2 Esdras (entspricht Esra und Nehemia in der Protestantischen Bibel und 1 & 2 Esra in der katholischen Bibel)

 

Kapitel 1

 

1 Im ersten Jahr des Kyros, des Königs der Perser, erweckte der Herr, damit das Wort des Herrn erfüllt würde, das durch den Mund Jeremias gesprochen worden war, den Geist des Kyros, des Königs der Perser, und dieser ließ einen Ruf durch sein ganzes Königreich ergehen, und zwar auch schriftlich, und sprach:

 

2 So spricht Kyros, der König der Perser: Alle Königreiche der Erde hat mir der Herr, der Gott des Himmels, gegeben, und er selbst hat mir befohlen, ihm ein Haus zu bauen in Jerusalem, das in Judäa liegt.

 

3 Wer nun unter euch aus seinem ganzen Volk ist, mit dem sei sein Gott, und er ziehe hinauf nach Jerusalem in Judäa und baue das Haus des Gottes Israels; denn dieser ist der Gott, der in Jerusalem ist.

 

4 Und jedem, der übrig geblieben ist, an allen Orten, wo er als Fremdling wohnt, sollen die Männer seines Ortes helfen mit Silber und Gold, mit Geräten und Vieh, samt den freiwilligen Gaben für das Haus des Gottes, der in Jerusalem ist.

 

5 Da machten sich auf die Häupter der Vaterhäuser von Juda und Benjamin und die Priester und die Leviten, alle, deren Geist Gott erweckt hatte, hinaufzuziehen und das Haus des Herrn in Jerusalem zu bauen.

 

6 Und alle ringsumher stärkten ihre Hände mit silbernen Geräten, mit Gold, mit Geräten und Vieh und Gastgeschenken, abgesehen von allem, was freiwillig gegeben wurde.

 

7 Und der König Kyros gab die Geräte des Hauses des Herrn heraus, die Nebukadnezar aus Jerusalem genommen und in das Haus seines Gottes gestellt hatte;

 

8 Kyros, der König der Perser, gab sie heraus durch die Hand des Schatzmeisters Mithradates, der sie dem Sassabasar, dem Fürsten Judas, zuzählte.

 

9 Und dies ist ihre Zahl: dreißig goldene Kühlgefäße, tausend silberne Kühlgefäße, neunundzwanzig Messer,

 

10 dreißig goldene Schalen und zweihundert silberne und tausend andere Geräte.

 

11 Alle goldenen und silbernen Geräte waren fünftausendvierhundert; dies alles brachte Sassabasar hinauf mit denen, die aus der Gefangenschaft von Babylon nach Jerusalem hinaufzogen.

 

 

Kapitel 2

1 Und dies sind die Söhne des Landes, die heraufzogen aus der Gefangenschaft der Wegführung, die Nebukadnezar, der König von Babel, nach Babel weggeführt hatte, und die zurückkehrten nach Jerusalem und Juda, ein jeder in seine Stadt,

 

2 die mit Serubbabel kamen: Jeschua, Nehemia, Seraja, Reelaja, Mordechai, Bilschan, Mispar, Bigwai, Rehum, Baana. Die Zahl der Männer des Volkes Israel:

 

3 Die Söhne des Parosch: zweitausendeinhundertzweiundsiebzig.

 

4 Die Söhne Schefatjas: dreihundertzweiundsiebzig.

 

5 Die Söhne Arachs: siebenhundertfünfundsiebzig.

 

6 Die Söhne Pahat-Moabs, von den Söhnen Jeschuas und Joabs: zweitausendachthundertzwölf.

 

7 Die Söhne Elams: tausendzweihundertvierundfünfzig.

 

8 Die Söhne Sattus: neunhundertfünfundvierzig.

 

9 Die Söhne Sakkais: siebenhundertsechzig.

 

10 Die Söhne Banis: sechshundertzweiundvierzig.

 

11 Die Söhne Bebais: sechshundertdreiundzwanzig.

 

12 Die Söhne Asgads: dreitausendzweihundertzweiundzwanzig.

 

13 Die Söhne Adonikams: sechshundertsechsundsechzig.

 

14 Die Söhne Bigwais: zweitausendsechsundfünfzig.

 

15 Die Söhne Adins: vierhundertvierundfünfzig.

 

16 Die Söhne Aters, von Hiskia: achtundneunzig.

 

17 Die Söhne Bezais: dreihundertdreiundzwanzig.

 

18 Die Söhne Joras: hundertzwölf.

 

19 Die Söhne Haschums: zweihundertdreiundzwanzig.

 

20 Die Söhne Gibbars: fünfundneunzig.

 

21 Die Söhne von Bethlehem: hundertdreiundzwanzig.

 

22 Die Männer von Netofa: sechsundfünfzig.

 

23 Die Männer von Anatot: hundertachtundzwanzig.

 

24 Die Söhne von Asmawet: zweiundvierzig.

 

25 Die Söhne von Kirjat-Jearim, Kefira und Beerot: siebenhundertdreiundvierzig.

 

26 Die Söhne von Rama und Geba: sechshunderteinundzwanzig.

 

27 Die Männer von Michmas: hundertzweiundzwanzig.

 

28 Die Männer von Bethel und Ai: vierhundertdreiundzwanzig.

 

29 Die Söhne von Nebo: zweiundfünfzig.

 

30 Die Söhne Magbischs: hundertsechsundfünfzig.

 

31 Die Söhne des anderen Elam: tausendzweihundertvierundfünfzig.

 

32 Die Söhne Harims: dreihundertzwanzig.

 

33 Die Söhne von Lod, Hadid und Ono: siebenhundertfünfundzwanzig.

 

34 Die Söhne von Jericho: dreihundertfünfundvierzig.

 

35 Die Söhne Senaas: dreitausendsechshundertdreißig.

 

36 Und die Priester: Die Söhne Jedajas, vom Hause Jeschuas: neunhundertdreiundsiebzig.

 

37 Die Söhne Immers: tausendzweiundfünfzig.

 

38 Die Söhne Paschhurs: tausendzweihundertsiebenundvierzig.

 

39 Die Söhne Harims: tausendsieben.

 

40 Und die Leviten: Die Söhne Jeschuas und Kadmiels, von den Söhnen Hodawjas: vierundsiebzig.

 

41 Die Sänger: Die Söhne Asafs: hundertachtundzwanzig.

 

42 Die Söhne der Torhüter: die Söhne Schallums, die Söhne Aters, die Söhne Talmons, die Söhne Akkubs, die Söhne Hatitas, die Söhne Schobais, insgesamt hundertneununddreißig.

 

43 Die Nathinäer: die Söhne Zihas, die Söhne Hasufas, die Söhne Tabbaots,

 

44 die Söhne des Keros, die Söhne Siahas, die Söhne Padons,

 

45 die Söhne Lebanas, die Söhne Hagabas, die Söhne Akkubs,

 

46 die Söhne Hagabs, die Söhne Schamlais, die Söhne Hanans,

 

47 die Söhne Giddels, die Söhne Gahars, die Söhne Reajas,

 

48 die Söhne Rezins, die Söhne Nekodas, die Söhne Gasams,

 

49 die Söhne Usas, die Söhne Paseachs, die Söhne Besais,

 

50 die Söhne Asnas, die Söhne der Mëuniter, die Söhne der Nefusiter,

 

51 die Söhne Bakbuks, die Söhne Hakufas, die Söhne Harhurs,

 

52 die Söhne Bazluts, die Söhne Mehidas, die Söhne Harschas,

 

53 die Söhne des Barkos, die Söhne Siseras, die Söhne Temachs,

 

54 die Söhne Neziachs, die Söhne Hatifas.

 

55 Die Söhne der Knechte Salomos: die Söhne Sotais, die Söhne Soferets, die Söhne Perudas,

 

56 die Söhne Jaalas, die Söhne Darkons, die Söhne Giddels,

 

57 die Söhne Schefatjas, die Söhne Hattils, die Söhne des Pocheret-Hazzebajim, die Söhne Amis.

 

58 Alle Nathinäer und die Söhne der Knechte Salomos: dreihundertzweiundneunzig.

 

59 Und dies sind die, die heraufzogen aus Tel-Melach, Tel-Harscha, Kerub, Addan, Immer, und sie konnten ihr Vaterhaus und ihre Abstammung nicht angeben, ob sie aus Israel seien:

 

60 die Söhne Delajas, die Söhne Tobijas, die Söhne Nekodas: sechshundertzweiundfünfzig.

 

61 Und von den Söhnen der Priester: die Söhne Habajas, die Söhne des Hakkoz, die Söhne Barsillais, der von den Töchtern Barsillais, des Gileaditers, eine Frau genommen hatte und nach ihrem Namen genannt wurde.

 

62 Diese, die Eingetragenen, suchten ihre Verzeichnisschrift, und sie wurden nicht gefunden; und sie wurden vom Priestertum ausgeschlossen.

 

63 Und der Tirschata sagte ihnen, dass sie nicht vom Hochheiligen essen sollten, bis ein Priester aufstehe für die Urim und die Tummim.

 

64 Die ganze Versammlung insgesamt: zweiundvierzigtausenddreihundertsechzig,

 

65 abgesehen von ihren Knechten und Mägden, diese: siebentausenddreihundertsiebenunddreißig; und sie hatten zweihundert Sänger und Sängerinnen.

 

66 Ihre Pferde: siebenhundertsechsunddreißig, ihre Maultiere: zweihundertfünfundvierzig,

 

67 ihre Kamele: vierhundertfünfunddreißig, ihre Esel: sechstausendsiebenhundertzwanzig.

 

68 Und einige von den Häuptern der Vaterhäuser gaben, als sie zum Hause des Herrn in Jerusalem kamen, freiwillige Gaben für das Haus Gottes, um es an seiner Stätte aufzurichten.

 

69 Nach ihrem Vermögen gaben sie in den Schatz für das Werk: reines Gold, einundsechzigtausend Minen, und Silber, fünftausend Minen, und hundert Priestergewänder.

 

70 Und die Priester und die Leviten und die vom Volk und die Sänger und die Torhüter und die Nathinäer ließen sich in ihren Städten nieder, und ganz Israel in seinen Städten.

 

Kapitel 3

 

1 Und der siebte Monat kam heran und die Söhne Israels waren in ihren Städten und das Volk versammelte sich wie ein Mann in Jerusalem.

 

2 Und Jesus, der Sohn des Josedek, stand auf und seine Brüder, die Priester, und Serubbabel, der Sohn des Salathiel, und seine Brüder, und sie bauten den Altar des Gottes Israels, um darauf Brandopfer darzubringen, wie es geschrieben steht im Gesetz des Mose, des Mannes Gottes.

 

3 Und sie errichteten den Altar an seiner Stätte, denn Schrecken war über ihnen vor den Völkern der Länder, und es stieg darauf ein Brandopfer empor für den Herrn am Morgen und am Abend.

 

4 Und sie feierten das Laubhüttenfest, wie es geschrieben steht, und Brandopfer Tag für Tag nach der Zahl, wie es die Ordnung vorschreibt, das Maß eines jeden Tages an seinem Tag,

 

5 und danach die beständigen Brandopfer und die für die Neumonde und für alle geheiligten Feste und für jeden, der dem Herrn freiwillig eine freiwillige Gabe darbrachte.

 

6 Am ersten Tag des siebten Monats begannen sie, dem Herrn Brandopfer darzubringen; aber der Grund des Hauses des Herrn war noch nicht gelegt.

 

7 Und sie gaben Geld den Steinhauern und den Zimmerleuten, und Speise und Trank und Öl den Sidoniern und den Tyrern, damit sie Zedernholz vom Libanon zum Meer von Joppe brächten, gemäß der Erlaubnis des Kyros, des Königs der Perser, für sie. —

 

8 Und im zweiten Jahr nach ihrer Ankunft beim Haus Gottes in Jerusalem, im zweiten Monat, begannen Serubbabel, der Sohn des Salathiel, und Jesus, der Sohn des Josedek, und die Übrigen ihrer Brüder, die Priester und die Leviten und alle, die aus der Gefangenschaft nach Jerusalem gekommen waren, und sie setzten die Leviten von zwanzig Jahren und darüber ein über die, welche die Arbeiten am Haus des Herrn verrichteten.

 

9 Und Jesus stand mit seinen Söhnen und seinen Brüdern, Kadmiel und seine Söhne, die Söhne Judas, über denen, die die Arbeiten am Haus Gottes verrichteten, die Söhne Henadads, ihre Söhne und ihre Brüder, die Leviten.

 

10 Und sie legten den Grund, um das Haus des Herrn zu bauen, und die Priester standen in ihren Gewändern mit Trompeten, und die Leviten, die Söhne Asaphs, mit Zimbeln, um den Herrn zu loben nach der Anordnung Davids, des Königs von Israel.

 

11 Und sie antworteten mit Lob und Danksagung dem Herrn: Denn er ist gut, denn seine Barmherzigkeit über Israel währt ewig. Und das ganze Volk erhob ein lautes Geschrei, um den Herrn zu loben wegen der Grundlegung des Hauses des Herrn.

 

12 Und viele von den Priestern und den Leviten und den Häuptern der Vaterhäuser, die Ältesten, die das erste Haus in seiner Grundlegung gesehen hatten, und nun dieses Haus vor ihren Augen, weinten mit lauter Stimme, und die Menge jauchzte mit Freuden, um den Gesang zu erheben;

 

13 und das Volk konnte den Klang des Freudenjubels nicht unterscheiden vom Klang des Weinens des Volkes, denn das Volk schrie mit lauter Stimme, und die Stimme war bis in die Ferne zu hören.

 

Kapitel 4

 

1 Als aber die Widersacher Judas und Benjamins hörten, dass die Kinder der Gefangenschaft dem Herrn, dem Gott Israels, ein Haus bauten,

 

2 da traten sie zu Serubbabel und zu den Häuptern der Vaterhäuser und sprachen zu ihnen: Wir wollen mit euch bauen; denn wie ihr suchen wir euren Gott, und ihm opfern wir seit den Tagen Asaraddons, des Königs von Assur, der uns hierher gebracht hat.

 

3 Aber Serubbabel und Jesua und die übrigen Häupter der Vaterhäuser Israels sprachen zu ihnen: Es ziemt sich nicht, dass wir und ihr zusammen unserem Gott ein Haus bauen; sondern wir allein wollen dem Herrn, unserem Gott, bauen, wie uns Kyrus, der König der Perser, geboten hat.

