Josua
Kapitel 1
1 Und es geschah nach dem Tode Moses, da sprach der Herr zu Josua, dem Sohn Nuns, dem Diener Moses:
2 Mose, mein Knecht, ist gestorben; so mache dich nun auf und ziehe über den Jordan, du und dieses ganze Volk, in das Land, das ich ihnen gebe.
3 Jeden Ort, auf den ihr mit der Spur eurer Füße tretet, den werde ich euch geben, wie ich es Mose gesagt habe:
4 die Wüste und den Antilibanon bis zum großen Strom, dem Euphrat, und bis zum äußersten Meer gegen Sonnenuntergang sollen eure Grenzen sein.
5 Kein Mensch wird vor euch bestehen alle Tage deines Lebens; und wie ich mit Mose war, so werde ich auch mit dir sein und werde dich nicht verlassen noch dich übersehen.
6 Sei stark und mannhaft; denn du wirst diesem Volke das Land zuteilen, das ich ihren Vätern geschworen habe, ihnen zu geben.
7 Sei also stark und mannhaft, zu bewahren und zu tun, wie dir Mose, mein Knecht, geboten hat; und du sollst davon nicht abweichen, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du verständig seiest in allem, was du tust.
8 Und das Buch dieses Gesetzes soll nicht von deinem Munde weichen, und du sollst darin sinnen Tag und Nacht, damit du verstehst, alles zu tun, was geschrieben steht; dann wirst du Gelingen haben und deine Wege gelingen lassen, und dann wirst du verständig sein.
9 Siehe, ich habe dir geboten: sei stark und mannhaft, verzage nicht und fürchte dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, wohin du auch gehst.
10 Und Josua gebot den Amtleuten des Volkes und sprach:
11 Geht mitten durch das Lager des Volkes und gebietet dem Volk und sprecht: Bereitet euch Wegzehrung; denn noch drei Tage, und ihr werdet über diesen Jordan ziehen, um hineinzugehen und das Land in Besitz zu nehmen, das der Herr, der Gott eurer Väter, euch gibt.
12 Und zu Ruben und Gad und dem halben Stamm Manasse sprach Josua:
13 Gedenkt des Wortes des Herrn, das euch Mose, der Knecht des Herrn, geboten hat, als er sprach: Der Herr, euer Gott, hat euch Ruhe gegeben und euch dieses Land verliehen.
14 Eure Frauen und eure Kinder und euer Vieh sollen in dem Lande wohnen, das er euch gegeben hat; ihr aber sollt gerüstet vor euren Brüdern hinüberziehen, alle Streitbaren, und ihnen beistehen,
15 bis der Herr, euer Gott, euren Brüdern Ruhe gibt wie auch euch und auch sie das Land ererben, das der Herr, unser Gott, ihnen gibt; dann sollt ihr zurückkehren, ein jeder zu seinem Erbteil, das euch Mose jenseits des Jordan gegen Sonnenaufgang gegeben hat.
16 Und sie antworteten Josua und sprachen: Alles, was du uns gebietest, werden wir tun, und an jeden Ort, wohin du uns sendest, werden wir gehen;
17 ganz wie wir auf Mose gehört haben, werden wir auf dich hören; nur sei der Herr, unser Gott, mit dir, wie er mit Mose war.
18 Der Mensch aber, der dir ungehorsam ist und der nicht auf deine Worte hört, wie du ihm gebietest, der soll sterben. Sei nur stark und mannhaft.
Kapitel 2
1 Und Josua, der Sohn Nauns, sandte von Sattin zwei junge Männer aus, um zu kundschaften, und sprach: Zieht hinauf und seht das Land und Jericho an. Und die beiden jungen Männer gingen hin und kamen nach Jericho und gingen in das Haus einer Dirne mit Namen Rahab und kehrten dort ein.
2 Und es wurde dem König von Jericho berichtet: Es sind hier Männer von den Söhnen Israels hereingekommen, um das Land auszukundschaften.
3 Und der König von Jericho sandte hin und sprach zu Rahab: Führe die Männer heraus, die in dein Haus gekommen sind in dieser Nacht; denn sie sind gekommen, das Land auszukundschaften.
4 Und die Frau nahm die Männer und verbarg sie und sprach zu ihnen: Die Männer sind zu mir hereingekommen;
5 als aber das Tor in der Dunkelheit geschlossen wurde, da gingen die Männer hinaus; ich weiß nicht, wohin sie gegangen sind; jagt ihnen nach, ob ihr sie ergreifen werdet.
6 Sie selbst aber hatte sie auf das Dach hinaufgeführt und sie in den Flachsstengeln verborgen, die von ihr auf dem Dach aufgeschichtet waren.
7 Und die Männer jagten ihnen nach auf dem Weg zum Jordan zu den Furten, und das Tor wurde geschlossen. Und es geschah, als die Verfolger ihnen nachgezogen waren,
8 und ehe jene sich schlafen legten, stieg sie zu ihnen auf das Dach hinauf
9 und sprach zu ihnen: Ich weiß, dass der Herr euch das Land gegeben hat; denn die Furcht vor euch ist auf uns gefallen.
10 Denn wir haben gehört, dass der Herr, der Gott, das Rote Meer vor euch ausgetrocknet hat, als ihr aus dem Land Ägypten auszogt, und alles, was er den beiden Königen der Amoriter getan hat, die jenseits des Jordans waren, dem Sihon und dem Og, die ihr vertilgt habt.
11 Und als wir es hörten, entsetzten wir uns in unserem Herzen, und es blieb kein Mut mehr in irgendeinem von uns vor euch; denn der Herr, euer Gott, ist Gott im Himmel oben und auf der Erde unten.
12 Und nun schwört mir bei dem Herrn, dem Gott, weil ich euch Barmherzigkeit erweise, dass auch ihr Barmherzigkeit erweisen werdet dem Haus meines Vaters,
13 und dass ihr das Haus meines Vaters am Leben lassen werdet, meine Mutter und meine Brüder und mein ganzes Haus und alles, was ihnen gehört, und dass ihr meine Seele vom Tod erretten werdet.
14 Und die Männer sprachen zu ihr: Unsere Seele soll für euch dem Tod verfallen sein. Und sie sprach: Wenn der Herr euch die Stadt übergibt, sollt ihr an mir Barmherzigkeit und Treue üben.
15 Und sie ließ sie durch das Fenster hinab
16 und sprach zu ihnen: Geht ins Gebirge, damit euch die Verfolger nicht begegnen, und verbergt euch dort drei Tage, bis die Verfolger von euch zurückgekehrt sind; danach zieht euren Weg.
17 Und die Männer sprachen zu ihr: Wir sind dieses deines Eides ledig:
18 Siehe, wir kommen in einen Teil der Stadt, und du sollst das Zeichen anbringen: diese scharlachrote Schnur sollst du an das Fenster binden, durch das du uns hinabgelassen hast; deinen Vater aber und deine Mutter und deine Brüder und das ganze Haus deines Vaters sollst du zu dir in dein Haus versammeln.
19 Und es soll geschehen: Jeder, der zur Tür deines Hauses hinausgeht, der trage die Schuld selbst, wir aber sind dieses deines Eides ledig; und alle, die bei dir in deinem Haus sind, für die werden wir haften.
20 Wenn uns aber jemand Unrecht tut oder diese unsere Worte offenbart, so werden wir dieses deines Eides ledig sein.
21 Und sie sprach zu ihnen: Nach eurem Wort, so sei es. Und sie entließ sie.
22 Und sie gingen hin und kamen ins Gebirge und blieben dort drei Tage; und die Verfolger suchten alle Wege ab und fanden sie nicht.
23 Und die beiden jungen Männer kehrten zurück und stiegen vom Berg herab und setzten über zu Josua, dem Sohn Nauns, und erzählten ihm alles, was ihnen widerfahren war.
24 Und sie sprachen zu Josua: Der Herr hat das ganze Land in unsere Hand gegeben, und alle Bewohner jenes Landes sind vor uns verzagt.
Kapitel 3
1 Und Josua stand früh am Morgen auf, und sie brachen von Sattin auf und kamen bis an den Jordan und lagerten dort, bevor sie hinüberzogen.
2 Und es geschah nach drei Tagen, da gingen die Schreiber durch das Lager
3 und geboten dem Volk und sprachen: Wenn ihr die Lade des Bundes des Herrn, unseres Gottes, seht und unsere Priester und die Leviten, die sie tragen, so sollt ihr von euren Plätzen aufbrechen und ihr nachziehen.
4 Doch soll zwischen euch und ihr ein Abstand von etwa zweitausend Ellen sein; ihr sollt stehen bleiben, nähert euch ihr nicht, damit ihr den Weg kennt, den ihr gehen sollt; denn ihr seid diesen Weg weder gestern noch vorgestern gegangen.
5 Und Josua sprach zum Volk: Heiligt euch für morgen, denn morgen wird der Herr unter euch Wunderbares tun.
6 Und Josua sprach zu den Priestern: Nehmt die Lade des Bundes des Herrn auf und zieht vor dem Volk her. Und die Priester nahmen die Lade des Bundes des Herrn auf und zogen vor dem Volk her.
7 Und der Herr sprach zu Josua: An diesem Tag beginne ich, dich vor allen Söhnen Israels zu erhöhen, damit sie erkennen: Wie ich mit Mose war, so werde ich auch mit dir sein.
8 Und nun gebiete den Priestern, die die Lade des Bundes tragen, und sprich: Sobald ihr an den Rand des Wassers des Jordan kommt, sollt ihr im Jordan stehen bleiben.
9 Und Josua sprach zu den Söhnen Israels: Tretet herzu und hört das Wort des Herrn, unseres Gottes.
10 Daran werdet ihr erkennen, dass ein lebendiger Gott unter euch ist, und er wird gewisslich vor unserem Angesicht vertilgen den Kanaaniter und den Hethiter und den Pheresiter und den Heviter und den Amoriter und den Girgasiter und den Jebusiter.
11 Siehe, die Lade des Bundes des Herrn der ganzen Erde zieht durch den Jordan.
12 Wählt euch zwölf Männer aus den Söhnen Israels aus, einen aus jedem Stamm.
13 Und es wird geschehen: Sobald die Füße der Priester, die die Lade des Bundes des Herrn der ganzen Erde tragen, im Wasser des Jordan ruhen, wird das Wasser des Jordan versiegen, das herabfließende Wasser aber wird stehen bleiben.
14 Und das Volk brach aus seinen Zelten auf, um den Jordan zu überschreiten, die Priester aber trugen die Lade des Bundes des Herrn vor dem Volk her.
15 Als aber die Priester, die die Lade des Bundes trugen, an den Jordan kamen und die Füße der Priester, die die Lade des Bundes des Herrn trugen, in den Rand des Wassers des Jordan eintauchten — der Jordan aber war voll bis über sein ganzes Ufer wie in den Tagen der Weizenernte ,
16 da stand das Wasser, das von oben herabfloss, still; es stand als ein einziger Damm, sehr, sehr weit entfernt, bis zur Gegend von Kariathiarim; das aber, was hinabfloss, floss hinab in das Meer der Araba, das Salzmeer, bis es gänzlich versiegte; und das Volk stand Jericho gegenüber.
17 Und die Priester, die die Lade des Bundes des Herrn trugen, standen auf dem Trockenen mitten im Jordan; und alle Söhne Israels zogen auf dem Trockenen hindurch, bis das ganze Volk den Übergang über den Jordan vollendet hatte.
Kapitel 4
1 Und als das ganze Volk den Übergang über den Jordan vollendet hatte, da sprach der Herr zu Josua und sagte:
2 Nimm Männer aus dem Volk, einen aus jedem Stamm,
3 und gebiete ihnen und sprich: Hebt aus der Mitte des Jordan zwölf bereitliegende Steine auf, tragt sie mit euch hinüber und legt sie in eurem Lager nieder, wo immer ihr diese Nacht lagert.
4 Und Josua rief zwölf Männer von den Angesehenen unter den Söhnen Israels, einen aus jedem Stamm,
5 und sprach zu ihnen: Tretet vor mir her vor das Angesicht des Herrn in die Mitte des Jordan, und jeder hebe von dort einen Stein auf und trage ihn auf seinen Schultern, nach der Zahl der zwölf Stämme Israels,
6 damit diese euch als ein Zeichen dienen, das für immer daliegt, damit, wenn dich dein Sohn künftig fragt und spricht: Was bedeuten euch diese Steine? –
7 du deinem Sohn kundtust und sprichst: Der Jordanfluss versiegte vor dem Angesicht der Lade des Bundes des Herrn der ganzen Erde, als sie ihn durchzog; und diese Steine sollen euch, den Söhnen Israels, ein Gedächtnis sein bis in Ewigkeit.
8 Und die Söhne Israels taten so, wie der Herr dem Josua geboten hatte, und sie nahmen zwölf Steine aus der Mitte des Jordan, wie der Herr dem Josua bei der Vollendung des Durchzugs der Söhne Israels angeordnet hatte, und trugen sie mit sich in das Lager und legten sie dort nieder.
9 Josua aber richtete auch andere zwölf Steine im Jordan selbst auf, an der Stelle, die unter den Füßen der Priester gewesen war, die die Lade des Bundes des Herrn trugen; und sie sind dort bis zum heutigen Tag.
10 Die Priester aber, die die Lade des Bundes trugen, standen im Jordan, bis Josua alles vollendet hatte, was der Herr geboten hatte, dem Volk zu verkünden; und das Volk eilte und zog hinüber.
11 Und es geschah, als das ganze Volk den Übergang vollendet hatte, da zog auch die Lade des Bundes des Herrn hinüber, und die Steine vor ihnen her.
12 Und die Söhne Rubens und die Söhne Gads und der halbe Stamm Manasse zogen gerüstet vor den Söhnen Israels hinüber, wie Mose ihnen geboten hatte.
13 Vierzigtausend zum Kampf Gerüstete zogen vor dem Herrn hinüber zum Krieg gegen die Stadt Jericho.
14 An jenem Tag machte der Herr Josua groß vor dem ganzen Geschlecht Israels, und sie fürchteten ihn wie Mose, solange er lebte.
15 Und der Herr sprach zu Josua und sagte:
16 Gebiete den Priestern, die die Lade des Bundes des Zeugnisses des Herrn tragen, aus dem Jordan herauszusteigen.
17 Und Josua gebot den Priestern und sprach: Steigt heraus aus dem Jordan.
18 Und es geschah, als die Priester, die die Lade des Bundes des Herrn trugen, aus dem Jordan herausstiegen und die Füße auf das Land setzten, da stürzte das Wasser des Jordan an seinen Ort zurück und floss wie gestern und vorgestern über das ganze Ufer hin.
