gemeinde vor der Stiftshütte, um den Dienst an der Stiftshütte zu verrichten.

 

8 Und sie sollen alle Geräte der Stiftshütte bewahren und die Wache der Kinder Israel, um den Dienst an der Stiftshütte zu verrichten.

 

9 Und du sollst die Leviten Aaron und seinen Söhnen, den Priestern, geben; als Gabe sind sie mir gegeben von den Kindern Israel.

 

10 Und Aaron und seine Söhne sollst du bestellen über die Stiftshütte, dass sie ihres Priestertums warten und alles, was zum Altar gehört und was innerhalb des Vorhangs ist; der Fremde aber, der sich herzumacht, soll sterben.

 

11 Und der HERR redete mit Mose und sprach:

 

12 Und siehe, ich habe die Leviten genommen aus den Kindern Israel anstatt aller Erstgeburt, die den Mutterschoß durchbricht bei den Kindern Israel; sie sollen mein Lösegeld sein, und die Leviten sollen mein sein.

 

13 Denn alle Erstgeburt ist mein; an dem Tage, da ich alle Erstgeburt in Ägyptenland schlug, heiligte ich mir alle Erstgeburt in Israel, vom Menschen an bis zum Vieh; sie sollen mein sein, ich bin der HERR.

 

14 Und der HERR redete mit Mose in der Wüste Sinai und sprach:

 

15 Mustere die Kinder Levi nach ihren Vaterhäusern, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Sippen; alles Männliche von einem Monat an und darüber sollst du mustern.

 

16 Und Mose und Aaron musterten sie nach dem Befehl des HERRN, wie ihnen der HERR geboten hatte.

 

17 Und dies waren die Kinder Levi mit ihren Namen: Gerson, Kahath und Merari.

 

18 Und dies sind die Namen der Kinder Gerson nach ihren Geschlechtern: Libni und Simei.

 

19 Und die Kinder Kahath nach ihren Geschlechtern: Amram, Jizhar, Hebron und Usiel.

 

20 Und die Kinder Merari nach ihren Geschlechtern: Mahli und Musi. Das sind die Geschlechter der Leviten nach ihren Vaterhäusern.

 

21 Von Gerson stammt das Geschlecht der Libniter und das Geschlecht der Simeiter; das sind die Geschlechter der Gersoniter.

 

22 Ihre Gemusterten nach der Zahl aller Männlichen von einem Monat an und darüber, ihre Gemusterten, waren siebentausendfünfhundert.

 

23 Und die Kinder Gerson sollen sich hinter der Wohnung lagern gegen Westen.

 

24 Und der Fürst des Vaterhauses der Gersoniter war Eljasaph, der Sohn Laels.

 

25 Und die Wache der Kinder Gerson an der Stiftshütte war: die Wohnung und die Hülle und der Vorhang der Tür der Stiftshütte

 

26 und die Umhänge des Vorhofs und der Vorhang der Tür des Vorhofs, der um die Wohnung und den Altar her ist, und ihre Seile, und aller Dienst daran.

 

27 Von Kahath stammt das Geschlecht der Amramiter, das Geschlecht der Jizhariter, das Geschlecht der Hebroniter und das Geschlecht der Usieliter; das sind die Geschlechter der Kahathiter.

 

28 Nach der Zahl alles Männlichen von einem Monat an und darüber waren es achttausendsechshundert, die die Wache des Heiligtums hielten.

 

29 Die Geschlechter der Kinder Kahath sollen sich lagern an der Seite der Wohnung gegen Süden.

 

30 Und der Fürst des Vaterhauses der Geschlechter der Kahathiter war Elizaphan, der Sohn Usiels.

 

31 Und ihre Wache war: die Lade, der Tisch, der Leuchter, die Altäre und die Geräte des Heiligtums, mit denen sie dienen, und der Vorhang und aller Dienst daran.

 

32 Und der Fürst über die Fürsten der Leviten war Eleasar, der Sohn Aarons, des Priesters, bestellt über die, welche die Wache des Heiligtums hielten.

 

33 Von Merari stammt das Geschlecht der Mahliter und das Geschlecht der Musiter; das sind die Geschlechter der Merariter.

 

34 Ihre Gemusterten nach der Zahl, alles Männliche von einem Monat an und darüber, waren sechstausendfünfzig.

 

35 Und der Fürst des Vaterhauses der Geschlechter der Merariter war Zuriel, der Sohn Abihails; sie sollen sich lagern an der Seite der Wohnung gegen Norden.

 

36 Die Wache der Kinder Merari war: die Bretter der Wohnung, ihre Riegel, ihre Säulen, ihre Füße und alle ihre Geräte und aller Dienst daran,

 

37 dazu die Säulen des Vorhofs ringsum, ihre Füße, ihre Pflöcke und ihre Seile.

 

38 Und die sich lagern vor der Stiftshütte gegen Osten, vor der Stiftshütte, gegen Aufgang, waren Mose und Aaron und seine Söhne, die die Wache des Heiligtums hielten für die Wache der Kinder Israel; der Fremde aber, der sich herzumacht, soll sterben.

 

39 Alle Gemusterten der Leviten, die Mose und Aaron nach dem Befehl des HERRN musterten nach ihren Geschlechtern, alles Männliche von einem Monat an und darüber, waren zweiundzwanzigtausend.

 

40 Und der HERR sprach zu Mose: Mustere alle erstgeborenen Männlichen der Kinder Israel von einem Monat an und darüber und nimm die Zahl ihrer Namen auf.

 

41 Und du sollst die Leviten mir, dem HERRN, nehmen anstatt aller Erstgeburt der Kinder Israel und das Vieh der Leviten anstatt aller Erstgeburt unter dem Vieh der Kinder Israel.

 

42 Und Mose musterte, wie ihm der HERR geboten hatte, alle Erstgeburt unter den Kindern Israel.

 

43 Und es waren aller erstgeborenen Männlichen nach der Zahl der Namen von einem Monat an und darüber, nach ihrer Musterung, zweiundzwanzigtausend zweihundertdreiundsiebzig.

 

44 Und der HERR redete mit Mose und sprach:

 

45 Nimm die Leviten anstatt aller Erstgeburt der Kinder Israel und das Vieh der Leviten anstatt ihres Viehs, und die Leviten sollen mein sein, ich bin der HERR.

 

46 Und als Lösegeld für die zweihundertdreiundsiebzig, die überzählig sind unter den Leviten von der Erstgeburt der Kinder Israel,

 

47 sollst du je fünf Schekel nehmen von Kopf, nach dem heiligen Schekel sollst du es nehmen, zwanzig Gera den Schekel,

 

48 und sollst das Geld Aaron und seinen Söhnen geben als Lösegeld für die Überzähligen unter ihnen.

 

49 Da nahm Mose das Lösegeld von den Überzähligen zur Auslösung der Leviten;

 

50 von der Erstgeburt der Kinder Israel nahm er das Geld, tausenddreihundertfünfundsechzig Schekel nach dem heiligen Schekel.

 

51 Und Mose gab das Lösegeld der Überzähligen Aaron und seinen Söhnen nach dem Befehl des HERRN, wie der HERR dem Mose geboten hatte.

 

 

Kapitel 4

 

1 Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach:

 

2 Nimm die Summe der Söhne Kehats aus der Mitte der Söhne Levis nach ihren Geschlechtern, nach ihren Vaterhäusern,

 

3 von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, alle, die zum Dienst hineingehen, um alle Arbeiten in der Stiftshütte zu verrichten.

 

4 Und dies ist der Dienst der Söhne Kehats in der Stiftshütte: das Hochheilige.

 

5 Und Aaron und seine Söhne sollen hineingehen, wenn das Lager aufbricht, und den verhüllenden Vorhang abnehmen und die Lade des Zeugnisses damit bedecken 6und eine Decke von Dachsfell darüber legen und ein ganz blaues Tuch oben darüber breiten und die Stangen einstecken.

 

7 Und über den Schaubrottisch sollen sie ein ganz purpurnes Tuch breiten und die Schüsseln, die Räucherpfannen, die Becher und die Kannen zum Trankopfer darauf legen, und die beständigen Brote sollen darauf sein.

 

8 Und sie sollen ein scharlachrotes Tuch darüber breiten und es mit einer Decke von Dachsfell bedecken und die Stangen daran stecken.

 

9 Und sie sollen ein blaues Tuch nehmen und den Leuchter, der da leuchtet, bedecken und seine Lampen, seine Lichtscheren, seine Löschnäpfe und alle Ölgefäße, mit denen man ihm dient,

 

10 und sollen ihn und alle seine Geräte in eine Decke von Dachsfell tun und auf die Trage legen.

 

11 Und über den goldenen Altar sollen sie ein blaues Tuch breiten und ihn mit einer Decke von Dachsfell bedecken und seine Stangen daran stecken.

 

12 Und sie sollen alle Geräte des Dienstes nehmen, mit denen man im Heiligtum dient, und sie in ein blaues Tuch tun und sie mit einer Decke von Dachsfell bedecken und auf die Trage legen.

 

13 Und sie sollen den Altar reinigen und ein purpurnes Tuch darüber breiten

 

14 und alle seine Geräte darauf legen, mit denen man auf ihm dient: die Kohlenpfannen, die Gabeln, die Schalen, die Schaufeln und alle Geräte des Altars; und sie sollen eine Decke von Dachsfell darüber breiten und seine Stangen daran stecken.

 

15 Und wenn Aaron und seine Söhne das Heiligtum und alle heiligen Geräte beim Aufbruch des Lagers bedeckt haben, dann sollen die Söhne Kehats hineingehen, um zu tragen, und sie sollen die heiligen Dinge nicht anrühren, damit sie nicht sterben. Dies ist die Last der Söhne Kehats in der Stiftshütte.

 

16 Und Eleasar, der Sohn Aarons, des Priesters, soll die Aufsicht haben über das Öl zum Licht, das wohlriechende Räucherwerk, das tägliche Speisopfer und das Salböl, die Aufsicht über die ganze Stiftshütte und alles, was darin ist, im Heiligtum und über alle seine Geräte.

 

17 Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach:

 

18 Ihr sollt den Stamm der Geschlechter der Kehatiter nicht ausrotten aus der Mitte der Leviten;

 

19 sondern dies tut ihnen, dass sie leben und nicht sterben, wenn sie sich dem Hochheiligen nahen: Aaron und seine Söhne sollen hineingehen und einen jeden bestellen zu seinem Dienst und zu seiner Last;

 

20 sie aber sollen nicht hineingehen, um auch nur einen Augenblick das Heiligtum zu sehen, sonst sterben sie.

 

21 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

22 Nimm die Summe der Söhne Gerschons, auch sie nach ihren Vaterhäusern, nach ihren Geschlechtern;

 

23 von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren sollst du sie mustern, alle, die zum Dienst hineingehen, um ihre Arbeit in der Stiftshütte zu verrichten.

 

24 Dies ist der Dienst der Geschlechter der Gerschoniter, zu dienen und zu tragen:

 

25 Sie sollen die Teppiche der Wohnung und die Stiftshütte, ihre Decke und die blaue Decke, die oben darüber ist, und den Vorhang am Eingang der Stiftshütte tragen,

 

26 und die Umhänge des Vorhofs, die um die Stiftshütte her sind, und den Vorhang am Eingang des Vorhofs, der um die Wohnung und um den Altar her ist, und ihre Seile und alle Geräte ihres Dienstes; und alles, was zu ihrem Dienst gehört, sollen sie besorgen.

 

27 Nach dem Befehl Aarons und seiner Söhne soll aller Dienst der Söhne Gerschons geschehen, bei allen ihren Lasten und bei allem, was sie zu tragen haben; und ihr sollt ihnen alles, was sie zu tragen haben, namentlich zuweisen.

 

28 Das ist der Dienst der Geschlechter der Söhne Gerschons in der Stiftshütte, und ihre Aufsicht soll unter der Hand Itamars, des Sohnes Aarons, des Priesters, sein.

 

29 Die Söhne Meraris, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Vaterhäusern, mustere sie;

 

30 von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren sollst du sie mustern, alle, die zum Dienst hineingehen, um die Arbeiten der Stiftshütte zu verrichten.

 

31 Und dies ist ihre Last bei all ihrem Dienst in der Stiftshütte: die Bretter der Wohnung, ihre Riegel, ihre Säulen, ihre Füße,

 

32 dazu die Säulen des Vorhofs ringsum, ihre Füße, ihre Pflöcke, ihre Seile, alle ihre Geräte und alles, was zu ihrem Dienst gehört; und ihr sollt ihnen die Geräte, die sie zu tragen haben, namentlich zuweisen.

 

33 Das ist der Dienst der Geschlechter der Söhne Meraris bei all ihrer Arbeit in der Stiftshütte unter der Hand Itamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.

 

34 Und Mose und Aaron und die Fürsten der Gemeinde musterten die Söhne Kehats nach ihren Geschlechtern und nach ihren Vaterhäusern,

 

35 von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, alle, die zum Dienst hineingehen, um in der Stiftshütte zu arbeiten.

 

36 Und ihre Gemusterten nach ihren Geschlechtern waren zweitausendzweihundertfünfzig.

 

37 Das sind die Gemusterten der Geschlechter Kehats, alle, die in der Stiftshütte dienten, die Mose und Aaron musterten nach dem Befehl des HERRN durch Mose.

 

38 Und die Söhne Gerschons wurden gemustert nach ihren Geschlechtern und nach ihren Vaterhäusern,

 

39 von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, alle, die zum Dienst hineingehen, um in der Stiftshütte zu arbeiten.

 

40 Und ihre Gemusterten nach ihren Geschlechtern, nach ihren Vaterhäusern, waren zweitausendsechshundertdreißig.

 

41 Das sind die Gemusterten der Geschlechter der Söhne Gerschons, alle, die in der Stiftshütte dienten, die Mose und Aaron musterten nach dem Befehl des HERRN durch Mose.

 

42 Und die Geschlechter der Söhne Meraris wurden gemustert nach ihren Geschlechtern, nach ihren Vaterhäusern,

 

43 von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, alle, die zum Dienst hineingehen, um die Arbeiten der Stiftshütte zu verrichten.

 

44 Und ihre Gemusterten nach ihren Geschlechtern, nach ihren Vaterhäusern, waren dreitausendzweihundert.

 

45 Das sind die Gemusterten der Geschlechter der Söhne Meraris, die Mose und Aaron musterten nach dem Befehl des HERRN durch Mose.

 

46 Alle Gemusterten, die Mose und Aaron und die Fürsten Israels musterten, die Leviten, nach ihren Geschlechtern, nach ihren Vaterhäusern,

 

47 von dreißig Jahren an und darüber bis zu fünfzig Jahren, alle, die hineingehen, um den Dienst der Arbeit und die Lasten in der Stiftshütte zu verrichten,

 

48 deren Gemusterte waren achttausendfünfhundertachtzig.

 

49 Nach dem Befehl des HERRN musterte er sie durch Mose, einen jeden zu seinem Dienst und zu seiner Last, wie der HERR dem Mose geboten hatte.

 

 

Kapitel 5

 

1 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

2 Gebiete den Kindern Israel, dass sie aus dem Lager hinauslassen alle Aussätzigen und alle, die einen Fluss haben, und alle, die an einer Leiche unrein geworden sind.

 

3 Beide, Mann und Weib, sollt ihr hinauslassen vor das Lager, dass sie nicht ihre Lager verunreinigen, darin ich unter ihnen wohne.

 

4 Und die Kinder Israel taten also und taten sie hinaus vor das Lager; wie der HERR zu Mose geredet hatte, also taten die Kinder Israel.

 

5 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

6 Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ein Mann oder ein Weib irgend eine Sünde wider einen Menschen tut und damit dem HERRN die Treue bricht, und sie sich verschulden,

 

7 so sollen sie ihre Sünde bekennen, die sie getan haben, und sollen ihre Schuld völlig wiedergeben und den fünften Teil darüber geben und dem geben, an dem sie sich verschuldet haben.

 

8 Wenn aber der Mann niemand hat, dem er die Schuld bezahlen kann, so soll die Schuld dem HERRN gegeben werden, dem Priester, zu dem Sühnewidder, womit er für ihn Sühne tut.

 

9 Und alle Hebe von allem, was die Kinder Israel heiligen, das sie dem Priester bringen, soll sein sein.

 

10 Und wer etwas heiligt, das soll sein sein; und was einer dem Priester gibt, das soll sein sein.

 

11 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

12 Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn eines Mannes Weib abtrünnig wird und sich an ihm versündigt,

 

13 und jemand bei ihr liegt und sie besamt, und es wird verborgen vor den Augen ihres Mannes, und sie wird unrein, und es ist kein Zeuge wider sie, und sie wird nicht ergriffen,

 

14 und es kommt ein Geist der Eifersucht über ihn, und er eifert um sein Weib, dass sie unrein ist, oder es kommt ein Geist der Eifersucht über ihn, und er eifert um sein Weib, dass sie nicht unrein ist:

 

15 so soll der Mann sein Weib zum Priester bringen und eine Gabe für sie bringen, ein zehntel Epha Gerstenmehl, und soll kein Öl darauf gießen noch Weihrauch darauf legen; denn es ist ein Speisopfer der Eifersucht, ein Speisopfer des Gedächtnisses, das an Missetat erinnert.

 

16 Und der Priester soll sie herzutreten lassen und vor den HERRN stellen.

 

17 Und der Priester soll heiliges Wasser in ein irdenes Gefäß tun und Staub von dem Boden der Wohnung nehmen und in das Wasser tun.

 

18 Und der Priester soll das Weib vor den HERRN stellen und ihr Haupt entblößen und das Speisopfer des Gedächtnisses, das Speisopfer der Eifersucht, auf ihre Hände legen; und der Priester soll das bittere, fluchbringende Wasser in der Hand haben.

 

19 Und der Priester soll sie beschwören und zu dem Weibe sagen: So kein Mann bei dir gelegen hat und du nicht abtrünnig geworden bist, dass du dich verunreinigt hast unter deinem Manne, so bleibe unversehrt von diesem bitteren, fluchbringenden Wasser.

 

20 Wenn du aber abtrünnig geworden bist unter deinem Manne und dich verunreinigt hast und jemand bei dir gelegen hat außer deinem Manne

 

21 so soll der Priester das Weib beschwören mit dem Fluchschwur und zu ihr sagen: Der HERR setze dich zum Fluch und zum Schwur unter deinem Volk, dass der HERR deine Hüfte schwinden und deinen Bauch schwellen lasse;

 

22 und dieses fluchbringende Wasser soll in deinen Eingeweide gehen, dass dein Bauch schwillt und deine Hüfte schwindet. Und das Weib soll sagen: Amen, amen.

 

23 Und der Priester soll diese Flüche in ein Buch schreiben und sie mit dem bitteren Wasser auslöschen.

 

24 Und soll dem Weibe das bittere, fluchbringende Wasser zu trinken geben, dass das fluchbringende Wasser in sie gehe.

 

25 Und der Priester soll von der Hand des Weibes das Speisopfer der Eifersucht nehmen und es vor dem HERRN weben und auf dem Altar opfern;

 

26 und der Priester soll eine Handvoll von dem Speisopfer nehmen, ihr Gedächtnis, und auf dem Altar anzünden, und darnach dem Weibe das Wasser zu trinken geben.

 

27 Und wenn sie sich verunreinigt hat und ihrem Manne die Treue gebrochen hat, so wird das fluchbringende Wasser in sie gehen, dass ihr Bauch schwillt und ihre Hüfte schwindet; und das Weib wird zum Fluch unter ihrem Volk.

 

28 Wenn sie aber nicht unrein ist, sondern rein, so wird sie unversehrt bleiben und wird schwanger werden.

 

29 Dies ist das Gesetz der Eifersucht, wenn ein Weib unter ihrem Manne abtrünnig wird und sich verunreinigt,

 

30 oder wenn einen Mann der Geist der Eifersucht überkommt und er um sein Weib eifert, so soll er sie vor den HERRN stellen, und der Priester soll mit ihr nach diesem ganzen Gesetz verfahren.

 

31 Und der Mann wird unschuldig sein an der Sünde, und das Weib wird ihre Missetat tragen.

 

 

Kapitel 6

1 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

2 Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ein Mann oder eine Frau ein besonderes Gelübde tut, das Gelübde eines Nasiräers, um sich dem HERRN zu weihen,

 

3 so soll er sich von Wein und starkem Getränk enthalten; Essig von Wein und Essig von starkem Getränk soll er nicht trinken, auch nichts, was aus Trauben bereitet wird, soll er trinken, und frische und getrocknete Trauben soll er nicht essen.

 

4 Alle Tage seines Gelübdes soll er nichts essen, was vom Weinstock kommt, von den Kernen bis zur Hülse.

 

5 Alle Tage seines Weihegelübdes soll kein Schermesser über sein Haupt fahren; bis die Tage erfüllt sind, die er dem HERRN gelobt hat, soll er heilig sein und das Haar seines Hauptes wachsen lassen.

 

6 Alle Tage seines Gelübdes für den HERRN soll er zu keinem Toten gehen;

 

7 selbst an seinem Vater, seiner Mutter, seinem Bruder oder seiner Schwester soll er sich nicht unrein machen, wenn sie sterben; denn die Weihe seines Gottes ist auf seinem Haupt.

 

8 Alle Tage seines Gelübdes ist er dem HERRN heilig.

 

9 Wenn aber jemand plötzlich neben ihm stirbt und sein geweihtes Haupt unrein wird, so soll er sein Haupt scheren am Tage seiner Reinigung; am siebten Tage soll er es scheren.

 

10 Und am achten Tage soll er zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben zu dem Priester bringen an den Eingang der Stiftshütte.

 

11 Und der Priester soll eine zum Sündopfer und die andere zum Brandopfer machen und ihn entsühnen von dem, was er an der Seele gesündigt hat; und er soll sein Haupt an jenem Tage heiligen.

 

12 Und er soll dem HERRN die Tage seines Gelübdes weihen und ein einjähriges Lamm zum Schuldopfer bringen; die vorigen Tage aber sollen ungültig sein, weil sein geweihtes Haupt unrein geworden ist.

 

13 Dies ist das Gesetz für den Nasiräer: Wenn die Tage seines Gelübdes erfüllt sind, soll man ihn an den Eingang der Stiftshütte bringen.

 

14 Und er soll seine Gabe dem HERRN darbringen: ein einjähriges, fehlerloses Lamm zum Brandopfer, ein einjähriges, fehlerloses weibliches Lamm zum Sündopfer und einen fehlerlosen Widder zum Friedensopfer,

 

15 dazu einen Korb mit ungesäuerten Kuchen aus Feinmehl, mit Öl angerührt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen, samt ihrem Speisopfer und ihrem Trankopfer.

 

16 Und der Priester soll es vor den HERRN bringen und sein Sündopfer und sein Brandopfer opfern.

 

17 Und den Widder soll er als Friedensopfer dem HERRN opfern samt dem Korb der ungesäuerten Brote; und der Priester soll sein Speisopfer und sein Trankopfer opfern.

 

18 Und der Nasiräer soll sein geweihtes Haupt scheren an dem Eingang der Stiftshütte und das Haar seines geweihten Hauptes nehmen und es auf das Feuer legen, das unter dem Friedensopfer ist.

 

19 Und der Priester soll den gekochten Vorderbug des Widders nehmen und einen ungesäuerten Kuchen aus dem Korb und einen ungesäuerten Fladen und soll sie dem Nasiräer auf die Hände legen, nachdem er sein Gelübde geschoren hat.