 

4 Da machte das Volk des Landes die Hände des Volkes Juda schlaff, und sie hinderten sie am Bauen

 

5 und dingten Ratgeber gegen sie, um ihren Plan zu vereiteln, alle Tage des Kyrus, des Königs der Perser, bis zur Herrschaft des Darius, des Königs der Perser.

 

6 Und unter der Herrschaft des Ahasveros, im Anfang seiner Herrschaft, schrieben sie einen Brief gegen die Bewohner Judas und Jerusalems.

 

7 Und in den Tagen Arthasasthas schrieb Mithradates in Frieden an Tabeel samt seinen übrigen Mitknechten an Arthasastha, den König der Perser; der Steuereinnehmer schrieb ein Schreiben auf Syrisch und übersetzt.

 

8 Rehum, der Befehlshaber, und Simsai, der Schreiber, schrieben einen Brief gegen Jerusalem an den König Arthasastha.

 

9 Dies beschlossen Rehum, der Befehlshaber, und Simsai, der Schreiber, und unsere übrigen Mitknechte, die Dinäer, Apharsathachäer, Tarphaläer, Apharsäer, Archyäer, Babylonier, Susanachäer (das sind die Elamiter)

 

10 und die übrigen Völker, die der große und erlauchte Assenaphar weggeführt und in den Städten Samarias angesiedelt hat, und die Übrigen jenseits des Stromes.

 

11 Dies ist der Wortlaut des Briefes, den sie an ihn sandten: An den König Arthasastha, deine Knechte, die Männer jenseits des Stromes.

 

12 Kund sei dem König, dass die Juden, die von dir zu uns heraufgezogen sind, nach Jerusalem gekommen sind; die abtrünnige und böse Stadt bauen sie, und ihre Mauern haben sie hergestellt und ihre Grundmauern emporgeführt.

 

13 Nun sei also dem König kund, dass, wenn jene Stadt wieder aufgebaut und ihre Mauern hergestellt werden, dir keine Abgaben zukommen werden, noch werden sie geben; und dies schadet den Königen.

 

14 Und die Schande des Königs zu sehen steht uns nicht zu; darum haben wir gesandt und es dem König kundgetan,

 

15 damit man nachforsche im Buch der Denkwürdigkeiten deiner Väter; und du wirst finden und erkennen, dass jene Stadt eine abtrünnige Stadt ist, die Königen und Ländern schadet, und dass in ihrer Mitte seit ewigen Zeiten Aufruhr von Knechten geschehen ist; darum ist diese Stadt verwüstet worden.

 

16 Wir tun also dem König kund: Wenn jene Stadt gebaut wird und ihre Mauern hergestellt werden, so hast du keinen Frieden.

 

17 Und der König sandte an Rehum, den Befehlshaber, und Simsai, den Schreiber, und ihre übrigen Mitknechte, die in Samaria wohnten, und die Übrigen jenseits des Stromes: Frieden! und er spricht:

 

18 Der Steuereinnehmer, den ihr zu uns gesandt habt, ist vor mir verlesen worden.

 

19 Und von mir ist Befehl ergangen, und wir haben nachgeforscht und gefunden, dass jene Stadt sich seit ewigen Tagen gegen Könige erhebt und dass Abfall und Aufruhr in ihr geschehen

 

20 und dass mächtige Könige über Jerusalem gewesen sind, die über das ganze Land jenseits des Stromes herrschten, und dass ihnen volle Abgaben und Steuern gegeben wurden.

 

21 So gebt nun Befehl, jenen Männern Einhalt zu tun, damit jene Stadt nicht weiter gebaut werde, so dass ihr nach diesem Befehl

 

22 euch hütet, in dieser Sache nachlässig zu sein, damit nicht das Verderben wachse zum Schaden der Könige.

 

23 Da las der Steuereinnehmer des Königs Arthasastha den Brief vor Rehum und Simsai, dem Schreiber, und ihren Mitknechten; und sie zogen eilends nach Jerusalem und nach Juda und wehrten ihnen mit Rossen und Heeresmacht.

 

24 Da hörte die Arbeit am Hause Gottes zu Jerusalem auf und ruhte bis zum zweiten Jahr der Herrschaft des Darius, des Königs der Perser.

 

Kapitel 5

1 Und der Prophet Haggai und Sacharja, der Sohn Iddos, weissagten den Juden in Juda und Jerusalem eine Weissagung im Namen des Gottes Israels über sie.

 

2 Da machten sich Serubbabel, der Sohn Schealtiels, und Jeschua, der Sohn Jozadaks, auf und begannen, das Haus Gottes in Jerusalem zu bauen, und mit ihnen die Propheten Gottes, die ihnen halfen.

 

3 Zu derselben Zeit kamen zu ihnen Tattenai, der Statthalter jenseits des Flusses, und Schetar-Bosnai und ihre Mitknechte und sprachen so zu ihnen: Wer hat euch den Befehl gegeben, dieses Haus zu bauen und diese Ausstattung zu vollenden?

 

4 Da sprachen sie so zu ihnen: Wie sind die Namen der Männer, die diese Stadt bauen?

 

5 Und die Augen Gottes waren über der Gefangenschaft Judas, und man hinderte sie nicht, bis der Bescheid an Darius gebracht wurde; und dann wurde dem Steuereintreiber darüber Antwort gesandt.

 

6 Abschrift des Briefes, den Tattenai, der Statthalter jenseits des Flusses, und Schetar-Bosnai und ihre Mitknechte, die Afarsachäer jenseits des Flusses, an den König Darius sandten;

 

7 einen Bericht sandten sie an ihn, und darin war so geschrieben: Dem König Darius allen Frieden!

 

8 Es sei dem König kundgetan, dass wir in die Landschaft Judäa zum Haus des großen Gottes gegangen sind, und es wird mit auserlesenen Steinen gebaut, und Balken werden in die Wände gelegt, und jenes Werk geht geschickt voran und gedeiht unter ihren Händen.

 

9 Da fragten wir jene Ältesten und sprachen so zu ihnen: Wer hat euch den Befehl gegeben, dieses Haus zu bauen und diese Ausstattung zu vollenden?

 

10 Auch fragten wir sie nach ihren Namen, um sie dir kundzutun, damit wir dir die Namen der Männer, ihrer Obersten, schreiben könnten.

 

11 Und sie antworteten uns mit folgenden Worten: Wir sind Knechte des Gottes des Himmels und der Erde und bauen das Haus, das viele Jahre vor diesem gebaut worden war, und ein großer König Israels hat es gebaut und für sie vollendet.

 

12 Seit aber unsere Väter den Gott des Himmels erzürnten, gab er sie in die Hände Nebukadnezars, des Königs von Babylon, des Chaldäers, und er zerstörte dieses Haus und führte das Volk nach Babylon in die Verbannung.

 

13 Aber im ersten Jahr des Königs Kyros gab der König Kyros den Befehl, dieses Haus Gottes zu bauen.

 

14 Und die goldenen und silbernen Geräte des Hauses Gottes, die Nebukadnezar aus dem Haus in Jerusalem weggeführt und in den Tempel des Königs gebracht hatte, die nahm der König Kyros aus dem Tempel des Königs und gab sie dem Scheschbazzar, dem Schatzmeister, der über den Schatz gesetzt war,

 

15 und sprach zu ihm: Nimm alle Geräte und geh, lege sie in das Haus in Jerusalem an ihren Ort.

 

16 Da kam jener Scheschbazzar und legte die Fundamente des Hauses Gottes in Jerusalem; und von da an bis jetzt wurde es gebaut und ist nicht vollendet.

 

17 Und nun, wenn es dem König gut erscheint, so möge man im Schatzhaus des Königs von Babylon nachforschen, damit du erfährst, dass vom König Kyros der Befehl gegeben wurde, jenes Haus Gottes in Jerusalem zu bauen; und wenn der König darüber Kenntnis erlangt hat, so sende er uns Bescheid.

 

 

Kapitel 6

 

1 Da erließ der König Darius einen Befehl, und man forschte nach in den Schriftenhäusern, wo der Schatz in Babylon aufbewahrt wird.

 

2 Und es wurde in einer Stadt, in der Burg der Stadt der Meder, eine Schriftrolle gefunden, und darin war dies als Denkschrift geschrieben:

 

3 Im ersten Jahr des Königs Kyros erließ der König Kyros einen Befehl betreffs des Hauses Gottes in Jerusalem: Das Haus soll gebaut werden und der Ort, wo man die Opfer opfert; und er setzte die Erhebung fest: die Höhe sechzig Ellen, seine Breite sechzig Ellen;

 

4 und drei Lagen aus starken Steinen und eine Lage aus Holz; und die Kosten sollen aus dem Hause des Königs gegeben werden;

 

5 und die silbernen und goldenen Geräte des Hauses Gottes, die Nebukadnezar aus dem Hause in Jerusalem weggeführt und nach Babylon gebracht hat, sollen zurückgegeben werden und in den Tempel in Jerusalem kommen, an den Ort, wo sie im Hause Gottes hingestellt waren.

 

6 Nun also, ihr Statthalter jenseits des Stromes, Sathar-Busanai und ihre Mitknechte, die Apharsachäer, die jenseits des Stromes sind: haltet euch fern von dort.

 

7 Lasst die Arbeit am Hause Gottes gewähren; die Anführer der Juden und die Ältesten der Juden sollen jenes Haus Gottes an seiner Stätte bauen.

 

8 Und von mir ist ein Befehl ergangen, dass ihr etwas tun sollt mit den Ältesten der Juden, um jenes Haus Gottes zu bauen: aus den Gütern des Königs, aus den Abgaben jenseits des Stromes, sollen jenen Männern sorgfältig die Kosten gegeben werden, damit es nicht unterbrochen werde.

 

9 Und was fehlen sollte junge Stiere und Widder und Lämmer zu Brandopfern für den Gott des Himmels, Weizen, Salz, Wein, Öl soll ihnen nach dem Wort der Priester in Jerusalem Tag für Tag gegeben werden, was immer sie erbitten,

 

10 damit sie dem Gott des Himmels Wohlgerüche darbringen und für das Leben des Königs und seiner Söhne beten.

 

11 Und von mir ist ein Befehl ergangen: Jeder Mensch, der dieses Wort ändern wird aus seinem Hause soll ein Balken herausgerissen werden, und aufgerichtet soll er daran gepfählt werden, und sein Haus soll deswegen zu meinen Gunsten eingezogen werden.

 

12 Und der Gott, dessen Name dort wohnt, wird jeden König und jedes Volk stürzen, das seine Hand ausstreckt, um jenes Haus Gottes in Jerusalem zu ändern oder zu vernichten. Ich, Darius, habe den Befehl erlassen; er soll sorgfältig ausgeführt werden.

 

13 Da handelten Thanthanai, der Statthalter jenseits des Stromes, Sathar-Busanai und seine Mitknechte genau so, wie der König Darius es gesandt hatte, mit Sorgfalt.

 

14 Und die Ältesten der Juden bauten, samt den Leviten, unter der Weissagung des Propheten Haggai und Sacharjas, des Sohnes Iddos; und sie bauten auf und vollendeten es nach dem Befehl des Gottes Israels und nach dem Befehl des Kyros und des Darius und des Artaxerxes, der Könige der Perser.

 

15 Und sie vollendeten dieses Haus bis zum dritten Tag des Monats Adar, das ist das sechste Jahr der Regierung des Königs Darius.

 

16 Und die Söhne Israels, die Priester und die Leviten und die Übrigen von den Söhnen der Wegführung, feierten die Einweihung des Hauses Gottes mit Freude.

 

17 Und sie brachten zur Einweihung des Hauses Gottes dar: hundert Stiere, zweihundert Widder, vierhundert Lämmer, zwölf Ziegenböcke als Sündopfer für ganz Israel, nach der Zahl der Stämme Israels.

 

18 Und sie stellten die Priester in ihren Abteilungen auf und die Leviten in ihren Ordnungen für den Dienst Gottes in Jerusalem, gemäß der Schrift des Buches Moses.

 

19 Und die Söhne der Wegführung feierten das Passa am vierzehnten Tag des ersten Monats.

 

20 Denn die Priester und die Leviten hatten sich gereinigt, alle bis auf den letzten waren rein; und sie schlachteten das Passa für alle Söhne der Wegführung und für ihre Brüder, die Priester, und für sich selbst.

 

21 Und die Söhne Israels aßen das Passa, die aus der Wegführung und jeder, der sich von der Unreinheit der Völker des Landes zu ihnen abgesondert hatte, um den Herrn, den Gott Israels, zu suchen.

 

22 Und sie feierten das Fest der ungesäuerten Brote sieben Tage lang mit Freude, denn der Herr hatte sie erfreut und das Herz des Königs von Assur ihnen zugewandt, um ihre Hände zu stärken bei den Arbeiten am Hause des Gottes Israels.

 

Kapitel 7

 

1 Und nach diesen Begebenheiten, unter der Herrschaft des Artaxerxes, des Königs der Perser, zog Esra herauf, der Sohn Serajas, des Sohnes Asarjas, des Sohnes Hilkias,

 

2 des Sohnes Schallums, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Ahitubs,

 

3 des Sohnes Amarjas, des Sohnes Asarjas, des Sohnes Merajots,

 

4 des Sohnes Serachjas, des Sohnes Usis, des Sohnes Bukkis,

 

5 des Sohnes Abischuas, des Sohnes Pinhas, des Sohnes Eleasars, des Sohnes Aarons, des ersten Priesters.

 

6 Dieser Esra zog herauf aus Babylon, und er war ein kundiger Schreiber im Gesetz des Mose, das der Herr, der Gott Israels, gegeben hatte; und der König gewährte ihm alles, denn die Hand des Herrn, seines Gottes, war über ihm in allem, was er erbat.

 

7 Und es zogen von den Söhnen Israels und von den Priestern und von den Leviten und die Sänger und die Torhüter und die Nethinim nach Jerusalem hinauf, im siebten Jahr des Königs Artaxerxes.

 

8 Und sie kamen nach Jerusalem im fünften Monat; das war das siebte Jahr des Königs.

 

9 Denn am ersten Tag des ersten Monats setzte er den Aufbruch von Babylon fest, und am ersten Tag des fünften Monats kamen sie nach Jerusalem, denn die gute Hand seines Gottes war über ihm.

 

10 Denn Esra hatte sein Herz darauf gerichtet, das Gesetz zu erforschen und zu tun und in Israel Satzungen und Rechte zu lehren.

 

1 1Und dies ist die Abschrift des Erlasses, den Artaxerxes dem Esra gab, dem Priester, dem Schreiber des Buches der Worte der Gebote des Herrn und seiner Satzungen über Israel:

 

12 „Artaxerxes, König der Könige, an Esra, den Schreiber des Gesetzes des Gottes des Himmels: Vollendet ist das Wort und die Antwort.