19 Und das Volk stieg aus dem Jordan herauf am zehnten Tag des ersten Monats; und die Söhne Israels lagerten in Gilgal, in der Gegend gegen Sonnenaufgang von Jericho.
20 Und diese zwölf Steine, die er aus dem Jordan genommen hatte, richtete Josua in Gilgal auf
21 und sprach: Wenn eure Söhne euch fragen und sagen: Was bedeuten diese Steine?
22 so verkündet euren Söhnen: Auf trockenem Boden zog Israel durch den Jordan,
23 als der Herr, unser Gott, das Wasser des Jordan vor ihnen austrocknete, bis sie hinübergezogen waren, so wie der Herr, unser Gott, es mit dem Roten Meer getan hat, das der Herr, unser Gott, vor uns austrocknete, bis wir hindurchgegangen waren,
24 damit alle Völker der Erde erkennen, dass die Macht des Herrn stark ist, und damit ihr den Herrn, euren Gott, verehrt zu aller Zeit.
Kapitel 5
1 Und es geschah, als die Könige der Amoriter, die jenseits des Jordan waren, und die Könige Phöniziens am Meer hörten, dass der Herr, Gott, den Jordanfluss vor den Söhnen Israels ausgetrocknet hatte, als sie hinüberzogen, da zerschmolzen ihre Herzen, und sie waren bestürzt, und es war keinerlei Verstand mehr in ihnen vor dem Angesicht der Söhne Israels.
2 Um diese Zeit aber sprach der Herr zu Josua: Mache dir steinerne Messer aus scharfem Fels, setze dich und beschneide die Söhne Israels.
3 Und Josua machte scharfe steinerne Messer und beschnitt die Söhne Israels an dem Ort, der Hügel der Vorhäute genannt wird.
4 Auf diese Weise aber reinigte Josua die Söhne Israels: alle, die je auf dem Weg geboren worden waren, und alle, die von denen, die aus Ägypten ausgezogen waren, unbeschnitten waren,
5 diese alle beschnitt Josua.
6 Denn zweiundvierzig Jahre war Israel in der Wüste Madbaritis umhergezogen, weshalb die meisten der Kriegsleute von ihnen, die aus dem Land Ägypten ausgezogen waren, unbeschnitten waren, die den Geboten Gottes ungehorsam gewesen waren, denen er auch bestimmt hatte, dass sie das Land nicht sehen sollten, das der Herr ihren Vätern geschworen hatte, uns zu geben, ein Land, das von Milch und Honig fließt.
7 An deren Stelle aber setzte er ihre Söhne, die Josua beschnitt, weil sie unterwegs unbeschnitten geboren worden waren.
8 Nachdem sie aber beschnitten waren, hielten sie sich ruhig und blieben dort im Lager sitzen, bis sie geheilt waren.
9 Und der Herr sprach zu Josua, dem Sohn Nuns: Am heutigen Tag habe ich die Schmach Ägyptens von euch weggenommen. Und er nannte den Namen jenes Ortes Galgala.
10 Und die Söhne Israels feierten das Pascha am vierzehnten Tag des Monats vom Abend an, westlich von Jericho, jenseits des Jordan in der Ebene,
11 und sie aßen vom Getreide des Landes ungesäuertes Brot und frisches Korn. An diesem Tag
12 hörte das Manna auf, nachdem sie vom Getreide des Landes gegessen hatten, und es gab für die Söhne Israels kein Manna mehr; sie ernteten aber in jenem Jahr die Früchte des Landes der Phönizier.
13 Und es geschah, als Josua bei Jericho war, da erhob er seine Augen und sah einen Mann vor sich stehen, mit gezücktem Schwert in seiner Hand. Und Josua trat heran und sprach zu ihm: Gehörst du zu uns oder zu den Feinden?
14 Er aber sprach zu ihm: Ich bin der oberste Heerführer des Heeres des Herrn; jetzt bin ich gekommen. Und Josua fiel auf sein Angesicht zur Erde und sprach zu ihm: Herr, was befiehlst du deinem Knecht?
15 Und der oberste Heerführer des Herrn spricht zu Josua: Löse die Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig.
Kapitel 6
1 Und Jericho war fest verschlossen und befestigt, und niemand ging aus ihr heraus, noch ging jemand hinein.
2 Und der Herr sprach zu Josua: Siehe, ich gebe Jericho in deine Hand samt ihrem König, der in ihr ist, und den Kriegsleuten, die mächtig sind an Stärke.
3 Du aber stelle die Kriegsleute ringsum um sie auf,
5 und es soll geschehen: Wenn ihr in die Posaune stoßt, so soll das ganze Volk zugleich aufschreien, und wenn sie aufschreien, werden die Mauern der Stadt von selbst fallen, und das ganze Volk wird hineinziehen, ein jeder stracks vor sich hin in die Stadt.
6 Und Josua, der Sohn Nuns, ging zu den Priestern
7 und sprach zu ihnen: Gebietet dem Volk, umherzugehen und die Stadt zu umkreisen, und die Kriegsleute sollen bewaffnet vor dem Herrn einherziehen.
8 Und sieben Priester mit sieben heiligen Posaunen sollen ebenso vor dem Herrn vorbeiziehen und kräftig blasen, und die Lade des Bundes des Herrn soll folgen.
9 Die Kriegsleute aber sollen vorn einherziehen, und die Priester, die den Nachtrab bilden, sollen hinter der Lade des Bundes des Herrn gehen und dabei in die Posaunen stoßen.
10 Dem Volk aber gebot Josua und sprach: Schreit nicht, und keiner von euch lasse seine Stimme hören, bis zu dem Tag, an dem er selbst ansagen wird, aufzuschreien; dann sollt ihr aufschreien.
11 Und die Lade des Bundes Gottes zog um die Stadt und kehrte sogleich ins Lager zurück und blieb dort über Nacht.
12 Und am zweiten Tag stand Josua früh auf, und die Priester hoben die Lade des Bundes des Herrn auf,
13 und die sieben Priester, die die sieben Posaunen trugen, zogen vor dem Herrn her, und danach zogen die Kriegsleute und das übrige Volk hinter der Lade des Bundes des Herrn; und die Priester stießen in die Posaunen, und das ganze übrige Volk umkreiste die Stadt aus der Nähe
14 und kehrte wieder ins Lager zurück. So tat er sechs Tage lang.
15 Und am siebten Tag standen sie in der Morgenfrühe auf und zogen sechsmal um die Stadt;
16 und beim siebten Umgang stießen die Priester in die Posaunen, und Josua sprach zu den Söhnen Israels: Schreit! Denn der Herr hat euch die Stadt gegeben.
17 Und die Stadt soll dem Herrn Zebaoth gebannt sein, sie und alles, was in ihr ist; nur Rahab, die Hure, sollt ihr am Leben lassen, sie und alles, was in ihrem Hause ist.
18 Ihr aber hütet euch sehr vor dem Gebannten, damit ihr nicht etwa begehrlich werdet und selbst von dem Gebannten nehmt und das Lager der Söhne Israels dem Bann verfallen lasst und uns vernichtet.
19 Und alles Silber oder Gold oder Erz oder Eisen soll dem Herrn heilig sein; in den Schatz des Herrn soll es gebracht werden.
20 Und die Priester stießen in die Posaunen; als aber das Volk den Schall der Posaunen hörte, erhob das ganze Volk zugleich ein großes und gewaltiges Kriegsgeschrei. Und die ganze Mauer fiel ringsum, und das ganze Volk stieg hinauf in die Stadt.
21 Und Josua vollstreckte den Bann an ihr und an allem, was in der Stadt war, vom Mann bis zur Frau, vom Jüngling bis zum Greis, bis zum Kalb und zum Lasttier, mit der Schärfe des Schwertes.
22 Und zu den zwei jungen Männern, die ausgekundschaftet hatten, sprach Josua: Geht in das Haus der Frau und führt sie von dort heraus samt allem, was ihr gehört.
23 Und die zwei jungen Männer, die die Stadt ausgekundschaftet hatten, gingen in das Haus der Frau und führten Rahab, die Hure, heraus und ihren Vater und ihre Mutter und ihre Brüder und alles, was ihr gehörte, und ihre ganze Verwandtschaft, und sie brachten sie außerhalb des Lagers Israels unter.
24 Und die Stadt wurde mit Feuer verbrannt samt allem, was in ihr war, außer Silber und Gold und Erz und Eisen; das gaben sie, damit es in den Schatz des Herrn gebracht werde.
25 Und Rahab, die Hure, und das ganze Haus ihres Vaters ließ Josua am Leben, und sie wohnte in Israel bis auf den heutigen Tag, weil sie die Kundschafter versteckt hatte, die Josua ausgesandt hatte, Jericho auszukundschaften.
26 Und Josua schwor an jenem Tag vor dem Herrn und sprach: Verflucht sei der Mensch, der jene Stadt wieder aufbauen wird; um den Preis seines Erstgeborenen wird er ihren Grund legen und um den Preis seines Jüngsten ihre Tore einsetzen. Und so tat Osan aus Bethel: Um Abiron, seinen Erstgeborenen, legte er ihren Grund, und um seinen jüngsten Überlebenden setzte er ihre Tore ein.
27 Und der Herr war mit Josua, und sein Name war im ganzen Lande bekannt.
Kapitel 7
1 Und die Söhne Israels begingen einen großen Frevel und veruntreuten etwas von dem Gebannten; und Achar, der Sohn Charmis, des Sohnes Zambris, des Sohnes Zaras, aus dem Stamm Juda, nahm von dem Gebannten; und der Herr entbrannte in Zorn gegen die Söhne Israels.
2 Und Josua sandte Männer nach Gai, das bei Bethel liegt, und sprach: Kundschaftet Gai aus. Und die Männer zogen hinauf und kundschafteten Gai aus.
3 Und sie kehrten zu Josua zurück und sprachen zu ihm: Nicht das ganze Volk soll hinaufziehen, sondern etwa zweitausend oder dreitausend Mann sollen hinaufziehen und die Stadt erobern; führe nicht das ganze Volk dorthin, denn sie sind wenige.
4 Und es zogen etwa dreitausend Mann hinauf, und sie flohen vor den Männern von Gai.
5 Und die Männer von Gai töteten von ihnen etwa sechsunddreißig Mann und verfolgten sie vom Tor an und zerschmetterten sie am Abhang; und das Herz des Volkes erschrak und wurde wie Wasser.
6 Und Josua zerriss seine Kleider, und Josua fiel auf sein Angesicht zur Erde vor dem Herrn bis zum Abend, er und die Ältesten Israels, und sie warfen Staub auf ihre Häupter.
7 Und Josua sprach: Ich flehe, Herr, warum hat dein Knecht dieses Volk über den Jordan geführt, um es dem Amoriter auszuliefern, uns zu verderben? Wären wir doch geblieben und hätten uns am Jordan niedergelassen!
8 Und was soll ich sagen, nachdem Israel den Nacken vor seinem Feind gewendet hat?
9 Und wenn der Kanaaniter und alle Bewohner des Landes es hören, werden sie uns umzingeln und uns von der Erde vertilgen; und was wirst du für deinen großen Namen tun?
10 Und der Herr sprach zu Josua: Steh auf; warum liegst du so auf deinem Angesicht?
11 Das Volk hat gesündigt und den Bund übertreten, den ich mit ihnen geschlossen habe, und sie haben von dem Gebannten gestohlen und es unter ihre Geräte gelegt.
12 Die Söhne Israels werden nicht bestehen können vor dem Angesicht ihrer Feinde; sie werden den Nacken vor ihren Feinden wenden, denn sie sind zum Bann geworden; ich werde nicht mehr mit euch sein, wenn ihr nicht das Gebannte aus eurer Mitte entfernt.
13 Steh auf, heilige das Volk und sage, sie sollen sich heiligen auf morgen; so spricht der Herr, der Gott Israels: Das Gebannte ist unter euch; ihr werdet euren Feinden nicht widerstehen können, bis ihr das Gebannte aus eurer Mitte entfernt habt.
14 Und ihr sollt euch alle am Morgen nach Stämmen versammeln, und der Stamm, den der Herr anzeigt, den sollt ihr nach Geschlechtern herbeiführen; und das Geschlecht, das der Herr anzeigt, sollt ihr nach Häusern herbeiführen; und das Haus, das der Herr anzeigt, sollt ihr Mann für Mann herbeiführen.
15 Und wer angezeigt wird, soll mit Feuer verbrannt werden samt allem, was ihm gehört, weil er den Bund des Herrn übertreten und einen Frevel in Israel begangen hat.
16 Und Josua stand früh auf und führte das Volk nach Stämmen herbei, und es wurde der Stamm Juda angezeigt;
17 und er wurde nach Geschlechtern herbeigeführt, und es wurde das Geschlecht der Zarai angezeigt; und es wurde Mann für Mann herbeigeführt,
18 und es wurde Achar angezeigt, der Sohn Zambris, des Sohnes Zaras.
19 Und Josua sprach zu Achar: Gib heute dem Herrn, dem Gott Israels, die Ehre und lege das Bekenntnis ab und verkünde mir, was du getan hast, und verbirg es nicht vor mir.
20 Und Achar antwortete Josua und sprach: Wahrhaftig, ich habe gesündigt vor dem Herrn, dem Gott Israels; so und so habe ich getan:
21 Ich sah unter der Beute einen schönen bunten Mantel und zweihundert Didrachmen Silber und eine goldene Zunge von fünfzig Didrachmen, und ich begehrte sie und nahm sie, und siehe, sie sind in der Erde in meinem Zelt verborgen, und das Silber ist darunter verborgen.
22 Und Josua sandte Boten, und sie liefen zum Zelt ins Lager; und diese Dinge waren im Zelt verborgen, und das Silber darunter.
23 Und sie brachten sie aus dem Zelt heraus und brachten sie zu Josua und den Ältesten Israels, und sie legten sie vor den Herrn.
24 Und Josua nahm Achar, den Sohn Zaras, und führte ihn hinauf in das Tal Achor, samt seinen Söhnen und seinen Töchtern und seinen Kälbern und seinen Lasttieren und all seinen Schafen und seinem Zelt und all seiner Habe, und das ganze Volk war mit ihm; und er führte sie hinauf nach Emekachor.
25 Und Josua sprach zu Achar: Warum hast du uns ins Verderben gestürzt? Der Herr stürze dich ins Verderben, wie am heutigen Tag. Und ganz Israel steinigte ihn mit Steinen.