 

20 Und der Priester soll sie als Webopfer vor dem HERRN weben; das ist heilig dem Priester samt der Webebrust und der Hebeschulter. Danach darf der Nasiräer Wein trinken.

 

21 Dies ist das Gesetz für den Nasiräer, der sein Gelübde gelobt hat, und seine Gabe für den HERRN wegen seines Gelübdes, abgesehen von dem, was seine Hand sonst aufbringen kann; nach dem Gesetz seiner Weihe soll er tun, was er gelobt hat.

 

22 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

23 Rede zu Aaron und seinen Söhnen und sprich: So sollt ihr die Kinder Israel segnen; sprecht zu ihnen:

 

24 Der HERR segne dich und behüte dich;

 

25 der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;

 

26 der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

 

 

 

Kapitel 7

 

1 Und es geschah an dem Tage, da Mose vollendete, die Wohnung aufzurichten, und salbte sie und heiligte sie und alle ihre Geräte und den Altar und alle seine Geräte und salbte sie und heiligte sie,

 

2 da brachten die Fürsten Israels dar, zwölf Fürsten der Häuser ihrer Väter, diese Fürsten der Stämme, diese, die über die Musterung standen,

 

3 und brachten ihre Gaben vor dem HERRN: sechs bedeckte Wagen und zwölf Rinder, einen Wagen von zwei Fürsten und ein Rind von jedem, und brachten sie vor die Wohnung.

 

4 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

5 Nimm sie von ihnen, und sie sollen sein zu den Diensten der Stiftshütte, und gib sie den Leviten, einem jeden nach seinem Dienst.

 

6 Und Mose nahm die Wagen und die Rinder und gab sie den Leviten:

 

7 zwei Wagen und vier Rinder gab er den Söhnen Gersons nach ihrem Dienst,

 

8 und vier Wagen und acht Rinder gab er den Söhnen Meraris nach ihrem Dienst unter der Hand Ithamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.

 

9 Aber den Söhnen Kehaths gab er nichts, denn sie haben den Dienst des Heiligtums; auf der Schulter tragen sie.

 

10 Und die Fürsten brachten dar zur Einweihung des Altars an dem Tage, da er gesalbt wurde, und die Fürsten brachten ihre Gaben vor den Altar.

 

11 Und der HERR sprach zu Mose: Ein Fürst an jedem Tag, ein Fürst an jedem Tag sollen sie ihre Gaben darbringen zur Einweihung des Altars.

 

12 Und es war, der am ersten Tag seine Gabe darbrachte, Nahasson, der Sohn Amminadabs, der Fürst des Stammes Juda.

 

13 Und er brachte seine Gabe dar: eine silberne Schüssel, hundertdreißig [Schekel] ihr Gewicht, eine silberne Schale, siebzig Schekel nach dem heiligen Schekel, beide voll Feinmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;

 

14 eine goldene Schale, zehn [Schekel] schwer, voll Räucherwerk;

 

15 ein junges Rind, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

16 einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

17 und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Nahassons, des Sohnes Amminadabs.

 

18 Am zweiten Tag brachte Nethaneel, der Sohn Zuars, der Fürst des Stammes Issaschar, dar.

 

19 Und er brachte seine Gabe dar: eine silberne Schüssel, hundertdreißig [Schekel] ihr Gewicht, eine silberne Schale, siebzig Schekel nach dem heiligen Schekel, beide voll Feinmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;

 

20 eine goldene Schale, zehn [Schekel] schwer, voll Räucherwerk;

 

21 ein junges Rind, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

22 einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

23 und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Nethaneels, des Sohnes Zuars.

 

24 Am dritten Tag der Fürst der Söhne Sebulons, Eliab, der Sohn Helons.

 

25 Seine Gabe: eine silberne Schüssel, hundertdreißig [Schekel] ihr Gewicht, eine silberne Schale, siebzig Schekel nach dem heiligen Schekel, beide voll Feinmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;

 

26 eine goldene Schale, zehn [Schekel] schwer, voll Räucherwerk;

 

27 ein junges Rind, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

28 einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

29 und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Eliabs, des Sohnes Helons.

 

30 Am vierten Tag der Fürst der Söhne Rubens, Elizur, der Sohn Sedeurs.

 

31 Seine Gabe: eine silberne Schüssel, hundertdreißig [Schekel] ihr Gewicht, eine silberne Schale, siebzig Schekel nach dem heiligen Schekel, beide voll Feinmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;

 

32 eine goldene Schale, zehn [Schekel] schwer, voll Räucherwerk;

 

33 ein junges Rind, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

34 einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

35 und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Elizurs, des Sohnes Sedeurs.

 

36 Am fünften Tag der Fürst der Söhne Simeons, Selumiel, der Sohn Zuri-Saddais.

 

37 Seine Gabe: eine silberne Schüssel, hundertdreißig [Schekel] ihr Gewicht, eine silberne Schale, siebzig Schekel nach dem heiligen Schekel, beide voll Feinmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;

 

38 eine goldene Schale, zehn [Schekel] schwer, voll Räucherwerk;

 

39 ein junges Rind, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

40 einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

41 und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Selumiels, des Sohnes Zuri-Saddais.

 

42 Am sechsten Tag der Fürst der Söhne Gads, Eljasaph, der Sohn Deguels.

 

43 Seine Gabe: eine silberne Schüssel, hundertdreißig [Schekel] ihr Gewicht, eine silberne Schale, siebzig Schekel nach dem heiligen Schekel, beide voll Feinmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;

 

44 eine goldene Schale, zehn [Schekel] schwer, voll Räucherwerk;

 

45 5ein junges Rind, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

46 einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

47 und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Eljasaphs, des Sohnes Deguels.

 

48 Am siebten Tag der Fürst der Söhne Ephraims, Elisama, der Sohn Ammihuds.

 

49 Seine Gabe: eine silberne Schüssel, hundertdreißig [Schekel] ihr Gewicht, eine silberne Schale, siebzig Schekel nach dem heiligen Schekel, beide voll Feinmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;

 

50 eine goldene Schale, zehn [Schekel] schwer, voll Räucherwerk;

 

51 ein junges Rind, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

52 einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

53 und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Elisamas, des Sohnes Ammihuds.

 

54 Am achten Tag der Fürst der Söhne Manasses, Gamaliel, der Sohn Pedazurs.

 

55 Seine Gabe: eine silberne Schüssel, hundertdreißig [Schekel] ihr Gewicht, eine silberne Schale, siebzig Schekel nach dem heiligen Schekel, beide voll Feinmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;

 

56 eine goldene Schale, zehn [Schekel] schwer, voll Räucherwerk;

 

57 ein junges Rind, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

58 einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

59 und zum Dankopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Gamaliels, des Sohnes Pedazurs.

 

60 Am neunten Tag der Fürst der Söhne Benjamins, Abidan, der Sohn Gideonis.

 

61 Seine Gabe: eine silberne Schüssel, hundertdreißig [Schekel] ihr Gewicht, eine silberne Schale, siebzig Schekel nach dem heiligen Schekel, beide voll Feinmehl, mit Öl gemengt, zum Speisopfer;

 

62 eine goldene Schale, zehn [Schekel] schwer, voll Räucherwerk;

 

63 ein junges Rind, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

64 einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

65 und zum Dankopfer zwei junge Stiere, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Abidans, des Sohnes Gideonis.

 

66 Am zehnten Tage der Fürst der Söhne Dans: Ahieser, der Sohn Amisaddais.

 

67 Seine Gabe: eine silberne Schüssel, hundertdreißig (Sekel) ihr Gewicht, eine silberne Schale von siebzig Sekeln nach dem heiligen Sekel, beide voll Feinmehl, mit Öl angerührt, zum Speisopfer;

 

68 eine goldene Räucherpfanne von zehn (Sekel) Gold, voll Räucherwerk;

 

69 einen jungen Stier aus den Rindern, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

70 und einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

71 und zum Dankopfer zwei junge Stiere, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Ahiesers, des Sohnes Amisaddais.

 

72 Am elften Tage der Fürst der Söhne Asers: Pagiel, der Sohn Ochrans.

 

73 Seine Gabe: eine silberne Schüssel, hundertdreißig (Sekel) ihr Gewicht, eine silberne Schale von siebzig Sekeln nach dem heiligen Sekel, beide voll Feinmehl, mit Öl angerührt, zum Speisopfer;

 

74 eine goldene Räucherpfanne von zehn (Sekel) Gold, voll Räucherwerk;

 

75 einen jungen Stier aus den Rindern, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

76 und einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

77 und zum Dankopfer zwei junge Stiere, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Pagiels, des Sohnes Ochrans.

 

78 Am zwölften Tage der Fürst der Söhne Naphthalis: Ahira, der Sohn Enans.

 

79 Seine Gabe: eine silberne Schüssel, hundertdreißig (Sekel) ihr Gewicht, eine silberne Schale von siebzig Sekeln nach dem heiligen Sekel, beide voll Feinmehl, mit Öl angerührt, zum Speisopfer;

 

80 eine goldene Räucherpfanne von zehn (Sekel) Gold, voll Räucherwerk;

 

81 einen jungen Stier aus den Rindern, einen Widder, ein einjähriges Lamm zum Brandopfer;

 

82 und einen Ziegenbock zum Sündopfer;

 

83 und zum Dankopfer zwei junge Stiere, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Lämmer. Das ist die Gabe Ahiras, des Sohnes Enans.

 

84 Das ist die Einweihung des Altars an dem Tage, da man ihn salbte, von den Fürsten Israels: zwölf silberne Schüsseln, zwölf silberne Schalen, zwölf goldene Räucherpfannen;

 

85 hundertdreißig Sekel die eine Schüssel und siebzig Sekel die eine Schale; alles Silber der Geräte: zweitausendvierhundert Sekel nach dem heiligen Sekel.

 

86 Zwölf goldene Räucherpfannen voll Räucherwerk; alles Gold der Räucherpfannen: hundertzwanzig (Sekel) Gold.

 

87 Alle Rinder zum Brandopfer: zwölf junge Stiere, zwölf Widder, zwölf einjährige Lämmer und ihre Speisopfer und ihre Trankopfer; und zwölf Ziegenböcke zum Sündopfer.

 

88 Alle Rinder zum Dankopfer: vierundzwanzig junge Stiere, sechzig Widder, sechzig Böcke, sechzig einjährige Lämmer ohne Fehl. Das ist die Einweihung des Altars, nachdem man ihn gefüllt (die Hände gefüllt) und nachdem man ihn gesalbt hatte.

 

89 Und wenn Mose in die Stiftshütte ging, um mit ihm zu reden, so hörte er die Stimme des Herrn, die zu ihm redete von dem Deckel (der Sühneplatte) herab, der auf der Lade des Zeugnisses ist, zwischen den beiden Cherubim; und er redete mit ihm.

 

 

Kapitel 8

 

1 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

2 Rede zu Aaron und sprich zu ihm: Wenn du die Lampen aufsetzt, sollen die sieben Lampen von der Vorderseite des Leuchters her leuchten.

 

3 Und Aaron tat so; von der einen Seite her, der Vorderseite des Leuchters zu, zündete er seine Lampen an, wie der HERR es Mose geboten hatte.

 

4 Und dies war die Anfertigung des Leuchters: getriebene Arbeit aus Gold, sein Schaft und seine Blüten, ganz aus getriebener Arbeit; nach dem Vorbild, das der HERR dem Mose gezeigt hatte, so machte er den Leuchter.

 

5 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

6 Nimm die Leviten aus der Mitte der Kinder Israel und reinige sie.

 

7 Und so sollst du mit ihnen tun zu ihrer Reinigung: Besprenge sie mit Reinigungswasser, und ein Schermesser soll über ihren ganzen Leib gehen, und sie sollen ihre Kleider waschen und rein sein.

 

8 Und sie sollen einen jungen Stier vom Rindvieh nehmen und dazu ein Speisopfer von feinem Mehl, mit Öl angerührt, und einen einjährigen jungen Stier vom Rindvieh sollst du zum Sündopfer nehmen.

 

9 Und du sollst die Leviten vor die Stiftshütte bringen und die ganze Gemeinde der Kinder Israel versammeln.

 

10 Und du sollst die Leviten vor den HERRN bringen, und die Kinder Israel sollen ihre Hände auf die Leviten legen.

 

11 Und Aaron soll die Leviten als Weihgabe vor dem HERRN von den Kindern Israel darbringen, und sie sollen sein, um den Dienst des HERRN zu verrichten.

 

12 Die Leviten aber sollen ihre Hände auf die Köpfe der jungen Stiere legen, und du sollst den einen als Sündopfer und den einen als Brandopfer dem HERRN darbringen, um Sühnung für sie zu erwirken.

 

13 Und du sollst die Leviten vor den HERRN und vor Aaron und vor seine Söhne stellen und sie als Weihgabe vor dem HERRN darbringen.

 

14 Und du sollst die Leviten aus der Mitte der Kinder Israel aussondern, und sie sollen mir gehören.

 

15 Und danach sollen die Leviten hineingehen, um den Dienst an der Stiftshütte zu verrichten; und du sollst sie reinigen und sie als Weihgabe vor dem HERRN darbringen.

 

16 Denn sie sind mir als Weihgabe aus der Mitte der Kinder Israel gegeben; anstelle aller, die den Mutterschoß öffnen, aller Erstgeborenen von den Kindern Israel, habe ich sie mir genommen.

 

17 Denn mir gehört alles Erstgeborene unter den Kindern Israel, vom Menschen bis zum Vieh; an dem Tag, da ich alle Erstgeborenen im Land Ägypten schlug, habe ich sie mir geheiligt.

 

18 Und ich nahm die Leviten anstelle aller Erstgeborenen unter den Kindern Israel.

 

19 Und ich gab die Leviten als Weihgabe dem Aaron und seinen Söhnen aus der Mitte der Kinder Israel, um den Dienst der Kinder Israel an der Stiftshütte zu verrichten und Sühnung für die Kinder Israel zu erwirken, damit kein Unheil unter den Kindern Israel entstehe, wenn sie sich dem Heiligtum nähern.

 

20 Und Mose und Aaron und die ganze Gemeinde der Kinder Israel taten mit den Leviten, wie der HERR es Mose geboten hatte bezüglich der Leviten; so taten die Kinder Israel mit ihnen.

 

21 Und die Leviten entsündigten sich und wuschen ihre Kleider, und Aaron brachte sie als Weihgabe vor dem HERRN dar, und Aaron erwirkte Sühnung für sie, um sie zu reinigen.

 

22 Und danach gingen die Leviten hinein, um ihren Dienst in der Stiftshütte zu verrichten vor Aaron und vor seinen Söhnen; wie der HERR es Mose geboten hatte bezüglich der Leviten, so taten sie mit ihnen.

 

23 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

24 Dies ist es, was die Leviten betrifft: Von fünfundzwanzig Jahren an und darüber sollen sie eintreten, um den Dienst an der Stiftshütte zu verrichten;

 

25 aber von fünfzig Jahren an sollen sie von der Dienstleistung zurücktreten und nicht mehr dienen, 26sondern sie sollen ihren Brüdern an der Stiftshütte dienen, indem sie die Wache halten, aber Dienstarbeit sollen sie nicht verrichten. So sollst du mit den Leviten verfahren bei ihren Wachen.

 

 

Kapitel 9

 

1 Und der HERR redete zu Mose in der Wüste Sinai im zweiten Jahr nach ihrem Auszug aus dem Land Ägypten, im ersten Monat, und sprach:

 

2 Die Kinder Israel sollen das Passah halten zu seiner bestimmten Zeit.

 

3 Am vierzehnten Tage dieses Monats gegen Abend sollt ihr es halten zu seiner Zeit; nach aller seiner Satzung und nach allen seinen Rechten sollt ihr es halten.

 

4 Und Mose redete zu den Kindern Israel, dass sie das Passah hielten.

 

5 Und sie hielten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats gegen Abend in der Wüste Sinai; wie der HERR dem Mose geboten hatte, so taten die Kinder Israel.

 

6 Da waren etliche Männer unrein geworden an einem Toten, sodass sie das Passah nicht halten konnten an demselben Tage. Die traten vor Mose und Aaron an demselben Tage

 

7 und sprachen zu ihm: Wir sind unrein geworden an einem Toten; warum sollen wir zurückstehen, dass wir nicht opfern die Gabe des HERRN zu seiner Zeit unter den Kindern Israel?

 

8 Mose sprach zu ihnen: Harret, ich will hören, was der HERR euch gebietet.

 

9Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

10 Rede zu den Kindern Israel und sprich: Wenn jemand unter euch oder euren Nachkommen unrein wird an einem Toten oder ferne über Land ist, der soll dennoch dem HERRN Passah halten.

 

11 Aber im zweiten Monat, am vierzehnten Tage gegen Abend sollen sie es halten und sollen es mit ungesäuertem Brot und bitteren Kräutern essen

 

12 und sollen nichts davon übrig lassen bis zum Morgen, auch kein Bein daran zerbrechen; und nach aller Satzung des Passah sollen sie es halten.

 

13 Wer aber rein ist und nicht über Land ist und unterlässt, das Passah zu halten, des Seele soll ausgerottet werden von seinem Volk, darum dass er die Gabe des HERRN nicht zu seiner Zeit gebracht hat; er soll seine Sünde tragen.

 

14 Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt und will dem HERRN Passah halten, der soll es halten nach der Satzung und dem Recht des Passah. Einerlei Satzung soll euch sein, dem Fremdling wie dem Einheimischen des Landes.

 

15 Und an dem Tage, da die Wohnung aufgerichtet ward, bedeckte die Wolke die Wohnung, nämlich die Hütte des Zeugnisses; und von Abend an war über der Wohnung wie ein feuriger Schein bis an den Morgen.

 

16 So geschah es allezeit: die Wolke bedeckte sie, und des Nachts ein feuriger Schein.

 

17 Und wenn sich die Wolke von der Hütte erhob, so zogen die Kinder Israel; und an welchem Ort die Wolke blieb, da lagerten sich die Kinder Israel.

 

18 Nach dem Befehl des HERRN zogen die Kinder Israel und nach dem Befehl des HERRN lagerten sie sich. Solange die Wolke auf der Wohnung blieb, so lange lagen sie still.

 

19 Und wenn die Wolke viele Tage auf der Wohnung blieb, so warteten die Kinder Israel auf die Hut des HERRN und zogen nicht.

 

20 Und wenn die Wolke etliche Tage auf der Wohnung war, so lagerten sie sich nach dem Befehl des HERRN und zogen nach dem Befehl des HERRN.

 

21 Und wenn die Wolke von Abend bis zum Morgen da war und sich dann erhob, so zogen sie; oder wenn sie sich des Tages oder des Nachts erhob, so zogen sie.

 

22 Wenn sie aber zwei Tage oder einen Monat oder länger auf der Wohnung blieb, so lagen die Kinder Israel still und zogen nicht; und wenn sie sich dann erhob, so zogen sie.

 

23 Denn nach dem Befehl des HERRN lagerten sie sich, und nach dem Befehl des HERRN zogen sie, dass sie auf die Hut des HERRN warteten, wie der HERR durch Mose geboten hatte.

 

 

Kapitel 10

 

1 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

2 Mache dir zwei silberne Trompeten; in getriebener Arbeit sollst du sie machen, und sie sollen dir dienen, die Gemeinde zusammenzurufen und die Lager aufbrechen zu lassen.

 

3 Und wenn man mit ihnen bläst, soll sich die ganze Gemeinde vor der Tür der Stiftshütte bei dir versammeln.

 

4 Bläst man aber nur mit einer, so sollen sich zu dir versammeln die Fürsten, die Häupter der Stämme Israels.

 

5 Und wenn ihr zum Aufbruch blast, so sollen die Lager aufbrechen, die gegen Osten liegen.

 

6 Und wenn ihr zum zweiten Mal zum Aufbruch blast, so sollen die Lager aufbrechen, die gegen Süden liegen; und wenn ihr zum dritten Mal zum Aufbruch blast, so sollen die Lager aufbrechen, die gegen das Meer hin liegen; und wenn ihr zum vierten Mal zum Aufbruch blast, so sollen die Lager aufbrechen, die gegen Norden liegen; mit einem Aufbruchsignal sollen sie blasen, wenn sie aufbrechen.

 

7 Wenn ihr aber die Gemeinde versammeln wollt, so sollt ihr blasen, aber nicht mit einem Aufbruchsignal.

 

8 Und die Söhne Aarons, die Priester, sollen die Trompeten blasen; und das soll euch eine ewige Ordnung sein bei euren Geschlechtern.

 

9 Und wenn ihr in eurem Land in den Krieg zieht gegen eure Feinde, die euch bedrängen, so sollt ihr mit den Trompeten ein Signal blasen, und ihr werdet vor dem HERRN, eurem Gott, gedacht werden und von euren Feinden errettet werden.

 

10 Auch an euren Freudentagen und an euren Festen und an euren Neumonden sollt ihr die Trompeten blasen über euren Brandopfern und über euren Dankopfern, und sie sollen euch ein Gedenken sein vor eurem Gott; ich bin der HERR, euer Gott.

 

11 Und es geschah im zweiten Jahr, im zweiten Monat, am zwanzigsten Tag des Monats, da erhob sich die Wolke von der Wohnung des Zeugnisses.

 

12 Und die Kinder Israel brachen auf aus der Wüste Sinai, und die Wolke ließ sich nieder in der Wüste Paran.

 

13 Und sie brachen zum ersten Mal auf nach dem Befehl des HERRN durch Mose.

 

14 Und es brach auf das Panier des Lagers der Kinder Juda zuerst mit ihrem Heer; und über ihr Heer war Nahesson, der Sohn Amminadabs.

 

15 Und über das Heer des Stammes der Kinder Issaschar war Nathanael, der Sohn Zuars.

 

16 Und über das Heer des Stammes der Kinder Sebulon war Eliab, der Sohn Helons.

 

17 Und die Wohnung wurde abgenommen, und es brachen auf die Söhne Gersons und die Söhne Meraris, die die Wohnung trugen.

 

18 Und es brach auf das Panier des Lagers Ruben mit seinem Heer; und über ihr Heer war Elizur, der Sohn Schedëurs.

 

19 Und über das Heer des Stammes der Kinder Simeon war Schelumiel, der Sohn Zurischaddais.

 

20 Und über das Heer des Stammes der Kinder Gad war Eljasaph, der Sohn Deguels.

 

21 Und es brachen auf die Söhne Kehaths, die das Heiligtum trugen; und sie richteten die Wohnung auf, bis jene kamen.

 

22 Und es brach auf das Panier des Lagers der Kinder Ephraim mit seinem Heer; und über ihr Heer war Elischama, der Sohn Ammihuds.

 

23 Und über das Heer des Stammes der Kinder Manasse war Gamliel, der Sohn Pedahzurs.

 

24 Und über das Heer des Stammes der Kinder Benjamin war Abidan, der Sohn Gideonis.

 

25 Und es brach auf das Panier des Lagers der Kinder Dan, der Nachhut aller Lager, mit ihrem Heer; und über ihr Heer war Ahieser, der Sohn Ammischaddais.