 

13 Von mir ist Befehl ergangen, dass jeder in meinem Reich vom Volk Israel und von den Priestern und Leviten, der willig ist, nach Jerusalem zu ziehen, mit dir ziehen soll.

 

14 Vom König und den sieben Ratgebern bist du gesandt, um Nachschau zu halten über Judäa und Jerusalem nach dem Gesetz eures Gottes, das in deiner Hand ist,

 

15 und um zum Haus des Herrn Silber und Gold zu bringen, das der König und die Ratgeber freiwillig dem Gott Israels gespendet haben, der in Jerusalem wohnt,

 

16 und alles Silber und Gold, das du in der ganzen Landschaft Babylons findest, samt der freiwilligen Gabe des Volkes und der Priester, die freiwillig für das Haus Gottes in Jerusalem spenden.

 

17 Und alles, was einkommt, das verzeichne sorgfältig in diesem Buch: Stiere, Widder, Lämmer und ihre Speiseopfer und ihre Trankopfer, und du sollst sie darbringen auf dem Altar des Hauses eures Gottes in Jerusalem.

 

18 Und was dir und deinen Brüdern gut erscheint, mit dem übrigen Silber und Gold zu tun, das tut, wie es eurem Gott wohlgefällig ist.

 

19 Und die Geräte, die dir für den Dienst am Haus Gottes gegeben werden, übergib vor Gott in Jerusalem.

 

20 Und den übrigen Bedarf des Hauses deines Gottes, den zu geben dir nötig erscheint, sollst du aus den Schatzhäusern des Königs geben.

 

21 Und von mir, dem König Artaxerxes, ist Befehl ergangen an alle Schatzmeister jenseits des Stromes: Alles, was Esra, der Priester und Schreiber des Gesetzes des Gottes des Himmels, von euch fordert, soll bereitwillig geschehen,

 

22 bis zu hundert Talenten Silber und bis zu hundert Kor Weizen und bis zu hundert Bath Wein und bis zu hundert Bath Öl, und Salz ohne Aufschreibung.

 

23 Alles, was nach dem Willen des Gottes des Himmels ist, soll geschehen. Gebt acht, dass niemand sich am Haus des Gottes des Himmels vergreife, damit nicht Zorn über das Reich des Königs und seiner Söhne komme.

 

24 Und euch sei kundgetan: Auf alle Priester und Leviten, Sänger, Torhüter, Nethinim und Diener dieses Hauses Gottes soll dir keine Abgabe liegen; du sollst nicht die Befugnis haben, sie zu knechten.

 

25 Und du, Esra, nach der Weisheit deines Gottes, die in deiner Hand ist, setze Schreiber und Richter ein, damit sie dem ganzen Volk jenseits des Stromes Recht sprechen, allen, die das Gesetz deines Gottes kennen; und wer es nicht kennt, dem sollt ihr es kundtun.

 

26 Und jeder, der das Gesetz Gottes und das Gesetz des Königs nicht bereitwillig tut, an dem soll das Urteil vollzogen werden, sei es zum Tod, sei es zur Züchtigung, sei es zur Strafe an Hab und Gut, sei es zu Fesseln.“

 

27 Gepriesen sei der Herr, der Gott unserer Väter, der es so ins Herz des Königs gegeben hat, das Haus des Herrn in Jerusalem zu verherrlichen,

 

28 und der mir Gnade zugewandt hat vor den Augen des Königs und seiner Ratgeber und aller mächtigen Fürsten des Königs. Und ich wurde gestärkt, da die gute Hand Gottes über mir war, und ich sammelte aus Israel Häupter, dass sie mit mir hinaufzögen.

 

Kapitel 8

1 Und dies sind die Häupter ihrer Vaterhäuser, die Anführer, die mit mir heraufzogen unter der Herrschaft des Arthasastha, des Königs von Babylon:

 

2 Von den Söhnen des Phinees: Gersom; von den Söhnen Ithamars: Daniel; von den Söhnen Davids: Atus;

 

3 von den Söhnen Sachanjas, von den Söhnen des Phoros: Sacharja, und mit ihm die Schar von hundertfünfzig;

 

4 von den Söhnen Phaathmoabs: Eliana, der Sohn Zarajas, und mit ihm zweihundert männliche;

 

5 von den Söhnen Zathoes: Sechenja, der Sohn Aziels, und mit ihm dreihundert männliche;

 

6 und von den Söhnen Adins: Obeth, der Sohn Jonathans, und mit ihm fünfzig männliche;

 

7 und von den Söhnen Elams: Jesia, der Sohn Athelias, und mit ihm siebzig männliche;

 

8 und von den Söhnen Saphatjas: Zabdia, der Sohn Michaels, und mit ihm achtzig männliche;

 

9 und von den Söhnen Joabs: Abadia, der Sohn Jiels, und mit ihm zweihundertachtzehn männliche;

 

10 und von den Söhnen Baanis: Salimuth, der Sohn Josephias, und mit ihm hundertsechzig männliche;

 

11 und von den Söhnen Babis: Sacharja, der Sohn Babis, und mit ihm achtundsiebzig männliche;

 

12 und von den Söhnen Asgads: Johanan, der Sohn Akatans, und mit ihm hundertzehn männliche;

 

13 und von den Söhnen Adonikams die letzten, und dies sind ihre Namen: Aliphalat, Jiel und Samaja, und mit ihnen sechzig männliche;

 

14 und von den Söhnen Bagos: Uthi, und mit ihm siebzig männliche.

 

15 Und ich versammelte sie an dem Fluss, der nach Evi fließt, und wir lagerten dort drei Tage. Und ich sah unter dem Volk und unter den Priestern nach, und von den Söhnen Levis fand ich dort keine;

 

16 und ich sandte zu Eleasar, zu Ariel, zu Samaja und zu Alonam und zu Jarib und zu Elnathan und zu Nathan und zu Sacharja und zu Mesulam, Männer, und zu Joarib und zu Elnathan, verständige Männer,

 

17 und ich schickte sie hinaus zu dem Obersten am Silberort, und ich legte ihnen Worte in den Mund, um zu ihren Brüdern, den Nathinim, am Silberort zu reden, damit sie uns Sänger für das Haus unseres Gottes brächten.

 

18 Und sie kamen zu uns, da die gute Hand unseres Gottes über uns war, ein Mann Sachol von den Söhnen Moolis, des Sohnes Levis, des Sohnes Israels; und zuerst kamen seine Söhne und seine Brüder, achtzehn;

 

19 und den Asebia und den Hosaja von den Söhnen Meraris, seine Brüder und ihre Söhne, zwanzig;

 

20 und von den Nathinim, die David und die Obersten zum Dienst der Leviten gegeben hatten, zweihundertzwanzig Nathinim; alle wurden mit Namen verzeichnet.

 

21 Und ich rief dort ein Fasten aus am Fluss Aue, um uns vor unserem Gott zu demütigen, um von ihm einen geraden Weg zu erbitten für uns und für unsere Kinder und für all unsere Habe.

 

22 Denn ich schämte mich, vom König Streitmacht und Reiter zu erbitten, um uns vor dem Feind auf dem Weg zu retten, denn wir hatten zum König gesagt: Die Hand unseres Gottes ist über allen, die ihn suchen, zum Guten, und seine Macht und sein Zorn über allen, die ihn verlassen.

 

23 Und wir fasteten und suchten deswegen bei unserem Gott, und er erhörte uns.

 

24 Und ich sonderte von den Obersten der Priester zwölf aus, den Saraja, Asabja, und mit ihnen von ihren Brüdern zehn,

 

25 und ich wog ihnen das Silber und das Gold und die Geräte der Erstlingsgabe des Hauses unseres Gottes dar, die der König und seine Ratgeber und seine Obersten und ganz Israel, die sich fanden, dargebracht hatten.

 

26 Und ich wog in ihre Hände sechshundertfünfzig Talente Silber und hundert silberne Geräte und hundert Talente Gold

 

27 und zwanzig goldene Kaphure, im Wert von tausend für den Weg der Chamanim, und Geräte von gutem, glänzendem Erz, kostbar, begehrenswert wie Gold.

 

28 Und ich sprach zu ihnen: Ihr seid dem Herrn heilig, und die Geräte sind heilig, und das Silber und das Gold sind freiwillige Gaben für den Herrn, den Gott eurer Väter;

 

29 wacht und bewahrt sie, bis ihr vor den Obersten der Priester und der Leviten und den Obersten der Vaterhäuser in Jerusalem steht, in den Kammern des Hauses des Herrn.

 

30 Und die Priester und die Leviten nahmen das Gewicht des Silbers und des Goldes und der Geräte an, um sie nach Jerusalem in das Haus unseres Gottes zu bringen.

 

31 Und wir brachen vom Fluss Aue auf am zwölften des ersten Monats, um nach Jerusalem zu ziehen; und die Hand unseres Gottes war über uns, und er errettete uns aus der Hand des Feindes und des Widersachers auf dem Weg.

 

32 Und wir kamen nach Jerusalem und blieben dort drei Tage.

 

33 Und es geschah am vierten Tag, dass wir das Silber und das Gold und die Geräte im Haus unseres Gottes darwogen in die Hand Merimoths, des Sohnes Urias, des Priesters und mit ihm Eleasar, der Sohn des Phinees, und mit ihnen Josabad, der Sohn Jesus, und Noadja, der Sohn Banajas, die Leviten

 

34 alles nach Zahl und nach Gewicht, und das ganze Gewicht wurde aufgeschrieben. Zu jener Zeit

 

35 brachten die, welche aus der Gefangenschaft gekommen waren, die Söhne der Wegführung, dem Gott Israels Brandopfer dar: zwölf Stiere für ganz Israel, sechsundneunzig Widder, siebenundsiebzig Lämmer, zwölf Ziegenböcke als Sündopfer, alles Brandopfer für den Herrn.

 

36 Und sie übergaben die Verordnung des Königs den Statthaltern des Königs und den Befehlshabern jenseits des Flusses, und diese ehrten das Volk und das Haus Gottes.

 

 

Kapitel 9

 

1 Und als dies vollendet war, traten die Obersten zu mir heran und sprachen: Das Volk Israel und die Priester und die Leviten haben sich nicht abgesondert von den Völkern der Länder mit ihren Gräueln, von dem Kanaaniter, dem Hetiter, dem Perisiter, dem Jebusiter, dem Ammoniter, dem Moabiter, dem Ägypter und dem Amoriter;

 

2 denn sie haben von deren Töchtern für sich und für ihre Söhne genommen, und der heilige Same wurde vermengt mit den Völkern der Länder, und die Hand der Obersten war bei diesem Treubruch von Anfang an dabei.

 

3 Und als ich dieses Wort hörte, zerriss ich meine Kleider und bebte und raufte mir von den Haaren meines Hauptes und von meinem Bart und saß betäubt da.

 

4 Und es versammelten sich zu mir alle, die dem Wort des Gottes Israels nachfolgten, wegen des Treubruchs der Weggeführten, und ich saß betäubt da bis zum Abendopfer.

 

5 Und beim Abendopfer erhob ich mich aus meiner Erniedrigung; und indem ich meine Kleider zerriss und bebte, beugte ich mich auf meine Knie und breitete meine Hände aus zu dem Herrn, dem Gott,

 

6 und ich sprach: Herr, ich schäme mich und scheue mich, mein Angesicht zu dir zu erheben; denn unsere Missetaten sind über unser Haupt gewachsen, und unsere Verschuldungen sind groß geworden bis zum Himmel.

 

7 Von den Tagen unserer Väter an sind wir in großer Verschuldung bis auf diesen Tag; und wegen unserer Missetaten wurden wir, unsere Könige und unsere Söhne, in die Hand der Könige der Völker gegeben, dem Schwert, der Gefangenschaft, der Plünderung und der Schande unseres Angesichts preisgegeben, wie es an diesem Tage ist.

 

8 Und nun hat der Herr, unser Gott, sich unser erbarmt, uns eine Rettung übrigzulassen und uns eine Stütze zu geben an der Stätte seines Heiligtums, unsere Augen zu erleuchten und uns ein wenig Belebung zu geben in unserer Knechtschaft.

 

9 Denn Knechte sind wir, doch in unserer Knechtschaft hat uns der Herr, unser Gott, nicht verlassen, und er hat uns Barmherzigkeit zugewandt vor den Königen der Perser, uns Belebung zu geben, damit sie das Haus unseres Gottes erhöhen und seine Trümmer aufrichten und uns eine Mauer geben in Juda und in Jerusalem.

 

10 Was sollen wir nun, unser Gott, danach sagen? Denn wir haben deine Gebote verlassen,

 

11 die du uns gegeben hast durch die Hand deiner Knechte, der Propheten, indem du sprachst: Das Land, in das ihr hineingeht, es in Besitz zu nehmen, ist ein Land, das befleckt ist durch die Befleckung der Völker der Länder mit ihren Gräueln, mit denen sie es angefüllt haben von einem Ende bis zum anderen in ihren Unreinheiten.

 

12 Und nun, gebt eure Töchter nicht ihren Söhnen und nehmt von ihren Töchtern keine für eure Söhne, und ihr sollt ihren Frieden und ihr Wohl nicht suchen in Ewigkeit, damit ihr stark werdet und die Güter des Landes esst und sie euren Söhnen zum Erbe gebt in Ewigkeit.

 

13 Und nach allem, was über uns gekommen ist wegen unserer bösen Taten und wegen unserer großen Verschuldung – denn keiner ist wie unser Gott, denn du hast unsere Missetaten erleichtert und uns Rettung gegeben ,

 

14 denn wir haben uns wieder abgewandt, deine Gebote zu brechen und uns mit den Völkern der Länder zu verschwägern: Erzürne dich nicht über uns bis zur Vernichtung, sodass kein Rest und kein Entronnener bliebe.

 

15 Herr, Gott Israels, du bist gerecht, denn wir sind als Entronnene übriggeblieben, wie es an diesem Tage ist. Siehe, wir stehen vor dir in unseren Verschuldungen; denn deswegen kann niemand vor dir bestehen.

 

Kapitel 10

1 Und als Esra so betete und bekannte, weinend und niedergeworfen vor dem Hause Gottes, versammelte sich zu ihm aus Israel eine sehr große Gemeinde, Männer und Frauen und Jünglinge; denn das Volk weinte und erhob laut die Stimme im Weinen.