26 Und sie errichteten über ihm einen großen Steinhaufen. Und der Herr ließ ab von der Glut seines Zornes. Darum nannte man jenen Ort Emekachor bis auf diesen Tag.
Kapitel 8
1 Und der Herr sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und verzage nicht! Nimm alle Kriegsmänner mit dir, mach dich auf und zieh hinauf nach Ai. Siehe, ich habe den König von Ai und sein Land in deine Hände gegeben.
2 Und du sollst mit Ai verfahren, wie du mit Jericho und seinem König verfahren bist; doch die Beute an Vieh magst du für dich erbeuten. Lege dir aber einen Hinterhalt gegen die Stadt, hinter ihr.
3 Und Josua machte sich auf mit dem ganzen Kriegsvolk, um nach Ai hinaufzuziehen. Josua aber wählte dreißigtausend Männer aus, stark an Kraft, und sandte sie bei Nacht aus.
4 Und er gebot ihnen und sprach: Legt euch hinter der Stadt in den Hinterhalt; entfernt euch nicht weit von der Stadt und seid alle bereit.
5 Ich aber und alle, die bei mir sind, werden uns der Stadt nähern; und es wird geschehen, wenn die Bewohner von Ai uns entgegen herauskommen wie zuvor, so werden wir vor ihnen fliehen.
6 Und wenn sie hinter uns herauskommen, werden wir sie von der Stadt weglocken; und sie werden sagen: Diese fliehen vor uns wie zuvor.
7 Ihr aber sollt euch aus dem Hinterhalt erheben und in die Stadt ziehen.
8 Nach diesem Wort sollt ihr handeln; siehe, ich habe es euch geboten.
9 Und Josua sandte sie aus, und sie zogen in den Hinterhalt und lagerten sich zwischen Bethel und Ai, westlich von Ai.
10 Und Josua machte sich früh am Morgen auf und musterte das Volk; und er zog hinauf, er und die Ältesten, vor dem Volk her gegen Ai.
11 Und das ganze Kriegsvolk mit ihm zog hinauf, und sie kamen heran und gelangten gegenüber der Stadt von Osten her,
12 und der Hinterhalt lag westlich der Stadt.
14 Und es geschah, als der König von Ai es sah, eilte er und zog ihnen entgegen geradewegs zum Kampf, er und das ganze Volk, das bei ihm war; er aber wusste nicht, dass ihm hinter der Stadt ein Hinterhalt gelegt war.
15 Und Josua und Israel sahen es und wichen vor ihnen zurück.
16 Und sie jagten den Söhnen Israels nach und entfernten sich so von der Stadt;
17 keiner blieb in Ai zurück, der nicht Israel nachjagte; und sie ließen die Stadt offen stehen und jagten Israel nach.
18 Und der Herr sprach zu Josua: Strecke deine Hand mit dem Speer, der in deiner Hand ist, gegen die Stadt aus — denn in deine Hände habe ich sie gegeben —, und der Hinterhalt wird sich eilends von seinem Ort erheben. Und Josua streckte seine Hand, den Speer, gegen die Stadt aus,
19 und der Hinterhalt erhob sich eilends von seinem Ort, und sie brachen hervor, als er die Hand ausstreckte, und kamen zur Stadt und nahmen sie ein und steckten die Stadt eilends mit Feuer in Brand.
20 Und als die Bewohner von Ai sich hinter sich umblickten, sahen sie Rauch aus der Stadt zum Himmel aufsteigen; und sie hatten nicht mehr, wohin sie fliehen konnten, hierhin oder dorthin.
21 Und Josua und ganz Israel sahen, dass der Hinterhalt die Stadt eingenommen hatte und dass der Rauch der Stadt zum Himmel aufstieg, und sie wandten sich um und schlugen die Männer von Ai.
22 Und jene kamen aus der Stadt ihnen entgegen, und so gerieten sie mitten zwischen das Heerlager, diese von hier und jene von dort; und sie schlugen sie, bis keiner von ihnen übrig blieb, der gerettet oder entronnen wäre.
23 Den König von Ai aber ergriffen sie lebendig und führten ihn zu Josua.
24 Und als die Söhne Israels aufgehört hatten, alle in Ai zu töten, die auf den Feldern und auf dem Berge am Abhang waren, wohin sie sie von dort bis zuletzt verfolgt hatten, da kehrte Josua nach Ai zurück und schlug es mit der Schärfe des Schwertes.
25 Und die an jenem Tag Gefallenen, vom Mann bis zur Frau, waren zwölftausend, alle Bewohner von Ai,
27 außer dem Vieh und der Beute, die in der Stadt war; das alles erbeuteten die Söhne Israels nach dem Befehl des Herrn, wie der Herr es Josua geboten hatte.
28 Und Josua verbrannte die Stadt mit Feuer; er machte sie zu einem unbewohnten Schutthügel für ewig, bis auf diesen Tag.
29 Und den König von Ai hängte er an ein doppeltes Holz, und er hing am Holz bis zum Abend; und als die Sonne unterging, befahl Josua, und sie nahmen seinen Leib vom Holz herab und warfen ihn in die Grube und errichteten über ihm einen Steinhaufen, bis auf diesen Tag.
Kapitel 9
1 Als aber die Könige der Amorräer, die jenseits des Jordan waren, die im Gebirge und die in der Ebene und die an der ganzen Küste des großen Meeres und die am Antilibanon, es hörten, und die Hetiter und die Kanaanäer und die Pheresiter und die Hewiter und die Amorräer und die Girgasiter und die Jebusiter,
2 da versammelten sie sich allesamt, um gemeinsam gegen Josua und Israel Krieg zu führen.
2a Damals baute Josua dem Herrn, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berg Gaibal,
2b wie Mose, der Diener des Herrn, den Söhnen Israels geboten hatte, wie geschrieben steht im Gesetz des Mose: einen Altar aus unbehauenen Steinen, an die kein Eisen gelegt worden war; und er brachte dort dem Herrn Brandopfer dar und ein Heilsopfer.
2c Und Josua schrieb auf die Steine das Deuteronomium, das Gesetz des Mose, das er vor den Söhnen Israels geschrieben hatte.
2d Und ganz Israel und ihre Ältesten und die Richter und ihre Schreiber gingen zu beiden Seiten der Lade vorüber, gegenüber; und die Priester und die Leviten trugen die Lade des Bundes des Herrn, und der Fremdling wie der Einheimische: die eine Hälfte war nahe beim Berg Garizin und die andere Hälfte nahe beim Berg Gaibal, wie Mose, der Diener des Herrn, geboten hatte, das Volk zuerst zu segnen.
2e Und danach las Josua ebenso alle Worte dieses Gesetzes vor, die Segnungen und die Flüche, gemäß allem, was im Gesetz des Mose geschrieben steht;
2f es war kein Wort von allem, was Mose dem Josua geboten hatte, das Josua nicht vor den Ohren der ganzen Versammlung der Söhne Israels vorgelesen hätte, den Männern und den Frauen und den Kindern und den Fremdlingen, die mit Israel zogen.
3 Und die Bewohner von Gabaon hörten alles, was der Herr an Jericho und an Gai getan hatte.
4 Und auch sie handelten mit List: Sie kamen, versahen sich mit Wegzehrung und rüsteten sich, nahmen alte Säcke auf ihre Esel und alte, zerrissene und zugebundene Weinschläuche,
5 und die Sohlen ihrer Schuhe und ihre Sandalen an ihren Füßen waren alt und geflickt, und ihre Kleider an ihnen waren abgenutzt, und das Brot ihrer Wegzehrung war trocken, schimmlig und zerbröckelt.
6 Und sie kamen zu Josua in das Lager Israels nach Galgala und sprachen zu Josua und Israel: Aus einem fernen Land sind wir gekommen; und nun schließt mit uns einen Bund.
7 Und die Söhne Israels sprachen zu dem Chorräer: Sieh zu, ob du nicht mitten unter mir wohnst — wie sollte ich dann mit dir einen Bund schließen?
8 Und sie sprachen zu Josua: Deine Knechte sind wir. Und Josua sprach zu ihnen: Woher seid ihr, und woher seid ihr gekommen?
9 Und sie sprachen: Aus einem sehr fernen Land sind deine Knechte gekommen im Namen des Herrn, deines Gottes; denn wir haben seinen Namen gehört und alles, was er in Ägypten getan hat,
10 und alles, was er den Königen der Amorräer getan hat, die jenseits des Jordan waren, dem Seon, dem König von Esebon, und dem Og, dem König von Basan, der in Astaroth und in Edrain wohnte.
11 Und als unsere Ältesten und alle Bewohner unseres Landes das hörten, sprachen sie zu uns: Nehmt euch Wegzehrung für den Weg und geht ihnen entgegen und sprecht zu ihnen: Deine Knechte sind wir; und nun schließt mit uns einen Bund.
12 Diese Brote — warm nahmen wir sie als Wegzehrung mit an dem Tag, an dem wir auszogen, um zu euch zu kommen; nun aber sind sie trocken geworden und zerbröckelt;
13 und diese Weinschläuche, die wir neu gefüllt hatten — auch sie sind zerrissen; und unsere Kleider und unsere Schuhe sind von dem sehr langen Weg gänzlich abgenutzt.
14 Und die Obersten nahmen von ihrer Wegzehrung, aber den Herrn befragten sie nicht.
15 Und Josua machte Frieden mit ihnen und schloss mit ihnen einen Bund, sie am Leben zu erhalten, und die Obersten der Gemeinde schworen ihnen. —
16 Und es geschah drei Tage, nachdem sie mit ihnen den Bund geschlossen hatten, da hörten sie, dass sie nahe bei ihnen waren und dass sie mitten unter ihnen wohnten.
17 Und die Söhne Israels brachen auf und kamen zu ihren Städten; ihre Städte aber waren Gabaon und Kephira und Beroth und die Stadt Iarin.
18 Und die Söhne Israels kämpften nicht gegen sie, weil alle Obersten ihnen bei dem Herrn, dem Gott Israels, geschworen hatten; und die ganze Gemeinde murrte gegen die Obersten.
19 Und die Obersten sprachen zur ganzen Gemeinde: Wir haben ihnen bei dem Herrn, dem Gott Israels, geschworen, und nun können wir sie nicht antasten.
20 Dies wollen wir tun: sie am Leben lassen und sie erhalten, damit kein Zorn über uns komme wegen des Eides, den wir ihnen geschworen haben.
21 Sie sollen leben und Holzhauer und Wasserträger für die ganze Gemeinde sein, wie die Obersten es ihnen gesagt hatten.
22 Und Josua rief sie zusammen und sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich betrogen, indem ihr sagtet: Wir sind sehr weit von dir entfernt? Ihr aber seid Einheimische von denen, die unter uns wohnen.
23 Und nun seid ihr verflucht: Niemals soll aus euch der Sklave verschwinden noch der Holzhauer für mich und meinen Gott.
24 Und sie antworteten Josua und sprachen: Uns wurde berichtet, was der Herr, dein Gott, seinem Knecht Mose geboten hat: euch dieses Land zu geben und uns und alle seine Bewohner vor eurem Angesicht zu vertilgen; und wir fürchteten uns sehr um unser Leben vor eurem Angesicht und taten diese Sache.
25 Und nun, siehe, wir sind in eurer Hand; wie es euch gefällt und wie es euch gut scheint, so tut mit uns.
26 Und sie taten so mit ihnen; und Josua errettete sie an jenem Tag aus den Händen der Söhne Israels, und sie töteten sie nicht.
27 Und Josua machte sie an jenem Tag zu Holzhauern und Wasserträgern für die ganze Gemeinde und für den Altar Gottes; darum wurden die Bewohner von Gabaon Holzhauer und Wasserträger für den Altar Gottes bis auf den heutigen Tag, auch für den Ort, den der Herr erwählen würde.
Kapitel 10
1 Als aber Adonibezek, der König von Jerusalem, hörte, dass Josua Ai eingenommen und es mit dem Bann vernichtet hatte — wie sie mit Jericho und seinem König verfahren waren, so verfuhren sie mit Ai und seinem König — und dass die Bewohner von Gibeon zu Josua und zu Israel übergelaufen waren,
2 da fürchteten sie sich sehr; denn er wusste, dass Gibeon eine große Stadt war, wie eine der Hauptstädte, und alle ihre Männer stark.
3 Und Adonibezek, der König von Jerusalem, sandte zu Ailam, dem König von Hebron, und zu Phidon, dem König von Jerimuth, und zu Jephtha, dem König von Lachis, und zu Dabir, dem König von Odollam, und ließ sagen:
4 Kommt herauf zu mir und helft mir, und lasst uns Gibeon bekriegen; denn sie sind zu Josua und zu den Söhnen Israels übergelaufen.
5 Und die fünf Könige der Jebusiter zogen herauf, der König von Jerusalem und der König von Hebron und der König von Jerimuth und der König von Lachis und der König von Odollam, sie und ihr ganzes Volk, und sie lagerten sich um Gibeon und belagerten es.
6 Und die Bewohner von Gibeon sandten zu Josua ins Lager Israels nach Gilgal und ließen sagen: Zieh deine Hände nicht ab von deinen Knechten; komm eilends herauf zu uns und errette uns und hilf uns; denn alle Könige der Amoriter, die das Bergland bewohnen, haben sich gegen uns versammelt.
7 Und Josua zog herauf von Gilgal, er und das ganze Kriegsvolk mit ihm, alle streitbaren Männer.
8 Und der Herr sprach zu Josua: Fürchte dich nicht vor ihnen; denn in deine Hände habe ich sie gegeben, keiner von ihnen wird vor euch bestehen bleiben.
9 Und Josua kam plötzlich über sie; die ganze Nacht hindurch war er von Gilgal herangezogen.
10 Und der Herr versetzte sie in Schrecken vor den Söhnen Israels, und der Herr schlug sie mit einer großen Niederlage bei Gibeon, und sie verfolgten sie auf dem Weg des Anstiegs nach Horonin und schlugen sie bis Aseka und bis Makeda.
11 Als sie aber vor den Söhnen Israels flohen, am Abhang von Horonin, da warf der Herr Hagelsteine vom Himmel auf sie bis Aseka, und es starben mehr durch die Hagelsteine, als die Söhne Israels mit dem Schwert im Kampf töteten.
12 Damals redete Josua zum Herrn, an dem Tag, an dem Gott den Amoriter in die Hand Israels gab, als er sie bei Gibeon schlug und sie vor den Söhnen Israels zerschmettert wurden, und Josua sprach: Es stehe still die Sonne über Gibeon und der Mond über dem Tal Ailon.