 

26 Und über das Heer des Stammes der Kinder Asser war Pagiel, der Sohn Ochrans.

 

27 Und über das Heer des Stammes der Kinder Naftali war Ahira, der Sohn Enans.

 

28 Das sind die Heereszüge der Kinder Israel; und sie brachen auf mit ihren Heeren.

 

29 Und Mose sprach zu Hobab, dem Sohn Reguels, des Midianiters, dem Schwager Moses: Wir brechen auf zu dem Ort, von dem der HERR gesagt hat: Ihn will ich euch geben. Komm mit uns, so wollen wir Gutes an dir tun; denn der HERR hat Gutes über Israel geredet.

 

30 Er aber sprach zu ihm: Ich will nicht mitziehen, sondern in mein Land und zu meiner Verwandtschaft gehen.

 

31 Und er sprach: Verlass uns doch nicht; denn du weißt, wo wir in der Wüste lagern sollen, und du sollst unser Auge sein.

 

32 Und wenn du mit uns ziehst, so soll dir das Gute, das der HERR an uns tut, zuteilwerden.

 

33 Und sie brachen auf von dem Berge des HERRN drei Tagereisen weit; und die Lade des Bundes des HERRN zog vor ihnen her drei Tagereisen weit, um ihnen einen Ruheplatz zu erkunden.

 

34 Und es geschah, wenn die Lade aufbrach, so sprach Mose: Steh auf, HERR, dass deine Feinde zerstreut werden und die dich hassen, vor dir fliehen!

 

35 Und wenn sie sich niederließ, sprach er: Kehre wieder, HERR, zu den Zehntausenden der Tausende Israels!

 

36 Und die Wolke war des Tages über ihnen, wenn sie aus dem Lager aufbrachen.

 

 

Kapitel 11

 

1 Und das Volk murrte übel vor dem Herrn; und der Herr hörte es, und sein Zorn entbrannte, und ein Feuer des Herrn loderte unter ihnen auf und verzehrte einen Teil des Lagers.

 

2 Und das Volk schrie zu Mose, und Mose betete zum Herrn, und das Feuer legte sich.

 

3 Und man nannte jenen Ort ‚Brand‘, weil ein Feuer des Herrn unter ihnen aufgeflammt war.

 

4 Und der Mischmasch, der unter ihnen war, wurde von Begierde erfasst; und die Kinder Israel setzten sich hin und weinten und sprachen: ‚Wer wird uns Fleisch zu essen geben?

 

5 Wir gedenken der Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und der Gurken und der Melonen und des Lauchs und der Zwiebeln und des Knoblauchs.

 

6 Nun aber ist unsere Seele verdorrt; nichts ist da, außer auf das Manna sind unsere Augen gerichtet.‘

 

7 Das Manna aber war wie Koriandersamen, und sein Aussehen war wie das von Kristall.

 

8 Und das Volk ging umher und sammelte es; und sie mahlten es in der Mühle oder zerstampften es im Mörser, kochten es im Topf und machten daraus Backwerk; und sein Geschmack war wie der Geschmack von Ölkuchen.

 

9 Und wenn des Nachts der Tau auf das Lager fiel, fiel das Manna darauf herab.

 

10 Und Mose hörte das Volk weinen, einen jeden nach seinen Sippen, ein jeder am Eingang seines Zeltes; und der Zorn des Herrn entbrannte heftig, und es war übel in den Augen Moses.

 

11 Und Mose sprach zum Herrn: ‚Warum hast du deinem Knecht so übel getan, und warum habe ich keine Gnade vor dir gefunden, dass du die Last dieses ganzen Volkes auf mich legst?

 

12 Habe ich denn all dieses Volk empfangen oder habe ich es geboren, dass du zu mir sagst: Trage es an deinem Busen, wie eine Amme den Säugling trägt, in das Land, das du ihren Vätern geschworen hast?

 

13 Woher soll ich Fleisch nehmen, um es diesem ganzen Volke zu geben? Denn sie weinen vor mir und sprechen: Gib uns Fleisch, dass wir essen!

 

14 Ich allein vermag nicht dieses ganze Volk zu tragen, denn diese Sache ist mir zu schwer.

 

15 Und wenn du so mit mir verfährst, so töte mich lieber, wenn ich Gnade vor dir gefunden habe, dass ich mein Elend nicht ansehen muss.‘

 

16 Und der Herr sprach zu Mose: ‚Sammle mir siebzig Männer aus den Ältesten Israels, von denen du weißt, dass sie Älteste des Volkes und seine Schreiber sind, und führe sie zur Stiftshütte, und sie sollen sich dort mit dir aufstellen.

 

17 Und ich will herabkommen und dort mit dir reden und von dem Geist, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, dass sie mit dir die Last des Volkes tragen, und du sie nicht allein trägst.

 

18 Und zum Volk sollst du sagen: Heiligt euch für morgen, und ihr werdet Fleisch essen; denn ihr habt vor dem Herrn geweint und gesprochen: Wer wird uns Fleisch zu essen geben? Denn es ging uns wohl in Ägypten. So wird euch der Herr Fleisch zu essen geben, und ihr werdet Fleisch essen.

 

19 Nicht einen Tag werdet ihr essen, noch zwei, noch fünf, noch zehn, noch zwanzig Tage;

 

20 sondern einen ganzen Monat lang, bis es euch aus der Nase geht, und es wird euch zum Ekel werden, weil ihr den Herrn verachtet habt, der in eurer Mitte ist, und vor ihm geweint und gesprochen habt: Warum sind wir aus Ägypten ausgezogen?‘

 

21 Und Mose sprach: ‚Sechshunderttausend Mann Fußvolk ist das Volk, in dessen Mitte ich bin; und du sprichst: Ich will ihnen Fleisch zu essen geben, dass sie einen Monat lang essen!

 

22 Sollen ihnen Schafe und Rinder geschlachtet werden, dass es ihnen genüge? Oder soll aller Fisch des Meeres für sie gesammelt werden, dass es ihnen genüge?‘

 

23 Und der Herr sprach zu Mose: ‚Ist denn die Hand des Herrn zu kurz? Jetzt sollst du sehen, ob mein Wort dich treffen wird oder nicht.‘

 

24 Und Mose ging hinaus und redete zum Volk die Worte des Herrn; und er sammelte siebzig Männer aus den Ältesten des Volkes und stellte sie rings um die Stiftshütte.

 

25 Und der Herr kam in einer Wolke herab und redete mit ihm; und er nahm von dem Geist, der auf ihm war, und legte ihn auf die siebzig Männer, die Ältesten. Und als der Geist auf ihnen ruhte, weissagten sie; danach aber taten sie es nicht mehr.

 

26 Es waren aber zwei Männer im Lager zurückgeblieben, der eine hieß Eldad, der andere Medad; und auch auf sie ruhte der Geist – sie waren unter den Aufgeschriebenen, waren aber nicht zur Stiftshütte gegangen –, und sie weissagten im Lager.

 

27 Da lief ein Jüngling hin und meldete es Mose und sprach: ‚Eldad und Medad weissagen im Lager.‘

 

28 Und Josua, der Sohn Nuns, der Diener Moses von Jugend auf, antwortete und sprach: ‚Mein Herr Mose, wehre ihnen!‘

 

29 Und Mose sprach zu ihm: ‚Eiferst du für mich? Wollte Gott, dass alles Volk des Herrn Propheten wären, wenn der Herr seinen Geist auf sie legte!‘

 

30 Und Mose begab sich in das Lager, er und die Ältesten Israels.

 

31 Und ein Wind fuhr aus vom Herrn und trieb Wachteln herbei vom Meer und ließ sie auf das Lager fallen, einen Tag weit hier und einen Tag weit dort rings um das Lager, etwa zwei Ellen hoch über der Erde.

 

32 Und das Volk stand auf den ganzen Tag und die ganze Nacht und den ganzen folgenden Tag und sammelte die Wachteln; wer wenig sammelte, sammelte zehn Homer; und sie breiteten sie aus rings um das Lager.

 

33 Das Fleisch war noch zwischen ihren Zähnen, ehe es verschlungen war, da entbrannte der Zorn des Herrn über das Volk, und der Herr schlug das Volk mit einer sehr großen Plage.

 

34 Und man nannte jenen Ort ‚Gräber der Begierde‘, weil man dort das begehrliche Volk begrub. 35Von den Gräbern der Begierde zog das Volk nach Hazeroth, und sie blieben in Hazeroth.

 

 

Kapitel 12

 

1 Und Mirjam und Aaron redeten gegen Mose wegen der kuschitischen Frau, die er genommen hatte; denn er hatte eine kuschitische Frau genommen.

 

2 Und sie sprachen: Hat der HERR nur mit Mose allein geredet? Hat er nicht auch mit uns geredet? Und der HERR hörte es.

 

3 Aber Mose war ein sehr demütiger Mensch, mehr als alle Menschen auf Erden.

 

4 Und der HERR sprach plötzlich zu Mose und zu Aaron und zu Mirjam: Geht hinaus, ihr drei, zur Stiftshütte! Und sie gingen hinaus, alle drei.

 

5 Und der HERR kam herab in einer Wolkensäule und trat an den Eingang der Stiftshütte. Und er rief Aaron und Mirjam, und sie gingen beide hinaus.

 

6 Und er sprach: Hört meine Worte! Wenn ein Prophet unter euch ist, dem HERRN, so offenbare ich mich ihm in einem Gesicht und rede mit ihm im Traum.

 

7 Nicht so mein Knecht Mose; in meinem ganzen Hause ist er treu.

 

8 Von Mund zu Mund rede ich mit ihm, in sichtbarer Gestalt und nicht in Rätseln, und er schaut die Gestalt des HERRN. Warum habt ihr euch nicht gefürchtet, gegen meinen Knecht Mose zu reden?

 

9 Und der Zorn des HERRN entbrannte gegen sie, und er ging hinweg.

 

10 Und die Wolke wich von der Stiftshütte; und siehe, da war Mirjam aussätzig wie Schnee. Und Aaron wandte sich zu Mirjam, und siehe, sie war aussätzig.

 

11 Und Aaron sprach zu Mose: Ach, mein Herr, lege nicht auf uns die Sünde, die wir töricht begangen und verschuldet haben!

 

12 Lass sie nicht sein wie ein Totes, das aus seiner Mutter Leib hervorkommt, wenn schon die Hälfte seines Fleisches verzehrt ist!

 

13 Und Mose schrie zum HERRN und sprach: O Gott, ich bitte dich, heile sie!

 

14 Und der HERR sprach zu Mose: Wenn ihr Vater ihr ins Angesicht gespien hätte, sollte sie sich nicht sieben Tage lang schämen? Lass sie sieben Tage lang außerhalb des Lagers einschließen; danach soll sie wieder aufgenommen werden.

 

15 So wurde Mirjam sieben Tage lang außerhalb des Lagers eingeschlossen. Und das Volk brach nicht auf, bis Mirjam wieder aufgenommen war.

 

16 Danach brach das Volk von Hazeroth auf und lagerte in der Wüste Paran.

 

 

Kapitel 13

 

1 Und der Herr redete zu Mose und sprach:

 

2 Sende dir Männer aus, dass sie das Land Kanaan auskundschaften, das ich den Kindern Israel zum Besitz gebe; je einen Mann aus jedem Stamm, nach den Häusern ihrer Väter sollt ihr sie senden, lauter Fürsten unter ihnen.

 

3 Und Mose sandte sie aus der Wüste Paran, nach dem Befehl des Herrn; alle diese Männer waren Häupter der Kinder Israel.

 

4 Und dies sind ihre Namen: Vom Stamme Ruben: Sammua, der Sohn Sakkurs;

 

5 vom Stamme Simeon: Saphat, der Sohn Horis;

 

6 vom Stamme Juda: Kaleb, der Sohn Jephunnes;

 

7 vom Stamme Issaschar: Jigal, der Sohn Josephs;

 

8 vom Stamme Ephraim: Hosea, der Sohn Nuns;

 

9 vom Stamme Benjamin: Palti, der Sohn Raphus;

 

10 vom Stamme Sebulon: Gaddiel, der Sohn Sodis;

 

11 vom Stamme Joseph, vom Stamme Manasse: Gaddi, der Sohn Susis;

 

12 vom Stamme Dan: Ammiel, der Sohn Gemallis;

 

13 vom Stamme Asser: Sethur, der Sohn Michaels;

 

14 vom Stamme Naphthali: Nahbi, der Sohn Vaphsis;

 

15 vom Stamme Gad: Geuel, der Sohn Machis.

 

16 Das sind die Namen der Männer, die Mose aussandte, das Land zu erkunden. Und Mose nannte Hosea, den Sohn Nuns, Josua.

 

17 Und Mose sandte sie, das Land Kanaan zu erkunden, und sprach zu ihnen: Zieht hinauf in den Süden und steigt auf das Gebirge

 

18 und beseht das Land, wie es ist, und das Volk, das darin wohnt, ob es stark oder schwach, ob es gering oder zahlreich ist;

 

19 und wie das Land ist, darin sie wohnen, ob es gut oder böse ist; und wie die Städte sind, in denen sie wohnen, ob in Lagern oder in Festungen;

 

20 und wie das Land ist, ob fett oder mager, ob Bäume darin sind oder nicht. Und seid getrost und nehmt von den Früchten des Landes. Es war aber die Zeit der ersten Trauben.

 

21 Und sie zogen hinauf und erkundeten das Land von der Wüste Zin bis gen Rehob, wo man nach Hamath kommt.

 

22 Und sie zogen hinauf in den Süden und kamen bis Hebron; daselbst waren Ahiman, Scheschai und Talmai, die Kinder Enaks. Hebron aber war sieben Jahre vor Zoan in Ägypten erbaut.

 

23 Und sie kamen bis an den Bach Eskol und schnitten daselbst eine Rebe ab mit einer Traube, und zwei trugen sie auf einer Stange, dazu auch Granatäpfel und Feigen.

 

24 Den Ort hieß man Bach Eskol um der Traube willen, die die Kinder Israel daselbst abschnitten.

 

25 Und sie kehrten zurück, nachdem sie das Land erkundet hatten, nach vierzig Tagen,

 

26 und gingen hin und kamen zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israel in die Wüste Paran gen Kadesch; und sie gaben ihnen und der ganzen Gemeinde Antwort und ließen sie die Früchte des Landes sehen.

 

27 Und sie erzählten ihm und sprachen: Wir sind in das Land gekommen, wohin du uns gesandt hast; es fließt wirklich Milch und Honig, und das sind seine Früchte.

 

28 Nur, dass das Volk, das im Lande wohnt, stark ist, und die Städte sind fest und sehr groß, und wir sahen dort auch die Kinder Enaks.

 

29 Die Amalekiter wohnen im Lande des Südens, die Hethiter und Jebusiter und Amoriter wohnen auf dem Gebirge, die Kanaaniter aber wohnen am Meer und an der Seite des Jordan.

 

30 Kaleb aber stillte das Volk gegen Mose und sprach: Lasst uns hinaufziehen und das Land einnehmen; denn wir können es überwältigen.

 

31 Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren, sprachen: Wir können nicht hinaufziehen gegen das Volk, denn es ist stärker als wir.

 

32 Und sie machten dem Lande, das sie erkundet hatten, ein böses Gerücht bei den Kindern Israel und sprachen: Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu erkunden, ist ein Land, das seine Bewohner frisst; und alles Volk, das wir darin sahen, sind Leute von großer Länge.

 

33 Wir sahen dort auch die Riesen, die Kinder Enaks, und wir waren vor unseren Augen wie Heuschrecken, und so waren wir auch vor ihren Augen.

 

 

Kapitel 14

 

1 Und die ganze Gemeinde erhob ihre Stimme, und das Volk weinte jene ganze Nacht.

 

2 Und alle Kinder Israel murrten gegen Mose und Aaron, und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: Wären wir doch im Lande Ägypten gestorben, oder in dieser Wüste gestorben!

 

3 Und warum bringt uns der HERR in dieses Land, dass wir durchs Schwert fallen? Unsere Weiber und unsere Kinder werden zur Beute werden. Ist es nicht besser für uns, nach Ägypten zurückzukehren?

 

4 Und sie sprachen einer zum anderen: Lasst uns einen Anführer setzen und nach Ägypten zurückkehren!

 

5 Da fielen Mose und Aaron auf ihr Angesicht vor der ganzen Versammlung der Gemeinde der Kinder Israel.

 

6 Josua aber, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jephunnes, die zu den Kundschaftern des Landes gehörten, zerrissen ihre Kleider

 

7 und sprachen zur ganzen Gemeinde der Kinder Israel: Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu erkunden, das Land ist sehr, sehr gut.

 

8 Wenn der HERR uns wohl will, so wird er uns in dieses Land bringen und es uns geben, ein Land, das von Milch und Honig fließt.

 

9 Nur fällt nicht ab vom HERRN! Und fürchtet euch nicht vor dem Volk dieses Landes; denn sie sind unser Brot. Ihr Schutz ist von ihnen gewichen; der HERR aber ist mit uns. Fürchtet euch nicht vor ihnen!

 

10 Da sprach die ganze Gemeinde, man solle sie steinigen. Da erschien die Herrlichkeit des HERRN in der Stiftshütte allen Kindern Israel.

 

11 Und der HERR sprach zu Mose: Wie lange lästert mich dieses Volk, und wie lange wollen sie nicht an mich glauben trotz aller Zeichen, die ich unter ihnen getan habe?

 

12 Ich will sie mit Pestilenz schlagen und vertilgen; dich aber will ich zu einem größeren und mächtigeren Volk machen als dieses.

 

13 Mose aber sprach zum HERRN: So werden es die Ägypter hören, dass du dieses Volk mit deiner Macht aus ihrer Mitte weggeführt hast,

 

14 und auch alle Bewohner dieses Landes haben gehört, dass du, HERR, inmitten dieses Volkes bist, dass du, HERR, von Angesicht zu Angesicht sichtbar bist, und deine Wolke steht über ihnen, und du gehst in einer Wolkensäule vor ihnen her des Tages und in einer Feuersäule des Nachts.

 

15 Und wenn du nun dieses Volk wie einen Mann tötest, so werden die Heiden, die deinen Namen gehört haben, sagen:

 

16 Weil der HERR dieses Volk nicht in das Land bringen konnte, das er ihnen geschworen hatte, hat er sie in der Wüste umgebracht.

 

17 So lass nun die Kraft des HERRN groß werden, wie du gesagt hast:

 

18 Der HERR ist geduldig und von großer Gnade und Wahrheit, der die Missetat und Übertretung und Sünde vergibt, aber den Schuldigen keineswegs ungestraft lässt, der die Sünde der Väter heimsucht an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied.

 

19 So vergib nun die Sünde dieses Volkes nach deiner großen Barmherzigkeit, wie du diesem Volk vergeben hast von Ägypten an bis hierher.

 

20 Und der HERR sprach: Ich habe vergeben, wie du gesagt hast.

 

21 Aber so wahr ich lebe und so wahr mein Name die ganze Erde erfüllen wird:

 

22 Alle Männer, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben, die ich in Ägypten und in dieser Wüste getan habe, und mich nun zehnmal versucht und meiner Stimme nicht gehorcht haben,

 

23 sie sollen das Land nicht sehen, das ich ihren Vätern geschworen habe; keiner von denen, die mich gelästert haben, soll es sehen.

 

24 Aber meinen Knecht Kaleb, weil ein anderer Geist in ihm war und er mir treu nachgefolgt ist, den will ich in das Land bringen, in das er gekommen ist, und seine Nachkommen sollen es besitzen.

 

25 Die Amalekiter aber und die Kanaaniter wohnen im Tal. Morgen wendet euch und zieht in die Wüste auf dem Weg zum Schilfmeer.

 

26 Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:

 

27 Wie lange soll ich es mit dieser bösen Gemeinde dulden, die da gegen mich murrt? Ich habe das Murren der Kinder Israel gehört, das sie gegen mich murren.

 

28 Sage ihnen: So wahr ich lebe, spricht der HERR, ich will euch tun, wie ihr vor meinen Ohren geredet habt.

 

29 In dieser Wüste sollen eure Leiber fallen, und alle, die von euch gemustert sind, von zwanzig Jahren an und darüber, die ihr gegen mich gemurrt habt,

 

30 ihr sollt nicht in das Land kommen, über das ich meine Hand erhoben habe, euch darin wohnen zu lassen, außer Kaleb, dem Sohn Jephunnes, und Josua, dem Sohn Nuns.

 

31 Eure Kinder aber, von denen ihr sagtet, sie würden zur Beute werden, die will ich hineinbringen, dass sie das Land kennen lernen, das ihr verachtet habt.

 

32 Eure Leiber aber sollen in dieser Wüste verfallen.

 

33 Und eure Kinder sollen vierzig Jahre lang Hirten sein in der Wüste und eure Untreue büßen, bis eure Leiber alle in der Wüste umgekommen sind.

 

34 Nach der Zahl der Tage, in denen ihr das Land erkundet habt, vierzig Tage, je einen Tag für ein Jahr, sollt ihr vierzig Jahre lang eure Schuld tragen und meine Abwendung erfahren.

 

35 Ich, der HERR, habe es gesagt; das will ich tun dieser ganzen bösen Gemeinde, die sich gegen mich zusammengerottet hat: In dieser Wüste sollen sie umkommen und dort sterben.

 

36 Und die Männer, die Mose ausgesandt hatte, das Land zu erkunden, und die zurückgekehrt waren und die ganze Gemeinde gegen das Land aufgebracht hatten, indem sie ein böses Gerücht über das Land ausbrachten,

 

37 diese Männer, die ein böses Gerücht über das Land ausgebracht hatten, starben durch eine Plage vor dem HERRN.

 

38 Josua aber, der Sohn Nuns, und Kaleb, der Sohn Jephunnes, blieben am Leben von jenen Männern, die ausgezogen waren, das Land zu erkunden.

 

39 Und Mose redete diese Worte zu allen Kindern Israel, und das Volk trauerte sehr.

 

40 Und sie machten sich früh am Morgen auf und stiegen auf die Höhe des Berges und sprachen: Siehe, hier sind wir und wollen hinaufziehen an den Ort, von dem der HERR geredet hat; denn wir haben gesündigt.

 

41 Mose aber sprach: Warum übertretet ihr den Befehl des HERRN? Es wird euch nicht gelingen.

 

42 Zieht nicht hinauf; denn der HERR ist nicht unter euch, dass ihr nicht geschlagen werdet vor euren Feinden.

 

43 Denn die Amalekiter und die Kanaaniter sind dort vor euch, und ihr werdet durchs Schwert fallen; weil ihr euch vom HERRN abgewandt habt, wird der HERR nicht mit euch sein.

 

44 Aber sie vermaßen sich, hinaufzusteigen auf die Höhe des Berges; aber die Bundeslade des HERRN und Mose wichen nicht aus dem Lager.

 

45 Da kamen die Amalekiter und die Kanaaniter, die auf jenem Berge wohnten, herab und schlugen sie und zersprengten sie bis nach Horma. Und sie kehrten ins Lager zurück.

 

 

Kapitel 15

 

1 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

2 Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land eurer Wohnung kommt, das ich euch gebe,

 

3 und ihr dem HERRN Brandopfer darbringen wollt, ein Ganzopfer oder ein Schlachtopfer, zur Erfüllung eines Gelübdes oder als freiwillige Gabe oder an euren Festen, um dem HERRN einen lieblichen Geruch zu bereiten, von den Rindern oder von den Schafen,

 

4 so soll der, der seine Gabe darbringt, dem HERRN ein Speisopfer darbringen: ein Zehntel Epha Feinmehl, mit Öl angerührt, ein Viertel Hin.