 

2 Und Sechenja, der Sohn Jiels, von den Söhnen Elams, antwortete und sprach zu Esra: Wir haben treulos gehandelt an unserem Gott und haben fremde Frauen aus den Völkern des Landes heimgeführt; und doch gibt es nun noch Hoffnung für Israel in dieser Sache.

 

3 So lasst uns nun einen Bund schließen mit unserem Gott, alle Frauen und was von ihnen geboren ist, hinauszutun, wie du es willst; steh auf und schrecke sie mit den Geboten unseres Gottes, und nach dem Gesetz soll geschehen werden.

 

4 Steh auf, denn dir liegt die Sache ob, und wir sind mit dir; sei stark und handle!

 

5 Da stand Esra auf und ließ die Obersten, die Priester und Leviten und ganz Israel schwören, nach diesem Wort zu tun; und sie schworen.

 

6 Und Esra stand auf von dem Platz vor dem Hause Gottes und ging in die Kammer Johanans, des Sohnes Eljaschibs, und ging dort hinein; Brot aß er nicht und Wasser trank er nicht, denn er trauerte über die Treulosigkeit der Weggeführten.

 

7 Und man ließ einen Ruf ergehen in Juda und in Jerusalem an alle Söhne der Wegführung, sich in Jerusalem zu versammeln;

 

8 und wer immer nicht binnen drei Tagen käme, nach dem Beschluss der Obersten und der Ältesten, dessen gesamte Habe sollte dem Bann verfallen, und er selbst sollte ausgeschlossen werden aus der Gemeinde der Weggeführten.

 

9 Da versammelten sich alle Männer von Juda und Benjamin nach Jerusalem binnen der drei Tage — es war der neunte Monat; am zwanzigsten Tag des Monats saß das ganze Volk auf dem Platz vor dem Hause Gottes, zitternd wegen der Sache und wegen des Regens.

 

10 Und Esra, der Priester, stand auf und sprach zu ihnen: Ihr habt treulos gehandelt und habt fremde Frauen heimgeführt, um die Schuld Israels zu mehren.

 

11 So gebt nun dem Herrn, dem Gott eurer Väter, die Ehre und tut, was ihm wohlgefällig ist, und sondert euch ab von den Völkern des Landes und von den fremden Frauen.

 

12 Da antwortete die ganze Gemeinde und sprach: Groß ist dieses dein Wort, das uns zu tun obliegt.

 

13 Aber das Volk ist zahlreich, und es ist Regenzeit, und man vermag nicht, draußen zu stehen; und die Sache ist nicht für einen Tag und nicht für zwei, denn wir haben viel gesündigt in dieser Sache.

 

14 So mögen doch unsere Obersten für die ganze Gemeinde stehen, und alle, die in unseren Städten fremde Frauen heimgeführt haben, mögen zu festgesetzten Zeiten kommen, und mit ihnen die Ältesten jeder Stadt und ihre Richter, um den glühenden Zorn unseres Gottes von uns abzuwenden wegen dieser Sache.

 

15 Nur Jonathan, der Sohn Asaels, und Jasja, der Sohn Tikwas, traten dagegen auf, und Mesullam und Sabbethai, der Levit, standen ihnen bei.

 

16 Und die Söhne der Wegführung taten so. Und Esra, der Priester, und Männer, Häupter der Vaterhäuser, wurden ausgesondert für ihr Haus, alle mit Namen; und sie setzten sich nieder am ersten Tag des zehnten Monats, die Sache zu untersuchen.

 

17 Und sie kamen zu Ende mit allen Männern, die fremde Frauen heimgeführt hatten, bis zum ersten Tag des ersten Monats.

 

18 Und es fanden sich unter den Söhnen der Priester solche, die fremde Frauen heimgeführt hatten: von den Söhnen Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, und seinen Brüdern: Maaseja und Eliëser und Jarib und Gedalja;

 

19 und sie gaben ihre Hand darauf, ihre Frauen hinauszutun, und brachten einen Widder von den Schafen als Schuldopfer für ihre Schuld;

 

20 und von den Söhnen Immers: Hanani und Sebadja;

 

21 und von den Söhnen Harims: Maaseja und Elia und Schemaja und Jehiel und Usija;

 

22 und von den Söhnen Paschhurs: Eljoënai, Maaseja und Ismael und Netanel und Josabad und Elasa.

 

23 Und von den Leviten: Josabad und Schimi und Kelaja (das ist Kelita) und Petachja und Juda und Eliëser;

 

24 und von den Sängern: Eljaschib; und von den Torhütern: Schallum und Telem und Uri.

 

25 Und von Israel: von den Söhnen Parosch: Ramja und Jisija und Malkija und Mijamin und Eleasar und Haschabja und Benaja;

 

26 und von den Söhnen Elams: Mattanja und Sacharja und Jehiel und Abdi und Jeremot und Elia;

 

27 und von den Söhnen Sattus: Eljoënai, Eljaschib, Mattanja und Jeremot und Sabad und Asisa;

 

28 und von den Söhnen Bebais: Johanan, Hananja und Sabbai, Atlai;

 

29 und von den Söhnen Banis: Mesullam, Malluch, Adaja, Jaschub und Schëal und Ramot;

 

30 und von den Söhnen Pahat-Moabs: Adna, Kelal, Benaja, Maaseja, Mattanja, Bezalel und Binnui und Manasse;

 

31 und von den Söhnen Harims: Eliëser, Jischija, Malkija, Schemaja, Simeon,

 

32 Benjamin, Malluch, Schemarja;

 

33 und von den Söhnen Haschums: Mattenai, Mattatta, Sabad, Elifelet, Jeremai, Manasse, Schimi;

 

34 von den Söhnen Banis: Maadai, Amram, Uël,

 

35 Benaja, Bedja, Keluhi,

 

36 Wanja, Meremot, Eljaschib,

 

37 Mattanja, Mattenai, und sie taten es,

 

38 die Söhne Binnuis und die Söhne Schimis,

 

39 und Schelemja und Nathan und Adaja,

 

40 Machnadbai, Schaschai, Scharai,

 

41 Asarel und Schelemja und Schemarja

 

42und Schallum, Amarja, Josef;

 

43von den Söhnen Nebos: Jeïel, Mattitja, Sabad, Sebina, Jaddai und Joël und Benaja.

 

44Alle diese hatten fremde Frauen genommen und hatten von ihnen Söhne gezeugt.

 

 

Kapitel 11

1 Worte Nehemias, des Sohnes Hachaljas. Und es geschah im Monat Kislew des zwanzigsten Jahres, als ich in Susa, der Burg, war,

 

2 da kam Hanani, einer von meinen Brüdern, er und Männer aus Juda, und ich fragte sie nach den Geretteten, die aus der Gefangenschaft übriggeblieben waren, und nach Jerusalem.

 

3 Und sie sagten zu mir: Die Übriggebliebenen, die aus der Gefangenschaft dort im Lande übriggeblieben sind, sind in großem Elend und in Schmach, und die Mauern Jerusalems sind niedergerissen, und ihre Tore sind mit Feuer verbrannt.

 

4 Und es geschah, als ich diese Worte hörte, setzte ich mich nieder und weinte und trauerte tagelang, und ich fastete und betete vor dem Gott des Himmels

 

5 und sprach: Ach, Herr, Gott des Himmels, du starker, großer und furchtbarer Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten:

 

6 Lass doch dein Ohr aufmerken und deine Augen offen sein, um das Gebet deines Knechtes zu hören, das ich heute vor dir bete, Tag und Nacht, für die Söhne Israels, deine Knechte, und ich bekenne die Sünden der Söhne Israels, die wir gegen dich begangen haben. Auch ich und das Haus meines Vaters haben gesündigt.

 

7 Wir haben treulos an dir gehandelt und haben die Gebote und die Satzungen und die Rechtsbestimmungen nicht gehalten, die du deinem Knecht Mose geboten hast.

 

8 Gedenke doch des Wortes, das du deinem Knecht Mose geboten hast, indem du sprachst: Wenn ihr treulos handelt, werde ich euch unter die Völker zerstreuen;

 

9 wenn ihr aber zu mir umkehrt und meine Gebote haltet und sie tut, dann werde ich, selbst wenn eure Zerstreuung bis ans Ende des Himmels reicht, sie von dort sammeln und sie an den Ort bringen, den ich erwählt habe, damit mein Name dort wohne.

 

10 Und sie sind deine Knechte und dein Volk, die du erlöst hast durch deine große Kraft und durch deine starke Hand.

 

11 Ach, Herr, lass doch dein Ohr aufmerken auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte, die deinen Namen fürchten wollen, und lass es doch deinem Knecht heute gelingen und gib ihm Erbarmen vor diesem Manne. — Ich aber war Mundschenk des Königs.

 

 

Kapitel 12

1 Und es geschah im Monat Nisan, im zwanzigsten Jahr des Königs Artaxerxes, da stand der Wein vor mir, und ich nahm den Wein und gab ihn dem König, und kein anderer war vor ihm.

 

2 Und der König sprach zu mir: Warum ist dein Angesicht traurig, und du bist doch nicht krank? Das ist nichts anderes als Betrübnis des Herzens. Und ich fürchtete mich sehr.

 

3 Und ich sprach zum König: Der König lebe ewig! Warum sollte mein Angesicht nicht traurig sein, da die Stadt, das Haus der Gräber meiner Väter, verwüstet liegt und ihre Tore vom Feuer verzehrt sind?

 

4 Und der König sprach zu mir: Worum bittest du denn? Und ich betete zum Gott des Himmels

 

5 und sprach zum König: Wenn es dem König gut erscheint und wenn dein Knecht Gnade vor dir findet, so sende ihn nach Juda, in die Stadt der Gräber meiner Väter, und ich will sie wieder aufbauen.

 

6 Und der König sprach zu mir – und die Nebenfrau saß neben ihm : Wie lange wird deine Reise dauern, und wann wirst du zurückkehren? Und es gefiel dem König, und er sandte mich, und ich gab ihm eine Frist an.

 

7 Und ich sprach zum König: Wenn es dem König gut erscheint, so gebe man mir Briefe an die Statthalter jenseits des Stromes, damit sie mich geleiten, bis ich nach Juda komme,

 

8 und einen Brief an Asaph, den Hüter des Forstes, der dem König gehört, damit er mir Holz gebe, um die Tore zu decken und für die Mauer der Stadt und für das Haus, in das ich einziehen werde. Und der König gab es mir, weil die gute Hand Gottes über mir war.

 

9 Und ich kam zu den Statthaltern jenseits des Stromes und gab ihnen die Briefe des Königs. Und der König sandte mit mir Heeresoberste und Reiter.

 

10 Und Sanaballat, der Horoniter, und Tobija, der ammonitische Knecht, hörten es, und es verdross sie sehr, dass ein Mensch gekommen war, das Wohl der Kinder Israels zu suchen.

 

11 Und ich kam nach Jerusalem und war dort drei Tage.

 

12 Und ich machte mich des Nachts auf, ich und wenige Männer mit mir; und ich sagte keinem Menschen, was Gott mir ins Herz gegeben hatte, für Israel zu tun; und kein Tier war bei mir außer dem Tier, auf dem ich ritt.

 

13 Und ich zog hinaus durch das Tal-Tor und zur Mündung der Drachenquelle und zum Mist-Tor, und ich untersuchte die Mauer Jerusalems, die niedergerissen war, und ihre Tore, die vom Feuer verzehrt waren.

 

14 Und ich zog weiter zum Quell-Tor und zum Teich des Königs, und es war kein Raum für das Tier, unter mir hindurchzukommen.

 

15 Und ich stieg des Nachts an der Mauer des Baches hinauf und untersuchte die Mauer. Und ich kam wieder zum Tal-Tor und kehrte zurück.

 

16 Und die Wächter wussten nicht, wohin ich gegangen war und was ich tat; und den Juden, den Priestern, den Vornehmen, den Vorstehern und den Übrigen, die die Arbeit taten, hatte ich es bis dahin nicht mitgeteilt.

 

17 Und ich sprach zu ihnen: Ihr seht das Elend, in dem wir sind, wie Jerusalem verwüstet liegt und seine Tore dem Feuer preisgegeben sind. Kommt, lasst uns die Mauer Jerusalems aufbauen, damit wir nicht länger zum Gespött seien.

 

18 Und ich berichtete ihnen von der Hand Gottes, die gut über mir war, und von den Worten des Königs, die er zu mir gesprochen hatte, und ich sprach: Lasst uns aufstehen und bauen! Und ihre Hände wurden gestärkt zum Guten.

 

19 Und Sanaballat, der Horoniter, und Tobija, der ammonitische Knecht, und Geschem, der Araber, hörten es, und sie verlachten uns und kamen zu uns und sprachen: Was ist das für eine Sache, die ihr da tut? Wollt ihr euch etwa gegen den König empören?

 

20 Und ich gab ihnen Antwort und sprach zu ihnen: Der Gott des Himmels, er wird es uns gelingen lassen, und wir, seine reinen Knechte, wir werden bauen; euch aber gebührt weder Anteil noch Recht noch Gedächtnis in Jerusalem.

 

 

Kapitel 13

1 Und Eljaschib, der Hohepriester, machte sich auf mit seinen Brüdern, den Priestern, und sie bauten das Schaftor; sie selbst heiligten es und setzten seine Türen ein, und bis zum Turm der Hundert heiligten sie es, bis zum Turm Hananel,

 

2 und daneben bauten die Männer von Jericho, und daneben die Söhne Sakkurs, des Sohnes Imris.

 

3 Und das Fischtor bauten die Söhne Senaas; sie deckten es und setzten seine Türen, seine Riegel und seine Querbalken ein.

 

4 Und neben ihnen besserte aus Meremot, der Sohn Urias, des Sohnes des Hakkoz. Und neben ihnen besserte aus Meschullam, der Sohn Berechjas, des Sohnes Meschesabels. Und neben ihnen besserte aus Zadok, der Sohn Baanas.

 

5 Und neben ihnen besserten die Tekoiter aus, doch ihre Vornehmen beugten ihren Nacken nicht zum Dienst ihrer Herren.

 

6 Und das Tor von Jeschana befestigten Jojada, der Sohn Paseachs, und Meschullam, der Sohn Besodjas; sie deckten es und setzten seine Türen, seine Riegel und seine Querbalken ein.

 

8 Und daneben besserte aus Hananja, der Sohn des Salbenmischers, und sie ließen Jerusalem stehen bis zur breiten Mauer.

 

9 Und daneben besserte aus Refaja, der Oberste der Hälfte des Bezirks von Jerusalem.

 

10 Und daneben besserte aus Jedaja, der Sohn Harumafs, und zwar gegenüber seinem Hause. Und daneben besserte aus Hattusch, der Sohn Haschabnejas.