13 Und die Sonne und der Mond standen still, bis Gott ihre Feinde abgewehrt hatte. Und die Sonne stand mitten am Himmel, sie ging nicht weiter zum Untergang bis zum Ende eines Tages.
14 Und es war kein Tag wie dieser, weder vorher noch nachher, dass Gott auf einen Menschen hörte; denn der Herr kämpfte für Israel.
16 Und diese fünf Könige flohen und verbargen sich in der Höhle bei Makeda.
17 Und man meldete Josua: Die fünf Könige sind gefunden worden, versteckt in der Höhle bei Makeda.
18 Und Josua sprach: Wälzt Steine vor den Eingang der Höhle und stellt Männer auf, sie zu bewachen;
19 ihr aber bleibt nicht stehen, sondern jagt euren Feinden nach und schlagt ihre Nachhut und lasst sie nicht in ihre Städte gelangen; denn der Herr, unser Gott, hat sie in unsere Hände gegeben.
20 Und es geschah, als Josua und alle Söhne Israels aufhörten, sie mit einer sehr großen Niederlage bis zur Vernichtung zu schlagen, und die Entkommenen sich in die befestigten Städte gerettet hatten,
21 da kehrte das ganze Volk wohlbehalten zu Josua nach Makeda zurück, und keiner der Söhne Israels muckte mit seiner Zunge.
22 Und Josua sprach: Öffnet die Höhle und führt diese fünf Könige aus der Höhle heraus.
23 Und sie führten die fünf Könige aus der Höhle heraus, den König von Jerusalem und den König von Hebron und den König von Jerimuth und den König von Lachis und den König von Odollam.
24 Und als sie sie zu Josua herausgeführt hatten, rief Josua ganz Israel zusammen und die Anführer des Krieges, die mit ihm zogen, und sprach zu ihnen: Tretet heran und setzt eure Füße auf ihre Nacken. Und sie traten heran und setzten ihre Füße auf ihre Nacken.
25 Und Josua sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht vor ihnen und verzagt nicht; seid mannhaft und stark, denn so wird der Herr allen euren Feinden tun, gegen die ihr kämpft.
26 Und Josua tötete sie und hängte sie an fünf Hölzer, und sie hingen an den Hölzern bis zum Abend.
27 Und es geschah gegen Sonnenuntergang, da befahl Josua, und sie nahmen sie von den Hölzern herab und warfen sie in die Höhle, in die sie geflohen waren, und wälzten Steine vor die Höhle, die dort sind bis auf den heutigen Tag.
28 Und Makeda nahmen sie an jenem Tag ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes und vernichteten alles Lebendige darin mit dem Bann, und es blieb darin keiner übrig, der gerettet oder entkommen wäre; und sie taten dem König von Makeda, wie sie dem König von Jericho getan hatten.
29 Und Josua zog mit ganz Israel von Makeda nach Lebna und belagerte Lebna.
30 Und der Herr gab es in die Hände Israels, und sie nahmen es ein samt seinem König und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes und alles Lebendige darin, und es blieb darin nicht einer übrig, der gerettet oder entkommen wäre; und sie taten seinem König, wie sie dem König von Jericho getan hatten.
31 Und Josua zog mit ganz Israel von Lebna nach Lachis und lagerte sich davor und belagerte es.
32 Und der Herr gab Lachis in die Hände Israels, und er nahm es am zweiten Tag ein, und sie schlugen es mit der Schärfe des Schwertes und vernichteten es mit dem Bann, wie sie mit Lebna getan hatten.
33 Damals zog Ailam, der König von Gaser, herauf, um Lachis zu helfen, und Josua schlug ihn mit der Schärfe des Schwertes samt seinem Volk, bis von ihnen keiner mehr übrig blieb, der gerettet oder entkommen wäre.
34 Und Josua zog mit ganz Israel von Lachis nach Odollam und lagerte sich davor und belagerte es.
35 Und der Herr gab es in die Hand Israels, und er nahm es an jenem Tag ein und schlug es mit der Schärfe des Schwertes, und alles Lebendige darin töteten sie, wie sie mit Lachis getan hatten.
36 Und Josua zog mit ganz Israel nach Hebron und lagerte sich davor.
37 Und er schlug es mit der Schärfe des Schwertes und alles Lebendige, das darin war; keiner blieb gerettet übrig; wie sie mit Odollam getan hatten, so vernichteten sie es mit dem Bann samt allem, was darin war.
38 Und Josua kehrte mit ganz Israel nach Dabir zurück, und sie lagerten sich davor
39 und nahmen es ein samt seinem König und seinen Dörfern und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes und vernichteten es mit dem Bann samt allem Lebendigen darin und ließen keinen darin übrig, der gerettet worden wäre; wie sie mit Hebron und seinem König getan hatten, so taten sie mit Dabir und seinem König.
40 Und Josua schlug das ganze Land, das Bergland und den Negeb und das Flachland und Asedoth samt ihren Königen; sie ließen keinen von ihnen gerettet übrig; und alles, was Lebensodem hatte, vernichtete er mit dem Bann, wie der Herr, der Gott Israels, geboten hatte.
41 Von Kades Barne bis Gaza, das ganze Gosom bis Gibeon,
42 und alle ihre Könige und ihr Land schlug Josua auf einmal; denn der Herr, der Gott Israels, kämpfte für Israel.
Kapitel 11
1 Als aber Jabin, der König von Hazor, dies hörte, sandte er zu Jobab, dem König von Marron, und zu dem König von Symoon und zu dem König von Azif
2 und zu den Königen bei Sidon, der großen Stadt, ins Bergland und nach Raba gegenüber von Kenneroth und in die Ebene und nach Nafeddor
3 und zu den Kanaanäern am Meer im Osten und zu den Amoritern am Meer und zu den Hewitern und Jebusitern und Perisitern im Gebirge und zu den Hetitern unterhalb des Hermon im Land Massefa.
4 Und sie zogen aus, sie und ihre Könige mit ihnen, wie der Sand des Meeres an Menge, und Pferde und sehr viele Wagen.
5 Und alle diese Könige kamen zusammen und trafen an einem Ort ein und lagerten sich am Wasser von Marron, um gegen Israel zu kämpfen.
6 Und der Herr sprach zu Josua: Fürchte dich nicht vor ihnen, denn morgen um diese Stunde gebe ich sie geschlagen vor Israel dahin; ihre Pferde sollst du lähmen und ihre Wagen mit Feuer verbrennen.
7 Und Josua kam mit dem ganzen Kriegsvolk plötzlich über sie am Wasser von Marron, und sie fielen über sie her im Bergland.
8 Und der Herr gab sie in die Hand Israels, und sie schlugen sie und verfolgten sie bis Sidon, die große Stadt, und bis Maseron und bis zu den Ebenen von Massoch gegen Osten, und sie schlugen sie nieder, bis keiner von ihnen übrig blieb, der entkommen wäre.
9 Und Josua tat mit ihnen, wie der Herr ihm geboten hatte: ihre Pferde lähmte er, und ihre Wagen verbrannte er mit Feuer.
10 Und Josua kehrte zu jener Zeit um und nahm Hazor ein und seinen König; Hazor aber war zuvor die Hauptstadt aller dieser Königreiche.
11 Und sie töteten alles Lebendige darin mit dem Schwert und vernichteten alle, und es blieb nichts Lebendiges darin übrig; und Hazor verbrannten sie mit Feuer.
12 Und alle Städte der Könige und ihre Könige nahm Josua ein und erschlug sie mit der Schärfe des Schwertes, und sie vernichteten sie, wie Mose, der Knecht des Herrn, geboten hatte.
13 Aber alle auf Hügeln erbauten Städte verbrannte Israel nicht; nur Hazor allein verbrannte Josua.
14 Und alle Beute daraus nahmen die Söhne Israels für sich, sie selbst aber vernichteten sie alle mit der Schärfe des Schwertes, bis er sie vertilgt hatte; sie ließen von ihnen nicht ein einziges Lebendiges übrig.
15 Wie der Herr seinem Knecht Mose geboten hatte, so hatte auch Mose Josua geboten, und so tat Josua; er wich in nichts ab von allem, was Mose ihm geboten hatte.
16 Und Josua nahm das ganze Bergland ein und den ganzen Negeb und das ganze Land Gosom und die Ebene und das Land gegen Westen und das Gebirge Israel und die Niederungen,
17 das Land am Gebirge vom Berg Achel an und das, was nach Seïr aufsteigt, und bis Baalgad und die Ebenen des Libanon unterhalb des Berges Hermon; und alle ihre Könige nahm er gefangen und erschlug sie und tötete sie.
18 Und viele Tage führte Josua den Krieg gegen diese Könige,
19 und es gab keine Stadt, die Israel nicht einnahm; alles nahmen sie im Krieg ein.
20Denn vom Herrn kam es, dass ihr Herz verhärtet wurde, dass sie Israel zum Kampf entgegentraten, damit sie vernichtet würden, damit ihnen kein Erbarmen zuteil würde, sondern damit sie vernichtet würden, wie der Herr zu Mose gesagt hatte.
21 Und Josua kam zu jener Zeit und vertilgte die Enakiter aus dem Bergland, aus Hebron und aus Dabir und aus Anaboth und aus dem ganzen Geschlecht Israels und aus dem ganzen Gebirge Juda samt ihren Städten; und Josua vernichtete sie.
22 Von den Enakitern blieb keiner übrig bei den Söhnen Israels; nur in Gaza und in Gath und in Asedoth blieben welche übrig.
23 Und Josua nahm das ganze Land ein, wie der Herr dem Mose geboten hatte, und Josua gab es Israel zum Erbbesitz, verteilt nach ihren Stämmen. Und das Land ruhte vom Krieg.
Kapitel 12
1 Und dies sind die Könige des Landes, welche die Söhne Israels erschlugen und deren Land sie in Besitz nahmen jenseits des Jordan gegen Sonnenaufgang, vom Bachtal Arnon bis zum Berg Hermon, und das ganze Land Araba gegen Osten:
2 Sihon, den König der Amoriter, der in Hesbon wohnte und herrschte von Aroer an, das im Bachtal liegt, über die Mitte des Bachtals und die Hälfte von Gilead bis zum Jabbok, der Grenze der Söhne Ammons,
3 und über die Araba bis zum Meer Genezareth gegen Osten und bis zum Meer der Araba, dem Salzmeer, gegen Osten, den Weg nach Bet-Jeschimot, und von Teman an das Gebiet unterhalb der Abhänge des Pisga;
4 und Og, den König von Basan, der von den Riesen übriggeblieben war, der in Astarot und in Edrei wohnte
5 und herrschte vom Berg Hermon und von Salcha an und über ganz Basan bis zur Grenze der Geschuriter und der Maachatiter und über die Hälfte von Gilead, bis zur Grenze Sihons, des Königs von Hesbon.
6 Mose, der Knecht des Herrn, und die Söhne Israels schlugen sie, und Mose gab es zum Erbbesitz an Ruben und Gad und den halben Stamm Manasse.
7 Und dies sind die Könige der Amoriter, die Josua und die Söhne Israels erschlugen jenseits des Jordan, am Meer bei Baal-Gad in der Ebene des Libanon und bis zum Berg Halak, der nach Seir ansteigt; und Josua gab es den Stämmen Israels zum Erbbesitz nach ihrem Los,
8 im Gebirge und in der Ebene und in der Araba und an den Abhängen und in der Wüste und im Negeb: die Hetiter und die Amoriter und die Kanaaniter und die Perisiter und die Hiwiter und die Jebusiter;
9 den König von Jericho und den König von Ai, das bei Bethel liegt,
10 den König von Jerusalem, den König von Hebron,
11 den König von Jarmut, den König von Lachisch,
12 den König von Eglon, den König von Geser,
13 den König von Debir, den König von Geder,
14 den König von Horma, den König von Arad,
15 den König von Libna, den König von Adullam,
16 den König von Makkeda,
17 den König von Tappuach, den König von Hefer,
18 den König von Afek in Scharon,
19 den König von Hazor,
20 den König von Schimron, den König von Meron, den König von Achschaf,
21 den König von Kedesch, den König von Taanach,
22 den König von Megiddo, den König von Jokneam am Karmel,
23 den König von Dor im Bezirk von Dor, den König von Gojim in Galiläa,
24 den König von Tirza: alle diese Könige zusammen neunundzwanzig.
Kapitel 13
1 Und Josua war alt geworden, vorgerückt an Tagen. Und der Herr sprach zu Josua: Du bist vorgerückt an Tagen, und viel Land ist noch übrig als Erbbesitz.
2 Und dies ist das Land, das übriggeblieben ist: die Gebiete der Philister, der Gesiri und der Kanaaniter;
3 von dem unbewohnten Land, das vor Ägypten liegt, bis zu den Grenzen von Akkaron zur Linken der Kanaaniter, das den fünf Satrapien der Philister zugerechnet wird: dem von Gaza, dem von Asdod, dem von Askalon, dem von Geth und dem von Akkaron; und dem Heviter
4 von Thaiman aus, und das ganze Land Kanaan vor Gaza, und die Sidonier bis Aphek, bis zu den Grenzen der Amoriter,
5 und das ganze Land Gabli der Philister und den ganzen Libanon vom Sonnenaufgang, von Galgal unterhalb des Berges Hermon bis zum Eingang von Emath:
6 Alle, die das Bergland bewohnen vom Libanon bis Masserephothmaim, alle Sidonier — ich selbst werde sie vor dem Angesicht Israels vertilgen; aber verteile es als Los an Israel, wie ich dir geboten habe.
7 Und nun teile dieses Land als Erbbesitz den neun Stämmen und dem halben Stamm Manasse zu; vom Jordan bis zum großen Meer gegen Sonnenuntergang sollst du es geben; das große Meer soll die Grenze bilden.
8 Den zwei Stämmen aber und dem halben Stamm Manasse, dem Ruben und dem Gad, hatte Mose jenseits des Jordan gegen Sonnenaufgang gegeben; Mose, der Knecht des Herrn, hat es ihnen gegeben:
9 von Aroer an, das am Ufer des Baches Arnon liegt, und die Stadt mitten im Tal und die ganze Misor von Maidaba bis Daiban,
10 alle Städte Seons, des Königs der Amoriter, der in Esebon herrschte, bis zu den Grenzen der Söhne Ammons,
11 und das Gileaditerland und die Gebiete der Gesiri und des Machati, das ganze Gebirge Hermon und das ganze Basanitis bis Selcha,
12 das ganze Königreich Ogs in Basanitis, der in Astaroth und in Edrain herrschte; dieser war von den Riesen übriggeblieben, und Mose schlug ihn und vertilgte ihn.