 

5 Und Wein zum Trankopfer, ein Viertel Hin, sollt ihr zu dem Brandopfer oder zu dem Schlachtopfer darbringen, für jedes Lamm.

 

6 Und für den Widder, wenn ihr ihn als Brandopfer oder als Schlachtopfer darbringt, sollst du ein Speisopfer darbringen: zwei Zehntel Feinmehl, mit Öl angerührt, ein Drittel Hin.

 

7 Und Wein zum Trankopfer, ein Drittel Hin, sollt ihr darbringen als lieblichen Geruch für den HERRN.

 

8 Wenn ihr aber von den Rindern ein Brandopfer oder ein Schlachtopfer darbringen wollt, zur Erfüllung eines Gelübdes oder als Friedensopfer für den HERRN,

 

9 so soll man zu dem jungen Stier ein Speisopfer darbringen: drei Zehntel Feinmehl, mit Öl angerührt, ein halbes Hin.

 

10 Und Wein zum Trankopfer, ein halbes Hin, als Feueropfer, lieblicher Geruch für den HERRN.

 

11 So sollst du tun bei jedem jungen Stier oder bei jedem Widder oder bei jedem Lamm von den Schafen oder von den Ziegen.

 

12 Nach der Zahl, die ihr darbringt, so sollt ihr bei jedem tun nach ihrer Zahl.

 

13 Jeder Einheimische soll dies so tun, wenn er ein Feueropfer als lieblichen Geruch für den HERRN darbringt.

 

14 Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt oder einer, der in eurer Mitte ist in euren Geschlechtern, und er bringt ein Feueropfer als lieblichen Geruch für den HERRN dar: Wie ihr tut, so soll er tun, die ganze Gemeinde, für den HERRN.

 

15 Ein Gesetz soll für euch sein und für den Fremdling, der bei euch wohnt, ein ewiges Gesetz für eure Geschlechter: Wie ihr, so soll der Fremdling vor dem HERRN sein.

 

16 Ein Gesetz und eine Rechtsordnung soll für euch und für den Fremdling sein, der bei euch wohnt.

 

17 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

18 Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, in das ich euch bringe,

 

19 und wenn ihr von dem Brot des Landes esst, so sollt ihr dem HERRN eine Hebopfergabe abheben.

 

20 Als Erstling eures Teiges sollt ihr einen Kuchen als Hebopfer abheben; wie die Hebopfergabe von der Tenne, so sollt ihr ihn abheben.

 

21 Von den Erstlingen eures Teiges sollt ihr dem HERRN eine Hebopfergabe geben in euren Geschlechtern.

 

22 Und wenn ihr versehentlich sündigt und nicht alle diese Gebote tut, die der HERR zu Mose geredet hat,

 

23 alles, was der HERR euch durch Mose geboten hat, von dem Tag an, da der HERR es gebot, und weiterhin in euren Geschlechtern,

 

24 so soll, wenn es aus Versehen vor den Augen der Gemeinde geschieht, die ganze Gemeinde einen jungen Stier von den Rindern, einen makellosen, als Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch für den HERRN, samt seinem Speisopfer und seinem Trankopfer nach der Vorschrift, und einen Ziegenbock als Sündopfer.

 

25 Und der Priester soll Sühnung erwirken für die ganze Gemeinde der Kinder Israel, und es wird ihnen vergeben werden; denn es war ein Versehen, und sie haben ihre Gabe als Feueropfer für den HERRN dargebracht wegen ihrer Sünde vor dem HERRN, wegen ihres Versehens.

 

26 Und es wird vergeben werden der ganzen Gemeinde der Kinder Israel und dem Fremdling, der bei euch wohnt, denn das ganze Volk hat es aus Versehen getan.

 

27 Wenn aber eine einzelne Seele aus Versehen sündigt, so soll sie eine einjährige Ziege als Sündopfer darbringen.

 

28 Und der Priester soll Sühnung erwirken für die Seele, die versehentlich gesündigt hat, vor dem HERRN, um Sühnung für sie zu erwirken, und es wird ihr vergeben werden.

 

29 Für den Einheimischen unter den Kindern Israel und für den Fremdling, der bei ihnen wohnt, soll ein Gesetz sein für den, der aus Versehen handelt.

 

30 Aber eine Seele, die mit erhobener Hand frevelt, sei es von den Einheimischen oder von den Fremdlingen, die lästert den HERRN; diese Seele soll ausgerottet werden aus ihrem Volk.

 

31 Denn sie hat das Wort des HERRN verachtet und sein Gebot gebrochen; sie soll gänzlich ausgerottet werden, ihre Schuld lastet auf ihr.

 

32 Und als die Kinder Israel in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der am Sabbattag Holz sammelte.

 

33 Und die ihn beim Holzsammeln fanden, brachten ihn zu Mose und Aaron und zu der ganzen Gemeinde der Kinder Israel.

 

34 Und sie legten ihn in Gewahrsam; denn es war nicht klar entschieden, was man mit ihm tun sollte.

 

35 Und der HERR sprach zu Mose: Der Mann soll getötet werden; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen.

 

36Und die ganze Gemeinde führte ihn hinaus vor das Lager, und sie steinigten ihn, und er starb, wie der HERR dem Mose geboten hatte.

 

37 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

38 Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Sie sollen sich Quasten machen an den Zipfeln ihrer Kleider in ihren Geschlechtern, und sie sollen an die Quaste des Zipfels eine Schnur von blauem Purpur tun.

 

39 Und sie sollen euch an den Quasten sein, und wenn ihr sie seht, sollt ihr an alle Gebote des HERRN denken und sie tun, und ihr sollt nicht eurem Herzen und euren Augen nachlaufen, denen ihr nachhurt.

 

40 Damit ihr an alle meine Gebote denkt und sie tut und heilig seid eurem Gott.

 

41 Ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, um euer Gott zu sein; ich bin der HERR, euer Gott.

 

 

Kapitel 16

 

1 Und Korach, der Sohn Jizhars, des Sohnes Kehats, des Sohnes Levis, und Datan und Abiram, die Söhne Eliabs, und On, der Sohn Pelets, des Sohnes Rubens,

 

2 und sie standen auf gegen Mose, und zweihundertfünfzig Männer von den Söhnen Israels, Fürsten der Gemeinde, Berufene der Versammlung, angesehene Männer,

 

3 sie versammelten sich gegen Mose und Aaron und sprachen: Lasst es genug sein für euch! Denn die ganze Gemeinde, sie alle sind heilig, und der HERR ist in ihrer Mitte. Warum erhebt ihr euch über die Gemeinde des HERRN?

 

4 Und als Mose es hörte, fiel er auf sein Angesicht.

 

5 Und er redete zu Korach und zu seiner ganzen Gemeinde und sprach: Morgen wird der HERR kundtun, wer ihm gehört und wer heilig ist, und er wird den zu sich herzutreten lassen, den er erwählt hat.

 

6 Dies tut: Nehmt euch Räucherpfannen, Korach und seine ganze Gemeinde,

 

7 und legt Feuer hinein und tut Räucherwerk darauf vor dem HERRN morgen; und der Mann, den der HERR erwählt, der sei heilig. Lasst es euch genug sein, ihr Söhne Levis!

 

8 Und Mose sprach zu Korach: Hört doch, ihr Söhne Levis!

 

9 Ist es euch zu wenig, dass der Gott Israels euch aus der Gemeinde Israels ausgesondert hat, um euch zu sich herzutreten zu lassen, den Dienst an der Wohnung des HERRN zu verrichten und vor der Gemeinde zu stehen, um ihr zu dienen?

 

10 Und er hat dich und alle deine Brüder, die Söhne Levis, mit dir herzutreten lassen, und ihr strebt nun auch noch nach dem Priestertum?

 

11 Darum du und deine ganze Gemeinde, die ihr euch gegen den HERRN zusammengerottet habt – und Aaron, was ist er, dass ihr gegen ihn murrt?

 

12 Und Mose sandte hin, um Datan und Abiram, die Söhne Eliabs, zu rufen. Sie aber sprachen: Wir kommen nicht hinauf! #

 

13 Ist es zu wenig, dass du uns aus einem Land, das von Milch und Honig fließt, heraufgeführt hast, um uns in der Wüste zu töten, dass du auch noch als Herrscher über uns herrschen willst?

 

14 Ja, du hast uns in ein Land geführt, das von Milch und Honig fließt, und hast uns Äcker und Weinberge zum Erbteil gegeben; aber die Augen dieser Männer würdest du ausstechen? Wir kommen nicht hinauf!

 

15 Da wurde Mose sehr zornig und sprach zum HERRN: Wende dich nicht zu ihrem Speisopfer! Nicht einen Esel habe ich von ihnen genommen und habe keinem von ihnen ein Leid zugefügt.

 

16 Und Mose sprach zu Korach: Du und deine ganze Gemeinde, stellt euch vor den HERRN, du und sie und Aaron, morgen!

 

17 Und nehmt jeder seine Räucherpfanne und tut Räucherwerk darauf und bringt sie vor den HERRN, jeder seine Räucherpfanne, zweihundertfünfzig Räucherpfannen, auch du und Aaron, jeder seine Räucherpfanne.

 

18 Und jeder nahm seine Räucherpfanne, und sie legten Feuer hinein und taten Räucherwerk darauf; und sie traten an den Eingang des Zeltes der Begegnung, Mose und Aaron.

 

19 Und Korach versammelte die ganze Gemeinde gegen sie an den Eingang des Zeltes der Begegnung. Und die Herrlichkeit des HERRN erschien der ganzen Gemeinde.

 

20 Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach:

 

21 Sondert euch ab aus der Mitte dieser Gemeinde, und ich will sie in einem Augenblick vernichten!

 

22 Sie aber fielen auf ihr Angesicht und sprachen: Gott, Gott der Geister allen Fleisches! Wenn ein einziger Mensch sündigt, soll dein Zorn über die ganze Gemeinde kommen?

 

23 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

24 Rede zur Gemeinde und sprich: Entfernt euch ringsum von der Wohnung Korachs!

 

25 Und Mose stand auf und ging zu Datan und Abiram, und die Ältesten Israels folgten ihm.

 

26 Und er redete zur Gemeinde und sprach: Weicht von den Zelten dieser gottlosen Männer und rührt nichts an, was ihnen gehört, damit ihr nicht umkommt in all ihrer Sünde!

 

27 Und sie entfernten sich ringsum von der Wohnung Korachs. Datan und Abiram aber kamen heraus und standen am Eingang ihrer Zelte mit ihren Frauen, ihren Kindern und ihren Kleinen.

 

28 Und Mose sprach: Daran sollt ihr erkennen, dass der HERR mich gesandt hat, alle diese Werke zu tun, und dass ich nicht aus eigenem Antrieb handle:

 

29 Wenn diese sterben wie alle Menschen und wenn sie heimgesucht werden wie alle Menschen, dann hat der HERR mich nicht gesandt.

 

30 Wenn aber der HERR etwas Neues schafft und die Erde ihren Mund auftut und sie verschlingt mit allem, was ihnen gehört, und sie lebendig in die Unterwelt hinabfahren, dann werdet ihr erkennen, dass diese Männer den HERRN verachtet haben.

 

31 Und es geschah, als er alle diese Worte zu Ende geredet hatte, da spaltete sich der Erdboden unter ihnen,

 

32 und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang sie und ihre Häuser und alle Menschen, die bei Korach waren, und all ihr Vieh.

 

33 Und sie fuhren hinab, sie und alles, was ihnen gehörte, lebendig in die Unterwelt, und die Erde bedeckte sie, und sie kamen um aus der Mitte der Gemeinde.

 

34 Und ganz Israel, das rings um sie war, floh vor ihrem Geschrei; denn sie sprachen: Dass uns die Erde nicht verschlinge!

 

35 Und ein Feuer ging aus von dem HERRN und fraß die zweihundertfünfzig Männer, die das Räucherwerk darbrachten.

 

 

Kapitel 17

 

1 Und der HERR sprach zu Mose:

 

2 Rede zu Eleasar, dem Sohn Aarons, des Priesters: Hebe die ehernen Räucherpfannen aus dem Brande auf und streue das fremde Feuer dorthin, denn sie sind geheiligt.

 

3 Die Räucherpfannen dieser Sünder wider ihr eigenes Leben soll man zu breiten Blechen schlagen, zum Überzug des Altars; denn sie sind vor dem HERRN dargebracht und geheiligt, und sie sollen den Kindern Israel ein Zeichen sein.

 

4 Und Eleasar, der Priester, nahm die ehernen Räucherpfannen, welche die Verbrannten dargebracht hatten, und schlug sie zu Blechen zum Überzug des Altars,

 

5 zum Gedächtnis für die Kinder Israel, dass kein Fremder, der nicht vom Samen Aarons ist, herzutrete, um Räucherwerk vor dem HERRN zu opfern, und dass es ihm nicht ergehe wie Korah und seiner Rotte, wie der HERR durch Mose zu ihm geredet hatte.

 

6 Am folgenden Morgen aber murrte die ganze Gemeinde der Kinder Israel wider Mose und Aaron und sprach: Ihr habt das Volk des HERRN getötet!

 

7 Und es geschah, als sich die Gemeinde wider Mose und Aaron versammelte, da wandten sie sich zur Stiftshütte; und siehe, die Wolke bedeckte sie, und die Herrlichkeit des HERRN erschien.

 

8 Und Mose und Aaron gingen vor die Stiftshütte.

 

9 Und der HERR redete mit Mose und Aaron und sprach:

 

10 Hebt euch weg aus dieser Gemeinde, dass ich sie plötzlich vertilge! Da fielen sie auf ihr Angesicht.

 

11 Und Mose sprach zu Aaron: Nimm die Räucherpfanne und lege Feuer vom Altar darauf und lege Räucherwerk darauf und geh eilends zur Gemeinde und versöhne sie; denn der Zorn ist von dem HERRN ausgegangen, die Plage hat begonnen.

 

12 Und Aaron nahm sie, wie Mose ihm gesagt hatte, und lief mitten in die Gemeinde; und siehe, die Plage hatte schon begonnen unter dem Volk. Und er legte Räucherwerk darauf und versöhnte das Volk.

 

13 Und er stand zwischen den Toten und den Lebendigen; da hörte die Plage auf.

 

14 Es waren aber derer, die an der Plage starben, vierzehntausendsiebenhundert, außer denen, die um Korahs willen gestorben waren.

 

15Und Aaron kehrte wieder zu Mose vor die Tür der Stiftshütte, und die Plage hörte auf.

 

16 Und der HERR redete mit Mose und sprach:

 

17 Rede mit den Kindern Israel und nimm von ihnen zwölf Stäbe, von jedem Fürsten seines Vaterhauses einen Stab, und schreib eines jeden Namen auf seinen Stab.

 

18 Aber den Namen Aarons sollst du schreiben auf den Stab Levis; denn für das Haus ihrer Väter soll je ein Stab sein.

 

19 Und lege sie in die Stiftshütte vor dem Zeugnis, wo ich mit dir zusammenkomme.

 

20 Und welchen ich erwählen werde, dessen Stab wird grünen. So will ich das Murren der Kinder Israel, das sie wider euch murren, von mir abwenden.

 

21 Mose redete mit den Kindern Israel, und alle ihre Fürsten gaben ihm einen Stab, je einen Stab für einen Fürsten, nach ihren Vaterhäusern, zwölf Stäbe; und der Stab Aarons war auch unter ihren Stäben.

 

22 Und Mose legte die Stäbe vor dem HERRN in der Stiftshütte des Zeugnisses nieder.

 

23 Am nächsten Morgen, als Mose in die Stiftshütte des Zeugnisses ging, siehe, da grünte der Stab Aarons vom Hause Levi und trug Blüten und brachte Blüten hervor und trug Mandeln.

 

24 Und Mose trug alle Stäbe heraus von dem HERRN vor alle Kinder Israel, und sie sahen es; und ein jeder nahm seinen Stab.

 

25 Und der HERR sprach zu Mose: Trage den Stab Aarons wieder vor das Zeugnis, dass er verwahrt werde zum Zeichen für die ungehorsamen Kinder, dass ihr Murren vor mir aufhöre und sie nicht sterben.

 

26 Und Mose und Aaron taten, wie der HERR dem Mose geboten hatte.

 

27 Und die Kinder Israel sprachen zu Mose: Siehe, wir vergehen, wir kommen um, wir kommen alle um!

 

28 Wer sich nur naht zur Wohnung des HERRN, der stirbt. Sollen wir denn alle sterben?

 

 

Kapitel 18

 

1 Und der HERR sprach zu Aaron: Du und deine Söhne und dein Vaterhaus sollt die Schuld tragen für das Heiligtum, und du und deine Söhne sollt die Schuld tragen für euer Priestertum.

 

2 Und auch deine Brüder, den Stamm Levi, den Stamm deines Vaters, sollst du zu dir hinzutreten lassen, und sie sollen sich dir anschließen und dir dienen; du aber und deine Söhne mit dir vor der Stiftshütte.

 

3 Und sie sollen deine Wache und die Wache der Stiftshütte halten; aber den heiligen Geräten und dem Altar sollen sie nicht nahen, damit nicht sowohl sie als auch ihr sterbt.

 

4 Und sie sollen sich zu dir gesellen und die Wache der Stiftshütte halten für den ganzen Dienst der Stiftshütte; und kein Fremder soll sich dir nahen.

 

5 Und ihr sollt die Wache des Heiligtums und die Wache des Altars halten, damit kein Zorn mehr über die Kinder Israel komme.

 

6 Und siehe, ich habe eure Brüder, die Leviten, aus der Mitte der Kinder Israel genommen, als ein Geschenk, dem HERRN gegeben, um den Dienst der Stiftshütte zu verrichten.

 

7 Du aber und deine Söhne mit dir sollt euer Priestertum bewahren in allem, was den Altar und was den inneren Vorhang betrifft, und ihr sollt den Dienst verrichten; als ein Geschenk gebe ich euch euer Priestertum; und der Fremde, der sich naht, soll sterben.

 

8 Und der HERR redete zu Aaron: Und siehe, ich habe dir die Abgaben von den Hebopfern gegeben; von allem, was mir von den Kindern Israel geheiligt wird, habe ich es dir und deinen Söhnen als Anteil gegeben, als eine ewige Satzung.

 

9 Dies soll dir gehören von dem Hochheiligen, von den Feueropfern: alle ihre Gaben, alle ihre Speisopfer, alle ihre Sündopfer und alle ihre Schuldopfer, die sie mir erstatten, sollen dir und deinen Söhnen hochheilig sein.

 

10 Im Allerheiligsten sollt ihr es essen; alles Männliche soll es essen; dir soll es heilig sein.

 

11 Und dies soll dir gehören: das Hebopfer ihrer Gaben, von allen Webopfern der Kinder Israel habe ich es dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir gegeben, als eine ewige Satzung; jeder Reine in deinem Hause soll es essen.

 

12 Alles beste Öl und alles beste vom Wein und vom Korn, ihre Erstlingsgabe, die sie dem HERRN geben, habe ich dir gegeben.

 

13 Die Erstlinge aller Früchte ihres Landes, die sie dem HERRN bringen, sollen dir gehören; jeder Reine in deinem Hause soll es essen.

 

14 Alles, was in Israel dem Bann verfällt, soll dir gehören.

 

15 Alles, was den Mutterschoß öffnet von allem Fleisch, das man dem HERRN bringt, von Menschen und von Vieh, soll dir gehören; doch die Erstgeburt der Menschen sollst du lösen, und die Erstgeburt des unreinen Viehs sollst du lösen.

 

16 Und ihre Lösung soll sein: von einem Monat an sollst du sie lösen nach deiner Schätzung, fünf Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums (zwanzig Gera ist der Schekel).

 

17 Aber die Erstgeburt eines Rindes oder die Erstgeburt eines Schafes oder die Erstgeburt einer Ziege sollst du nicht lösen; sie sind heilig; ihr Blut sollst du an den Altar sprengen und ihr Fett als Feueropfer zum lieblichen Geruch dem HERRN darbringen.

 

18 Und ihr Fleisch soll dir gehören; wie die Brust des Webopfers und wie die rechte Keule soll es dir gehören.

 

19 Alle Hebopfer von den heiligen Gaben, die die Kinder Israel dem HERRN heben, habe ich dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir gegeben, als eine ewige Satzung; es ist ein ewiger Salzbund vor dem HERRN für dich und deine Nachkommen mit dir.

 

20 Und der HERR sprach zu Aaron: Du sollst in ihrem Land kein Erbe haben, und kein Anteil soll dir unter ihnen zuteil werden; ich bin dein Anteil und dein Erbe inmitten der Kinder Israel.

 

21 Und den Kindern Levi siehe, ich habe alles Zehnte in Israel zum Erbteil gegeben für ihren Dienst, den sie verrichten, den Dienst an der Stiftshütte.

 

22 Und die Kinder Israel sollen nicht mehr zur Stiftshütte kommen, um sich mit einer todbringenden Sünde zu beladen.

 

23 Und der Levit soll den Dienst an der Stiftshütte verrichten, und sie sollen ihre Schuld tragen, als eine ewige Satzung für ihre Geschlechter; und inmitten der Kinder Israel sollen sie kein Erbe besitzen.

 

24 Denn den Zehnten der Kinder Israel, den sie dem HERRN als Hebopfer geben, habe ich den Leviten zum Erbteil gegeben; darum habe ich zu ihnen gesagt: Inmitten der Kinder Israel sollen sie kein Erbteil besitzen.

 

25 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

26 Und zu den Leviten sollst du reden und zu ihnen sagen: Wenn ihr von den Kindern Israel den Zehnten nehmt, den ich euch von ihnen zum Erbteil gegeben habe, so sollt ihr davon ein Hebopfer für den HERRN erheben, den Zehnten vom Zehnten.

 

27 Und euer Hebopfer soll euch angerechnet werden wie das Korn von der Tenne und wie die Fülle von der Kelter.

 

28 So sollt auch ihr ein Hebopfer für den HERRN erheben von allen euren Zehnten, die ihr von den Kindern Israel nehmt, und sollt davon das Hebopfer für den HERRN dem Priester Aaron geben.

 

29 Von allen euren Gaben sollt ihr das Hebopfer für den HERRN erheben, von allem Besten das Geheiligte davon.

 

30 Und du sollst zu ihnen sagen: Wenn ihr das Beste davon erhebt, so soll es den Leviten angerechnet werden wie der Ertrag der Tenne und wie der Ertrag der Kelter.

 

31 Und ihr sollt es essen an jedem Ort, ihr und eure Hausgenossen; denn es ist euer Lohn für euren Dienst an der Stiftshütte.

 

32 Und ihr werdet dadurch keine Sünde auf euch laden, wenn ihr das Beste davon erhebt; und ihr sollt die heiligen Gaben der Kinder Israel nicht entweihen, damit ihr nicht sterbt.

 

 

Kapitel 19

 

1 Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach:

 

2 Dies ist die Satzung des Gesetzes, die der HERR geboten hat: Rede zu den Kindern Israel, dass sie dir eine rote, makellose Kuh bringen, an der kein Fehler ist und auf die noch nie ein Joch gelegt wurde.

 

3 Und ihr sollt sie dem Priester Eleasar geben; und man soll sie hinaus vor das Lager führen an einen reinen Ort und sie vor ihm schlachten.

 

4 Und Eleasar, der Priester, soll von ihrem Blut nehmen und mit seinem Finger siebenmal gegen die Vorderseite der Stiftshütte sprengen.