 

11 Und ein zweites Stück besserten aus Malkija, der Sohn Harims, und Haschub, der Sohn Pahat-Moabs, bis zum Ofenturm.

 

12 Und daneben besserte aus Schallum, der Sohn des Lohesch, der Oberste der Hälfte des Bezirks von Jerusalem, er und seine Töchter.

 

13 Das Taltor besserten aus Hanun und die Bewohner von Sanoach; sie bauten es und setzten seine Türen, seine Riegel und seine Querbalken ein, dazu tausend Ellen an der Mauer bis zum Misttor.

 

14 Und das Misttor besserte aus Malkija, der Sohn Rechabs, der Oberste des Bezirks Bet-Kerem, er und seine Söhne, und sie deckten es und setzten seine Türen, seine Riegel und seine Querbalken ein.

 

15 Und die Mauer des Teiches der Felle bei der Schur des Königs und bis zu den Stufen, die von der Stadt Davids hinabführen.

 

16 Hinter ihm besserte aus Nehemia, der Sohn Asbuks, der Oberste der Hälfte des Bezirks Bet-Zur, bis gegenüber dem Garten des Grabes Davids und bis zu dem angelegten Teich und bis zum Haus der Helden.

 

17 Hinter ihm besserten die Leviten aus, Rehum, der Sohn Banis. Neben ihm besserte aus Haschabja, der Oberste der Hälfte des Bezirks Keïla, für seinen Bezirk.

 

18 Nach ihm besserten ihre Brüder aus, Binnui, der Sohn Henadads, der Oberste der Hälfte des Bezirks Keïla.

 

19 Und neben ihm besserte aus Eser, der Sohn Jeschuas, der Oberste von Mizpa, ein zweites Stück, gegenüber dem Aufstieg des Turmes, wo er an den Winkel stößt.

 

20 Nach ihm besserte aus Baruch, der Sohn Sabbais, ein zweites Stück, vom Winkel bis zur Tür des Hauses Eljaschibs, des Hohepriesters.

 

21 Nach ihm besserte aus Meremot, der Sohn Urias, des Sohnes des Hakkoz, ein zweites Stück, von der Tür des Hauses Eljaschibs bis zum Ende des Hauses Eljaschibs.

 

22 Und nach ihm besserten die Priester aus, die Männer aus dem Umkreis.

 

23 Und nach ihm besserten Benjamin und Haschub aus, gegenüber ihrem Hause. Nach ihm besserte aus Asarja, der Sohn Maasejas, des Sohnes Ananjas, neben seinem Hause.

 

24 Nach ihm besserte aus Binnui, der Sohn Henadads, ein zweites Stück, vom Hause Asarjas bis zum Winkel und bis zur Ecke,

 

25 Palal, der Sohn Usais, gegenüber dem Winkel und dem Turm, der vom Hause des Königs vorspringt, dem oberen, der am Hof der Wache liegt. Und nach ihm Pedaja, der Sohn des Parosch.

 

26 Und die Netinim wohnten auf dem Ofel bis gegenüber dem Wassertor nach Osten und dem vorspringenden Turm.

 

27 Nach ihm besserten die Tekoiter aus, ein zweites Stück, gegenüber dem großen vorspringenden Turm und bis zur Mauer des Ofel.

 

28 Oberhalb des Rosstores besserten die Priester aus, jeder gegenüber seinem Hause.

 

29 Nach ihnen besserte aus Zadok, der Sohn Immers, gegenüber seinem Hause. Und nach ihm besserte aus Schemaja, der Sohn Schechanjas, der Hüter des Osttores.

 

30 Nach ihm besserten aus Hananja, der Sohn Schelemjas, und Hanun, der sechste Sohn Zalafs, ein zweites Stück. Nach ihm besserte aus Meschullam, der Sohn Berechjas, gegenüber seiner Kammer.

 

31 Nach ihm besserte aus Malkija, der Sohn des Goldschmieds, bis zum Hause der Netinim und der Krämer, gegenüber dem Tor Mifkad und bis zum Aufstieg der Ecke.

 

32 Und zwischen dem Aufstieg des Schaftores besserten die Schmiede und die Krämer aus.

 

33 Und es geschah, als Sanballat hörte, dass wir die Mauer bauten, da war es ihm zuwider, und er ergrimmte sehr und spottete über die Juden.

 

34 Und er sprach vor seinen Brüdern: Ist das die Macht Samariens, dass diese Juden ihre eigene Stadt bauen?

 

35 Und Tobija, der Ammoniter, kam neben ihn, und sie sprachen zueinander: Werden sie etwa opfern oder essen an ihrem Ort? Wird nicht ein Fuchs hinaufsteigen und ihre Steinmauer niederreißen?

 

36 Höre, unser Gott, denn wir sind zum Spott geworden; wende ihre Schmähung auf ihr Haupt zurück und gib sie dem Spott preis im Land der Gefangenschaft,

 

37 und decke ihre Missetat nicht zu.

 

 

Kapitel 14

 

1 Und es geschah, als Sanballat und Tobija und die Araber und die Ammoniter hörten, dass der Wuchs der Mauern Jerusalems emporstieg, dass die Risse begonnen hatten, verschlossen zu werden, da erschien es ihnen sehr böse;

 

2 und sie versammelten sich alle miteinander, um zu kommen und sich gegen Jerusalem in Schlachtordnung zu stellen.

 

3 Und wir beteten zu unserem Gott und stellten Wachen gegen sie auf, Tag und Nacht, vor ihrem Angesicht.

 

4 Und Juda sprach: Die Kraft der Feinde ist zerbrochen, und des Schutts ist viel, und wir werden nicht an der Mauer bauen können.

 

5 Und unsere Bedränger sprachen: Sie sollen es nicht erfahren und nicht sehen, bis wir mitten unter sie kommen und sie töten und das Werk zum Stillstand bringen.

 

6 Und es geschah, als die Juden kamen, die neben ihnen wohnten, und uns sagten: Sie ziehen von allen Orten gegen uns herauf,

 

7 da stellte ich an den untersten Stellen des Ortes hinter der Mauer, an den geschützten Plätzen, das Volk auf nach Geschlechtern, mit ihren Schwertern, ihren Lanzen und ihren Bogen.

 

8 Und ich sah es und stand auf und sprach zu den Vornehmen und zu den Befehlshabern und zu dem übrigen Volk: Fürchtet euch nicht vor ihrem Angesicht; gedenkt unseres großen und furchtbaren Gottes und kämpft für eure Brüder, eure Söhne und eure Töchter, eure Frauen und eure Häuser.

 

9 Und es geschah, als unsere Feinde hörten, dass es uns bekannt geworden war, da machte Gott ihren Ratschluss zunichte, und wir kehrten alle zur Mauer zurück, ein jeder an sein Werk.

 

10 Und es geschah von jenem Tag an: die Hälfte der Ausgerüsteten tat das Werk, und ihre Hälfte hielt stand, mit Lanzen und Schilden und den Bogen und den Panzern, und die Obersten standen hinter dem ganzen Hause Juda,

 

11 das an der Mauer baute. Und die, welche an den Traggurten trugen, waren in Waffen; mit einer Hand tat ein jeder das Werk, und die andere hielt das Wurfgeschoss.

 

12 Und die Bauleute – ein jeder hatte sein Schwert an seine Lende gegürtet und so bauten sie, und der, der ins Horn stieß, war neben ihm.

 

13 Und ich sprach zu den Vornehmen und zu den Obersten und zu dem übrigen Volk: Das Werk ist weit und groß, und wir sind auf der Mauer zerstreut, ein jeder fern von seinem Bruder;

 

14 an dem Ort, wo ihr den Schall des Hornes hört, dort sollt ihr euch zu uns versammeln, und unser Gott wird für uns streiten.

 

15 Und wir taten das Werk, und ihre Hälfte hielt die Lanzen vom Aufgang der Morgenröte bis zum Hervortreten der Sterne.

 

16 Und zu jener Zeit sprach ich zum Volk: Übernachtet mitten in Jerusalem, und die Nacht sei euch zur Wache und der Tag zum Werk.

 

17 Und ich und die Männer der Wache hinter mir – und keiner von uns zog seine Kleider aus.

 

Kapitel 15

1 Und es erhob sich ein großes Geschrei des Volkes und ihrer Frauen gegen ihre Brüder, die Juden.

 

2 Und es gab einige, die sagten: Mit unseren Söhnen und unseren Töchtern sind wir viele; und wir wollen Getreide nehmen, damit wir essen und leben.

 

3 Und es gibt einige, die sagen: Unsere Felder und unsere Weinberge und unsere Häuser verpfänden wir; und wir wollen Getreide nehmen und essen.

 

4 Und es gibt einige, die sagen: Wir haben Geld geliehen für die Abgaben des Königs auf unsere Felder und unsere Weinberge und unsere Häuser;

 

5 und nun ist das Fleisch unserer Brüder wie unser Fleisch, ihre Söhne wie unsere Söhne; und siehe, wir zwingen unsere Söhne und unsere Töchter in die Knechtschaft, und einige von unseren Töchtern sind schon unterjocht, und es steht nicht in der Macht unserer Hände, und unsere Felder und unsere Weinberge gehören den Vornehmen.

 

6 Und ich wurde sehr betrübt, als ich ihr Geschrei und diese Worte hörte.

 

7 Und mein Herz beriet sich in mir, und ich stritt mit den Vornehmen und den Obersten und sagte zu ihnen: Fordert etwa ein Mann von seinem Bruder zurück, was ihr zurückfordert? Und ich berief eine große Versammlung gegen sie

 

8 und sagte zu ihnen: Wir haben unsere Brüder, die Juden, die an die Völker verkauft waren, nach unserem Vermögen freiwillig losgekauft; und ihr verkauft eure Brüder? Da schwiegen sie und fanden kein Wort.

 

9 Und ich sagte: Nicht gut ist die Sache, die ihr tut; nicht so! In der Furcht unseres Gottes sollt ihr wandeln, wegen der Schmähung der Völker, unserer Feinde.

 

10 Auch meine Brüder und meine Bekannten und ich haben ihnen Geld und Getreide geliehen; lasst uns doch diese Forderung erlassen.

 

11 Gebt ihnen doch noch heute ihre Felder, ihre Weinberge, ihre Ölbäume und ihre Häuser zurück; und von dem Geld gebt ihnen das Getreide und den Wein und das Öl heraus.

 

12 Und sie sagten: Wir werden es zurückgeben und nichts von ihnen fordern; so werden wir tun, wie du sagst. Und ich rief die Priester und ließ sie schwören, nach diesem Wort zu handeln.

 

13 Und ich schüttelte meinen Gewandbausch aus und sagte: So schüttle Gott jeden Mann, der dieses Wort nicht hält, aus seinem Haus und aus seiner Mühe, und so soll er ausgeschüttelt und leer sein. Und die ganze Versammlung sprach: Amen, und sie lobten den Herrn; und das Volk tat nach diesem Wort.

 

14 Von dem Tag an, da mir befohlen wurde, ihr Statthalter im Lande Juda zu sein, vom zwanzigsten Jahr bis zum zweiunddreißigsten Jahr des Arthasastha, zwölf Jahre lang, habe ich mit meinen Brüdern das Brot der Bedrückung nicht gegessen;

 

15 aber die früheren Bedrückungen, die die vor mir auf sie gelegt hatten sie nahmen von ihnen Brot und Wein, dazu Geld, vierzig Doppeldrachmen, und auch ihre Diener herrschten über das Volk; ich aber tat nicht so, aus Furcht vor Gott.

 

16Auch bei der Arbeit an dieser Mauer griff ich zu, und einen Acker erwarb ich nicht; und alle, die dort versammelt waren, waren bei der Arbeit.

 

17 Und die Juden, hundertfünfzig Männer, und die zu uns kamen von den Völkern rings um uns, waren an meinem Tisch.

 

18 Und was für einen Tag zubereitet wurde: ein Rind und sechs auserlesene Schafe und ein Ziegenbock wurden für mich zubereitet, und alle zehn Tage Wein in Fülle für die Menge; und dennoch forderte ich das Brot der Bedrückung nicht, weil der Frondienst schwer auf diesem Volk lag.

 

19 Gedenke meiner, mein Gott, zum Guten, alles dessen, was ich für dieses Volk getan habe.

 

 

Kapitel 16

 

1 Und es geschah, als Sanballat und Tobija und Geschem, der Araber, und die Übrigen unserer Feinde hörten, dass ich die Mauer gebaut hatte, und dass keine Lücke darin übrig geblieben war — bis zu jener Zeit hatte ich noch keine Türflügel in die Tore eingesetzt ,

 

2 da sandten Sanballat und Geschem zu mir und ließen sagen: Komm, lass uns zusammenkommen in den Dörfern in der Ebene Ono. Sie aber sannen darauf, mir Böses zu tun.

 

3 Und ich sandte Boten zu ihnen und ließ sagen: Ich vollbringe ein großes Werk und kann nicht hinabkommen, damit das Werk nicht zum Stillstand kommt; sobald ich es vollendet habe, werde ich zu euch hinabkommen.

 

4 Und sie sandten zu mir mit derselben Botschaft, und ich antwortete ihnen ebenso.

 

5 Da sandte Sanballat zu mir seinen Diener mit einem offenen Brief in seiner Hand.

 

6 Darin stand geschrieben: Unter den Völkern hat man gehört, dass du und die Juden abzufallen gedenkt; darum baust du die Mauer, und du willst ihnen zum König werden.

 

7 Und außerdem hast du dir Propheten bestellt, damit du in Jerusalem als König über Juda sitzest. Und nun werden diese Worte dem König berichtet werden; darum komm, lass uns miteinander beraten.

 

8 Und ich sandte zu ihm und ließ sagen: Es ist nichts geschehen von dem, was du sagst, sondern aus deinem eigenen Herzen erdichtest du es.

 

9 Denn sie alle wollten uns furchtsam machen und sagten: Ihre Hände werden von dem Werk ablassen, und es wird nicht vollendet werden. Nun aber stärkte ich meine Hände.

 

10 Und ich ging in das Haus Schemajas, des Sohnes Delajas, des Sohnes Mehetabels — er aber war eingeschlossen —, und er sprach: Lass uns zusammenkommen im Hause Gottes, in seiner Mitte, und die Türen zuschließen, denn sie kommen bei Nacht, um dich zu töten.