13 Aber die Söhne Israels vertilgten die Gesiri und den Machati und den Kanaaniter nicht, und der König von Gesiri und der Machati wohnten unter den Söhnen Israels bis auf den heutigen Tag.
14 Nur dem Stamm Levi wurde kein Erbbesitz gegeben; der Herr, der Gott Israels, er ist ihr Erbbesitz, wie der Herr ihnen gesagt hat. Und dies ist die Verteilung, die Mose den Söhnen Israels in Araboth Moab zugeteilt hat, jenseits des Jordan bei Jericho.
15 Und Mose gab dem Stamm Ruben nach ihren Geschlechtern.
16 Und ihr Gebiet war von Aroer an, das dem Tal Arnon gegenüberliegt, und die Stadt im Tal Arnon und die ganze Misor
17 bis Esebon und alle Städte in der Misor und Daibon und Bamothbaal und das Haus Beelmon
18 und Iassa und Kedemoth und Mephaath
19 und Kariathaim und Sebama und Serada und Sior auf dem Berg Emak
20 und Baithphogor und Asedoth Phasga und Baithasimoth
21 und alle Städte der Misor und das ganze Königreich Seons, des Königs der Amoriter, den Mose schlug, samt den Fürsten Madiams: den Evi und den Rokom und den Sur und den Ur und den Robe, Fürsten unter Seon, und die Bewohner des Landes.
22 Auch den Balaam, den Sohn Beors, den Wahrsager, töteten sie im Kampf.
23 Und die Grenze Rubens war: der Jordan ist die Grenze. Dies ist der Erbbesitz der Söhne Rubens nach ihren Geschlechtern, ihre Städte und ihre Gehöfte.
24 Und Mose gab den Söhnen Gads nach ihren Geschlechtern.
25 Und ihr Gebiet war Iazer, alle Städte Gileads und die Hälfte des Landes der Söhne Ammons bis Aroer, das gegenüber Rabba liegt,
26 und von Esebon bis Ramoth bei Massepha und Botanin und Maanain bis zu den Grenzen von Dabir
27 und im Tal Baitharam und Baithanabra und Sokchotha und Saphan und das übrige Königreich Seons, des Königs von Esebon; und der Jordan soll die Grenze bilden bis zum Rand des Meeres von Chenereth, jenseits des Jordan im Osten.
28 Dies ist der Erbbesitz der Söhne Gads nach ihren Geschlechtern, ihre Städte und ihre Gehöfte.
29 Und Mose gab dem halben Stamm Manasse nach ihren Geschlechtern.
30 Und ihr Gebiet war von Maanaim an, und das ganze Königreich von Basani und das ganze Königreich Ogs, des Königs von Basan, und alle Dörfer Jairs, die in Basanitis sind, sechzig Städte,
31 und die Hälfte von Gilead, und in Astaroth und in Edrain, Städte des Königreichs Ogs in Basanitis; und sie wurden den Söhnen Machirs, des Sohnes Manasses, gegeben, und der Hälfte der Söhne Machirs, des Sohnes Manasses, nach ihren Geschlechtern.
32 Dies sind die, denen Mose Erbbesitz zuteilte jenseits des Jordan in Araboth Moab, jenseits des Jordan bei Jericho, im Osten.
Kapitel 14
1 Und dies sind die, welche die Söhne Israels im Land Kanaan als Erbteil erhielten, denen Eleasar der Priester und Josua, der Sohn Nuns, und die Häupter der Vaterhäuser der Stämme der Söhne Israels das Erbe zuteilten.
2 Nach Losen erbten sie, wie der Herr durch die Hand Josuas den neun Stämmen und dem halben Stamm geboten hatte,
3 von jenseits des Jordan; und den Leviten gab er kein Erbteil unter ihnen.
4 Denn die Söhne Josephs waren zwei Stämme, Manasse und Ephraim, und den Leviten wurde kein Anteil am Land gegeben, sondern nur Städte zum Wohnen und deren ausgesonderte Weideplätze für ihr Vieh und ihre Herden.
5 Wie der Herr dem Mose geboten hatte, so taten die Söhne Israels und verteilten das Land.
6 Und die Söhne Judas traten zu Josua in Gilgal, und Kaleb, der Sohn Jephunnes, der Kenisiter, sprach zu ihm: Du kennst das Wort, das der Herr zu Mose, dem Mann Gottes, über mich und dich in Kadesch-Barnea geredet hat.
7 Denn vierzig Jahre alt war ich, als Mose, der Knecht Gottes, mich von Kadesch-Barnea aussandte, das Land auszukundschaften, und ich brachte ihm Bericht nach seinem Sinn.
8 Meine Brüder aber, die mit mir hinaufgezogen waren, machten das Herz des Volkes wankend; ich aber folgte treu dem Herrn, meinem Gott, nach.
9 Und Mose schwor an jenem Tag und sprach: Das Land, das dein Fuß betreten hat, soll dir und deinen Kindern als Erbteil gehören auf ewig, weil du treu dem Herrn, unserem Gott, nachgefolgt bist.
10 Und nun hat der Herr mich am Leben erhalten, wie er gesagt hat; dies ist das fünfundvierzigste Jahr, seit der Herr dieses Wort zu Mose geredet hat und Israel in der Wüste umherzog. Und nun siehe, ich bin heute fünfundachtzig Jahre alt;
11 noch heute bin ich so stark wie damals, als Mose mich aussandte; ebenso stark bin ich jetzt, auszuziehen und einzuziehen in den Krieg.
12 Und nun erbitte ich von dir dieses Gebirge, wie der Herr an jenem Tag gesagt hat; denn du hast dieses Wort an jenem Tag gehört. Jetzt aber sind die Enakiter dort, feste und große Städte; wenn nun der Herr mit mir ist, werde ich sie vertilgen, wie der Herr mir gesagt hat.
13 Und Josua segnete ihn und gab Hebron dem Kaleb, dem Sohn Jephunnes, des Sohnes des Kenas, als Erbteil.
14 Darum wurde Hebron dem Kaleb, dem Sohn Jephunnes, dem Kenisiter, als Erbteil zuteil bis auf diesen Tag, weil er dem Gebot des Herrn, des Gottes Israels, treu nachgefolgt war.
15 Der Name Hebrons aber war vormals Stadt Arbok; sie war die Hauptstadt der Enakiter. Und das Land hatte Ruhe vom Krieg.
Kapitel 15
1 Und das Gebiet des Stammes Juda nach ihren Geschlechtern erstreckte sich von den Grenzen Idumäas, von der Wüste Sin bis Kades, gegen Süden.
2 Und ihre Grenze verlief von Süden bis zum Ende des Salzmeeres, von der Landzunge, die nach Süden führt,
3 und sie zieht sich gegenüber dem Aufstieg von Akrabin hin und geht um Senna herum und steigt von Süden nach Kades Barne hinauf und geht hinaus nach Asoron und steigt hinauf nach Addara und zieht sich um das westlich von Kades gelegene Gebiet herum
4 und geht nach Asemona und läuft aus bis zum Bach Ägyptens, und der Ausgang der Grenze soll am Meer sein; dies ist ihre Grenze von Süden.
5 Und die Grenze von Osten: das ganze Salzmeer bis zum Jordan. Und ihre Grenze von Norden: von der Landzunge des Meeres und vom Ende des Jordans;
6 die Grenze steigt hinauf nach Baithagla und zieht von Norden an Baitharaba vorbei, und die Grenze steigt hinauf zum Stein Baions, des Sohnes Rubens,
7 und die Grenze steigt hinauf zum vierten Teil des Tales Achor und geht hinab nach Galgal, das gegenüber dem Aufstieg von Addamin liegt, der südlich des Tales ist, und läuft aus zum Wasser der Sonnenquelle, und ihr Ausgang soll die Quelle Rogel sein,
8 und die Grenze steigt hinauf ins Tal Onom, auf den Rücken von Jebus von Süden her (das ist Jerusalem), und die Grenze läuft aus zum Gipfel des Berges, der vor dem Tal Onom gegen das Meer hin liegt, welches am Rande des Landes Raphain im Norden ist,
9 und die Grenze läuft vom Gipfel des Berges aus zur Wasserquelle Naphtho und läuft aus zum Berg Ephron, und die Grenze soll nach Baal führen (das ist die Stadt Jarim),
10 und die Grenze wird sich von Baal zum Meer herumwenden und am Berg Assares auf dem Rücken vorbeigehen, an der Stadt Jarim von Norden her (das ist Chaslon), und wird zur Sonnenstadt hinabsteigen und gegen Süden vorbeigehen,
11 und die Grenze wird auslaufen am Rücken von Akkaron nach Norden, und die Grenze wird auslaufen nach Sakcharona und am Berg Bala vorbeigehen und nach Jabnel auslaufen, und der Ausgang der Grenze soll am Meer sein.
12 Und ihre Grenze vom Meer her: das große Meer soll die Grenze bilden. Dies sind die Grenzen der Söhne Judas ringsum nach ihren Geschlechtern.
13 Und dem Kaleb, dem Sohn Jephonnes, gab er ein Erbteil inmitten der Söhne Judas auf Befehl Gottes, und Josua gab ihm die Stadt Arbok, die Hauptstadt Enaks (das ist Hebron).
14 Und Kaleb, der Sohn Jephonnes, vertilgte von dort die drei Söhne Enaks: Susi und Tholmi und Achima.
15 Und Kaleb zog von dort hinauf gegen die Bewohner von Dabir; der Name Dabirs aber war zuvor Schriftstadt.
16 Und Kaleb sprach: Wer die Schriftstadt einnimmt und niederschlägt und sie beherrscht, dem will ich meine Tochter Achsa zur Frau geben.
17 Und Gothoniel, der Sohn des Kenez, der jüngere Bruder Kalebs, nahm sie ein, und er gab ihm seine Tochter Achsa zur Frau.
18 Und es geschah, als sie einzog, da beriet sie sich mit ihm und sprach: Ich will von meinem Vater ein Feld erbitten; und sie rief vom Esel herab. Und Kaleb sprach zu ihr: Was hast du?
19 Und sie sprach zu ihm: Gib mir einen Segen, denn du hast mich ins Land Nageb gegeben; gib mir Golathmain. Und Kaleb gab ihr das obere Golathmain und das untere Golathmain.
20 Dies ist das Erbteil des Stammes der Söhne Judas.
21 Und ihre Städte waren: die erste Stadt des Stammes der Söhne Judas an den Grenzen Edoms, an der Wüste: Kaibaiseleel und Ara und Asor
22 und Ikam und Regma und Aruel
23 und Kades und Asorionain
24 und Mainam und Balmainan und ihre Dörfer
25 und die Städte Aseron (das ist Asor)
26 und Sen und Salmaa und Molada
27und Seri und Baiphalad
28und Cholaseola und Bersabee und ihre Dörfer und ihre Gehöfte,
29Bala und Bakok und Asom
30 und Elbudad und Baithel und Erma
31 und Sekelak und Macharim und Sethennak
32 und Labos und Sale und Eromoth: neunundzwanzig Städte und ihre Dörfer.
33 Im Flachland: Astaol und Raa und Assa
34 und Ramen und Tano und Iluthoth und Maiani
35 und Jermuth und Odollam und Membra und Saocho und Azeka
36 und Sakarim und Gadera und ihre Gehöfte: vierzehn Städte und ihre Dörfer;
37 Senna und Adasan und Magadagad
38 und Dalal und Maspha und Jakareel
39 und Laches und Basedoth und Ideadalea
40 und Chabra und Maches und Maachos
41 und Geddor und Bagadiel und Noman und Makedan: sechzehn Städte und ihre Dörfer;
42 Lemna und Ithak
43 und Anoch und Jana und Nasib
44 und Keïlam und Akiezi und Kezib und Bathesar und Ailon: zehn Städte und ihre Dörfer;
45 Akkaron und seine Dörfer und ihre Gehöfte;
46 von Akkaron an: Gemna und alle, die nahe bei Asedoth liegen, und ihre Dörfer;
47 Asiedoth und seine Dörfer und seine Gehöfte; Gaza und seine Dörfer und seine Gehöfte bis zum Bach Ägyptens; und das große Meer bildet die Grenze.
48 Und im Gebirge: Samir und Jether und Socha
49 und Renna und Schriftstadt (das ist Dabir)
50 und Anon und Eskaiman und Aisam
51 und Gosom und Chalu und Channa: elf Städte und ihre Dörfer;
52 Airem und Remna und Soma
53 und Jemaïn und Baithachu und Phakua
54 und Euma und die Stadt Arbok (das ist Hebron) und Sorth: neun Städte und ihre Gehöfte;
55 Maor und Chermel und Ozib und Itan
56 und Jariel und Jarikam und Zakanaïm
57 und Gabaa und Thamnatha: neun Städte und ihre Dörfer;
58 Alua und Baithsur und Geddon 59und Magaroth und Baithanam und Thekum: sechs Städte und ihre Dörfer;
60 Kariathbaal (das ist die Stadt Jarim) und Sotheba: zwei Städte und ihre Gehöfte;
61 und Baddargis und Tharabaam und Ainon und Aichioza
62 und Naphlazon und die Städte Sadom und Ankades: sieben Städte und ihre Dörfer.
63 Und der Jebusiter wohnte in Jerusalem, und die Söhne Judas vermochten nicht, sie zu vernichten; und die Jebusiter wohnten in Jerusalem bis auf jenen Tag.
Kapitel 16
1 Und das Gebiet der Söhne Josephs verlief vom Jordan bei Jericho im Osten, und es steigt von Jericho hinauf in das öde Bergland nach Bethel-Lusa
2 und geht hinaus nach Bethel und zieht weiter an der Grenze des Chatarothi entlang
3 und läuft hinab zum Meer an der Grenze von Aptalim bis zur Grenze des unteren Beth-Horon, und ihr Ausgang wird am Meer sein.
4 Und die Söhne Josephs, Ephraim und Manasse, nahmen ihr Erbe.
5 Und das Gebiet der Söhne Ephraims wurde nach ihren Geschlechtern bestimmt; und die Grenze ihres Erbteils verlief im Osten von Ataroth und Erok bis zum oberen Beth-Horon und Gasara,
6 und die Grenze läuft hinab zum Meer nach Ikasmon, nördlich von Therma; sie wendet sich nach Osten nach Thenasa und Sellesa und zieht von Osten weiter nach Janoka
7und nach Macho und Ataroth und ihren Dörfern und kommt nach Jericho und mündet am Jordan aus.