 

5 Und man soll die Kuh vor seinen Augen verbrennen; ihre Haut, ihr Fleisch und ihr Blut samt ihrem Mist soll man verbrennen.

 

6 Und der Priester soll Zedernholz, Ysop und scharlachrote Wolle nehmen und mitten in den Brand der Kuh werfen.

 

7 Und der Priester soll seine Kleider waschen und seinen Leib mit Wasser baden, und danach darf er ins Lager gehen; und der Priester wird unrein sein bis zum Abend.

 

8 Und der sie verbrannt hat, soll seine Kleider mit Wasser waschen und seinen Leib mit Wasser baden, und er wird unrein sein bis zum Abend.

 

9 Und ein reiner Mann soll die Asche der Kuh sammeln und sie draußen vor dem Lager an einen reinen Ort schütten; und sie soll für die Gemeinde der Kinder Israel zur Aufbewahrung dienen als Wasser der Besprengung; es ist eine Reinigung.

 

10 Und der die Asche der Kuh sammelt, soll seine Kleider waschen, und er wird unrein sein bis zum Abend. Und dies soll den Kindern Israel und den Fremdlingen, die bei ihnen wohnen, eine ewige Satzung sein.

 

11 Wer einen toten Menschen, irgendeine Menschenseele, berührt, der wird sieben Tage unrein sein.

 

12Er soll sich am dritten Tag und am siebten Tag reinigen, so wird er rein sein; wenn er sich aber nicht am dritten Tag und am siebten Tag reinigt, wird er nicht rein sein.

 

13 Jeder, der einen Toten berührt, die Seele eines Menschen, der gestorben ist, und sich nicht reinigt, der verunreinigt die Wohnung des HERRN; und solche Seele soll aus Israel ausgerottet werden; denn das Wasser der Besprengung ist nicht auf ihn gesprengt worden, er ist unrein; seine Unreinheit bleibt an ihm.

 

14 Dies ist das Gesetz: Wenn ein Mensch in einem Zelt stirbt, so wird jeder, der in das Zelt geht, und alles, was im Zelt ist, sieben Tage unrein sein.

 

15 Und jedes offene Gefäß, das nicht mit einem Deckel verschlossen ist, ist unrein.

 

16 Und jeder, der auf freiem Feld einen Erschlagenen oder einen Toten oder ein Menschengebein oder ein Grab berührt, wird sieben Tage unrein sein.

 

17 Und für den Unreinen soll man von der Asche der verbrannten Reinigung nehmen und lebendiges Wasser darauf tun in ein Gefäß.

 

18 Und ein reiner Mann soll Ysop nehmen und in das Wasser tauchen und das Zelt besprengen und alle Gefäße und die Seelen, die dort sind, und den, der das Menschengebein oder den Erschlagenen oder den Toten oder das Grab berührt hat.

 

19 Und der Reine soll den Unreinen am dritten Tag und am siebten Tag besprengen; und am siebten Tag soll er ihn reinigen; und er soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser baden, und am Abend wird er rein sein.

 

20 Wer aber unrein wird und sich nicht reinigt, dessen Seele soll aus der Gemeinde ausgerottet werden, weil er das Heiligtum des HERRN verunreinigt hat; denn das Wasser der Besprengung ist nicht auf ihn gesprengt worden, er ist unrein.

 

21 Und dies soll euch eine ewige Satzung sein: Und der das Wasser der Besprengung sprengt, soll seine Kleider waschen; und wer das Wasser der Besprengung berührt, wird unrein sein bis zum Abend.

 

22 Und alles, was der Unreine berührt, wird unrein sein; und die Seele, die es berührt, wird unrein sein bis zum Abend.

 

 

Kapitel 20

1 Und die Kinder Israel kamen, die ganze Gemeinde, in die Wüste Zin im ersten Monat, und das Volk blieb in Kadesch; und Mirjam starb daselbst und wurde daselbst begraben.

 

2 Und es war kein Wasser für die Gemeinde; und sie versammelten sich gegen Mose und Aaron.

 

3 Und das Volk haderte mit Mose und sprach: Wären wir doch umgekommen, als unsere Brüder vor dem HERRN umkamen!

 

4 Und warum habt ihr die Gemeinde des HERRN in diese Wüste gebracht, dass wir und unser Vieh hier sterben?

 

5 Und warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt, um an diesen bösen Ort zu kommen? Ein Ort, wo man nicht säen kann, und wo es keine Feigenbäume, keine Weinstöcke, keine Granatäpfel gibt, und auch kein Wasser zu trinken.

 

6 Da gingen Mose und Aaron von der Gemeinde weg zur Tür der Stiftshütte und fielen auf ihr Angesicht; und die Herrlichkeit des HERRN erschien ihnen.

 

7 Und der HERR redete mit Mose und sprach:

 

8 Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet zu dem Felsen vor ihren Augen; der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen und die Gemeinde und ihr Vieh tränken.

 

9 Da nahm Mose den Stab vor dem HERRN, wie er ihm geboten hatte.

 

10 Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen, und er sprach zu ihnen: Höret doch, ihr Widerspenstigen! Werden wir euch Wasser aus diesem Felsen hervorbringen?

 

11 Und Mose hob seine Hand auf und schlug den Felsen mit dem Stab zweimal; da kam viel Wasser heraus, und die Gemeinde trank und ihr Vieh.

 

12 Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht an mich geglaubt habt, mich zu heiligen vor den Kindern Israel, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich ihnen gegeben habe.

 

13 Das ist das Haderwasser, wo die Kinder Israel mit dem HERRN haderten und er sich an ihnen heilig erwies.

 

14 Und Mose sandte Boten von Kadesch zum König von Edom: So spricht dein Bruder Israel: Du weißt alle Mühsal, die uns getroffen hat,

 

15 dass unsere Väter nach Ägypten hinabgezogen sind und wir lange Zeit in Ägypten gewohnt haben, und die Ägypter behandelten uns und unsere Väter übel.

 

16 Da schrien wir zum HERRN; und er hörte unsere Stimme und sandte einen Engel und führte uns aus Ägypten. Und siehe, wir sind in Kadesch, einer Stadt an deiner Grenze.

 

17 Lass uns durch dein Land ziehen! Wir wollen nicht durch Äcker noch Weinberge gehen, auch kein Wasser aus den Brunnen trinken; wir wollen auf der Königsstraße gehen, weder zur Rechten noch zur Linken weichen, bis wir deine Grenze durchzogen haben.

 

18 Edom aber sprach zu ihm: Du sollst nicht durch mein Land ziehen; wo nicht, so will ich dir mit dem Schwert entgegentreten.

 

19 Und die Kinder Israel sprachen zu ihm: Wir wollen auf der gebahnten Straße ziehen; und wenn wir von deinem Wasser trinken, ich und mein Vieh, so will ich es bezahlen. Ich will nichts, nur zu Fuß hindurchziehen.

 

20 Er aber sprach: Du sollst nicht hindurchziehen! Und Edom zog aus, ihm entgegen, mit mächtigem Volk und starker Hand.

 

21 So weigerte sich Edom, Israel zu gestatten, durch sein Gebiet zu ziehen. Und Israel wich von ihm.

 

22 Und sie brachen auf von Kadesch; und die Kinder Israel, die ganze Gemeinde, kamen zum Berge Hor.

 

23 Und der HERR redete mit Mose und Aaron am Berge Hor, an der Grenze des Landes Edom, und sprach:

 

24 Aaron soll zu seinem Volk versammelt werden; denn er soll nicht in das Land kommen, das ich den Kindern Israel gegeben habe, weil ihr meinem Wort ungehorsam gewesen seid am Haderwasser.

 

25 Nimm Aaron und seinen Sohn Eleasar und führe sie auf den Berg Hor vor der ganzen Gemeinde

 

26 und zieh Aaron seine Kleider aus und zieh sie seinem Sohn Eleasar an; und Aaron wird daselbst sterben.

 

27 Und Mose tat, wie der HERR geboten hatte; und sie stiegen auf den Berg Hor vor den Augen der ganzen Gemeinde.

 

28 Und Mose zog Aaron seine Kleider aus und zog sie seinem Sohn Eleasar an. Und Aaron starb daselbst oben auf dem Berge. Mose aber und Eleasar stiegen vom Berge herab.

 

29 Und als die ganze Gemeinde sah, dass Aaron verschieden war, beweinten sie Aaron dreißig Tage, das ganze Haus Israel.

 

 

 

Kapitel 21

 

1 Und der Kanaaniter, der König von Arad, der in der Wüste wohnte, hörte denn Israel war auf dem Weg von Atharim gekommen und kämpfte gegen Israel und führte Gefangene von ihnen weg.

 

2 Da gelobte Israel dem Herrn ein Gelübde und sprach: Wenn du mir dieses Volk in die Hand gibst, so will ich es und seine Städte dem Bann weihen.

 

3 Und der Herr erhörte die Stimme Israels und gab die Kanaaniter in seine Hand, und er bannte sie und ihre Städte; und man nannte den Namen jenes Ortes Bann.

 

4 Und sie brachen auf vom Berg Hor auf dem Weg zum Schilfmeer, um das Land Edom zu umgehen. Und das Volk wurde ungeduldig auf dem Weg.

 

5 Und das Volk redete gegen Gott und gegen Mose und sprach: Warum hast du uns aus Ägypten heraufgeführt, dass wir in der Wüste sterben? Denn es gibt kein Brot und kein Wasser, und unsere Seele ekelt vor dieser elenden Speise.

 

6 Da sandte der Herr feurige Schlangen unter das Volk, die bissen das Volk, und es starb viel Volk aus Israel.

 

7 Da kam das Volk zu Mose und sprach: Wir haben gesündigt, dass wir gegen den Herrn und gegen dich geredet haben. Bitte den Herrn, dass er die Schlangen von uns nehme. Und Mose bat für das Volk.

 

8 Da sprach der Herr zu Mose: Mache dir eine Schlange und richte sie an einer Stange auf; und wer gebissen ist und sie ansieht, der soll leben.

 

9 Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie an einer Stange auf; und wenn eine Schlange jemanden biss, so sah er die eherne Schlange an und blieb am Leben.

 

10 Und die Kinder Israel zogen weiter und lagerten sich in Oboth.

 

11 Und von Oboth zogen sie weiter und lagerten sich in Ije-Abarim, in der Wüste, die vor Moab liegt, gegen Osten.

 

12 Von dort zogen sie weiter und lagerten sich im Tal Sared.

 

13 Von dort zogen sie weiter und lagerten sich jenseits des Arnon, in der Wüste, die von der Grenze der Amoriter ausgeht; denn der Arnon ist die Grenze Moabs, zwischen Moab und den Amoritern.

 

14 Daher heißt es im Buch der Kriege des Herrn: „Das Toben am Suph und die Bäche des Arnon,

 

15 und die Bäche, die sich nach Ar erstrecken und an der Grenze Moabs liegen.“

 

16 Und von dort ging es zum Brunnen; das ist der Brunnen, von dem der Herr zu Mose sprach: Sammle das Volk, und ich will ihnen Wasser geben.

 

17 Da sang Israel dieses Lied am Brunnen: „Steige auf, Brunnen! Singt ihm!

 

18 Den Brunnen haben Fürsten gegraben, die Edlen des Volkes haben ihn gegraben mit dem Stab, mit ihren Stäben.“ Und von der Wüste zogen sie nach Mattana,

 

19 und von Mattana nach Nahaliel, und von Nahaliel nach Bamoth,

 

20 und von Bamoth in das Tal, das im Gefilde Moabs liegt, auf dem Gipfel des Pisga, das gegen die Wüste hin sieht.

 

21 Und Israel sandte Boten zu Sihon, dem König der Amoriter, und ließ ihm sagen:

 

22 Lass mich durch dein Land ziehen! Wir wollen nicht in die Äcker noch in die Weinberge weichen, wir wollen auch kein Wasser aus den Brunnen trinken; auf der Heerstraße wollen wir ziehen, bis wir durch dein Gebiet kommen.

 

23 Aber Sihon gestattete Israel nicht, durch sein Gebiet zu ziehen, sondern sammelte sein ganzes Volk und zog aus, Israel entgegen in die Wüste, und kam nach Jahaz und kämpfte gegen Israel.

 

24 Israel aber schlug ihn mit der Schärfe des Schwerts und nahm sein Land in Besitz vom Arnon bis an den Jabbok, bis zu den Kindern Ammon; denn die Grenze der Kinder Ammon war fest.

 

25 Und Israel nahm alle diese Städte und wohnte in allen Städten der Amoriter, in Hesbon und in allen seinen Tochterstädten.

 

26 Denn Hesbon war die Stadt Sihons, des Königs der Amoriter, der zuvor mit dem König von Moab gekämpft und ihm sein ganzes Land bis an den Arnon abgenommen hatte.

 

27 Daher sagen die Spruchdichter: „Kommt nach Hesbon, dass die Stadt Sihons gebaut und errichtet werde!

 

28 Denn Feuer ging aus von Hesbon, eine Flamme von der Stadt Sihons; die fraß bis Moab und verschlang die Höhen des Arnon.

 

29 Wehe dir, Moab! Du bist verloren, Volk des Kamos! Seine Söhne sind zur Flucht gegeben und seine Töchter in die Gefangenschaft dem König der Amoriter, Sihon.

 

30 Ihre Nachkommenschaft aber wird vertilgt, von Hesbon bis Dibon, und die Frauen haben noch Feuer angezündet über Moab.“

 

31 So wohnte Israel im Land der Amoriter.

 

32 Und Mose sandte Kundschafter aus nach Jaser, und sie nahmen es ein samt seinen Tochterstädten und vertrieben die Amoriter, die darin wohnten.

 

33 Und sie wandten sich und zogen den Weg nach Basan hinauf. Da zog Og, der König von Basan, aus, ihnen entgegen mit seinem ganzen Volk, zum Kampf nach Edrei.

 

34 Und der Herr sprach zu Mose: Fürchte dich nicht vor ihm; denn ich habe ihn in deine Hand gegeben mit seinem ganzen Volk und seinem Land, und du sollst mit ihm tun, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der in Hesbon wohnte.

 

35 Und sie schlugen ihn und seine Söhne und sein ganzes Volk, bis keiner mehr übrig blieb, und nahmen sein Land in Besitz.

 

 

Kapitel 22

 

1 Und die Kinder Israel brachen auf und lagerten sich in den Steppen Moabs jenseits des Jordan bei Jericho.

 

2 Und Balak, der Sohn Zippors, sah alles, was Israel den Amoritern getan hatte.

 

3 Und Moab fürchtete sich sehr vor dem Volk, denn es war zahlreich, und Moab graute vor den Kindern Israel.

 

4 Und Moab sprach zu den Ältesten Midians: Nun wird diese Gemeinde alle rings um uns ablecken, wie ein Rind das Grün des Feldes ableckt. Balak aber, der Sohn Zippors, war zu jener Zeit König von Moab.

 

5 Und er sandte Boten zu Bileam, dem Sohn Beors, nach Pethor, das am Strom liegt im Lande der Kinder seines Volkes, um ihn zu rufen und zu sagen: Siehe, ein Volk ist aus Ägypten gezogen, und siehe, es bedeckt das Angesicht der Erde, und es sitzt mir gegenüber.

 

6 Und nun komm, verfluche mir dieses Volk, denn es ist stärker als ich; vielleicht kann ich es schlagen und aus dem Lande vertreiben; denn ich weiß: Wen du segnest, der ist gesegnet, und wen du verfluchst, der ist verflucht.

 

7 Und die Ältesten Moabs und die Ältesten Midians gingen hin und hatten Wahrsagerlohn in ihren Händen, und sie kamen zu Bileam und sagten ihm die Worte Balaks.

 

8 Und er sprach zu ihnen: Bleibt hier über Nacht, und ich will euch Antwort geben, wie der Herr zu mir reden wird. Da blieben die Fürsten Moabs bei Bileam.

 

9 Und Gott kam zu Bileam und sprach: Wer sind diese Männer bei dir?

 

10 Und Bileam sprach zu Gott: Balak, der Sohn Zippors, der König von Moab, hat sie zu mir gesandt und lässt sagen:

 

11 Siehe, ein Volk ist aus Ägypten gezogen und bedeckt das Angesicht der Erde; so komm nun, verfluche es mir; vielleicht kann ich es bekämpfen und vertreiben.

 

12 Und Gott sprach zu Bileam: Du sollst nicht mit ihnen gehen, auch sollst du das Volk nicht verfluchen; denn es ist gesegnet.

 

13 Und Bileam stand am Morgen auf und sprach zu den Fürsten Balaks: Geht hin in euer Land; denn der Herr will nicht, dass ich mit euch gehe.

 

14 Und die Fürsten Moabs standen auf, kamen zu Balak und sprachen: Bileam weigert sich, mit uns zu kommen.

 

15 Da sandte Balak noch mehr und angesehenere Fürsten als diese.

 

16 Und sie kamen zu Bileam und sprachen zu ihm: So spricht Balak, der Sohn Zippors: Lass dich nicht abhalten, zu mir zu kommen;

 

17 denn ich will dich hoch ehren, und was du mir sagst, will ich tun; so komm doch und verfluche mir dieses Volk.

 

18 Und Bileam antwortete und sprach zu den Fürsten Balaks: Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch nicht übertreten das Wort des Herrn, meines Gottes, um etwas Kleines oder Großes zu tun;

 

19 so bleibt nun auch ihr diese Nacht hier, dass ich erfahre, was der Herr weiter mit mir reden wird.

 

20 Und Gott kam zu Bileam in der Nacht und sprach zu ihm: Wenn die Männer gekommen sind, dich zu rufen, so mach dich auf und geh mit ihnen; aber nur das Wort, das ich zu dir rede, sollst du tun.

 

21 Da stand Bileam am Morgen auf, sattelte seine Eselin und zog mit den Fürsten Moabs.

 

22 Aber der Zorn Gottes entbrannte, dass er hinging; und der Engel des Herrn trat ihm in den Weg, um ihn zu widerstehen. Er aber ritt auf seiner Eselin, und zwei Knechte waren bei ihm.

 

23 Und die Eselin sah den Engel des Herrn auf dem Wege stehen mit einem gezückten Schwert in der Hand; da wich die Eselin vom Wege und ging auf dem Felde. Und Bileam schlug die Eselin, um sie auf den Weg zu lenken.

 

24 Da trat der Engel des Herrn in den Hohlweg der Weinberge, wo eine Mauer hier und eine Mauer dort war.

 

25 Und als die Eselin den Engel des Herrn sah, drängte sie sich an die Mauer und klemmte Bileams Fuß an die Mauer; da schlug er sie nochmals.

 

26 Da ging der Engel des Herrn weiter und trat an einen engen Ort, wo kein Ausweichen war, weder zur Rechten noch zur Linken.

 

27 Und als die Eselin den Engel des Herrn sah, legte sie sich unter Bileam nieder. Da ergrimmte Bileam und schlug die Eselin mit dem Stock.

 

28 Da tat der Herr der Eselin den Mund auf, und sie sprach zu Bileam: Was habe ich dir getan, dass du mich nun dreimal geschlagen hast?

 

29 Bileam sprach zur Eselin: Weil du mich zum Narren hältst! Hätte ich ein Schwert in der Hand, ich hätte dich jetzt getötet.

 

30 Die Eselin sprach zu Bileam: Bin ich nicht deine Eselin, auf der du geritten bist von jeher bis auf diesen Tag? Habe ich je gepflegt, dir so zu tun? Er sprach: Nein.

 

31 Da öffnete der Herr die Augen Bileams, und er sah den Engel des Herrn auf dem Wege stehen mit einem gezückten Schwert in der Hand; und er neigte sich und fiel auf sein Angesicht.

 

32 Und der Engel des Herrn sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin nun dreimal geschlagen? Siehe, ich bin ausgegangen, dir zu widerstehen; denn der Weg ist vor mir verkehrt.

 

33 Und die Eselin sah mich und wich mir dreimal aus; wäre sie mir nicht ausgewichen, so hätte ich dich jetzt getötet und sie am Leben erhalten.

 

34 Da sprach Bileam zum Engel des Herrn: Ich habe gesündigt; denn ich wusste nicht, dass du mir entgegenstandest auf dem Wege. Und nun, wenn es dir missfällt, will ich umkehren.

 

35 Der Engel des Herrn sprach zu Bileam: Geh mit den Männern; aber nur das Wort, das ich zu dir rede, sollst du reden. So ging Bileam mit den Fürsten Balaks.

 

36 Als Balak hörte, dass Bileam kam, zog er ihm entgegen nach der Stadt Moab, die an der Grenze des Arnon liegt, an der äußersten Grenze.

 

37 Und Balak sprach zu Bileam: Habe ich nicht zu dir gesandt, dich zu rufen? Warum bist du nicht zu mir gekommen? Meinst du, ich könnte dich nicht ehren?

 

38 Bileam sprach zu Balak: Siehe, ich bin zu dir gekommen; aber kann ich jetzt etwas reden? Das Wort, das Gott in meinen Mund legt, das werde ich reden.

 

39 Und Bileam ging mit Balak, und sie kamen nach Kirjath-Huzoth.

 

40 Und Balak opferte Rinder und Schafe und sandte Bileam und den Fürsten, die bei ihm waren.

 

41 Und am Morgen nahm Balak Bileam und führte ihn hinauf auf die Höhe des Baal, dass er von dort das Ende des Volkes sähe.

 

 

Kapitel 23

 

1 Und Bileam sprach zu Balak: Baue mir hier sieben Altäre und bereite mir hier sieben Kälber und sieben Widder zu.

 

2 Und Balak tat, wie Bileam ihm gesagt hatte; und er opferte ein Kalb und einen Widder auf dem Altar.

 

3 Und Bileam sprach zu Balak: Tritt zu deinem Brandopfer, und ich will gehen, ob mir der HERR vielleicht begegnet; und was er mir zeigt, das will ich dir ansagen. Und er ging auf einen kahlen Hügel.

 

4 Und Gott begegnete Bileam; und Bileam sprach zu ihm: Die sieben Altäre habe ich zugerichtet und habe ein Kalb und einen Widder auf einem Altar geopfert.

 

5 Und der HERR legte Bileam ein Wort in den Mund und sprach: Gehe wieder zu Balak und rede also.

 

6 Und er kehrte wieder zu ihm; und siehe, er stand bei seinem Brandopfer, samt allen Fürsten der Moabiter.

 

7 Da hob er an seinen Spruch und sprach: Aus Mesopotamien hat mich Balak, der König der Moabiter, kommen lassen, von den Bergen des Ostens: Komm, verfluche mir Jakob, und komm, schilt Israel!

 

8 Wie soll ich fluchen, dem Gott nicht flucht? Wie soll ich schelten, den der HERR nicht schilt?

 

9 Denn von der Höhe der Felsen sehe ich ihn, und von den Hügeln schaue ich ihn. Siehe, das Volk wird besonders wohnen und nicht unter die Heiden gerechnet werden.

 

10 Wer kann zählen den Staub Jakobs, und die Zahl des vierten Teils Israels? Meine Seele müsse sterben den Tod der Gerechten, und mein Ende sei wie dieser Ende!

 

11 Da sprach Balak zu Bileam: Was hast du mir getan? Ich habe dich holen lassen, meine Feinde zu verfluchen; und siehe, du hast sie gesegnet.