 

11 Ich aber sprach: Wer ist der Mann, der in das Haus hineingehen sollte, um am Leben zu bleiben?

 

12 Und ich erkannte: Siehe, Gott hatte ihn nicht gesandt, sondern die Weissagung war ein Wort gegen mich, und Tobija und Sanballat hatten ihn gedungen,

 

13 eine Schar gegen mich, damit ich mich fürchtete und so handelte und mich versündigte, und damit ich ihnen zu einem bösen Namen würde, auf dass sie mich schmähen könnten.

 

14 Gedenke, o Gott, des Tobija und des Sanballat nach diesen ihren Taten, und auch des Propheten Noadja und der übrigen Propheten, die mich furchtsam machen wollten.

 

15 Und die Mauer wurde vollendet am fünfundzwanzigsten Tag des Elul, in zweiundfünfzig Tagen.

 

16 Und es geschah, als alle unsere Feinde es hörten, da fürchteten sich alle Völker rings um uns her, und große Furcht fiel auf sie vor ihren Augen, und sie erkannten, dass von unserem Gott her dieses Werk vollendet worden war.

 

17 Auch gingen in jenen Tagen von vielen Vornehmen Judas Briefe an Tobija, und die des Tobija kamen zu ihnen;

 

18 denn viele in Juda waren ihm durch Eid verbunden, weil er der Schwiegersohn Schechanjas, des Sohnes Arachs, war, und sein Sohn Johanan hatte die Tochter Meschullams, des Sohnes Berechjas, zur Frau genommen.

 

19 Und sie redeten vor mir von seinen guten Taten und trugen meine Worte zu ihm hinaus; und Tobija sandte Briefe, um mich furchtsam zu machen.

 

Kapitel 17

1 Und es geschah, als die Mauer gebaut war, da setzte ich die Türen ein, und die Torwächter und die Sänger und die Leviten wurden bestellt.

 

2 Und ich gab meinem Bruder Hanani und Hananja, dem Obersten der Burg in Jerusalem, Befehl; denn er war ein wahrhaftiger Mann und fürchtete Gott mehr als viele.

 

3 Und ich sprach zu ihnen: Die Tore Jerusalems sollen nicht geöffnet werden, bis die Sonne heiß scheint; und während sie noch wachen, sollen die Türen geschlossen und verriegelt werden. Und stelle Wachen auf von den Bewohnern Jerusalems, jeder auf seiner Wache und jeder gegenüber seinem Hause.

 

4 Und die Stadt war weit und groß, aber das Volk darin war gering, und es waren keine Häuser gebaut.

 

5 Und Gott gab es mir ins Herz, und ich versammelte die Vornehmen und die Obersten und das Volk zur Verzeichnung. Und ich fand das Buch des Verzeichnisses derer, die zuerst heraufgezogen waren, und fand darin geschrieben:

 

6 Dies sind die Söhne des Landes, die heraufzogen aus der Gefangenschaft der Wegführung, die Nebukadnezar, der König von Babel, weggeführt hatte; und sie kehrten zurück nach Jerusalem und nach Juda, ein jeder in seine Stadt,

 

7 die kamen mit Serubbabel, Jeschua und Nehemia, Asarja, Raamja, Nachamani, Mordechai, Bilschan, Mispereth, Esra, Bigwai, Nehum, Baana, Mispar. Die Männer des Volkes Israel:

 

8 die Söhne Parosch: zweitausendeinhundertzweiundsiebzig.

 

9 Die Söhne Schefatja: dreihundertzweiundsiebzig.

 

10 Die Söhne Arach: sechshundertzweiundfünfzig.

 

11 Die Söhne Pahath-Moab, von den Söhnen Jeschua und Joab: zweitausendachthundertachtzehn.

 

12 Die Söhne Elam: tausendzweihundertvierundfünfzig.

 

13 Die Söhne Sattu: achthundertfünfundvierzig.

 

14 Die Söhne Sakkai: siebenhundertsechzig.

 

15 Die Söhne Binnui: sechshundertachtundvierzig.

 

16 Die Söhne Bebai: sechshundertachtundzwanzig.

 

17 Die Söhne Asgad: zweitausenddreihundertzweiundzwanzig.

 

18 Die Söhne Adonikam: sechshundertsiebenundsechzig.

 

19 Die Söhne Bigwai: zweitausendsiebenundsechzig.

 

20 Die Söhne Adin: sechshundertfünfundfünfzig.

 

21 Die Söhne Ater von Hiskia: achtundneunzig.

 

22 Die Söhne Haschum: dreihundertachtundzwanzig.

 

23 Die Söhne Bezai: dreihundertvierundzwanzig.

 

24 Die Söhne Harif: hundertzwölf.

 

25 Die Söhne Gibeon: fünfundneunzig.

 

26 Die Söhne Bethlehem: hundertdreiundzwanzig. Die Söhne Netofa: sechsundfünfzig.

 

27 Die Söhne Anathoth: hundertachtundzwanzig.

 

28 Die Männer von Beth-Asmaweth: zweiundvierzig.

 

29 Die Männer von Kirjath-Jearim, Kefira und Beeroth: siebenhundertdreiundvierzig.

 

30 Die Männer von Rama und Geba: sechshunderteinundzwanzig.

 

31 Die Männer von Michmas: hundertzweiundzwanzig.

 

32 Die Männer von Bethel und Ai: hundertdreiundzwanzig.

 

33 Die Männer vom andern Nebo: zweiundfünfzig.

 

34 Die Männer vom andern Elam: tausendzweihundertvierundfünfzig.

 

35 Die Söhne Harim: dreihundertzwanzig.

 

36 Die Söhne Jericho: dreihundertfünfundvierzig.

 

37 Die Söhne Lod, Hadid und Ono: siebenhunderteinundzwanzig.

 

38 Die Söhne Senaa: dreitausendneunhundertdreißig.

 

39 Die Priester: die Söhne Jedaja vom Hause Jeschua: neunhundertdreiundsiebzig.

 

40 Die Söhne Immer: tausendzweiundfünfzig.

 

41 Die Söhne Paschhur: tausendzweihundertsiebenundvierzig.

 

42 Die Söhne Harim: tausendsiebzehn.

 

43 Die Leviten: die Söhne Jeschua von Kadmiel, von den Söhnen Hodwas: vierundsiebzig.

 

44 Die Sänger: die Söhne Asaf: hundertachtundvierzig.

 

45 Die Torwächter: die Söhne Schallum, die Söhne Ater, die Söhne Talmon, die Söhne Akkub, die Söhne Hatita, die Söhne Schobai: hundertachtunddreißig.

 

46 Die Nethinim: die Söhne Ziha, die Söhne Hasufa, die Söhne Tabbaoth,

 

47 die Söhne Keros, die Söhne Sia, die Söhne Padon,

 

48 die Söhne Lebana, die Söhne Hagaba, die Söhne Salmai,

 

49 die Söhne Hanan, die Söhne Giddel, die Söhne Gahar,

 

50 die Söhne Reaja, die Söhne Rezin, die Söhne Nekoda,

 

51 die Söhne Gasam, die Söhne Usa, die Söhne Paseach,

 

52die Söhne Besai, die Söhne Mëunim, die Söhne Nefuschesim,

 

53 die Söhne Bakbuk, die Söhne Hakufa, die Söhne Harhur,

 

54 die Söhne Bazluth, die Söhne Mehida, die Söhne Harscha,

 

55 die Söhne Barkos, die Söhne Sisera, die Söhne Thamach,

 

56 die Söhne Neziach, die Söhne Hatifa.

 

57 Die Söhne der Knechte Salomos: die Söhne Sotai, die Söhne Sofereth, die Söhne Perida,

 

58 die Söhne Jaala, die Söhne Darkon, die Söhne Giddel,

 

59 die Söhne Schefatja, die Söhne Hattil, die Söhne Pochereth, die Söhne Zebaim, die Söhne Amon.

 

60 Alle Nethinim und die Söhne der Knechte Salomos: dreihundertzweiundneunzig.

 

61 Und diese zogen herauf von Tel-Melach, Tel-Harscha, Cherub, Addon und Immer; aber sie konnten ihre Vaterhäuser und ihre Abstammung nicht angeben, ob sie aus Israel wären:

 

62 die Söhne Delaja, die Söhne Tobija, die Söhne Nekoda: sechshundertzweiundvierzig.

 

63 Und von den Priestern: die Söhne Habaja, die Söhne Hakkoz, die Söhne Barsillai der hatte von den Töchtern Barsillais, des Gileaditers, eine Frau genommen und wurde nach deren Namen genannt.

 

64 Diese suchten ihre Verzeichnung im Geschlechtsregister, aber sie wurde nicht gefunden; und sie wurden vom Priestertum ausgeschlossen.

 

65 Und der Thirschatha sprach, dass sie nicht vom Hochheiligen essen sollten, bis der Priester aufstünde, der Licht gäbe.

 

66 Die ganze Versammlung zusammen war zweiundvierzigtausenddreihundertsechzig,

 

67 abgesehen von ihren Knechten und Mägden diese waren siebentausenddreihundertsiebenunddreißig und Sängern und Sängerinnen: zweihundertfünfundvierzig;

 

68 Pferde: siebenhundertsechsunddreißig, Maultiere: zweihundertfünfundvierzig,

 

69 Kamele: vierhundertfünfunddreißig, Esel: sechstausendsiebenhundertzwanzig.

 

70Und ein Teil der Häupter der Vaterhäuser gab für das Werk: Nehemia gab in den Schatz tausend Goldstücke, fünfzig Schalen und dreißig Priestergewänder.

 

71 Und von den Häuptern der Vaterhäuser gaben sie in den Schatz des Werkes zwanzigtausend an Gold und zweitausendzweihundert Minen Silber.

 

72 Und das übrige Volk gab zwanzigtausend an Gold und zweitausendzweihundert Minen Silber und siebenundsechzig Priestergewänder.

73 Und die Priester und die Leviten und die Torwächter und die Sänger und die vom Volk und die Nethinim und ganz Israel wohnten in ihren Städten. Und als der siebte Monat kam, da waren die Söhne Israels in ihren Städten.

 

 

Kapitel 18

 

1 Und das ganze Volk versammelte sich wie ein Mann auf dem freien Platz vor dem Wassertor. Und sie sagten zu Esra, dem Schriftgelehrten, er solle das Buch des Gesetzes Moses bringen, das der Herr Israel geboten hatte.

 

2 Und Esra, der Priester, brachte das Gesetz vor die Versammlung, vom Mann bis zur Frau und alle, die verständig genug waren zu hören, am ersten Tag des siebten Monats,

 

3 und er las darin von der Stunde des Sonnenaufgangs bis zur Mitte des Tages vor den Männern und den Frauen, und sie verstanden es, und die Ohren des ganzen Volkes waren auf das Buch des Gesetzes gerichtet.

 

4 Und Esra, der Schriftgelehrte, stand auf einem hölzernen Podest, und neben ihm standen Mattatja und Schemaja und Ananja und Urija und Hilkija und Maaseja zu seiner Rechten, und zu seiner Linken Pedaja und Mischael und Malkija und Haschum und Haschbaddana und Sacharja und Meschullam.

 

5 Und Esra öffnete das Buch vor dem ganzen Volk denn er stand höher als das Volk, und es geschah, als er es öffnete, da stand das ganze Volk auf.

 

6 Und Esra pries den Herrn, den großen Gott, und das ganze Volk antwortete und sprach: Amen!, indem sie ihre Hände erhoben, und sie neigten sich und beteten den Herrn an, mit dem Angesicht zur Erde.

 

7 Und Jeschua und Banaja und Scherebja unterwiesen das Volk im Gesetz, und das Volk stand an seinem Platz.

 

8 Und sie lasen im Buch des Gesetzes Gottes, und Esra lehrte und legte es aus in der Erkenntnis des Herrn, und das Volk verstand die Lesung.

 

9 Und Nehemia und Esra, der Priester und Schriftgelehrte, und die Leviten, die das Volk unterwiesen, sprachen und sagten zum ganzen Volk: Dieser Tag ist heilig dem Herrn, unserem Gott; trauert nicht und weint nicht! Denn das ganze Volk weinte, als sie die Worte des Gesetzes hörten.

 

10 Und er sagte zu ihnen: Geht hin, esst fette Speisen und trinkt süße Getränke und sendet Anteile denen, die nichts haben, denn heilig ist der Tag unserem Herrn; und lasst euch nicht niederschlagen, denn er ist eure Stärke.

 

11 Und die Leviten beruhigten das ganze Volk, indem sie sagten: Seid still, denn der Tag ist heilig, und lasst euch nicht niederschlagen!

 

12 Und das ganze Volk ging weg, um zu essen und zu trinken und Anteile zu senden und ein großes Freudenfest zu feiern, denn sie hatten die Worte verstanden, die man ihnen kundgetan hatte.

 

13 Und am zweiten Tag versammelten sich die Häupter der Vaterhäuser des ganzen Volkes, die Priester und die Leviten, bei Esra, dem Schriftgelehrten, um auf alle Worte des Gesetzes zu achten.

 

14 Und sie fanden geschrieben in dem Gesetz, das der Herr dem Mose geboten hatte, dass die Söhne Israels in Laubhütten wohnen sollten am Fest im siebten Monat,

 

15 und dass sie es mit Trompeten verkünden sollten in allen ihren Städten und in Jerusalem. Und Esra sagte: Geht hinaus auf das Gebirge und bringt Ölbaumblätter und Zweige von Zypressenholz und Myrtenzweige und Palmzweige und Zweige von dichtbelaubtem Holz, um Hütten zu machen, wie es geschrieben steht.

 

16 Und das Volk zog hinaus und brachte sie und machte sich Hütten, ein jeder auf seinem Dach und in ihren Höfen und in den Höfen des Hauses Gottes und auf den Plätzen der Stadt und bis zum Tor Ephraim.

 

17 Und die ganze Versammlung derer, die aus der Gefangenschaft zurückgekehrt waren, machte Hütten und wohnte in Hütten; denn seit den Tagen Josuas, des Sohnes Nuns, hatten die Söhne Israels es nicht so getan bis zu jenem Tag; und es herrschte große Freude.

 

18 Und er las im Buch des Gesetzes Gottes Tag für Tag, vom ersten Tag bis zum letzten Tag; und sie feierten das Fest sieben Tage lang, und am achten Tag hielten sie eine Schlussfeier nach der Vorschrift.

 

Kapitel 19

1 Und am vierundzwanzigsten Tag dieses Monats versammelten sich die Söhne Israels im Fasten und in Säcken.

 

2 Und die Söhne Israels sonderten sich ab von jedem Sohn eines Fremden, und sie traten hin und bekannten ihre Sünden und die Missetaten ihrer Väter.