8 Und von Taphu geht die Grenze zum Meer nach Chelkana, und ihr Ausgang wird am Meer sein. Dies ist das Erbteil des Stammes Ephraim nach ihren Geschlechtern.
9 Und die Städte, die den Söhnen Ephraims mitten im Erbteil der Söhne Manasses abgesondert wurden, alle Städte samt ihren Dörfern.
10 Und Ephraim vertilgte den Kanaaniter nicht, der in Gaser wohnte, und der Kanaaniter wohnte in Ephraim bis auf diesen Tag, bis der Pharao, der König Ägyptens, heraufzog und die Stadt einnahm und sie mit Feuer verbrannte; und die Kanaaniter und die Pheresiter und die Bewohner von Gaser wurden erstochen, und der Pharao gab sie als Mitgift seiner Tochter.
Kapitel 17
1 Und es fiel das Los dem Stamm der Söhne Manasses zu, denn dieser war der Erstgeborene Josephs: dem Machir, dem Erstgeborenen Manasses, dem Vater Gileads (denn er war ein Kriegsmann), im Land Gilead und im Land Basan.
2 Und den übrigen Söhnen Manasses ward zuteil nach ihren Geschlechtern: den Söhnen Ieser und den Söhnen Kelez und den Söhnen Iesiël und den Söhnen Sichem und den Söhnen Symarim und den Söhnen Opher; das sind die männlichen Nachkommen nach ihren Geschlechtern.
3 Und Salpaad, der Sohn Ophers, hatte keine Söhne, sondern nur Töchter, und dies sind die Namen der Töchter Salpaads: Maala und Nua und Egla und Melcha und Thersa.
4 Und sie traten vor Eleasar, den Priester, und vor Josua und vor die Obersten und sprachen: Gott hat durch die Hand Moses geboten, uns ein Erbteil inmitten unserer Brüder zu geben. Und es ward ihnen nach dem Befehl des Herrn ein Erbteil unter den Brüdern ihres Vaters gegeben.
5 Und ihre Messschnur fiel von Anassa und dem Feld Labek aus Gilead, das jenseits des Jordans liegt;
6 denn die Töchter der Söhne Manasses erbten ein Erbteil inmitten ihrer Brüder; das Land Gilead aber ward den übriggebliebenen Söhnen Manasses zuteil.
7 Und die Grenze der Söhne Manasses war Delanath, das gegenüber den Söhnen Anaths liegt, und sie geht weiter an die Grenzen bei Jamin und Jassib zur Quelle Thaphthoth;
8 dem Manasse soll es gehören, und Thapheth an den Grenzen Manasses den Söhnen Ephraims.
9 Und die Grenze wird hinabsteigen zum Tal Karana nach Süden hin entlang dem Tal Jariël – die Terebinthe gehört Ephraim, mitten unter den Städten Manasses; und die Grenze Manasses geht nach Norden zum Bach, und ihr Ausgang wird das Meer sein.
10 Nach Süden hin gehört es Ephraim und nach Norden Manasse, und das Meer wird ihnen Grenze sein; und an Asser stoßen sie im Norden und an Issachar im Osten.
11 Und Manasse wird in Issachar und in Asser haben: Baithsan und ihre Dörfer und die Bewohner von Dor und ihre Dörfer und die Bewohner von Mageddo und ihre Dörfer und das dritte Teil von Napheta und ihre Dörfer.
12 Aber die Söhne Manasses konnten diese Städte nicht vertilgen, und der Kanaaniter fuhr fort, in diesem Land zu wohnen;
13 und es geschah, als die Söhne Israels erstarkten, da machten sie die Kanaaniter untertan, aber vertilgen konnten sie sie nicht.
14 Die Söhne Josephs aber widersprachen Josua und sprachen: Warum hast du uns nur ein Erbteil und eine Messschnur zugeteilt? Ich aber bin ein zahlreiches Volk, und Gott hat mich gesegnet.
15 Und Josua sprach zu ihnen: Wenn du ein zahlreiches Volk bist, so ziehe hinauf in den Wald und rode ihn dir aus, wenn dir das Gebirge Ephraim zu eng ist.
16 Und sie sprachen: Das Gebirge Ephraim wird uns nicht genügen, und der Kanaaniter, der darin wohnt, in Baithsan und in seinen Dörfern, in der Ebene Jesreel, hat auserlesene Rosse und Eisen.
17 Und Josua sprach zu den Söhnen Josephs: Wenn du ein zahlreiches Volk bist und große Kraft hast, sollst du nicht nur ein Erbteil haben;
18 denn der Wald soll dir gehören, weil es Wald ist, und du wirst ihn ausroden, und er soll dir gehören; und du wirst den Kanaaniter vertilgen, obwohl er auserlesene Rosse hat, denn du bist ihm überlegen.
Kapitel 18
1 Und die ganze Gemeinde der Söhne Israels versammelte sich in Silo, und sie schlugen dort das Zelt des Zeugnisses auf, und das Land war von ihnen unterworfen.
2 Und es blieben von den Söhnen Israels sieben Stämme übrig, die kein Erbteil erhalten hatten.
3 Und Josua sprach zu den Söhnen Israels: Wie lange werdet ihr säumig sein, das Land in Besitz zu nehmen, das der Herr, unser Gott, gegeben hat?
4 Gebt aus eurer Mitte drei Männer je Stamm, und sie sollen sich aufmachen und das Land durchziehen und es vor mir aufzeichnen, wie man es aufteilen soll. (Und sie kamen zu ihm,
5 und er teilte ihnen sieben Anteile zu.) Juda soll ihnen als Grenze im Süden stehen, und die Söhne Josephs sollen ihnen im Norden stehen.
6 Ihr aber teilt das Land in sieben Anteile und bringt es zu mir hierher, und ich werde für euch das Los werfen vor dem Herrn, unserem Gott.
7 Denn die Söhne Levis haben keinen Anteil unter euch, denn das Priestertum des Herrn ist sein Anteil; und Gad und Ruben und der halbe Stamm Manasse haben ihr Erbteil jenseits des Jordans im Osten erhalten, das ihnen Mose, der Knecht des Herrn, gegeben hat.
8 Und die Männer machten sich auf und gingen, und Josua gebot den Männern, die hingingen, das Land zu durchwandern, und sprach: Geht hin und durchwandert das Land und kommt zu mir, und hier werde ich für euch das Los werfen vor dem Herrn in Silo.
9 Und sie gingen hin und durchwanderten das Land und besahen es und schrieben es nach seinen Städten in sieben Anteilen in ein Buch und brachten es zu Josua.
10 Und Josua warf für sie das Los in Silo vor dem Herrn.
11 Und das Los des Stammes Benjamin kam zuerst heraus nach ihren Geschlechtern, und die Grenzen ihres Loses kamen heraus zwischen Juda und den Söhnen Josephs.
12 Und ihre Grenze war im Norden vom Jordan an: die Grenze steigt hinauf am Rücken Jerichos im Norden und steigt auf das Gebirge gegen das Meer hin, und ihr Ausgang ist die Wüste von Baithon,
13 und von dort geht die Grenze weiter nach Lusa, am Rücken von Lusa im Süden (das ist Bethel), und die Grenze steigt hinab nach Maatarothorech auf das Bergland, das im Süden des unteren Baithoron liegt,
14 und die Grenze geht weiter und wendet sich zu der Seite, die gegen das Meer schaut, im Süden, vom Berg gegenüber Baithoron im Süden, und ihr Ausgang ist bei Kariathbaal (das ist Kariathiarin, eine Stadt der Söhne Judas); dies ist die Seite gegen das Meer.
15 Und die Südseite geht von der Seite Kariathbaals aus, und die Grenze geht weiter nach Gasin zur Wasserquelle Naphtho,
16 und die Grenze steigt hinab an die Seite des Berges, der gegenüber dem Tal Onnam liegt, das an der Seite von Emekraphain im Norden ist, und sie steigt hinab nach Gaienna am Rücken von Jebusai im Süden und steigt hinab zur Quelle Rogel
17 und geht weiter zur Quelle Baithsamys und geht vorbei an Galiloth, das gegenüber dem Aufstieg von Aithamin liegt, und steigt hinab zum Stein des Baion, der Söhne Rubens,
18 und geht weiter am Rücken von Baitharaba im Norden und steigt hinab
19 zu den Grenzen am Rücken von Baithagla im Norden, und der Ausgang der Grenzen ist an der Landzunge des Salzmeeres im Norden, an der Seite des Jordans im Süden; dies sind die Grenzen im Süden.
20 Und der Jordan bildet die Grenze auf der Ostseite. Dies ist das Erbteil der Söhne Benjamins, seine Grenzen ringsum nach ihren Geschlechtern.
21 Und die Städte der Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern waren: Jericho und Baitheglio und Amekasis
22 und Baithabara und Sara und Besana
23 und Aiin und Phara und Ephratha
24 und Karapha und Kephira und Moni und Gabaa, zwölf Städte und ihre Dörfer;
25 Gabaon und Rama und Beerotha
26 und Massema und Miron und Amoke
27 und Phira und Kaphan und Nakan und Selekan und Thareela
28 und Jebus (das ist Jerusalem) und Städte und Gabaothiarim, dreizehn Städte und ihre Dörfer. Dies ist das Erbteil der Söhne Benjamins nach ihren Geschlechtern.
Kapitel 19
1 Und das zweite Los kam heraus für die Söhne Simeons, und ihr Erbteil lag mitten unter den Losen der Söhne Judas.
2 Und ihr Los umfasste Bersabee und Samaa und Koladam
3 und Arsola und Bola und Asom
4 und Elthula und Bula und Erma
5 und Sikelak und Baithmachereb und Sarsusin
6 und Batharoth und ihre Felder, dreizehn Städte und ihre Dörfer;
7 Eremmon und Thalcha und Ether und Asan, vier Städte und ihre Dörfer
8 rings um ihre Städte bis Barek, wenn man nach Bameth gegen Südwesten geht. Dies ist das Erbteil des Stammes der Söhne Simeons nach ihren Geschlechtern.
9 Vom Los Judas stammte das Erbteil des Stammes der Söhne Simeons, denn der Anteil der Söhne Judas war größer als der ihre; und die Söhne Simeons erbten mitten in deren Los.
10 Und das dritte Los kam heraus für Sebulon nach ihren Geschlechtern. Die Grenzen ihres Erbteils werden sein Esedek,
11 Gola; ihre Grenzen sind das Meer und Maragella, und sie wird an Baitharaba stoßen bis zu der Schlucht, die gegenüber von Iekman liegt,
12 und sie wandte sich von Sedduk gegenüber, von Osten her, von Baithsamys zu den Grenzen von Chaselothaith und wird nach Dabiroth hindurchgehen und hinaufsteigen nach Phangai
13 und von dort wird sie gegenüber nach Osten herumgehen nach Gebere, zur Stadt Katasem, und wird hindurchgehen nach Remmona Amathar Aoza
14 und die Grenzen werden nach Norden herumgehen nach Amoth, und ihr Ausgang wird bei Gaiphael sein
15 und Katanath und Nabaal und Symoon und Iericho und Baithman.
16 Dies ist das Erbteil des Stammes der Söhne Sebulons nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Dörfer.
17 Und für Issachar kam das vierte Los heraus.
18 Und ihre Grenzen umfassten Iazel und Chasaloth und Sunan
19 und Agin und Siona und Reeroth und Anachereth
20 und Dabiron und Kison und Rebes
21 und Remmas und Ieon und Tomman und Aimarek und Bersaphes,
22 und die Grenzen werden an Gaithbor stoßen und an Salim am Meer und Baithsamys, und der Ausgang seiner Grenzen wird der Jordan sein.
23 Dies ist das Erbteil des Stammes der Söhne Issachars nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Dörfer.
24 Und das fünfte Los kam heraus für Asser.
25 Und ihre Grenzen umfassten Eleketh und Aleph und Baithok und Keaph
26 und Elimelek und Amiel und Maasa, und sie wird an den Karmel am Meer stoßen und an Sion und Labanath
27 und wird sich von Sonnenaufgang her wenden und Baithegeneth, und sie wird an Sebulon stoßen und an Gai und Phthaiel gegen Norden, und die Grenzen werden nach Saphthaibaithme und Inael hineingehen und werden hindurchgehen nach Choba Masomel
28 und Elbon und Raab und Ememaon und Kanthan bis zum großen Sidon,
29 und die Grenzen werden sich wenden nach Rama und bis zur Quelle Masphassat und zu den Tyrern, und die Grenzen werden sich wenden nach Iasiph, und sein Ausgang wird das Meer sein und von Leb und Echozob
30 und Archob und Aphek und Raau.
31 Dies ist das Erbteil des Stammes der Söhne Assers nach ihren Geschlechtern, die Städte und ihre Dörfer.
32 Und für Naphtali kam das sechste Los heraus.
33 Und ihre Grenzen umfassten Moolam und Mola und Besemiin und Arme und Nabok und Iephthamai bis Dodam, und seine Ausgänge waren der Jordan;
34 und die Grenzen werden sich wenden zum Meer nach Enath Thabor und werden von dort hindurchgehen nach Iakana und werden an Sebulon von Süden her stoßen, und an Asser wird es am Meer stoßen, und der Jordan von Sonnenaufgang her.
35 Und die befestigten Städte der Tyrer: Tyrus und Omatha, Daketh und Kenereth
36 und Armaith und Arael und Asor
37 und Kades und Assari und die Quelle Asor
38 und Keroe und Megala, Arim und Baiththame und Thessamys.
39 Dies ist das Erbteil des Stammes der Söhne Naphtalis.
40 Und für Dan kam das siebte Los heraus.
41 Und ihre Grenzen umfassten Sarath und Asa, die Städte Sammaus
42 und Salabin und Ammon und Silatha
43 und Ailon und Thamnatha und Akkaron
44 und Alkatha und Begethon und Gebeelan
45 und Azor und Banaibakat und Gethremmon,
46 und vom Meer her Ierakon als Grenze nahe bei Joppe.
47 Dies ist das Erbteil des Stammes der Söhne Dans nach ihren Geschlechtern, ihre Städte und ihre Dörfer.
47a Und die Söhne Dans vertrieben nicht den Amoriter, der sie im Gebirge bedrängte; und die Amoriter ließen sie nicht in die Ebene hinabsteigen und drängten das Gebiet ihres Anteils von ihnen ab.