 

12 Er antwortete und sprach: Muss ich nicht das halten und reden, was mir der HERR in den Mund legt?

 

13 Und Balak sprach zu ihm: Komm doch mit mir an einen andern Ort, von dannen du ihn sehen wirst; du wirst aber nur sein Ende sehen, und nicht das ganze Volk; und fluche mir ihm daselbst.

 

14 Und er führte ihn auf einen freien Platz auf der Höhe des Pisga und baute sieben Altäre und opferte ein Kalb und einen Widder auf einem Altar.

 

15 Und Bileam sprach zu Balak: Tritt hier zu deinem Brandopfer; ich will dort dem HERRN begegnen.

 

16 Und der HERR begegnete Bileam und legte ihm ein Wort in den Mund und sprach: Gehe wieder zu Balak und rede also.

 

17 Und er kam zu ihm; und siehe, er stand bei seinem Brandopfer samt den Fürsten der Moabiter. Und Balak sprach zu ihm: Was hat der HERR gesagt?

 

18 Da hob er an seinen Spruch und sprach: Stehe auf, Balak, und höre; nimm zu Ohren, du Sohn Zippors!

 

19 Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, dass ihn etwas gereue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?

 

20 Siehe, ich habe empfangen zu segnen; er segnete, und ich kann es nicht wenden.

 

21 Man wird keine Mühe in Jakob sehen noch Arbeit in Israel. Der HERR, sein Gott, ist bei ihm, und das Jauchzen des Königs ist bei ihm.

 

22 Gott hat sie aus Ägypten geführt; seine Stärke ist wie eines Einhorns.

 

23 Denn es ist kein Zauberer in Jakob und kein Wahrsager in Israel. Zu seiner Zeit wird man von Jakob und Israel sagen: Was hat Gott getan?

 

24 Siehe, das Volk wird aufstehen wie ein junger Löwe und wird sich erheben wie ein Löwe; es wird sich nicht legen, bis es den Raub fresse und das Blut der Erschlagenen saufe.

 

25 Und Balak sprach zu Bileam: Du sollst sie weder fluchen noch segnen.

 

26 Bileam antwortete und sprach zu Balak: Habe ich dir nicht gesagt: Alles, was der HERR redet, das werde ich tun?

 

27 Balak sprach zu Bileam: Komm, ich will dich an einen andern Ort führen; vielleicht wird es Gott gefallen, dass du mir sie daselbst verfluchest.

 

28 Und Balak führte Bileam auf die Höhe des Berges Peor, welcher gegen die Wüste sieht.

 

29 Und Bileam sprach zu Balak: Baue mir hier sieben Altäre und bereite mir hier sieben Kälber und sieben Widder zu.

 

30 Und Balak tat, wie Bileam sagte, und opferte ein Kalb und einen Widder auf einem Altar.

 

 

Kapitel 24

 

1 Und als Bileam sah, dass es gut war vor dem HERRN, Israel zu segnen, ging er nicht wie gewöhnlich hin, den Vogelzeichen entgegen, sondern wandte sein Angesicht der Wüste zu.

 

2 Und Bileam erhob seine Augen und sah Israel, nach seinen Stämmen gelagert. Und der Geist Gottes kam über ihn.

 

3 Und er hob seinen Spruch an und sprach: Es spricht Bileam, der Sohn Beors, es spricht der Mann, der wahrhaftig sieht,

 

4 es spricht, der die Worte Gottes hört, der ein Gesicht des Allmächtigen sieht, der hinsinkt mit geöffneten Augen:

 

5 Wie schön sind deine Zelte, Jakob, deine Wohnungen, Israel!

 

6 Wie Täler, die sich ausbreiten, wie Gärten am Strom, wie Aloebäume, die der HERR gepflanzt hat, wie Zedern am Wasser.

 

7 Es wird ein Mensch aus seinem Samen hervorgehen und über viele Völker herrschen; sein Königreich wird höher sein als Gog, und sein Reich wird sich mehren.

 

8 Gott hat ihn aus Ägypten geführt; seine Stärke ist wie die eines Wildstiers. Er wird die Völker, seine Feinde, fressen und ihre Gebeine zermalmen und sie mit seinen Pfeilen durchbohren.

 

9 Er hat sich gelagert und ruht wie ein Löwe und wie eine Löwin; wer will ihn aufreizen? Gesegnet, wer dich segnet, und verflucht, wer dich verflucht!

 

10 Da entbrannte der Zorn Balaks gegen Bileam, und er schlug die Hände zusammen; und Balak sprach zu Bileam: Ich habe dich gerufen, meinen Feind zu verfluchen, und siehe, du hast ihn nun dreimal gesegnet.

 

11 So fliehe nun an deinen Ort! Ich gedachte, dich zu ehren; aber siehe, der HERR hat dir die Ehre versagt.

 

12 Und Bileam sprach zu Balak: Habe ich nicht auch zu deinen Boten, die du zu mir sandtest, geredet und gesagt:

 

13 Wenn mir Balak sein Haus voll Silber und Gold gäbe, so könnte ich doch nicht den Befehl des HERRN übertreten, um aus eigenem Antrieb Gutes oder Böses zu tun; was der HERR redet, das werde ich reden?

 

14 Und nun siehe, ich gehe zu meinem Volk; so komm, ich will dir verkündigen, was dieses Volk deinem Volk tun wird in den letzten Tagen.

 

15 Und er hob seinen Spruch an und sprach: Es spricht Bileam, der Sohn Beors, es spricht der Mann, der wahrhaftig sieht,

 

16 der die Worte Gottes hört und die Erkenntnis des Höchsten hat, der ein Gesicht des Allmächtigen sieht, der hinsinkt mit geöffneten Augen:

 

17 Ich sehe ihn, aber nicht jetzt; ich schaue ihn, aber nicht nahe. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter aus Israel aufkommen und wird die Schläfen Moabs zerschmettern und alle Söhne Sets zertrümmern.

 

18 Und Edom wird ein Besitz sein und Seir, sein Feind, wird ein Besitz sein; Israel aber wird Macht beweisen.

 

19 Und aus Jakob wird einer hervorgehen, der wird vernichten, was übrig ist von der Stadt.

 

20 Und als er Amalek sah, hob er seinen Spruch an und sprach: Amalek, die erste der Nationen, aber zuletzt wird es untergehen.

 

21 Und als er den Keniter sah, hob er seinen Spruch an und sprach: Fest ist deine Wohnung, und in den Felsen hast du dein Nest gelegt;

 

22 doch Kain wird vernichtet werden, bis Assur dich gefangen wegführt.

 

23 Und als er Og sah, hob er seinen Spruch an und sprach: Wehe! Wer wird leben, wenn Gott dies tut?

 

24 Und Schiffe werden von der Küste der Kittäer kommen und werden Assur bedrängen und Eber bedrängen; aber auch sie werden umkommen.

 

25 Und Bileam machte sich auf und kehrte an seinen Ort zurück; und auch Balak zog seines Weges.

 

 

Kapitel 25

 

1 Und Israel ließ sich nieder in Schittim; und das Volk fing an, Unzucht zu treiben mit den Töchtern Moabs.

 

2 Und sie luden sie zu den Opfern ihrer Götzen, und das Volk aß von ihren Opfern und betete ihre Götzen an.

 

3 Und Israel hing sich an den Baal-Peor; und der Zorn des HERRN entbrannte gegen Israel.

 

4 Und der HERR sprach zu Mose: Nimm alle Obersten des Volkes und pfähle sie auf vor dem HERRN, angesichts der Sonne, damit der grimmige Zorn des HERRN von Israel ablasse.

 

5 Und Mose sprach zu den Stämmen Israels: Erschlagt ein jeder seine Leute, die sich an den Baal-Peor gehängt haben.

 

6 Und siehe, ein Mann aus den Söhnen Israels kam und brachte seine Schwägerin, die Midianiterin, vor die Augen Moses und vor die Augen der ganzen Gemeinde der Söhne Israels, während sie weinten vor der Tür der Stiftshütte.

 

7 Als das Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, sah, stand er auf aus der Mitte der Gemeinde und nahm einen Speer in seine Hand

 

8 und ging hinter dem israelitischen Mann her in die Kammer und durchstach beide, den israelitischen Mann und die Frau, durch ihren Unterleib. Da hörte die Plage auf unter den Söhnen Israels.

 

9 Und es waren derer, die an der Plage starben, vierundzwanzigtausend.

 

10 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

11 Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, hat meinen Grimm von den Söhnen Israels abgewendet, indem er eiferte für mich mit meinem Eifer unter ihnen, sodass ich die Söhne Israels nicht in meinem Eifer vertilgte.

 

12 Darum sprich: Siehe, ich gebe ihm meinen Bund des Friedens;

 

13 und er soll haben und seine Nachkommen nach ihm den Bund eines ewigen Priestertums, dafür dass er für seinen Gott geeifert und für die Söhne Israels Sühne erwirkt hat.

 

14 Der Name des israelitischen Mannes aber, der erschlagen wurde samt der Midianiterin, war Simri, der Sohn Salus, der Fürst eines Vaterhauses der Simeoniter;

 

15 und der Name der midianitischen Frau, die erschlagen wurde, war Kosbi, die Tochter Zurs, des Hauptes eines Stammes, eines Vaterhauses in Midian.

 

16 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

17 Bedrängt die Midianiter und schlagt sie;

 

18 denn sie bedrängen euch mit ihrer List, womit sie euch betrogen haben durch den Peor und durch Kosbi, ihre Schwester, die Tochter eines Fürsten von Midian, die erschlagen wurde am Tage der Plage um des Peor willen.

 

 

Kapitel 26

 

1 Und es geschah nach der Plage, da redete der HERR zu Mose und zu Eleasar, dem Priester, und sprach:

 

2 Nimm die Summe der ganzen Gemeinde der Kinder Israel, von zwanzig Jahren an und darüber, nach ihren Vaterhäusern, alle, die ins Heer ziehen in Israel.

 

3 Und Mose und Eleasar, der Priester, redeten mit ihnen in den Gefilden Moabs am Jordan gegenüber Jericho und sprachen:

 

4 Von zwanzig Jahren an und darüber, wie der HERR dem Mose geboten hatte. Und die Kinder Israel, die aus Ägypten gezogen waren:

 

5 Ruben, der Erstgeborene Israels. Die Söhne Rubens aber waren: Henoch, von dem das Geschlecht der Henochiter kommt; Pallu, von dem das Geschlecht der Palluiter kommt;

 

6 Hezron, von dem das Geschlecht der Hezroniter kommt; Karmi, von dem das Geschlecht der Karmiter kommt.

 

7 Das sind die Geschlechter Rubens; und ihre Gemusterten waren dreiundvierzigtausend siebenhundertdreißig.

 

8 Und die Söhne Pallus: Eliab.

 

9 Und die Söhne Eliabs: Nemuel und Dathan und Abiram. Das sind die berufenen Männer der Gemeinde, die sich gegen Mose und Aaron auflehnten in der Rotte Korahs, als sie sich gegen den HERRN auflehnten,

 

10 und die Erde ihren Mund auftat und sie verschlang samt Korah, als die Rotte starb, als das Feuer die zweihundertfünfzig Männer fraß, und sie wurden zu einem Zeichen.

 

11 Aber die Söhne Korahs starben nicht.

 

12 Die Söhne Simeons nach ihren Geschlechtern: von Nemuel das Geschlecht der Nemueliter; von Jamin das Geschlecht der Jaminiter; von Jachin das Geschlecht der Jachiniter;

 

13 von Serah das Geschlecht der Serahiter; von Saul das Geschlecht der Sauliter.

 

14 Das sind die Geschlechter Simeons, ihrer Gemusterten, zweiundzwanzigtausendzweihundert.

 

15 Die Söhne Judas aber: Er und Onan; und Er und Onan starben im Lande Kanaan.

 

16 Es wurden aber die Söhne Judas nach ihren Geschlechtern: von Schela das Geschlecht der Schelaniter; von Perez das Geschlecht der Pereziter; von Serah das Geschlecht der Serahiter.

 

17 Und die Söhne Perez' waren: von Hezron das Geschlecht der Hezroniter; von Hamul das Geschlecht der Hamuliter.

 

18 Das sind die Geschlechter Judas, ihrer Gemusterten, sechsundsiebzigtausendfünfhundert.

 

19 Die Söhne Issaschars nach ihren Geschlechtern: von Tola das Geschlecht der Tolaiter; von Puwa das Geschlecht der Puwaiter;

 

20 von Jaschub das Geschlecht der Jaschubiter; von Schimron das Geschlecht der Schimroniter.

 

21 Das sind die Geschlechter Issaschars, ihrer Gemusterten, vierundsechzigtausenddreihundert.

 

22 Die Söhne Sebulons nach ihren Geschlechtern: von Sered das Geschlecht der Serediter; von Elon das Geschlecht der Eloniter; von Jahleel das Geschlecht der Jahleeliter.

 

23 Das sind die Geschlechter Sebulons, ihrer Gemusterten, sechzigtausendfünfhundert.

 

24 Die Söhne Gads nach ihren Geschlechtern: von Zephon das Geschlecht der Zephoniter; von Haggi das Geschlecht der Haggiter; von Schuni das Geschlecht der Schuniter;

 

25 von Asni das Geschlecht der Asniter; von Eri das Geschlecht der Eriter;

 

26 von Arod das Geschlecht der Aroditer; von Areli das Geschlecht der Areliter.

 

27 Das sind die Geschlechter der Söhne Gads, ihrer Gemusterten, vierzigtausendfünfhundert.

 

28 Die Söhne Assers nach ihren Geschlechtern: von Jimna das Geschlecht der Jimniter; von Jischwa das Geschlecht der Jischwiter; von Beria das Geschlecht der Beriiter;

 

29 von Heber das Geschlecht der Heberiter; von Malkiel das Geschlecht der Malkieliter.

 

30 Und die Tochter Assers hieß Serah.

 

31 Das sind die Geschlechter Assers, ihrer Gemusterten, dreiundfünfzigtausendvierhundert.

 

32 Die Söhne Josephs nach ihren Geschlechtern: Manasse und Ephraim.

 

33 Die Söhne Manasses: von Machir das Geschlecht der Machiriter; und Machir zeugte Gilead; von Gilead das Geschlecht der Gileaditer.

 

34 Und dies sind die Söhne Gileads: von Ieser das Geschlecht der Ieseriter; von Helek das Geschlecht der Helekiter;

 

35 von Asriel das Geschlecht der Asrieliter; von Sichem das Geschlecht der Sichemiter;

 

36 von Semida das Geschlecht der Semidaiter; und von Hepher das Geschlecht der Hepheriter.

 

37 Und Zelophhad, der Sohn Hephers, hatte keine Söhne, sondern Töchter; und die Namen der Töchter Zelophhads waren: Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza.

 

38 Das sind die Geschlechter Manasses, ihrer Gemusterten, zweiundfünfzigtausendsiebenhundert.

 

39 Und dies sind die Söhne Ephraims: von Schuthelach das Geschlecht der Schuthelachiter; von Becher das Geschlecht der Becheriter; von Tahan das Geschlecht der Tahaniter.

 

40 Dies sind aber die Söhne Schuthelachs: von Eran das Geschlecht der Eraniter.

 

41 Das sind die Geschlechter Ephraims, ihrer Gemusterten, zweiunddreißigtausendfünfhundert. Das sind die Geschlechter der Söhne Josephs nach ihren Geschlechtern.

 

42 Die Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern: von Bela das Geschlecht der Belaiter; von Aschbel das Geschlecht der Aschbeliter; von Ahiram das Geschlecht der Ahiramiter;

 

43 von Schupham das Geschlecht der Schuphamiter; von Hupham das Geschlecht der Huphamiter.

 

44 Und die Söhne Belas waren: Ard und Naaman; von Ard das Geschlecht der Arditer; von Naaman das Geschlecht der Naamaniter.

 

45 Das sind die Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern, ihrer Gemusterten, fünfundvierzigtausendsechshundert.

 

46 Die Söhne Dans aber nach ihren Geschlechtern: von Schucham das Geschlecht der Schuchamiter. Das sind die Geschlechter Dans nach ihren Geschlechtern.

 

47 Alle Geschlechter der Schuchamiter, ihrer Gemusterten, vierundsechzigtausendvierhundert.

 

48 Die Söhne Naphthalis nach ihren Geschlechtern: von Jahzeel das Geschlecht der Jahzeeliter; von Guni das Geschlecht der Guniter;

 

49 von Jezer das Geschlecht der Jezeriter; von Schillem das Geschlecht der Schillemiter.

 

50 Das sind die Geschlechter Naphthalis, ihrer Gemusterten, fünfundvierzigtausendvierhundert.

 

51 Das ist die Summe der Kinder Israel: sechshunderteintausendsiebenhundertdreißig.

 

52 Und der HERR redete mit Mose und sprach:

 

53 Diesen soll das Land zum Erbteil ausgeteilt werden nach der Zahl der Namen.

 

54 Den vielen sollst du das Erbteil größer machen und den wenigen sollst du das Erbteil kleiner machen; einem jeden soll sein Erbteil gegeben werden nach der Zahl seiner Gemusterten.

 

55 Doch durch das Los soll das Land ausgeteilt werden; nach den Namen der Stämme ihrer Väter sollen sie es erben.

 

56 Nach dem Los sollst du ihr Erbteil austeilen zwischen vielen und wenigen.

 

57 Und dies sind die Söhne Levis nach ihren Geschlechtern: von Gerson das Geschlecht der Gersoniter; von Kehath das Geschlecht der Kehathiter; von Merari das Geschlecht der Merariter.

 

58 Dies sind die Geschlechter Levis: das Geschlecht der Libniter, das Geschlecht der Hebroniter, das Geschlecht der Machliter, das Geschlecht der Muschiter, das Geschlecht der Korahiter. Und Kehath zeugte Amram.

 

59 Und das Weib Amrams hieß Jochebed, eine Tochter Levis, die dem Levi in Ägypten geboren war; und sie gebar dem Amram Aaron und Mose und ihre Schwester Mirjam.

 

60 Und dem Aaron wurden geboren: Nadab, Abihu, Eleasar und Ithamar.

 

61 Und Nadab und Abihu starben, als sie fremdes Feuer vor dem HERRN opferten in der Wüste Sinai.

 

62 Und ihre Gemusterten waren dreiundzwanzigtausend, alles Männliche von einem Monat an und darüber; denn sie wurden nicht unter den Kindern Israel gemustert, weil ihnen kein Erbteil unter den Kindern Israel gegeben wurde.

 

63 Das ist die Musterung Moses und Eleasars, des Priesters, die die Kinder Israel musterten in den Gefilden Moabs am Jordan gegenüber Jericho.

 

64 Und unter diesen war kein Mann von denen, die von Mose und Aaron gemustert worden waren, als sie die Kinder Israel in der Wüste Sinai musterten;

 

65 denn der HERR hatte ihnen gesagt: Sie sollen in der Wüste sterben. Und es blieb keiner von ihnen übrig außer Kaleb, dem Sohn Jephunnes, und Josua, dem Sohn Nuns.

 

 

Kapitel 27

 

1 Und es traten herzu die Töchter Zelophchads, des Sohnes Hephers, des Sohnes Gileads, des Sohnes Machirs, des Stammes Manasse, von den Söhnen Josephs; und dies sind ihre Namen: Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza.

 

2 Und sie traten vor Mose und vor Eleasar, den Priester, und vor die Fürsten und vor die ganze Gemeinde an der Tür der Stiftshütte und sprachen:

 

3 Unser Vater ist gestorben in der Wüste, und er war nicht in der Mitte der Rotte, die sich gegen den Herrn zusammenrottete in der Rotte Korahs, sondern er starb um seiner eigenen Sünde willen, und er hatte keine Söhne.

 

4 Warum soll der Name unseres Vaters aus der Mitte seines Geschlechts ausgetilgt werden, weil er keinen Sohn hat? Gib uns einen Besitz unter den Brüdern unseres Vaters!

 

5 Und Mose brachte ihre Sache vor den Herrn.

 

6 Und der Herr redete zu Mose und sprach:

 

7 Die Töchter Zelophchads haben recht geredet. Du sollst ihnen einen Erbbesitz geben unter den Brüdern ihres Vaters und sollst das Erbe ihres Vaters auf sie übergehen lassen.

 

8 Und zu den Söhnen Israels sollst du reden und sprechen: Wenn ein Mann stirbt und keinen Sohn hat, so sollt ihr sein Erbe auf seine Tochter übergehen lassen.

 

9 Und wenn er keine Tochter hat, so sollt ihr sein Erbe seinen Brüdern geben.

 

10 Und wenn er keine Brüder hat, so sollt ihr sein Erbe den Brüdern seines Vaters geben.

 

11 Und wenn sein Vater keine Brüder hat, so sollt ihr sein Erbe seinem nächsten Verwandten aus seinem Stamm geben, dass er es erbe. Und das soll den Söhnen Israels eine Rechtssatzung sein, wie der Herr dem Mose geboten hat.

 

12 Und der Herr sprach zu Mose: Steig auf diesen Berg Abarim (das ist der Berg Nebo) und sieh das Land Kanaan, das ich den Söhnen Israels zum Besitz gebe!

 

13 Und wenn du es gesehen hast, wirst auch du zu deinem Volk versammelt werden, wie dein Bruder Aaron versammelt wurde auf dem Berg Hor.

 

14 Denn ihr seid meinem Wort ungehorsam gewesen in der Wüste Zin, als die Gemeinde wider mich murrte, mich zu heiligen am Wasser vor ihren Augen. (Das ist das Wasser von Meriba in Kadesch in der Wüste Zin.)

 

15 Und Mose redete zu dem Herrn und sprach:

 

16 Der Herr, der Gott der Geister allen Fleisches, setze einen Mann über die Gemeinde,

 

17 der vor ihnen her aus- und einziehe und sie aus- und einführe, dass die Gemeinde des Herrn nicht sei wie Schafe, die keinen Hirten haben.

 

18 Und der Herr sprach zu Mose: Nimm Josua, den Sohn Nuns, einen Mann, in dem der Geist ist, und lege deine Hand auf ihn!

 

19 Und stelle ihn vor Eleasar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde und gib ihm Befehl vor ihren Augen!

 

20 Und lege von deiner Herrlichkeit auf ihn, damit die ganze Gemeinde der Söhne Israels ihm gehorche!

 

21 Und er soll vor Eleasar, den Priester, treten, der soll für ihn das Urteil der Urim und Thummim vor dem Herrn erfragen. Auf seinen Befehl sollen sie ausziehen und auf seinen Befehl sollen sie einziehen, er und alle Söhne Israels mit ihm und die ganze Gemeinde.

 

22 Und Mose tat, wie ihm der Herr geboten hatte, und nahm Josua und stellte ihn vor Eleasar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde

 

23 und legte seine Hände auf ihn und gab ihm Befehl, wie der Herr durch Mose geredet hatte.

 

 

Kapitel 28

 

1 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

2 Gebiete den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Meine Gaben, meine Speise, meine Feueropfer zum lieblichen Geruch sollt ihr mir darbringen zu ihrer bestimmten Zeit.

 

3 Und sprich zu ihnen: Das sind die Feueropfer, die ihr dem HERRN darbringen sollt: zwei tadellose einjährige Lämmer täglich als beständiges Brandopfer.

 

4 Das eine Lamm sollst du am Morgen zurichten, und das zweite Lamm sollst du zur Abendzeit zurichten;

 

5 dazu ein Zehntel Epha Feinmehl als Speisopfer, gemengt mit einem Viertel Hin Öl.