 

3 Und sie standen an ihrem Platz und lasen im Buch des Gesetzes des Herrn, ihres Gottes, und sie bekannten dem Herrn und beteten den Herrn, ihren Gott, an.

 

4 Und auf der Erhöhung der Leviten standen Jesus und die Söhne Kadmiels, Sachanja, der Sohn Sarabjas, die Söhne Chananis, und sie riefen mit lauter Stimme zum Herrn, ihrem Gott.

 

5 Und die Leviten Jesus und Kadmiel sprachen: Steht auf, preist den Herrn, euren Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und sie werden den Namen deiner Herrlichkeit preisen und erheben über allen Segen und Lobpreis.

 

6 Und Esra sprach: Du bist es, Herr, du allein; du hast den Himmel gemacht und den Himmel des Himmels und ihr ganzes Heer, die Erde und alles, was auf ihr ist, die Meere und alles, was in ihnen ist, und du machst alles lebendig, und dich beten die Heere der Himmel an.

 

7 Du bist der Herr, der Gott; du hast Abram erwählt und ihn aus dem Land der Chaldäer herausgeführt und ihm den Namen Abraham gegeben;

 

8 und du fandest sein Herz treu vor dir und schlossest mit ihm einen Bund, ihm das Land der Kanaaniter und Hetiter und Amoriter und Perisiter und Jebusiter und Girgaschiter zu geben, und seinem Samen; und du hast deine Worte gehalten, denn du bist gerecht.

 

9 Und du sahst die Erniedrigung unserer Väter in Ägypten und hörtest ihr Geschrei am Roten Meer.

 

10 Und du gabst Zeichen in Ägypten an Pharao und an allen seinen Knechten und am ganzen Volk seines Landes, denn du wusstest, dass sie übermütig gegen sie handelten, und du machtest dir einen Namen, wie es an diesem Tag ist.

 

11 Und du zerteiltest das Meer vor ihnen, und sie zogen mitten durch das Meer auf trockenem Grund, und ihre Verfolger warfst du in die Tiefe wie einen Stein in gewaltige Wasser.

 

12 Und in einer Wolkensäule führtest du sie bei Tag und in einer Feuersäule bei Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie gehen sollten.

 

13 Und auf den Berg Sinai stiegst du herab und redetest mit ihnen vom Himmel her und gabst ihnen rechte Ordnungen und Gesetze der Wahrheit, Satzungen und gute Gebote.

 

14 Und deinen heiligen Sabbat tatest du ihnen kund; Gebote und Satzungen und Gesetz gebotest du ihnen durch die Hand deines Knechtes Mose.

 

15 Und Brot vom Himmel gabst du ihnen für ihren Hunger, und Wasser aus dem Felsen ließest du ihnen hervorkommen für ihren Durst. Und du sprachst zu ihnen, sie sollten hineingehen und das Land in Besitz nehmen, über das du deine Hand ausgestreckt hattest, es ihnen zu geben.

 

16 Aber sie und unsere Väter wurden übermütig und verhärteten ihren Nacken und hörten nicht auf deine Gebote;

 

17 und sie weigerten sich zu gehorchen und gedachten nicht deiner Wunder, die du an ihnen getan hattest, und verhärteten ihren Nacken und fassten den Vorsatz, in ihre Knechtschaft nach Ägypten zurückzukehren. Doch du bist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig und reich an Erbarmen, und du verließest sie nicht.

 

18 Ja, sie machten sich sogar ein gegossenes Kalb und sprachen: Dies sind die Götter, die uns aus Ägypten herausgeführt haben; und sie verübten große Lästerungen.

 

19 Aber du in deinem großen Erbarmen verließest sie nicht in der Wüste; die Wolkensäule wich nicht von ihnen bei Tag, um sie auf dem Weg zu führen, noch die Feuersäule bei Nacht, um ihnen den Weg zu erleuchten, auf dem sie gehen sollten.

 

20 Und deinen guten Geist gabst du, sie zu unterweisen, und dein Manna entzogst du ihrem Mund nicht, und Wasser gabst du ihnen für ihren Durst.

 

21 Und vierzig Jahre versorgtest du sie in der Wüste; es mangelte ihnen an nichts; ihre Kleider zerfielen nicht, und ihre Füße schwollen nicht an.

 

22 Und du gabst ihnen Königreiche und Völker und teiltest sie ihnen zu, und sie nahmen das Land Sihons, des Königs von Hesbon, in Besitz und das Land Ogs, des Königs von Basan.

 

23 Und ihre Söhne machtest du zahlreich wie die Sterne des Himmels und führtest sie in das Land, das du ihren Vätern verheißen hattest, und sie nahmen es in Besitz.

 

24 Und du vertilgtest vor ihnen die Bewohner des Landes der Kanaaniter und gabst sie in ihre Hände samt ihren Königen und den Völkern des Landes, um mit ihnen zu tun, wie es ihnen gefiel.

 

25 Und sie eroberten hohe Städte und nahmen Häuser voll aller Güter in Besitz, ausgehauene Zisternen, Weinberge und Ölbaumgärten und Fruchtbäume in Menge; und sie aßen und wurden satt und fett und schwelgten in deiner großen Güte.

 

26 Und sie wurden abtrünnig und fielen von dir ab und warfen dein Gesetz hinter ihren Rücken und töteten deine Propheten, die sie ermahnten, sie zu dir zurückzuführen, und sie verübten große Lästerungen.

 

27 Und du gabst sie in die Hand ihrer Bedränger, und die bedrängten sie; und sie schrien zu dir in der Zeit ihrer Bedrängnis, und du hörtest vom Himmel her und gabst ihnen in deinem großen Erbarmen Retter und rettetest sie aus der Hand ihrer Bedränger.

 

28 Als sie aber Ruhe hatten, taten sie wieder Böses vor dir; und du überließest sie den Händen ihrer Feinde, und diese herrschten über sie. Und wiederum schrien sie zu dir, und du hörtest vom Himmel her und errettetest sie in deinem großen Erbarmen.

 

29 Und du ermahntest sie, sie zu deinem Gesetz zurückzuführen; aber sie hörten nicht, sondern sündigten gegen deine Gebote und deine Ordnungen, durch die der Mensch, der sie tut, leben wird; und sie kehrten dir den widerspenstigen Rücken zu und verhärteten ihren Nacken und hörten nicht.

 

30 Und du hattest viele Jahre Geduld mit ihnen und ermahntest sie durch deinen Geist, durch die Hand deiner Propheten; aber sie horchten nicht, und du gabst sie in die Hand der Völker des Landes.

 

31 Aber in deinem großen Erbarmen machtest du ihnen kein Ende und verließest sie nicht; denn du bist stark und barmherzig und gnädig.

 

32 Und nun, unser Gott, du starker, großer, mächtiger und furchtbarer, der du den Bund und die Barmherzigkeit bewahrst: Lass nicht gering erscheinen vor dir all die Mühsal, die uns getroffen hat, unsere Könige und unsere Fürsten und unsere Priester und unsere Propheten und unsere Väter und dein ganzes Volk, von den Tagen der Könige von Assur bis auf diesen Tag.

 

33 Und du bist gerecht in allem, was über uns gekommen ist; denn du hast Treue geübt, wir aber haben gesündigt.

 

34 Und unsere Könige und unsere Fürsten und unsere Priester und unsere Väter haben dein Gesetz nicht gehalten und nicht geachtet auf deine Gebote und deine Zeugnisse, die du ihnen bezeugt hast.

 

35 Und sie haben dir in deinem Königreich und bei deiner großen Güte, die du ihnen gabst, und in dem weiten und fetten Land, das du vor sie hingegeben hattest, nicht gedient und sich nicht abgewandt von ihren bösen Taten.

 

36 Siehe, wir sind heute Knechte, und das Land, das du unseren Vätern gabst, seine Frucht zu essen

 

37 den Königen, die du wegen unserer Sünden über uns gesetzt hast; und über unsere Leiber herrschen sie und über unser Vieh, wie es ihnen gefällt, und wir sind in großer Bedrängnis.

 

 

Kapitel 20

 

1 Und bei alledem schließen wir einen festen Bund und schreiben ihn nieder, und alle unsere Obersten, unsere Leviten, unsere Priester besiegeln ihn.

 

2 Und unter den Siegelnden waren Nehemia, der Sohn Hachaljas, und Zedekia,

 

3 der Sohn Serajas, und Asarja und Jirmeja,

 

4 Paschhur, Amarja, Malkija,

 

5 Hattusch, Schebanja, Malluch,

 

6 Harim, Meremot, Obadja,

 

7 Daniel, Ginneton, Baruch,

 

8Meschullam, Abija, Mijamin,

 

9 Maasja, Bilgai, Schemaja: dies sind die Priester.

 

10 Und die Leviten: Jeschua, der Sohn Asanjas, Binnui von den Söhnen Henadads, Kadmiel,

 

11 und seine Brüder: Schebanja, Hodija, Kelita, Pelaja, Hanan,

 

12 Micha, Rehob, Haschabja,

 

13 Sakkur, Scherebja, Schebanja,

 

14 Hodija, die Söhne Bani, Beninu.

 

15 Die Obersten des Volkes: Parosch, Pahat-Moab, Elam, Sattu, die Söhne

 

16 Banis, Asgad, Bebai,

 

17 Adonija, Bigwai, Adin,

 

18 Ater, Hiskija, Asur,

 

19 Hodija, Haschum, Bezai,

 

20 Harif, Anatot, Nebai,

 

21 Magpiasch, Meschullam, Hesir,

 

22 Meschesabel, Zadok, Jaddua,

 

23 Pelatja, Hanan, Anaja,

 

24 Hoschea, Hananja, Haschub,

 

25 Lohesch, Pilha, Schobek,

 

26 Rehum, Haschabna, Maaseja

 

27und Ahija, Hanan, Anan,

 

28 Malluch, Harim, Baana.

 

29 Und die Übrigen des Volkes, die Priester, die Leviten, die Torhüter, die Sänger, die Nathinim und jeder, der sich von den Völkern des Landes zum Gesetz Gottes hinzugesellte, ihre Frauen, ihre Söhne, ihre Töchter, jeder, der es wusste und verstand,

 

30 schlossen sich fest an ihre Brüder an; sie verfluchten sich und traten ein in Fluch und Eid, im Gesetz Gottes zu wandeln, das durch die Hand des Mose, des Knechtes Gottes, gegeben wurde, und alle Gebote unseres Herrn und seine Rechtssatzungen zu bewahren und zu tun;

 

31 und dass wir unsere Töchter nicht den Völkern des Landes geben und ihre Töchter nicht für unsere Söhne nehmen werden.

 

32 Und wenn die Völker des Landes am Sabbattag Waren und allerlei Verkaufsgut bringen, um es feilzubieten, so werden wir am Sabbat und am heiligen Tag nichts von ihnen kaufen. Und wir werden im siebten Jahr auf den Ertrag verzichten und auf jede Schuldforderung.

 

33 Und wir legen uns Gebote auf, jährlich ein Drittel des Doppeldrachmen zum Dienst am Hause unseres Gottes zu geben,

 

34 für die Schaubrote und das beständige Speisopfer und für das beständige Brandopfer der Sabbate, der Neumonde, für die Feste und für das Heilige, und für die Sündopfer, um Sühne zu schaffen für Israel, und für die Arbeiten am Hause unseres Gottes.

 

35 Und wir warfen Lose über die Holzlieferung, die Priester, die Leviten und das Volk, um es zum Hause unseres Gottes nach unseren Vaterhäusern zu festgesetzten Zeiten Jahr für Jahr zu bringen, um es auf dem Altar des Herrn, unseres Gottes, zu verbrennen, wie es im Gesetz geschrieben steht;

 

36 und die Erstlinge unseres Landes und die Erstlinge aller Baumfrüchte Jahr für Jahr zum Hause des Herrn zu bringen;

 

37 und die Erstgeborenen unserer Söhne und unseres Viehs, wie es im Gesetz geschrieben steht, und die Erstgeborenen unserer Rinder und unserer Herden zum Hause unseres Gottes zu bringen, für die Priester, die im Hause unseres Gottes dienen.

 

38 Und die Erstlinge unseres Getreides und die Frucht aller Bäume, den Wein und das Öl werden wir den Priestern in die Schatzkammern des Hauses Gottes bringen, und den Zehnten unseres Landes den Leviten; und die Leviten selbst erheben den Zehnten in allen Städten unserer Arbeit.

 

39 Und der Priester, der Sohn Aarons, soll bei dem Leviten sein, wenn der Levit den Zehnten erhebt, und die Leviten sollen den Zehnten vom Zehnten zum Hause unseres Gottes hinaufbringen, in die Schatzkammern des Hauses Gottes.

 

40 Denn in die Vorratskammern sollen die Söhne Israels und die Söhne Levis die Erstlinge des Getreides, des Weines und des Öles bringen; und dort sind die heiligen Geräte und die diensttuenden Priester und die Torhüter und die Sänger. Und wir werden das Haus unseres Gottes nicht verlassen.

 

Kapitel 21

1 Und die Obersten des Volkes ließen sich in Jerusalem nieder, und das übrige Volk warf Lose, um einen von zehn herbeizubringen, damit er sich in Jerusalem, der heiligen Stadt, niederlasse, und neun Teile in den Städten.

 

2 Und das Volk segnete alle Männer, die sich freiwillig erboten, in Jerusalem zu wohnen.

 

3 Und dies sind die Obersten des Landes, die sich in Jerusalem niederließen; und in den Städten Judas wohnte ein jeder auf seinem Besitz in ihren Städten: Israel, die Priester und die Leviten und die Nathinäer und die Söhne der Knechte Salomos.

 

4 Und in Jerusalem wohnten welche von den Söhnen Judas und von den Söhnen Benjamins. — Von den Söhnen Judas: Athaia, Sohn Azajas, Sohn Sacharjas, Sohn Amarjas, Sohn Schefatjas, Sohn Mahalalels, und von den Söhnen des Perez.

 

5 Und Maasja, Sohn Baruchs, Sohn Chalazas, Sohn Usijas, Sohn Adajas, Sohn Jojaribs, Sohn Thesias, Sohn des Seloniters.

 

6 Alle Söhne des Perez, die in Jerusalem wohnten: vierhundertachtundsechzig tüchtige Männer.

 

7 Und dies sind die Söhne Benjamins: Selo, Sohn Meschullams, Sohn Joads, Sohn Pedajas, Sohn Kolajas, Sohn Maasejas, Sohn Ithiels, Sohn Jesajas;

 

8 und nach ihm Gebi, Seli: neunhundertachtundzwanzig.