48 Und die Söhne Judas zogen hin und kämpften gegen Lachis und nahmen es ein und schlugen es mit der Schärfe des Schwertes und wohnten darin und nannten seinen Namen Lasendak.
48a Und der Amoriter blieb wohnen in Elom und in Salamin; und die Hand Ephraims wurde schwer über ihnen, und sie wurden ihnen tributpflichtig.
49 Und sie zogen hin, um das Land nach ihren Grenzen in Besitz zu nehmen. Und die Söhne Israels gaben Josua, dem Sohn Nauês, ein Los unter ihnen
50 auf Befehl Gottes; und sie gaben ihm die Stadt, die er erbeten hatte, Thamnasarach, die im Gebirge Ephraim liegt; und er baute die Stadt und wohnte darin.
51 Dies sind die Verteilungen, die Eleasar der Priester und Josua, der Sohn Nauês, und die Häupter der Vaterhäuser unter den Stämmen Israels durch Lose zuteilten in Selo vor dem Herrn, an den Türen des Zeltes des Zeugnisses; und sie zogen hin, um das Land in Besitz zu nehmen.
Kapitel 20
1 Und der Herr redete zu Josua und sprach:
2 Rede zu den Söhnen Israels und sprich: Gebt die Städte der Zufluchtsstätten, von denen ich zu euch durch Mose gesprochen habe,
3 als Zufluchtsstätte für den Totschläger, der unabsichtlich eine Seele erschlagen hat; und die Städte sollen euch eine Zufluchtsstätte sein, und der Totschläger soll nicht sterben durch den Bluträcher, bis er vor der Gemeinde zum Gericht gestanden hat.
7 Und er sonderte aus: Kades in Galiläa im Gebirge Naftali und Sichem im Gebirge Ephraim und die Stadt Arbok (das ist Hebron) im Gebirge Juda.
8 Und jenseits des Jordan gab er Bosor in der Wüste in der Ebene aus dem Stamm Ruben und Aremoth in Gilead aus dem Stamm Gad und Gaulon in Basan aus dem Stamm Manasse.
9 Dies sind die Städte, die bestimmt sind für die Söhne Israels und für den Fremdling, der unter ihnen weilt, damit dorthin fliehe jeder, der unabsichtlich eine Seele erschlägt, damit er nicht sterbe durch die Hand des Bluträchers, bis er vor der Gemeinde zum Gericht gestanden hat.
Kapitel 21
1 Und die Häupter der Vaterhäuser der Söhne Levis traten heran zu Eleasar, dem Priester, und zu Josua, dem Sohn Nuns, und zu den Häuptern der Vaterhäuser aus den Stämmen Israels
2 und sprachen zu ihnen in Silo im Lande Kanaan: Der Herr hat durch die Hand Moses geboten, uns Städte zum Wohnen zu geben und die Weideplätze für unser Vieh.
3 Und die Söhne Israels gaben den Leviten bei der Verteilung des Erbes nach dem Befehl des Herrn die Städte und ihre Weideplätze.
4 Und das Los kam heraus für das Geschlecht Kahat, und den Söhnen Aarons, den Priestern, den Leviten, wurden vom Stamm Juda und vom Stamm Simeon und vom Stamm Benjamin durch das Los dreizehn Städte zuteil;
5 und den übrigen Söhnen Kahats vom Stamm Ephraim und vom Stamm Dan und vom halben Stamm Manasse durch das Los zehn Städte;
6 und den Söhnen Gedson vom Stamm Issachar und vom Stamm Asser und vom Stamm Naphtali und vom halben Stamm Manasse in Basan dreizehn Städte;
7 und den Söhnen Meraris nach ihren Geschlechtern vom Stamm Ruben und vom Stamm Gad und vom Stamm Sebulon durch das Los zwölf Städte.
8 Und die Söhne Israels gaben den Leviten die Städte und ihre Weideplätze durch das Los, wie der Herr dem Mose geboten hatte.
9 Und der Stamm der Söhne Judas und der Stamm der Söhne Simeons und vom Stamm der Söhne Benjamins gaben die Städte, und sie wurden zugesprochen
10 den Söhnen Aarons vom Geschlecht Kahat der Söhne Levis, denn ihnen war das Los zuteil geworden.
11 Und man gab ihnen Kirjath-Arbok, die Mutterstadt der Enak (das ist Hebron), auf dem Gebirge Juda; die Weideplätze aber rings um sie her
12 und die Felder der Stadt und ihre Dörfer gab Josua den Söhnen Kalebs, des Sohnes Jephonnes, zum Besitz;
13 und den Söhnen Aarons die Zufluchtsstadt für den Totschläger, Hebron, und die zu ihr gehörenden abgesonderten Gebiete, und Lemna und die bei ihr abgesonderten Gebiete
14 und Ailom und ihre abgesonderten Gebiete und Tema und ihre abgesonderten Gebiete
15 und Gella und ihre abgesonderten Gebiete und Dabir und ihre abgesonderten Gebiete
16 und Asa und ihre abgesonderten Gebiete und Tany und ihre abgesonderten Gebiete und Baithsamys und ihre abgesonderten Gebiete: neun Städte von diesen beiden Stämmen.
17 Und vom Stamm Benjamin: Gabaon und ihre abgesonderten Gebiete und Gatheth und ihre abgesonderten Gebiete
18 und Anathoth und ihre abgesonderten Gebiete und Gamala und ihre abgesonderten Gebiete: vier Städte.
19 Alle Städte der Söhne Aarons, der Priester: dreizehn.
20 Und den Geschlechtern der Söhne Kahats, den Leviten, die von den Söhnen Kahats übriggeblieben waren, wurde eine Stadt ihres Gebietes vom Stamm Ephraim zuteil;
21 und man gab ihnen die Zufluchtsstadt des Totschlägers, Sichem, und ihre abgesonderten Gebiete und Gazara und was zu ihr gehört und ihre abgesonderten Gebiete
22 und Kabsaïm und die bei ihr abgesonderten Gebiete und das obere Baithoron und ihre abgesonderten Gebiete: vier Städte.
23 Und aus dem Stamm Dan: Elkothaim und ihre abgesonderten Gebiete und Gethedan und ihre abgesonderten Gebiete
24 und Ailon und ihre abgesonderten Gebiete und Getheremmon und ihre abgesonderten Gebiete: vier Städte.
25 Und vom halben Stamm Manasse: Tanach und ihre abgesonderten Gebiete und Jebatha und ihre abgesonderten Gebiete: zwei Städte.
26 Insgesamt zehn Städte und die bei ihnen abgesonderten Gebiete für die Geschlechter der übriggebliebenen Söhne Kahats.
27 Und den Söhnen Gedson, den Leviten, vom halben Stamm Manasse die für die Totschläger abgesonderten Städte: Gaulon in Basanitis und ihre abgesonderten Gebiete und Bosora und ihre abgesonderten Gebiete: zwei Städte;
28 und aus dem Stamm Issachar: Kison und ihre abgesonderten Gebiete und Debba und ihre abgesonderten Gebiete
29 und Remmath und ihre abgesonderten Gebiete und die Quelle der Schriften und ihre abgesonderten Gebiete: vier Städte.
30 Und aus dem Stamm Asser: Basella und ihre abgesonderten Gebiete und Dabbon und ihre abgesonderten Gebiete
31 und Chelkat und ihre abgesonderten Gebiete und Raab und ihre abgesonderten Gebiete: vier Städte.
32 Und aus dem Stamm Naphtali die für den Totschläger abgesonderte Stadt Kades in Galiläa und ihre abgesonderten Gebiete und Emmath und ihre abgesonderten Gebiete und Themmon und ihre abgesonderten Gebiete: drei Städte.
33 Alle Städte des Gedson nach ihren Geschlechtern: dreizehn Städte.
34 Und dem Geschlecht der Söhne Meraris, den übrigen Leviten, aus dem Stamm der Söhne Sebulons: Maan und ihre Weideplätze und Kades und ihre Weideplätze
35 und Demna und ihre Weideplätze und Sella und ihre Weideplätze: vier Städte.
36 Und jenseits des Jordans bei Jericho aus dem Stamm Ruben die Zufluchtsstadt des Totschlägers, Bosor, in der Wüste Misor und ihre Weideplätze und Jaser und ihre Weideplätze
37 und Dekmon und ihre Weideplätze und Mapha und ihre Weideplätze: vier Städte.
38 Und vom Stamm Gad die Zufluchtsstadt des Totschlägers, Ramoth in Gilead, und ihre Weideplätze und Kamin und ihre Weideplätze
39 und Hesbon und ihre Weideplätze und Jaser und ihre Weideplätze: insgesamt vier Städte.
40 Alle Städte für die Söhne Meraris nach ihren Geschlechtern, die vom Stamm Levi übriggeblieben waren; und ihr Gebiet betrug zwölf Städte.
41 Alle Städte der Leviten inmitten des Besitzes der Söhne Israels: achtundvierzig Städte und ihre Weideplätze
42 rings um diese Städte, eine Stadt und die Weideplätze rings um die Stadt bei allen diesen Städten.
42a Und Josua vollendete die Verteilung des Landes in seinen Grenzen.
42b Und die Söhne Israels gaben Josua einen Anteil nach dem Befehl des Herrn; sie gaben ihm die Stadt, die er erbeten hatte: Thamnasarach gaben sie ihm auf dem Gebirge Ephraim.
42c Und Josua baute die Stadt und wohnte in ihr.
42d Und Josua nahm die steinernen Messer, mit denen er die Söhne Israels beschnitten hatte, die auf dem Weg in der Wüste geboren waren, und legte sie in Thamnasarach nieder.
43 Und der Herr gab Israel das ganze Land, das er ihren Vätern zu geben geschworen hatte, und sie nahmen es in Besitz und wohnten darin.
44 Und der Herr gab ihnen Ruhe ringsum, wie er ihren Vätern geschworen hatte; keiner von allen ihren Feinden konnte vor ihnen bestehen; alle ihre Feinde gab der Herr in ihre Hände.
45 Nicht eines von allen guten Worten, die der Herr zu den Söhnen Israels geredet hatte, fiel dahin; alles traf ein.
Kapitel 22
1 Da rief Josua die Söhne Rubens und die Söhne Gads und den halben Stamm Manasse zusammen
2 und sprach zu ihnen: Ihr habt alles gehört, was euch Mose, der Knecht des Herrn, geboten hat, und ihr habt auf meine Stimme gehört in allem, was ich euch geboten habe.
3 Ihr habt eure Brüder nicht verlassen diese Tage hindurch und noch länger bis auf den heutigen Tag; ihr habt das Gebot des Herrn, eures Gottes, bewahrt.
4 Nun aber hat der Herr, unser Gott, unseren Brüdern Ruhe verschafft, wie er ihnen gesagt hat; so kehrt nun um und geht zurück in eure Häuser und in das Land eures Besitzes, das euch Mose jenseits des Jordans gegeben hat.
5 Doch achtet sehr darauf, die Gebote und das Gesetz zu tun, das euch Mose, der Knecht des Herrn, zu tun geboten hat: den Herrn, euren Gott, zu lieben, auf allen seinen Wegen zu wandeln, seine Gebote zu halten, ihm anzuhangen und ihm zu dienen aus eurem ganzen Denken und aus eurer ganzen Seele.
6 Und Josua segnete sie und entließ sie, und sie zogen in ihre Häuser.
7 Dem halben Stamm Manasse hatte Mose Land in Basan gegeben, und der anderen Hälfte gab Josua Land mit ihren Brüdern jenseits des Jordans am Meer. Und als Josua sie in ihre Häuser entließ und sie segnete,
8 zogen sie mit vielen Gütern in ihre Häuser, mit sehr viel Vieh und Silber und Gold und Eisen und vielen Kleidern, und sie teilten die Beute der Feinde mit ihren Brüdern.
9 Und die Söhne Rubens und die Söhne Gads und der halbe Stamm der Söhne Manasses zogen von den Söhnen Israels aus Silo im Lande Kanaan fort, um in das Land Gilead zu gehen, in das Land ihres Besitzes, das sie auf Befehl des Herrn durch die Hand Moses geerbt hatten.
10 Und sie kamen nach Gilgal am Jordan, das im Lande Kanaan liegt, und die Söhne Gads und die Söhne Rubens und der halbe Stamm Manasse bauten dort einen Altar am Jordan, einen Altar, groß anzusehen.
11 Und die Söhne Israels hörten, dass man sagte: Siehe, die Söhne Gads und die Söhne Rubens und der halbe Stamm Manasse haben einen Altar gebaut an den Grenzen des Landes Kanaan, bei Gilead am Jordan, jenseits der Söhne Israels.
12 Und alle Söhne Israels versammelten sich in Silo, um hinaufzuziehen und gegen sie Krieg zu führen.
13 Und die Söhne Israels sandten zu den Söhnen Rubens und zu den Söhnen Gads und zu dem halben Stamm Manasse in das Land Gilead den Pinhas, den Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Hohenpriesters,
14 und zehn von den Fürsten mit ihm, je einen Fürsten von jedem Vaterhaus aus allen Stämmen Israels; sie sind Häupter der Vaterhäuser, die Obersten über Tausend in Israel.
15 Und sie kamen zu den Söhnen Gads und zu den Söhnen Rubens und zu dem halben Stamm Manasse in das Land Gilead und redeten zu ihnen und sprachen:
16 So spricht die ganze Gemeinde des Herrn: Was ist das für ein Frevel, den ihr gegen den Gott Israels begangen habt, dass ihr euch heute vom Herrn abwendet, indem ihr euch selbst einen Altar gebaut habt, um Abtrünnige vom Herrn zu werden?
17 Ist uns die Sünde von Pegor zu gering? Denn wir sind bis auf diesen Tag nicht von ihr gereinigt, und es kam eine Plage über die Gemeinde des Herrn.
18 Und ihr wollt euch heute vom Herrn abwenden? Und es wird geschehen: Wenn ihr heute vom Herrn abfallt, so wird morgen der Zorn über ganz Israel kommen.
19 Und nun, wenn euch das Land eures Besitzes zu klein ist, so zieht hinüber in das Land des Besitzes des Herrn, wo die Wohnung des Herrn steht, und nehmt Erbbesitz unter uns; aber werdet nicht Abtrünnige von Gott und fallt nicht vom Herrn ab, indem ihr euch einen Altar baut außer dem Altar des Herrn, unseres Gottes.
20 Hat nicht Achar, der Sohn Seras, einen Frevel begangen an dem Gebannten, und der Zorn kam über die ganze Gemeinde Israels? Und er war nur ein Einzelner; ist er etwa allein für seine Sünde gestorben?