 

6 Das ist das beständige Brandopfer, das am Berge Sinai gestiftet wurde zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den HERRN.

 

7 Und sein Trankopfer: ein Viertel Hin zu jedem Lamm; im Heiligtum sollst du das Trankopfer von starkem Getränk dem HERRN spenden.

 

8 Und das zweite Lamm sollst du zur Abendzeit zurichten; wie das Speisopfer des Morgens und wie sein Trankopfer sollst du es zurichten zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den HERRN.

 

9 Am Sabbattag aber sollt ihr zwei tadellose einjährige Lämmer darbringen und zwei Zehntel Feinmehl, gemengt mit Öl, als Speisopfer und sein Trankopfer;

 

10 das ist das Brandopfer eines jeden Sabbats, außer dem beständigen Brandopfer und seinem Trankopfer.

 

11 Und an euren Neumonden sollt ihr dem HERRN Brandopfer darbringen: zwei junge Stiere, einen Widder, sieben tadellose einjährige Lämmer;

 

12 und drei Zehntel Feinmehl, gemengt mit Öl, als Speisopfer zu jedem Stier, und zwei Zehntel Feinmehl, gemengt mit Öl, als Speisopfer zu dem einen Widder,

 

13 und je ein Zehntel Feinmehl, gemengt mit Öl, als Speisopfer zu jedem Lamm; das ist ein Brandopfer zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den HERRN.

 

14 Und ihre Trankopfer: ein halbes Hin Wein zu jedem Stier, ein Drittel Hin zu dem Widder und ein Viertel Hin zu jedem Lamm. Das ist das Brandopfer eines jeden Monats im Jahr.

 

15 Und einen Ziegenbock als Sündopfer für den HERRN; außer dem beständigen Brandopfer soll es dargebracht werden samt seinem Trankopfer.

 

16 Und im ersten Monat, am vierzehnten Tage des Monats, ist Passah für den HERRN.

 

17 Und am fünfzehnten Tage dieses Monats ist Fest; sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen.

 

18 Der erste Tag soll euch ein heiliger Festtag sein; keine Werktagsarbeit sollt ihr tun.

 

19 Und ihr sollt dem HERRN Brandopfer, Feueropfer darbringen: zwei junge Stiere, einen Widder, sieben einjährige Lämmer; tadellos sollen sie euch sein;

 

20 und ihr Speisopfer: Feinmehl, gemengt mit Öl, drei Zehntel zu dem Stier und zwei Zehntel zu dem Widder,

 

21 je ein Zehntel zu jedem der sieben Lämmer;

 

22 und einen Ziegenbock als Sündopfer, um Sühnung für euch zu erwirken;

 

23 außer dem beständigen Morgenbrandopfer, das das beständige Brandopfer ist.

 

24 Dies sollt ihr Tag für Tag sieben Tage lang darbringen als Gabe, als Feueropfer zum lieblichen Geruch für den HERRN; außer dem beständigen Brandopfer soll es dargebracht werden samt seinem Trankopfer.

 

25 Und der siebte Tag soll euch ein heiliger Festtag sein; keine Werktagsarbeit sollt ihr an ihm tun.

 

26 Und am Tage der Erstlinge, wenn ihr dem HERRN ein neues Speisopfer darbringt, an eurem Wochenfest, soll euch ein heiliger Festtag sein; keine Werktagsarbeit sollt ihr tun.

 

27 Und ihr sollt Brandopfer zum lieblichen Geruch für den HERRN darbringen: zwei junge Stiere, einen Widder, sieben tadellose einjährige Lämmer;

 

28 ihr Speisopfer: Feinmehl, gemengt mit Öl, drei Zehntel zu dem Stier, zwei Zehntel zu dem einen Widder,

 

29 je ein Zehntel zu jedem der sieben Lämmer;

 

30 und einen Ziegenbock als Sündopfer, um Sühnung für euch zu erwirken;

 

31 außer dem beständigen Brandopfer und seinem Speisopfer; sie sollen euch tadellos sein, samt ihren Trankopfern.

 

 

Kapitel 29

 

1 Und am siebten Monat, am Ersten des Monats, soll euch eine heilige Versammlung sein; keinerlei Dienstwerk sollt ihr verrichten; ein Tag des Lärmblasens soll euch sein.

 

2 Und ihr sollt Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch für den Herrn: einen jungen Stier aus den Rindern, einen Widder, sieben einjährige Lämmer ohne Fehl;

 

3 ihr Speisopfer: Feinmehl, mit Öl angerührt, drei Zehntel für den einen Stier und zwei Zehntel für den einen Widder,

 

4 ein Zehntel für jedes Lamm, für die sieben Lämmer;

 

5 und einen Ziegenbock als Sündopfer, um Sühnung für euch zu erwirken;

 

6 außer den Brandopfern des Neumondes und ihren Speisopfern und ihren Trankopfern und dem beständigen Brandopfer und seinen Speisopfern und seinen Trankopfern nach ihrer Vorschrift zum lieblichen Geruch für den Herrn.

 

7 Und am Zehnten dieses Monats soll euch eine heilige Versammlung sein, und ihr sollt eure Seelen kasteien und keinerlei Arbeit verrichten.

 

8 Und ihr sollt Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch, Feueropfer für den Herrn: einen jungen Stier aus den Rindern, einen Widder, sieben einjährige Lämmer; ohne Fehl sollen sie euch sein;

 

9 ihr Speisopfer: Feinmehl, mit Öl angerührt, drei Zehntel für den einen Stier und zwei Zehntel für den einen Widder,

 

10 ein Zehntel für jedes Lamm, für die sieben Lämmer;

 

11 und einen Ziegenbock als Sündopfer, um Sühnung für euch zu erwirken; außer dem Sündopfer der Sühnung und dem beständigen Brandopfer, seinem Speisopfer und seinem Trankopfer nach der Vorschrift zum lieblichen Geruch, ein Feueropfer für den Herrn.

 

12 Und am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats soll euch eine heilige Versammlung sein; keinerlei Dienstwerk sollt ihr verrichten, und ihr sollt sie feiern als ein Fest für den Herrn sieben Tage lang.

 

13 Und ihr sollt Brandopfer darbringen, Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn: am ersten Tag dreizehn junge Stiere aus den Rindern, zwei Widder, vierzehn einjährige Lämmer; ohne Fehl sollen sie sein;

 

14 ihre Speisopfer: Feinmehl, mit Öl angerührt, drei Zehntel für jeden Stier, für die dreizehn Stiere, und zwei Zehntel für den einen Widder, für die zwei Widder,

 

15 ein Zehntel für jedes Lamm, für die vierzehn Lämmer;

 

16 und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer; ihre Speisopfer und ihre Trankopfer.

 

17 Und am zweiten Tag zwölf junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Lämmer ohne Fehl;

 

18 ihr Speisopfer und ihr Trankopfer für die Stiere, für die Widder und für die Lämmer nach ihrer Zahl, nach ihrer Vorschrift;

 

19 und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer; ihre Speisopfer und ihre Trankopfer.

 

20Am dritten Tag elf junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Lämmer ohne Fehl;

 

21 ihr Speisopfer und ihr Trankopfer für die Stiere, für die Widder und für die Lämmer nach ihrer Zahl, nach ihrer Vorschrift;

 

22 und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer; ihre Speisopfer und ihre Trankopfer.

 

23 Am vierten Tag zehn junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Lämmer ohne Fehl;

 

24 ihre Speisopfer und ihre Trankopfer für die Stiere, für die Widder und für die Lämmer nach ihrer Zahl, nach ihrer Vorschrift;

 

25 und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer; ihre Speisopfer und ihre Trankopfer.

 

26 Am fünften Tag neun junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Lämmer ohne Fehl;

 

27 ihre Speisopfer und ihre Trankopfer für die Stiere, für die Widder und für die Lämmer nach ihrer Zahl, nach ihrer Vorschrift;

 

28 und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer; ihre Speisopfer und ihre Trankopfer.

 

29 Am sechsten Tag acht junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Lämmer ohne Fehl;

 

30 ihre Speisopfer und ihre Trankopfer für die Stiere, für die Widder und für die Lämmer nach ihrer Zahl, nach ihrer Vorschrift;

 

31 und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer; ihre Speisopfer und ihre Trankopfer.

 

32 Am siebten Tag sieben junge Stiere, zwei Widder, vierzehn einjährige Lämmer ohne Fehl;

 

33 ihre Speisopfer und ihre Trankopfer für die Stiere, für die Widder und für die Lämmer nach ihrer Zahl, nach ihrer Vorschrift;

 

34 und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer; ihre Speisopfer und ihre Trankopfer.

 

35 Und am achten Tag soll euch eine Festversammlung sein; keinerlei Dienstwerk sollt ihr an ihm verrichten.

 

36 Und ihr sollt Brandopfer darbringen zum lieblichen Geruch, Feueropfer für den Herrn: einen jungen Stier, einen Widder, sieben einjährige Lämmer ohne Fehl;

 

37 ihre Speisopfer und ihre Trankopfer für den Stier, für den Widder und für die Lämmer nach ihrer Zahl, nach ihrer Vorschrift;

 

38 und einen Ziegenbock als Sündopfer, außer dem beständigen Brandopfer; ihre Speisopfer und ihre Trankopfer.

 

39 Dieses sollt ihr dem Herrn darbringen an euren Festen, außer euren Gelübdeopfern und euren freiwilligen Gaben und euren Brandopfern und euren Speisopfern und euren Trankopfern und euren Heilsopfern.

 

 

Kapitel 30

 

1 Und Mose redete zu den Söhnen Israels gemäß allem, was der HERR dem Mose geboten hatte.

 

2 Und Mose redete zu den Fürsten der Stämme Israels und sprach: Dies ist das Wort, das der HERR geboten hat:

 

3 Wenn ein Mann dem HERRN ein Gelübde tut oder einen Eid schwört oder eine Verpflichtung über seine Seele festsetzt, so soll er sein Wort nicht entweihen; alles, was aus seinem Mund hervorgeht, soll er tun.

 

4 Wenn aber eine Frau dem HERRN ein Gelübde tut oder eine Verpflichtung festsetzt im Haus ihres Vaters in ihrer Jugend

 

5 und ihr Vater hört ihre Gelübde und ihre Verpflichtungen, die sie über ihre Seele festgesetzt hat, und ihr Vater schweigt dazu, so sollen alle ihre Gelübde bestehen, und alle ihre Verpflichtungen, die sie über ihre Seele festgesetzt hat, sollen für sie gelten.

 

6 Wenn aber ihr Vater es ihr verweigert an dem Tag, da er hört, alle ihre Gelübde und ihre Verpflichtungen, die sie über ihre Seele festgesetzt hat, so sollen sie nicht bestehen; und der HERR wird ihr vergeben, weil ihr Vater es ihr verweigert hat.

 

7 Wenn sie aber einem Mann gehört und ihre Gelübde auf ihr sind nach dem Ausspruch ihrer Lippen, den sie über ihre Seele festgesetzt hat,

 

8 und ihr Mann hört es und schweigt dazu an dem Tag, da er es hört, so sollen alle ihre Gelübde bestehen, und ihre Verpflichtungen, die sie über ihre Seele festgesetzt hat, sollen bestehen.

 

9 Wenn aber ihr Mann es ihr verweigert an dem Tag, da er es hört, so sollen alle ihre Gelübde und ihre Verpflichtungen, die sie über ihre Seele festgesetzt hat, nicht gelten, weil ihr Mann es ihr verweigert hat; und der HERR wird ihr vergeben.

 

10 Und das Gelübde einer Witwe und einer Verstoßenen, alles, was sie über ihre Seele gelobt, soll für sie gelten.

 

11 Wenn aber im Haus ihres Mannes ihr Gelübde oder die Verpflichtung über ihre Seele mit einem Eid ist

 

12 und ihr Mann hört es und schweigt dazu und verweigert es ihr nicht, so sollen alle ihre Gelübde bestehen, und alle ihre Verpflichtungen, die sie über ihre Seele festgesetzt hat, sollen gegen sie bestehen.

 

13 Wenn aber ihr Mann sie auflöst an dem Tag, da er hört, alles, was aus ihren Lippen hervorgeht, nach ihren Gelübden und nach den Verpflichtungen über ihre Seele, so soll es nicht für sie gelten; ihr Mann hat es aufgelöst, und der HERR wird ihr vergeben.

 

14 Jedes Gelübde und jeder Eid der Bindung, die Seele zu demütigen, ihr Mann soll es für sie bestehen lassen, und ihr Mann soll es auflösen.

 

15 Wenn er aber von einem Tag zum anderen völlig dazu schweigt, so lässt er alle ihre Gelübde für sie bestehen, und die Verpflichtungen, die auf ihr sind, lässt er für sie bestehen, weil er an dem Tag, da er es hörte, dazu geschwiegen hat.

 

16 Wenn er sie aber auflöst nach dem Tag, da er es hörte, so wird er seine Schuld tragen.

 

17 Dies sind die Satzungen, die der HERR dem Mose geboten hat zwischen einem Mann und seiner Frau und zwischen einem Vater und seiner Tochter in ihrer Jugend im Haus ihres Vaters.

 

 

Kapitel 31

 

1 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

2 Übe Rache an den Midianitern für die Kinder Israel; danach sollst du zu deinem Volk versammelt werden.

 

3 Und Mose redete zum Volk und sprach: Rüstet aus euch Männer zum Heer gegen Midian, dass sie die Rache des HERRN an Midian vollziehen.

 

4 Je tausend von jedem Stamm aller Stämme Israels sollt ihr zum Heer senden.

 

5 Und es wurden aus den Tausendschaften Israels je tausend von einem Stamm ausgehoben, zwölftausend, zum Heer gerüstet.

 

6 Und Mose sandte sie, je tausend von einem Stamm, ins Heer, sie und Pinehas, den Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, mit den heiligen Geräten und den Trompeten zum Lärmblasen in seiner Hand.

 

7 Und sie stritten wider Midian, wie der HERR dem Mose geboten hatte, und töteten alles, was männlich war.

 

8 Dazu töteten sie die Könige Midians mit ihren Erschlagenen: Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba, die fünf Könige Midians; auch Bileam, den Sohn Beors, töteten sie mit dem Schwert.

 

9 Und die Kinder Israel nahmen gefangen die Weiber Midians und ihre Kinder; und all ihr Vieh, alle ihre Herden und alle ihre Habe raubten sie.

 

10 Und alle ihre Städte, in denen sie wohnten, und alle ihre Zeltlager verbrannten sie mit Feuer.

 

11 Und sie nahmen allen Raub und alle Beute, Menschen und Vieh,

 

12 und brachten die Gefangenen und die Beute und den Raub zu Mose und zu Eleasar, dem Priester, und zur Gemeinde der Kinder Israel ins Lager auf den Gefilden Moabs, die am Jordan gegenüber Jericho liegen.

 

13 Und Mose und Eleasar, der Priester, und alle Fürsten der Gemeinde gingen ihnen entgegen vor das Lager.

 

14 Und Mose wurde zornig über die Befehlshaber des Heeres, die Obersten über tausend und über hundert, die vom Kriegsdienst kamen,

 

15 und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Weiber leben lassen?

 

16 Siehe, sie haben die Kinder Israel durch Bileams Rat verführt, dem HERRN abtrünnig zu werden am Peor, und es kam die Plage über die Gemeinde des HERRN.

 

17 So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Weiber, die einen Mann erkannt und ihm beigewohnt haben, tötet.

 

18 Aber alle Kinder, die weiblich sind und nicht erkannt haben, was männlicher Umgang ist, lasst für euch leben.

 

19 Und ihr sollt euch sieben Tage lang draußen vor dem Lager lagern; wer einen Menschen getötet hat und wer einen Erschlagenen angerührt hat, der soll sich am dritten und am siebenten Tage entsündigen, samt euren Gefangenen.

 

20 Auch alle Kleider und alles Gerät von Fell und alles aus Ziegenhaar und alles hölzerne Gerät sollt ihr entsündigen.

 

21 Und Eleasar, der Priester, sprach zu den Kriegsleuten, die in den Streit gezogen waren: Das ist die Satzung des Gesetzes, die der HERR dem Mose geboten hat:

 

22 Gold, Silber, Erz, Eisen, Zinn und Blei,

 

23 alles, was das Feuer verträgt, sollt ihr durchs Feuer gehen lassen und reinigen; aber mit dem Wasser der Reinigung soll es entsündigt werden. Was aber das Feuer nicht verträgt, sollt ihr durchs Wasser gehen lassen.

 

24 Und ihr sollt eure Kleider waschen am siebenten Tage, so werdet ihr rein; danach mögt ihr ins Lager kommen.

 

25 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

26 Nimm die Summe der Beute, die gefangen ward, Menschen und Vieh, du und Eleasar, der Priester, und die Häupter der Väter der Gemeinde,

 

27 und teile die Beute zwischen denen, die den Krieg geführt haben und ausgezogen sind zum Heer, und der ganzen Gemeinde.

 

28 Und du sollst dem HERRN eine Abgabe erheben von den Kriegsleuten, die zum Heer ausgezogen sind, je eine Seele von fünfhundert, von den Menschen, von den Rindern, von den Eseln und von den Schafen.

 

29 Von ihrer Hälfte sollt ihr es nehmen und dem Priester Eleasar geben als Hebe dem HERRN.

 

30 Aber von der Hälfte der Kinder Israel sollst du je eines von fünfzig nehmen, von den Menschen, von den Rindern, von den Eseln und von den Schafen, von allem Vieh, und sollst sie den Leviten geben, die der Hut der Wohnung des HERRN warten.

 

31 Und Mose und Eleasar, der Priester, taten, wie der HERR dem Mose geboten hatte.

 

32 Und die Beute, die übrig war von dem Raub, den das Kriegsvolk geraubt hatte, war: sechshundertfünfundsiebzigtausend Schafe,

 

33 zweiundsiebzigtausend Rinder,

 

34 einundsechzigtausend Esel,

 

35 und an Menschenseelen von den Weibern, die nicht erkannt hatten, was männlicher Umgang ist, insgesamt zweiunddreißigtausend Seelen.

 

36 Und die Hälfte, der Anteil derer, die zum Heer ausgezogen waren, war an der Zahl: dreihundertsiebenunddreißigtausendfünfhundert Schafe,

 

37 davon wurden dem HERRN sechshundertfünfundsiebzig Schafe zur Abgabe;

 

38 sechsunddreißigtausend Rinder, davon dem HERRN zweiundsiebzig zur Abgabe;

 

39 dreißigtausendfünfhundert Esel, davon dem HERRN einundsechzig zur Abgabe;

 

40 und an Menschenseelen sechzehntausend, davon dem HERRN zweiunddreißig Seelen zur Abgabe.

 

41 Und Mose gab die Abgabe, die Hebe des HERRN, dem Priester Eleasar, wie der HERR dem Mose geboten hatte.

 

42 Und von der Hälfte der Kinder Israel, die Mose von den Kriegsleuten abgeteilt hatte

 

43 die Hälfte der Gemeinde war: dreihundertsiebenunddreißigtausendfünfhundert Schafe,

 

44 sechsunddreißigtausend Rinder,

 

45 dreißigtausendfünfhundert Esel,

 

46 und an Menschenseelen sechzehntausend,

 

47 da nahm Mose von der Hälfte der Kinder Israel je eines von fünfzig, von den Menschen und vom Vieh, und gab sie den Leviten, die der Hut der Wohnung des HERRN warten, wie der HERR dem Mose geboten hatte.

 

48 Und es traten zu Mose die Obersten über die Tausendschaften des Heeres, die Obersten über tausend und über hundert,

 

49 und sprachen zu Mose: Deine Knechte haben die Summe der Kriegsleute, die unter uns sind, aufgenommen, und es fehlt nicht einer.

 

50 Darum bringen wir dem HERRN eine Gabe, ein jeder, was er an goldenem Gerät gefunden hat, an Kettchen, Armspangen, Ringen, Ohrringen und Spangen, um uns zu versöhnen vor dem HERRN.

 

51 Und Mose und Eleasar, der Priester, nahmen das Gold von ihnen, allerlei kunstvoll gearbeitetes Gerät.

 

52 Und alles Gold der Hebe, das sie dem HERRN hoben, war sechzehntausendsiebenhundertfünfzig Schekel, von den Obersten über tausend und über hundert.

 

53 Die Kriegsleute aber hatten ein jeder für sich geraubt.

 

54 Und Mose und Eleasar, der Priester, nahmen das Gold von den Obersten über tausend und über hundert und brachten es in die Stiftshütte zum Gedächtnis der Kinder Israel vor dem HERRN.

 

 

Kapitel 32

 

1 Und es war viel Vieh bei den Söhnen Ruben und bei den Söhnen Gad, sehr viel; und sie sahen das Land Jaser und das Land Gilead, und der Ort war ein Ort für Vieh.

 

2 Und die Söhne Ruben und die Söhne Gad kamen herzu und sprachen zu Mose und zu Eleasar, dem Priester, und zu den Fürsten der Gemeinde und sagten:

 

3 Atarot, Dibon, Jaser, Nimra, Heschbon, Eleale, Sebam, Nebo und Beon,

 

4 das Land, das der HERR vor den Kindern Israel hat dahingegeben, ist ein Land für Vieh, und deine Knechte haben Vieh.

 

5 Und sie sprachen: Wenn wir Gnade vor dir gefunden haben, so gib dieses Land deinen Knechten zum Besitz und führe uns nicht über den Jordan.

 

6 Da sprach Mose zu den Söhnen Gad und zu den Söhnen Ruben: Sollen eure Brüder in den Krieg ziehen, und ihr wollt hier sitzen bleiben?

 

7 Warum macht ihr das Herz der Kinder Israel abwendig, nicht hinüberzuziehen in das Land, das der HERR ihnen gibt?

 

8 So taten eure Väter, als ich sie von Kadesch-Barnea aussandte, das Land zu erkunden.

 

9 Und sie zogen hinauf bis zum Bach Eskol und erkundeten das Land und machten das Herz der Kinder Israel abwendig, dass sie nicht in das Land kamen, das der HERR ihnen gegeben hatte.

 

10 Da entbrannte der Zorn des HERRN an jenem Tage, und er schwor und sprach:

 

11 Diese Leute, die aus Ägypten gezogen sind, von zwanzig Jahren an und darüber, die das Böse und das Gute kennen, sollen das Land nicht sehen, das ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe; denn sie sind mir nicht nachgefolgt,

 

12 außer Kaleb, dem Sohn Jephunnes, dem Kenasiter, und Josua, dem Sohn Nuns; denn sie sind dem HERRN nachgefolgt.

 

13 Und der Zorn des HERRN entbrannte über Israel, und er ließ sie in der Wüste umherirren vierzig Jahre, bis das ganze Geschlecht, das Übel getan hatte vor dem HERRN, umkam.

 

14 Und siehe, ihr seid aufgetreten an eurer Väter Statt, ein Haufen sündiger Menschen, um den Zorn des HERRN noch mehr zu entbrennen über Israel.

 

15 Denn wenn ihr euch von ihm abwendet, so wird er es noch länger in der Wüste lassen, und ihr werdet dieses ganze Volk verderben.

 

16 Da traten sie zu ihm und sprachen: Wir wollen hier Schafhürden bauen für unser Vieh und Städte für unsere Kinder;

 

17 wir aber wollen uns rüsten und vor den Kindern Israel herziehen, bis wir sie an ihren Ort bringen; und unsere Kinder sollen in den festen Städten wohnen wegen der Einwohner des Landes.