 

9 Und Joel, Sohn Sichris, war Aufseher über sie, und Juda, Sohn Asanas, war der Zweite über die Stadt.

 

10 Von den Priestern: und Jedaja, Sohn Jojaribs, Jachin,

 

11 Seraja, Sohn Hilkijas, Sohn Meschullams, Sohn Zadoks, Sohn Merajoths, Sohn Ahitubs, gegenüber dem Hause Gottes.

 

12 Und ihre Brüder, die das Werk des Hauses verrichteten: Amasi, Sohn Sacharjas, Sohn Paschhurs, Sohn Malkijas,

 

13 Häupter der Vaterhäuser: zweihundertzweiundvierzig. Und Amessai, Sohn Esdriels,

 

14 und seine Brüder, kampftüchtige Männer: hundertachtundzwanzig, und Aufseher über sie war Badiel.

 

15 Und von den Leviten: Schemaja, Sohn Haschubs, Sohn Esris,

 

17 und Mattanja, Sohn Michas, und Obed, Sohn Schammuas:

 

18 zweihundertvierundachtzig.

 

19 Und die Torhüter: Akkub, Telamin, und ihre Brüder: hundertzweiundsiebzig.

 

22 Und Aufseher der Leviten war der Sohn Banis, Usi, Sohn Haschabjas, Sohn Michas, von den Söhnen Asaphs, den Sängern, gegenüber dem Werk des Hauses Gottes;

 

23 denn ein Gebot des Königs galt über sie.

 

24 Und Pethachja, Sohn Basezas, stand dem König zur Hand in jeder Angelegenheit des Volkes.

 

25 Und was die Gehöfte auf ihrem Felde betrifft: Von den Söhnen Judas wohnten welche in Kirjath-Arba

 

26 und in Jeschua

 

27 und in Beerscheba,

 

30 und in ihren Gehöften, in Lachisch und seinen Feldern; und sie lagerten in Beerscheba.

 

31 Und die Söhne Benjamins wohnten von Geba an, in Michmas.

 

36 Und von den Leviten kamen Abteilungen Judas zu Benjamin.

 

 

Kapitel 22

 

1 Und dies sind die Priester und die Leviten, die mit Serubbabel, dem Sohn Schealtiels, und mit Jeschua heraufzogen: Seraja, Jirmeja, Esra,

 

2 Amarja, Malluch,

 

3 Schechanja.

 

7 Diese waren die Häupter der Priester und ihre Brüder in den Tagen Jeschuas.

 

8 Und die Leviten: Jeschua, Binnui, Kadmiel, Scherebja, Juda, Mattanja; über die Loblieder er und seine Brüder

 

9 in den Dienstabteilungen.

 

10 Und Jeschua zeugte Jojakim, und Jojakim zeugte Eljaschib, und Eljaschib den Jojada,

 

11 und Jojada zeugte Jonatan, und Jonatan zeugte Jaddua.

 

12 Und in den Tagen Jojakims waren seine Brüder die Priester und die Häupter der Vaterhäuser: für Seraja Meraja, für Jirmeja Hananja,

 

13 für Esra Meschullam, für Amarja Johanan,

 

14 für Malluch Jonatan, für Schechanja Josef,

 

15 für Harim Adna, für Merajot Helkai,

 

16 für Iddo Sacharja, für Ginneton Meschullam,

 

17 für Abija Sichri, für Benjamin, in den Zeiten, für Piltai,

 

18 für Bilga Schammua, für Schemaja Jonatan,

 

19 für Jojarib Mattenai, für Jedaja Usi,

 

20 für Sallai Kallai, für Amok Eber,

 

21 für Hilkija Haschabja, für Jedaja Netanel.

 

22 Die Leviten in den Tagen Eljaschibs, Jojadas und Johanans und Jadduas waren als Häupter der Vaterhäuser aufgeschrieben, und die Priester in der Königsherrschaft des Darius, des Persers;

 

23 die Söhne Levis, die Häupter der Vaterhäuser, waren aufgeschrieben im Buch der Chronik, und zwar bis zu den Tagen Johanans, des Sohnes Eljaschibs.

 

24 Und die Häupter der Leviten: Haschabja und Scherebja und Jeschua und die Söhne Kadmiels und ihre Brüder ihnen gegenüber, um zu lobsingen und zu preisen nach dem Gebot Davids, des Mannes Gottes, Abteilung um Abteilung,

 

25 als ich die Torhüter versammelte,

 

26 in den Tagen Jojakims, des Sohnes Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, und in den Tagen Nehemias, und Esra war der Priester, der Schriftgelehrte.

 

27 Und bei der Einweihung der Mauer Jerusalems suchte man die Leviten an ihren Orten, um sie nach Jerusalem zu bringen, damit sie Einweihung und Freude hielten mit Danksagung und mit Liedern, mit Zimbelspiel und Harfen und Leiern.

 

28 Und die Söhne der Sänger versammelten sich, auch aus der Umgegend ringsum nach Jerusalem und aus den Gehöften

 

29 und aus den Feldern; denn die Sänger hatten sich Gehöfte um Jerusalem gebaut.

 

30 Und die Priester und die Leviten reinigten sich und reinigten das Volk und die Torhüter und die Mauer.

 

31 Und ich führte die Obersten Judas auf die Mauer hinauf und stellte zwei große Lobchöre auf; und sie zogen zur Rechten auf der Mauer zum Misttor hin,

 

32 und hinter ihnen ging Hoschaja und die Hälfte der Obersten Judas

 

33 und Asarja, Esra und Meschullam,

 

34 Juda und Benjamin und Schemaja und Jirmeja,

 

35 und von den Söhnen der Priester mit Trompeten: Sacharja, der Sohn Jonatans, des Sohnes Schemajas, des Sohnes Mattanjas, des Sohnes Michajas, des Sohnes Sakkurs, des Sohnes Asafs,

 

36 und seine Brüder Schemaja und Usiel, um zu preisen mit den Liedern Davids, des Mannes Gottes, und Esra, der Schriftgelehrte, vor ihnen;

 

37 am Quelltor, ihnen gegenüber, stiegen sie auf die Stufen der Stadt Davids beim Aufstieg der Mauer, oberhalb des Hauses Davids, und bis zum Wassertor gegen Osten.

 

38 Und der zweite Lobchor zog ihnen entgegen, und ich hinter ihm, und die Hälfte des Volkes auf der Mauer, oberhalb des Ofenturms und bis zur breiten Mauer

 

39 und oberhalb des Tores Ephraim und zum Jeschana-Tor und zum Fischtor und zum Turm Hananel und bis zum Schaftor; und sie stellten sich auf am Tor der Wache.

 

40 Und die beiden Lobchöre stellten sich auf im Hause Gottes, und ich und die Hälfte der Vorsteher mit mir,

 

41 und die Priester Eljakim, Maaseja, Benjamin, Michaja, Eljoenai, Sacharja, Hananja mit Trompeten,

 

42 und Maaseja und Schemaja und Eleasar und Usi und Johanan und Malkija und Elam und Eser; und die Sänger ließen sich hören und wurden gemustert.

 

43 Und sie opferten an jenem Tag große Opfer und freuten sich, denn Gott hatte ihnen große Freude bereitet; und auch ihre Frauen und ihre Kinder freuten sich, und die Freude Jerusalems wurde bis in die Ferne gehört.

 

44 Und man setzte an jenem Tag Männer über die Vorratskammern für die Schätze, für die Erstlinge und für die Zehnten und für das darin Gesammelte von den Obersten der Städte, als Anteile für die Priester und die Leviten; denn Freude herrschte in Juda über die Priester und über die Leviten, die im Dienst standen.

 

45 Und sie versahen den Dienst ihres Gottes und den Dienst der Reinigung, und auch die Sänger und die Torhüter, nach den Geboten Davids und Salomos, seines Sohnes;

 

46 denn in den Tagen Davids war Asaf von Anfang an der Erste der Sänger, mit Lobgesang und Preis für Gott,

 

47 und ganz Israel gab in den Tagen Serubbabels die Anteile der Sänger und der Torhüter, den Bedarf jedes Tages an seinem Tag, und sie heiligten es den Leviten, und die Leviten heiligten es den Söhnen Aarons.

 

Kapitel 23

 

1 An jenem Tage wurde im Buch des Mose vor den Ohren des Volkes gelesen, und es fand sich darin geschrieben, dass Ammoniter und Moabiter niemals in die Gemeinde Gottes eingehen sollten,

 

2 weil sie den Söhnen Israels nicht mit Brot und Wasser entgegengekommen waren und Bileam gegen sie gedungen hatten, um sie zu verfluchen; doch unser Gott wandelte den Fluch in Segen.

 

3 Und es geschah, als sie das Gesetz hörten, da sonderten sie alles fremde Mischvolk aus Israel ab.

 

4 Und zuvor hatte der Priester Eljaschib, der über eine Kammer im Hause unseres Gottes gesetzt war, sich mit Tobija verbündet

 

5 und ihm eine große Kammer eingerichtet; dort hatte man früher das Speisopfer und den Weihrauch und die Geräte und den Zehnten vom Getreide, Wein und Öl hingegeben, das den Leviten, den Sängern und den Torhütern Gebotene, sowie die Erstlingsgaben der Priester.

 

6 Während all dessen war ich nicht in Jerusalem, denn im zweiunddreißigsten Jahr des Artaxerxes, des Königs von Babylon, war ich zum König gegangen. Und nach Ablauf einer Zeit erbat ich mir Urlaub vom König

 

7 und kam nach Jerusalem. Und ich erkannte das Übel, das Eljaschib dem Tobija zuliebe getan hatte, indem er ihm eine Kammer im Vorhof des Hauses Gottes einrichtete.

 

8 Und es erschien mir sehr böse, und ich warf alle Hausgeräte Tobijas aus der Kammer hinaus;

 

9 und ich befahl, und man reinigte die Kammern, und ich brachte die Geräte des Hauses Gottes, das Speisopfer und den Weihrauch, dorthin zurück.

 

10 Und ich erfuhr, dass die Anteile der Leviten nicht gegeben worden waren und dass die Leviten und die Sänger, die den Dienst verrichteten, ein jeder auf sein Feld geflohen waren.

 

11 Da haderte ich mit den Vorstehern und sprach: Warum ist das Haus Gottes verlassen worden? Und ich versammelte sie und stellte sie an ihren Platz.

 

12 Und ganz Juda brachte den Zehnten vom Weizen, Wein und Öl in die Vorratskammern,

 

13 unter die Hand Schelemjas, des Priesters, und Zadoks, des Schreibers, und Pedajas von den Leviten, und ihnen zur Seite Hanan, den Sohn Sakkurs, des Sohnes Mattanjas; denn sie galten als treu, und ihnen oblag es, an ihre Brüder auszuteilen.

 

14 Gedenke meiner, o Gott, um dessentwillen, und lass mein Liebeswerk nicht ausgelöscht werden, das ich am Hause des Herrn, meines Gottes, getan habe.

 

15 In jenen Tagen sah ich in Juda Leute, die am Sabbat Keltern traten und Garben einbrachten und Esel beluden mit Wein, Trauben, Feigen und allerlei Last und es am Sabbattag nach Jerusalem brachten; und ich verwarnte sie am Tage ihres Verkaufs.

 

16 Auch ließen sich dort Leute nieder, die Fische und allerlei Ware brachten und am Sabbat an die Söhne Judas und in Jerusalem verkauften.

 

17 Da haderte ich mit den Vornehmen Judas und sprach zu ihnen: Was ist das für eine böse Sache, die ihr tut, indem ihr den Sabbattag entweiht?

 

18 Haben nicht so eure Väter getan? Und unser Gott brachte all dieses Unheil über sie und über uns und über diese Stadt; und ihr mehrt den Zorn über Israel, indem ihr den Sabbat entweiht.

 

19 Und es geschah, sobald die Tore Jerusalems vor dem Sabbat im Schatten lagen, befahl ich, und man schloss die Tore, und ich befahl, dass man sie nicht öffne bis nach dem Sabbat; und ich stellte einige von meinen Leuten an die Tore, damit keine Last am Sabbattag hereingebracht werde.

 

20 Da übernachteten alle Händler und trieben ihren Handel außerhalb Jerusalems, einmal und zweimal.

 

21 Und ich verwarnte sie und sprach zu ihnen: Warum übernachtet ihr vor der Mauer? Wenn ihr es noch einmal tut, werde ich meine Hand an euch legen. Von jener Zeit an kamen sie nicht mehr am Sabbat.

 

22 Und ich befahl den Leviten, die sich reinigten und kamen, um die Tore zu bewachen, den Sabbattag zu heiligen. Auch dessen gedenke meiner, o Gott, und schone meiner nach der Fülle deiner Barmherzigkeit.

 

23 Auch sah ich in jenen Tagen die Juden, die Frauen aus Aschdod, Ammoniterinnen und Moabiterinnen heimgeführt hatten;

 

24 und ihre Söhne redeten zur Hälfte asdoditisch und verstanden nicht, jüdisch zu reden.

 

25 Und ich haderte mit ihnen und verfluchte sie und schlug Männer unter ihnen und raufte ihnen das Haar und beschwor sie bei Gott: Ihr sollt eure Töchter nicht ihren Söhnen geben und keine von ihren Töchtern für eure Söhne nehmen!

 

26 Hat nicht so Salomo, der König Israels, gesündigt? Und unter vielen Völkern gab es keinen König gleich ihm; und er war von Gott geliebt, und Gott setzte ihn zum König über ganz Israel; doch auch ihn verführten die fremden Frauen.

 

27 Und von euch sollen wir hören, dass ihr all dieses große Übel tut und treulos handelt gegen unseren Gott, indem ihr fremde Frauen heimführt?

 

28 Und einer von den Söhnen Jojadas, des Sohnes des Hohenpriesters Eljaschib, war Schwiegersohn Sanballats, des Horoniters; und ich jagte ihn von mir fort.

 

29 Gedenke ihrer, o Gott, wegen der Befleckung des Priestertums und des Bundes des Priestertums und der Leviten.

 

30 Und ich reinigte sie von allem Fremden und setzte Dienstordnungen fest für die Priester und die Leviten, einen jeden nach seinem Werk,

 

31 und für die Gabe des Holzes zu festgesetzten Zeiten und für die Erstlingsfrüchte. Gedenke meiner, mein Gott, zum Guten.