21 Und die Söhne Rubens und die Söhne Gads und der halbe Stamm Manasse antworteten und redeten zu den Obersten über Tausend in Israel und sprachen:
22 Gott, Gott ist der Herr, und Gott, Gott der Herr, er weiß es, und Israel, es soll es erkennen: Wenn wir in Abtrünnigkeit vor dem Herrn gefrevelt haben, so möge er uns an diesem Tage nicht retten!
23 Und wenn wir uns einen Altar gebaut haben, um vom Herrn, unserem Gott, abzufallen, um darauf ein Brandopfer darzubringen oder um darauf ein Heilsopfer zu opfern, so möge der Herr es fordern.
24 Vielmehr haben wir dies aus Besorgnis um eine Sache getan, indem wir sprachen: Damit nicht morgen eure Kinder zu unseren Kindern sagen: Was habt ihr mit dem Herrn, dem Gott Israels, zu schaffen?
25 Der Herr hat ja den Jordan als Grenze zwischen uns und euch gesetzt, und ihr habt keinen Anteil am Herrn. So würden eure Söhne unsere Söhne entfremden, dass sie den Herrn nicht mehr verehren.
26 Und wir sprachen: Lasst uns so tun und diesen Altar bauen, nicht für Brandopfer und nicht für Schlachtopfer,
27 sondern damit dies ein Zeugnis sei zwischen uns und euch und zwischen unseren Geschlechtern nach uns, dass wir den Dienst des Herrn vor ihm verrichten mit unseren Brandopfern und mit unseren Schlachtopfern und mit unseren Heilsopfern; und eure Kinder werden morgen nicht zu unseren Kindern sagen: Ihr habt keinen Anteil am Herrn.
28 Und wir sprachen: Wenn es einmal geschieht, dass sie so zu uns und zu unseren Geschlechtern morgen reden, so werden wir sagen: Seht das Abbild des Altars des Herrn, das unsere Väter gemacht haben, nicht für Brandopfer und nicht für Schlachtopfer, sondern es ist ein Zeugnis zwischen euch und uns und unseren Söhnen.
29 Fern sei es also von uns, dass wir uns heute vom Herrn abwenden und vom Herrn abfallen, dass wir uns einen Altar bauen für die Brandopfer und die Schlachtopfer und das Heilsopfer außer dem Altar des Herrn, der vor seiner Wohnung steht.
30 Und als Pinhas, der Priester, und alle Fürsten der Gemeinde Israels, die bei ihm waren, die Worte hörten, die die Söhne Rubens und die Söhne Gads und der halbe Stamm Manasse redeten, gefiel es ihnen.
31 Und Pinhas, der Priester, sprach zu den Söhnen Rubens und zu den Söhnen Gads und zu dem halben Stamm Manasse: Heute haben wir erkannt, dass der Herr mit uns ist, weil ihr keinen Frevel vor dem Herrn begangen habt und weil ihr die Söhne Israels aus der Hand des Herrn errettet habt.
32 Und Pinhas, der Priester, und die Fürsten kehrten von den Söhnen Rubens und von den Söhnen Gads und von dem halben Stamm Manasse aus dem Lande Gilead in das Land Kanaan zu den Söhnen Israels zurück und berichteten ihnen die Worte,
33 und es gefiel den Söhnen Israels. Und sie redeten zu den Söhnen Israels, und diese priesen den Gott der Söhne Israels und sprachen, sie wollten nicht mehr gegen sie zum Krieg hinaufziehen, um das Land der Söhne Rubens und der Söhne Gads und des halben Stammes Manasse zu verderben. Und sie wohnten darin.
34 Und Josua benannte den Altar der Rubeniter und der Gaditer und des halben Stammes Manasse und sprach: Er ist ein Zeugnis in ihrer Mitte, dass der Herr ihr Gott ist.
Kapitel 23
1 Und es geschah nach vielen Tagen, nachdem der Herr Israel Ruhe verschafft hatte vor allen ihren Feinden ringsum, und Josua war alt und vorgerückt an Tagen,
2 da rief Josua alle Söhne Israels zusammen und ihre Ältestenschaft und ihre Obersten und ihre Schreiber und ihre Richter und sprach zu ihnen: Ich bin alt geworden und vorgerückt an Tagen.
3 Ihr aber habt gesehen, was der Herr, euer Gott, all diesen Völkern vor eurem Angesicht getan hat; denn der Herr, euer Gott, ist es, der für euch gekämpft hat.
4 Seht, ich habe euch diese übriggebliebenen Völker durch das Los euren Stämmen zugeworfen: vom Jordan an alle Völker, die ich ausgerottet habe, und vom großen Meer her wird er die Grenze ziehen gegen Sonnenuntergang.
5 Der Herr aber, euer Gott, er wird sie vor eurem Angesicht ausrotten, bis sie zugrunde gehen, und er wird die wilden Tiere gegen sie senden, bis er sie und ihre Könige vor eurem Angesicht vertilgt hat, und ihr werdet ihr Land in Besitz nehmen, wie der Herr, euer Gott, zu euch geredet hat.
6 Seid also überaus stark darin, alles zu halten und zu tun, was im Buch des Gesetzes Moses geschrieben steht, damit ihr nicht abweicht zur Rechten oder zur Linken,
7 damit ihr nicht unter diese übriggebliebenen Völker geratet; und die Namen ihrer Götter sollen unter euch nicht genannt werden, und ihr sollt sie nicht anbeten noch ihnen dienen,
8 sondern dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr anhangen, wie ihr es bis auf diesen Tag getan habt.
9 Und der Herr hat sie vor eurem Angesicht ausgerottet, große und starke Völker, und niemand hat euch bis auf diesen Tag vor eurem Angesicht widerstanden.
10 Einer von euch hat tausend verfolgt, denn der Herr, euer Gott, kämpfte für euch, wie er euch gesagt hat.
11 Und achtet sehr darauf, den Herrn, euren Gott, zu lieben.
12 Denn wenn ihr euch abwendet und euch diesen übriggebliebenen Völkern anschließt, die bei euch sind, und mit ihnen Ehen eingeht und euch mit ihnen vermischt und sie mit euch,
13 so wisset, dass der Herr nicht fortfahren wird, diese Völker vor eurem Angesicht auszurotten, und sie werden euch zu Schlingen und zu Fallstricken werden und zu Nägeln in euren Fersen und zu Pfeilen in euren Augen, bis ihr zugrunde geht von diesem guten Land, das euch der Herr, euer Gott, gegeben hat.
14 Ich aber gehe nun den Weg, wie alle, die auf Erden sind; und ihr sollt in eurem Herzen und in eurer Seele erkennen, dass nicht ein einziges Wort von allen Worten hinfällig geworden ist, die der Herr, euer Gott, geredet hat über alles, was euch zukommt; keines davon ist ausgeblieben.
15 Und es wird geschehen: Wie alle guten Worte über euch gekommen sind, die der Herr zu euch geredet hat, so wird der Herr, Gott, alle bösen Worte über euch bringen, bis er euch vertilgt hat von diesem guten Land, das euch der Herr gegeben hat,
16 wenn ihr den Bund des Herrn, eures Gottes, übertretet, den er euch geboten hat, und hingeht und anderen Göttern dient und sie anbetet.
Kapitel 24
1 Und Josua versammelte alle Stämme Israels nach Silo und rief ihre Ältesten und ihre Schriftgelehrten und ihre Richter zusammen und stellte sie vor Gott hin.
2 Und Josua sprach zum ganzen Volk: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jenseits des Stromes wohnten eure Väter von Anbeginn, Tara, der Vater Abrahams und der Vater Nachors, und sie dienten anderen Göttern.
3 Und ich nahm euren Vater Abraham von jenseits des Stromes und führte ihn durch das ganze Land und mehrte seinen Samen und gab ihm den Isaak,
4 und dem Isaak den Jakob und den Esau; und ich gab dem Esau das Gebirge Seir zum Erbbesitz, und Jakob und seine Söhne zogen hinab nach Ägypten und wurden dort zu einem großen, zahlreichen und mächtigen Volk.
5 Und die Ägypter bedrängten sie, und der Herr schlug Ägypten mit dem, was er ihnen antat, und danach führte er euch heraus
6 aus Ägypten, und ihr kamt an das Rote Meer. Und die Ägypter jagten euren Vätern nach mit Wagen und Rossen bis an das Rote Meer,
7 und wir schrien zum Herrn, und er setzte Wolke und Finsternis zwischen uns und die Ägypter und führte das Meer über sie, und es bedeckte sie, und eure Augen sahen alles, was der Herr im Lande Ägypten getan hat. Und ihr wart viele Tage in der Wüste.
8 Und er führte euch in das Land der Amoriter, die jenseits des Jordan wohnten, und sie stellten sich euch zum Kampf, und der Herr gab sie in eure Hände, und ihr nahmt ihr Land in Besitz und vertilgtet sie vor eurem Angesicht.
9 Und Balak, der Sohn Sepphors, der König von Moab, erhob sich und stellte sich Israel zum Kampf und sandte hin und rief den Bileam, euch zu verfluchen;
10 und der Herr, dein Gott, wollte dich nicht verderben, und er segnete euch mit Segen und errettete euch aus ihren Händen und gab sie preis.
11 Und ihr zogt über den Jordan und kamt nach Jericho; und die Bewohner Jerichos kämpften gegen euch, der Amoriter und der Kanaaniter und der Pheresiter und der Heviter und der Jebusiter und der Hethiter und der Girgasiter, und der Herr gab sie in eure Hände.
12 Und er sandte vor euch her die Hornissen, und sie trieben sie vor eurem Angesicht hinaus, zwölf Könige der Amoriter, nicht durch dein Schwert noch durch deinen Bogen.
13 Und er gab euch ein Land, um das ihr euch nicht gemüht habt, und Städte, die ihr nicht gebaut habt, und ihr wohntet darin; und Weinberge und Ölgärten, die ihr nicht gepflanzt habt, werdet ihr essen.
14 Und nun fürchtet den Herrn und dient ihm in Aufrichtigkeit und in Gerechtigkeit, und schafft die fremden Götter fort, denen eure Väter jenseits des Stromes und in Ägypten gedient haben, und dient dem Herrn.
15 Gefällt es euch aber nicht, dem Herrn zu dienen, so erwählt euch heute selbst, wem ihr dienen wollt, ob den Göttern eurer Väter jenseits des Stromes oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt; ich aber und mein Haus, wir werden dem Herrn dienen, denn er ist heilig.
16 Und das Volk antwortete und sprach: Fern sei es von uns, den Herrn zu verlassen, um anderen Göttern zu dienen.
17 Der Herr, unser Gott, er ist Gott; er hat uns und unsere Väter aus Ägypten heraufgeführt und uns bewahrt auf dem ganzen Weg, den wir gegangen sind, und unter allen Völkern, durch die wir hindurchgezogen sind;
18 und der Herr hat den Amoriter und alle Völker, die das Land bewohnten, vor unserem Angesicht vertrieben. Darum wollen auch wir dem Herrn dienen; denn er ist unser Gott.
19 Und Josua sprach zum Volk: Ihr werdet dem Herrn nicht dienen können, denn er ist ein heiliger Gott, und da er eifersüchtig ist, wird er eure Sünden und eure Übertretungen nicht vergeben;
20 wenn ihr den Herrn verlasst und anderen Göttern dient, so wird er kommen und euch Übles tun und euch vertilgen, statt dass er euch Gutes getan hat.
21 Und das Volk sprach zu Josua: Nein, sondern dem Herrn wollen wir dienen.
22 Und Josua sprach zum Volk: Ihr seid Zeugen gegen euch selbst, dass ihr euch den Herrn erwählt habt, ihm zu dienen.
23 So schafft nun die fremden Götter fort, die unter euch sind, und richtet euer Herz auf den Herrn, den Gott Israels.
24 Und das Volk sprach zu Josua: Dem Herrn wollen wir dienen und auf seine Stimme hören.
25 Und Josua schloss an jenem Tag einen Bund mit dem Volk und gab ihm Gesetz und Recht in Silo vor dem Zelt des Gottes Israels.
26 Und er schrieb diese Worte in ein Buch, das Gesetz Gottes; und Josua nahm einen großen Stein und richtete ihn auf unter der Terebinthe vor dem Herrn.
27 Und Josua sprach zum Volk: Siehe, dieser Stein soll unter euch zum Zeugnis sein, denn er hat alles gehört, was ihm vom Herrn gesagt worden ist, was er heute zu uns geredet hat; und er soll unter euch zum Zeugnis sein am Ende der Tage, wenn ihr den Herrn, meinen Gott, verleugnet.
28 Und Josua entließ das Volk, und sie gingen ein jeder an seinen Ort.
29 Und Israel diente dem Herrn alle Tage Josuas und alle Tage der Ältesten, die die Zeit mit Josua überdauerten und die alle Werke des Herrn gesehen hatten, die er an Israel getan hatte.
30 Und es geschah danach, da starb Josua, der Sohn Nuns, der Knecht des Herrn, hundertzehn Jahre alt.
31 Und sie begruben ihn an der Grenze seines Erbteils in Thamnathasachara auf dem Gebirge Ephraim, nördlich des Berges Gaas;
31a dort legten sie mit ihm in das Grab, in dem sie ihn begruben, die steinernen Messer, mit denen er die Söhne Israels in Gilgal beschnitten hatte, als er sie aus Ägypten herausführte, wie der Herr ihnen geboten hatte, und dort sind sie bis auf den heutigen Tag. —
32 Und die Gebeine Josephs führten die Söhne Israels aus Ägypten herauf und begruben sie in Sichem, auf dem Stück Feld, das Jakob von den Amoritern, die in Sichem wohnten, für hundert Lämmer erworben hatte; und er gab es Joseph als Anteil.
33 Und es geschah danach, da starb auch Eleasar, der Sohn Aarons, der Hohepriester, und wurde begraben in Gabaath, das seinem Sohn Pinehas gehörte, das man ihm auf dem Gebirge Ephraim gegeben hatte.
33a An jenem Tag nahmen die Söhne Israels die Lade Gottes und trugen sie unter sich umher, und Pinehas versah das Priesteramt an Stelle seines Vaters Eleasar, bis er starb und in seinem Gabaath begraben wurde.
33bDie Söhne Israels aber gingen ein jeder an seinen Ort und in seine eigene Stadt. Und die Söhne Israels verehrten die Astarte und Astaroth und die Götter der Völker rings um sie her; und der Herr gab sie in die Hände Eglons, des Königs von Moab, und er herrschte über sie achtzehn Jahre.