 

18 Wir wollen nicht heimkehren, bis die Kinder Israel ein jeder sein Erbteil empfangen haben.

 

19 Denn wir wollen nicht mit ihnen erben jenseits des Jordan und weiterhin, weil unser Erbteil uns zufällt diesseits des Jordan gegen Osten.

 

20 Da sprach Mose zu ihnen: Wenn ihr das tut, wenn ihr euch vor dem HERRN rüstet zum Krieg,

 

21 und wenn alle, die unter euch waffenfähig sind, vor dem HERRN über den Jordan ziehen, bis er seine Feinde vertrieben hat vor seinem Angesicht,

 

22 und das Land unterworfen ist vor dem HERRN, dann sollt ihr umkehren und seid unschuldig vor dem HERRN und vor Israel, und dieses Land soll euch zum Besitz sein vor dem HERRN.

 

23 Wenn ihr aber nicht so tut, siehe, so versündigt ihr euch an dem HERRN, und ihr werdet eure Sünde erfahren, wenn sie euch treffen wird.

 

24 So baut euch nun Städte für eure Kinder und Hürden für euer Vieh und tut, was ihr geredet habt.

 

25 Da sprachen die Söhne Ruben und die Söhne Gad zu Mose: Deine Knechte sollen tun, wie mein Herr gebietet.

 

26 Unsere Kinder, unsere Frauen, all unser Vieh sollen hier in den Städten Gileads sein;

 

27 deine Knechte aber sollen alle hinüberziehen, gerüstet zum Krieg vor dem HERRN, wie mein Herr redet.

 

28 Und Mose gebot ihretwegen Eleasar, dem Priester, und Josua, dem Sohn Nuns, und den Häuptern der Stämme der Kinder Israel,

 

29 und sprach zu ihnen: Wenn die Söhne Ruben und die Söhne Gad mit euch über den Jordan ziehen, alle gerüstet zum Krieg vor dem HERRN, und das Land vor euch unterworfen wird, so gebt ihnen das Land Gilead zum Besitz.

 

30 Wenn sie aber nicht gerüstet mit euch hinüberziehen zum Krieg vor dem HERRN, so lasst sie ihre Habe, ihre Frauen und ihr Vieh vor euch her in das Land Kanaan ziehen, und sie sollen mit euch erben im Lande Kanaan.

 

31 Da antworteten die Söhne Ruben und die Söhne Gad und sprachen: Wie der HERR zu seinen Knechten redet, so wollen wir tun.

 

32 Wir wollen gerüstet vor dem HERRN hinüberziehen in das Land Kanaan, und unser Erbteil soll uns diesseits des Jordan sein.

 

33 Und Mose gab ihnen, den Söhnen Gad und den Söhnen Ruben und dem halben Stamm Manasse, des Sohnes Josephs, das Reich Sihons, des Königs der Amoriter, und das Reich Ogs, des Königs von Baschan, das Land mit seinen Städten und den Grenzen des Landes ringsum.

 

34 Und die Söhne Gad bauten Dibon, Atarot, Aroer,

 

35 Zophar, Jaser und erhöhten sie,

 

36 Nimra und Beth-Haran, feste Städte und Schafhürden.

 

37 Und die Söhne Ruben bauten Heschbon, Eleale, Kirjathaim,

 

38 Nebo, Baal-Meon, die umgeben waren, und Sebam; und sie gaben den Städten, die sie bauten, ihre Namen.

 

39 Und die Söhne Machirs, des Sohnes Manasses, zogen nach Gilead und nahmen es ein und vertrieben die Amoriter, die darin wohnten.

 

40 Und Mose gab Gilead dem Machir, dem Sohn Manasses, und er wohnte darin.

 

41 Und Jair, der Sohn Manasses, zog hin und nahm ihre Dörfer ein und nannte sie Dörfer Jairs.

 

42 Und Nobach zog hin und nahm Kenath und seine Tochterstädte ein und nannte es Nobach nach seinem Namen.

 

 

Kapitel 33

 

1 Und dies sind die Stationen der Söhne Israels, als sie aus dem Land Ägypten auszogen mit ihrer Heeresmacht unter der Hand des Mose und Aaron.

 

2 Und Mose schrieb ihre Aufbrüche und ihre Stationen auf nach dem Befehl des Herrn; und dies sind die Stationen ihrer Züge.

 

3 Sie brachen auf von Ramses im ersten Monat, am fünfzehnten Tag des ersten Monats; am Tag nach dem Passah zogen die Söhne Israels aus mit erhobener Hand vor den Augen aller Ägypter,

 

4 während die Ägypter ihre Toten begruben, alle, die der Herr geschlagen hatte, alle Erstgeburt im Land Ägypten; und an ihren Göttern vollzog der Herr das Gericht.

 

5 Und die Söhne Israels brachen auf von Ramses und lagerten sich in Sukkot.

 

6 Und sie brachen auf von Sukkot und lagerten sich in Etham, das am Rande der Wüste liegt.

 

7 Und sie brachen auf von Etham und lagerten sich vor Pi-Hahirot, das gegenüber von Baal-Zefon liegt, und sie lagerten sich gegenüber von Migdol.

 

8 Und sie brachen auf von Pi-Hahirot und zogen mitten durch das Meer in die Wüste und gingen drei Tagereisen durch die Wüste, und sie lagerten sich in Mara.

 

9 Und sie brachen auf von Mara und kamen nach Elim; und in Elim waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmenstämme, und sie lagerten sich dort am Wasser.

 

10 Und sie brachen auf von Elim und lagerten sich am Schilfmeer.

 

11 Und sie brachen auf vom Schilfmeer und lagerten sich in der Wüste Sin.

 

12 Und sie brachen auf aus der Wüste Sin und lagerten sich in Dophka.

 

13 Und sie brachen auf von Dophka und lagerten sich in Alusch.

 

14 Und sie brachen auf von Alusch und lagerten sich in Refidim, und dort gab es kein Wasser für das Volk zu trinken.

 

15 Und sie brachen auf von Refidim und lagerten sich in der Wüste Sinai.

 

16 Und sie brachen auf aus der Wüste Sinai und lagerten sich bei den Gräbern der Begierde.

 

17 Und sie brachen auf von den Gräbern der Begierde und lagerten sich in Hazerot.

 

18 Und sie brachen auf von Hazerot und lagerten sich in Rithma.

 

19 Und sie brachen auf von Rithma und lagerten sich in Rimmon-Perez.

 

20 Und sie brachen auf von Rimmon-Perez und lagerten sich in Libna.

 

21 Und sie brachen auf von Libna und lagerten sich in Rissa.

 

22 Und sie brachen auf von Rissa und lagerten sich in Kehelata.

 

23 Und sie brachen auf von Kehelata und lagerten sich am Berg Schepher.

 

24 Und sie brachen auf vom Berg Schepher und lagerten sich in Harada.

 

25 Und sie brachen auf von Harada und lagerten sich in Makhelot.

 

26 Und sie brachen auf von Makhelot und lagerten sich in Tachat.

 

27 Und sie brachen auf von Tachat und lagerten sich in Terach.

 

28 Und sie brachen auf von Terach und lagerten sich in Mitka.

 

29 Und sie brachen auf von Mitka und lagerten sich in Haschmona.

 

30 Und sie brachen auf von Haschmona und lagerten sich in Moserot.

 

31 Und sie brachen auf von Moserot und lagerten sich in Bene-Jaakan.

 

32 Und sie brachen auf von Bene-Jaakan und lagerten sich am Berg Gidgad.

 

33 Und sie brachen auf vom Berg Gidgad und lagerten sich in Jotbata.

 

34 Und sie brachen auf von Jotbata und lagerten sich in Abrona.

 

35 Und sie brachen auf von Abrona und lagerten sich in Ezjon-Geber.

 

36 Und sie brachen auf von Ezjon-Geber und lagerten sich in der Wüste Sin. Und sie brachen auf aus der Wüste Sin und lagerten sich in der Wüste Paran, das ist Kadesch.

 

37 Und sie brachen auf von Kadesch und lagerten sich am Berg Hor, nahe dem Land Edom.

 

38 Und der Priester Aaron stieg auf den Berg Hor nach dem Befehl des Herrn und starb dort im vierzigsten Jahr nach dem Auszug der Söhne Israels aus dem Land Ägypten, im fünften Monat, am ersten Tag des Monats.

 

39 Und Aaron war 123 Jahre alt, als er auf dem Berg Hor starb.

 

40 Und der Kanaaniter, der König von Arad, hörte davon; dieser wohnte im Land Kanaan, als die Söhne Israels einzogen.

 

41 Und sie brachen auf vom Berg Hor und lagerten sich in Zalmona.

 

42 Und sie brachen auf von Zalmona und lagerten sich in Punon.

 

43 Und sie brachen auf von Punon und lagerten sich in Obot.

 

44 Und sie brachen auf von Obot und lagerten sich in Ije-Abarim, an der Grenze Moabs.

 

45 Und sie brachen auf von Ije-Abarim und lagerten sich in Dibon-Gad.

 

46 Und sie brachen auf von Dibon-Gad und lagerten sich in Almon-Diblatajim.

 

47 Und sie brachen auf von Almon-Diblatajim und lagerten sich in den Bergen von Abarim gegenüber dem Nebo.

 

48 Und sie brachen auf von den Bergen von Abarim und lagerten sich in den Steppen Moabs am Jordan gegenüber Jericho.

 

49 Und sie lagerten sich am Jordan von Beth-Jeschimot bis Abel-Schittim in den Steppen Moabs.

 

50 Und der Herr redete zu Mose in den Steppen Moabs am Jordan gegenüber Jericho und sprach:

 

51 Rede zu den Söhnen Israels und sage zu ihnen: Ihr geht über den Jordan in das Land Kanaan

 

52 und vertreibt alle Bewohner des Landes vor euch her und zerstört ihre Höhen und alle ihre gegossenen Götzenbilder; vernichtet sie und reißt alle ihre Steinmale nieder.

 

53 Und ihr sollt die Bewohner des Landes vertreiben und darin wohnen; denn euch habe ich ihr Land zum Erbbesitz gegeben.

 

54 Und ihr sollt ihr Land als Erbbesitz durch das Los unter eure Stämme verteilen; den Vielen sollt ihr ihren Besitz vergrößern und den Wenigen ihren Besitz verkleinern; wohin das Los für einen fällt, das soll ihm gehören; nach den Stämmen eurer Väter sollt ihr erben.

 

55 Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch vertreibt, dann werden die, die ihr von ihnen übrig lasst, zu Stacheln in euren Augen und zu Dornen in euren Seiten werden und euch bedrängen in dem Land, in dem ihr wohnt.

 

56 Und es wird geschehen: Wie ich ihnen zu tun gedachte, so werde ich euch tun.

 

 

Kapitel 34

 

1 Und der Herr redete zu Mose und sprach:

 

2 Gebiete den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, so soll euch dieses Land zum Erbbesitz werden, das Land Kanaan mit seinen Grenzen.

 

3 Und eure Südgrenze soll sein von der Wüste Sin an bis an Edom; und eure Grenze gegen Süden soll sein vom Ende des Salzmeeres an, das gegen Osten liegt.

 

4 Und eure Grenze soll sich wenden von Süden her zur Anhöhe von Akrabbim und nach Zinna hinübergehen, und ihr Ausgang soll sein gegen Süden nach Kadesch-Barnea; und sie soll hinausgehen nach Hazar-Addar und nach Azmon hinübergehen.

 

5 Und die Grenze soll sich wenden von Azmon an den Bach Ägyptens, und ihr Ausgang soll sein ans Meer.

 

6 Und die Westgrenze soll euch sein: das große Meer; das soll eure Westgrenze sein.

 

7 Und dies soll eure Nordgrenze sein: Vom großen Meer an sollt ihr euch abmessen den Berg Hor;

 

8 vom Berg Hor an sollt ihr euch abmessen, bis man nach Hamath kommt, und der Ausgang der Grenze soll sein nach Zedad;

 

9 und die Grenze soll hinausgehen nach Siphron, und ihr Ausgang soll sein nach Hazar-Enan; das soll eure Nordgrenze sein.

 

10 Und ihr sollt euch die Ostgrenze abmessen von Hazar-Enan bis Sepham;

 

11 und die Grenze soll hinabgehen von Sepham nach Ribla, östlich von Ain, und die Grenze soll hinabgehen und an den östlichen Abhang des Meeres von Kinnereth stoßen;

 

12 und die Grenze soll hinabgehen an den Jordan, und ihr Ausgang soll sein das Salzmeer. Das soll euer Land sein mit seinen Grenzen ringsum.

 

13 Und Mose gebot den Kindern Israel und sprach: Das ist das Land, das ihr durchs Los als Erbbesitz erhalten sollt, wie der Herr es dem Mose geboten hat, es den neun Stämmen und dem halben Stamm Manasse zu geben.

 

14 Denn der Stamm der Kinder Ruben und der Stamm der Kinder Gad haben nach ihren Vaterhäusern (ihren Erbbesitz) empfangen, und der halbe Stamm Manasse hat seinen Erbbesitz empfangen.

 

15 Zwei Stämme und ein halber Stamm haben ihren Erbbesitz empfangen jenseits des Jordan, gegenüber Jericho, nach Osten hin.

 

16 Und der Herr redete zu Mose und sprach:

 

17 Dies sind die Namen der Männer, die euch das Land als Erbbesitz austeilen sollen: Eleasar, der Priester, und Josua, der Sohn Nuns.

 

18 Und ihr sollt je einen Fürsten aus jedem Stamm nehmen, um euch das Land als Erbbesitz auszuteilen.

 

19 Und dies sind die Namen der Männer: Vom Stamm Juda: Kaleb, der Sohn Jephunnes;

 

20 vom Stamm Simeon: Samuel, der Sohn Ammihuds;

 

21 vom Stamm Benjamin: Elidad, der Sohn Kislons;

 

22 vom Stamm Dan: der Fürst Bukki, der Sohn Joglis;

 

23 von den Kindern Joseph: vom Stamm der Kinder Manasse: der Fürst Hanniel, der Sohn Ephods;

 

24 vom Stamm der Kinder Ephraim: der Fürst Kemuel, der Sohn Schiftans;

 

25 vom Stamm Sebulon: der Fürst Elizaphan, der Sohn Parnachs;

 

26 vom Stamm der Kinder Issachar: der Fürst Paltiel, der Sohn Asans;

 

27 vom Stamm der Kinder Asser: der Fürst Ahihud, der Sohn Schelomis;

 

28 vom Stamm Naphthali: der Fürst Pedahel, der Sohn Ammihuds.

 

29 Dies sind die, denen der Herr gebot, den Kindern Israel das Land Kanaan als Erbbesitz auszuteilen.

 

 

Kapitel 35

 

1 Und der HERR redete zu Mose in den Ebenen Moabs am Jordan gegenüber Jericho und sprach:

 

2 Gebiete den Kindern Israel, dass sie den Leviten von ihren Erbbesitzungen Städte zum Wohnen geben und Weideplätze rings um diese Städte;

 

3 und die Städte sollen ihnen zum Wohnen sein, und ihre Weideplätze sollen für ihr Vieh und für alle ihre Tiere sein.

 

4 Und die Weideplätze der Städte, die ihr den Leviten geben sollt, sollen vom Stadtwall an nach außen zweitausend Ellen ringsum betragen.

 

5 Und ihr sollt außerhalb der Stadt messen: die Ostseite zweitausend Ellen, die Südseite zweitausend Ellen, die Westseite zweitausend Ellen und die Nordseite zweitausend Ellen, und die Stadt soll in der Mitte sein; das sollen die Weideplätze ihrer Städte sein.

 

6 Und unter den Städten, die ihr den Leviten geben sollt, sollt ihr sechs Freistädte geben, wohin der Totschläger fliehen kann; und dazu sollt ihr zweiundvierzig Städte geben.

 

7 Alle Städte, die ihr den Leviten geben sollt, sind achtundvierzig Städte samt ihren Weideplätzen.

 

8 Und was die Städte betrifft, die ihr vom Besitz der Kinder Israel geben sollt: von dem, der viel hat, sollt ihr viel nehmen, und von dem, der wenig hat, sollt ihr wenig nehmen; jeder soll nach dem Maß seiner Erbschaft, die er erben wird, von seinen Städten den Leviten geben.

 

9 Und der HERR redete zu Mose und sprach:

 

10 Rede zu den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ihr über den Jordan in das Land Kanaan zieht,

 

11 so sollt ihr euch Städte auswählen, die euch zu Freistädten dienen sollen, wohin der Totschläger fliehen kann, der einen Menschen unversehens erschlagen hat.

 

12 Und diese Städte sollen euch zur Zuflucht vor dem Bluträcher dienen, damit der Totschläger nicht sterbe, bis er vor der Gemeinde vor Gericht gestanden hat.

 

13 Und die Städte, die ihr geben sollt, sechs Freistädte, sollen euch zur Zuflucht dienen.

 

14 Drei Städte sollt ihr jenseits des Jordan geben und drei Städte im Land Kanaan;

 

15 den Kindern Israel und dem Fremdling und dem Beisassen unter euch sollen diese sechs Städte zur Zuflucht dienen, damit jeder, der einen Menschen unversehens erschlagen hat, dorthin fliehen kann.

 

16 Wenn aber jemand mit einem eisernen Werkzeug jemanden erschlägt, dass er stirbt, so ist er ein Mörder; der Mörder soll des Todes sterben.

 

17 Wenn er ihn mit einem Stein, womit man töten kann, in der Hand erschlägt, dass er stirbt, so ist er ein Mörder; der Mörder soll des Todes sterben.

 

18 Oder wenn er ihn mit einem hölzernen Werkzeug in der Hand, womit man töten kann, erschlägt, dass er stirbt, so ist er ein Mörder; der Mörder soll des Todes sterben.

 

19 Der Bluträcher soll den Mörder töten; wenn er ihm begegnet, soll er ihn töten.

 

20 Wenn jemand aus Hass seinen Nächsten stößt oder mit einem Hinterhalt etwas auf ihn wirft, dass er stirbt,

 

21 oder ihn aus Feindschaft mit der Hand schlägt, dass er stirbt, so soll der Schläger des Todes sterben; er ist ein Mörder; der Bluträcher soll den Mörder töten, wenn er ihm begegnet.

 

22 Wenn er ihn aber plötzlich ohne Feindschaft stößt oder ohne Hinterhalt irgendeinen Gegenstand auf ihn wirft

 

23 oder einen Stein, womit man töten kann, ohne es zu sehen auf ihn fallen lässt, dass er stirbt, und er war nicht sein Feind und suchte ihm nichts Böses,

 

24 so soll die Gemeinde zwischen dem Schläger und dem Bluträcher nach diesen Rechten richten.

 

25 Und die Gemeinde soll den Totschläger aus der Hand des Bluträchers erretten und soll ihn wieder in seine Freistadt bringen, wohin er geflohen war; und er soll dort wohnen, bis der Hohepriester stirbt, den man mit dem heiligen Öl gesalbt hat.

 

26 Wenn aber der Totschläger irgendwie aus dem Gebiet seiner Freistadt hinausgeht, in die er geflohen ist,

 

27 und der Bluträcher findet ihn außerhalb des Gebiets seiner Freistadt und erschlägt den Totschläger, so ist er nicht des Blutes schuldig;

 

28 denn er sollte in seiner Freistadt wohnen bleiben bis zum Tod des Hohenpriesters; nach dem Tod des Hohenpriesters aber soll der Totschläger wieder in das Land seines Besitztums zurückkehren.

 

29 Und dies soll euch als Rechtsordnung für alle eure Geschlechter gelten an allen euren Wohnorten.

 

30 Jeder, der einen Menschen erschlägt, soll auf die Aussage von Zeugen hin getötet werden; aber ein einziger Zeuge soll nicht gegen jemanden aussagen, dass er sterbe.

 

31 Und ihr sollt kein Lösegeld annehmen für das Leben eines Mörders, der des Todes schuldig ist; denn er soll des Todes sterben.

 

32 Auch sollt ihr kein Lösegeld annehmen für den, der in seine Freistadt geflohen ist, damit er wieder im Lande wohne, bevor der Hohepriester stirbt.

 

33 Und ihr sollt das Land nicht entweihen, in dem ihr wohnt; denn das Blut entweiht das Land, und dem Land kann nicht vergeben werden für das Blut, das darin vergossen wird, außer durch das Blut dessen, der es vergossen hat.

 

34 Und ihr sollt das Land nicht unrein machen, in dem ihr wohnt, in dessen Mitte ich wohne; denn ich bin der HERR, der inmitten der Kinder Israel wohnt.

 

 

Kapitel 36

 

 

1 Und es traten herzu die Fürsten des Stammes der Söhne Gileads, des Sohnes Machirs, des Sohnes Manasses, aus dem Stamm der Söhne Josephs, und redeten vor Mose und vor Eleasar, dem Priester, und vor den Fürsten der Häuser der Väter der Söhne Israels

 

2 und sprachen: Unserem Herrn gebot der HERR, das Land des Erbes durchs Los den Söhnen Israels zu geben; und unserem Herrn befahl der HERR, das Erbe Zelophehads, unseres Bruders, seinen Töchtern zu geben.

 

3 Wenn sie aber einem aus den Stämmen der Söhne Israels zu Frauen werden, so wird ihr Erbteil weggenommen von dem Besitz unserer Väter und hinzugefügt zum Erbteil des Stammes, dem sie zu Frauen werden; und von dem Los unseres Erbteils wird es weggenommen.

 

4 Und wenn das Halljahr der Söhne Israels kommt, so wird ihr Erbteil hinzugefügt zum Erbteil des Stammes, dem sie zu Frauen werden; und von dem Erbteil des Stammes unserer Väter wird ihr Erbteil weggenommen.

 

5 Da gebot Mose den Söhnen Israels nach dem Befehl des HERRN und sprach: Der Stamm der Söhne Josephs redet recht.

 

6 Dies ist das Wort, das der HERR den Töchtern Zelophehads geboten hat, und sprach: Sie mögen Frauen werden, wem es in ihren Augen gefällt; nur im Geschlecht des Stammes ihres Vaters sollen sie Frauen werden,

 

7 damit nicht das Erbteil der Söhne Israels von einem Stamm zum anderen wandere; denn ein jeder von den Söhnen Israels soll anhangen dem Erbteil des Stammes seiner Väter.

 

8 Und jede Tochter, die ein Erbteil aus den Stämmen der Söhne Israels besitzt, soll einem aus dem Geschlecht des Stammes ihres Vaters zur Frau werden, damit die Söhne Israels ein jeder das Erbteil seiner Väter besitzen;

 

9 und damit nicht ein Erbteil von einem Stamm zu einem anderen Stamm wandere, sondern ein jeder von den Söhnen Israels an seinem Erbteil festhalte.

 

10 Wie der HERR dem Mose geboten hatte, so taten die Töchter Zelophehads.

 

11 Und Thersa und Hegla und Melcha und Noa und Maala, die Töchter Zelophehads, wurden den Söhnen ihrer Oheime zu Frauen;

 

12 aus dem Geschlecht der Söhne Manasses, des Sohnes Josephs, wurden sie zu Frauen; und so blieb ihr Erbteil bei dem Stamm des Geschlechts ihres Vaters.

 

13 Dies sind die Gebote und Rechte und Satzungen, die der HERR durch Mose gebot den Söhnen Israels in den Ebenen Moabs am Jordan gegenüber Jericho.